Naja, gut. Die Platte liegt 10 EUR über deinem Wunschpreis. An 40 EUR sollte es ja eigentich nicht scheitern, oder?
Was das NCQ angeht, so kann ich dazu leider nicht viel sagen. Ich habe nur in einigen Tests gesehen, dass das nicht sehr viel bringen soll. Ein paar Prozent. Meistens sind da die Geschwindigkeitsunterschiede der einzelnen Platten größer und was das angeht, da sind die WDs sehr gut.
In der aktuellen c't ist auch ein Vergleichstest von 121 Festplatten und in der Kategorie der S-ATA Platten sind die mit unter den schnellsten.
Ein Vorteil dieser Platten, den ich noch gar nicht erwähnt hatte ist der, dass die Platte für den 24 Stunden Dauerbetrieb zugelassen sind und die Garantiezeit wurde von WD letztens auch noch von 3 auf 5 Jahre verlängert.
Sie sind auch mit 1.000.000 Stunden MTBF doppelt so zuverlässig, wie normale Platten, die meistens nur zwischen 500.000 und 600.000 Stunden haben.
Bei WD wird sie auch unter der Kategorie der Enterpriseplatten geführt, und ist somit auch für den Einsatz in kleinen Servern vorgesehen. Es ist also wirklich eine sehr robuste Platte.
Das war bei mir der Hauptgrund, warum ich diese Platte gekauft habe. Nachdem mir 3 von 4 Samsung Spinpoint Platten kaputt gegangen sind habe ich mich auf die Suche nach haltbaren Platten gemacht und diese hier gefunden.
Bisher bin ich absolut zufrieden damit. Auch mit der Performance. Was ich auch noch ganz wichtig finde ist die geringe Temperaturentwicklung dieser Platten. Bei mir sind die Platten im Betrieb nur 6° wärmer als die Umgebungstemperatur. Normalerweise so um die 33°. Wenn man da mit dem Finger drauf packt entzieht das einem sogar die Wärme und die kommen einem richtig kalt vor anstatt warm.
Da zu hohe Temperaturen der Tod jeder Platte sind sollte man schon darauf achten, dass sie nicht zu warm werden. Besonders wenn man kein so gut belüftetes Gehäuse hat, oder die Platten nicht aktiv kühlt.
Zum Schluss noch was zur Lautstärke. Im normalen Betrieb ist sie wirklich unhörbar. Nur wenn sie arbeitet hört man die Zugriffe. Was aber auch nciht gerade schlecht ist. Bei den Samsungs kam mir das immer sehr merkwürdig vor, wenn ich gar nichts gehört habe. Da denkt man immer, da funktioniert was nicht.
Laut c't ist die WD im normalen Betrieb ohne Zugriffe nur 0,8 Sone laut. Genau so wie die als sehr leise bekannten Spoinpoint Platten.
Während eines Zugriffs erhöht sich allerdings die Lautstärke auf 1,5 Sone. Damit steht sie im Vergleich zu anderen Platten aber immer noch sehr gut da.
Da die Angabe Sone Eigenschaften des menschlichen Gehörs mit in die Berechnung einbezieht kann man diese Werte direkt vergleichen.
Undgleich einer dB-Angabe kann man bei Sone wirklich sagen, dass ein doppelter Sone-Wert auch als doppelt so laut empfunden wird.
Die Platte ist im Ruhezustand als sehr leise und im Betrieb etwa doppelt so laut.
Naja und was ist sehr leise *2? Genau. Immer noch recht leise
Ist jetzt zwar etwas Off-Topic, aber wenn's interessiert kannst du ja mal lesen, was die c't oder das
Wikipedia zum Thema Sone zu sagen haben.
Ich find's echt schade, dass Lautstärkenangaben nicht immer in Sone angegeben werden. Mit einer dB-Angabe kann wirklich herzlich wenig anfangen.
c't schrieb:
Sonologie
Spricht man von Lärm, meint man eigentlich Schallwellen, die sich in Form von Luftdruckschwankungen ausbreiten und die Trommelfelle unserer Ohren in Schwingungen versetzen. Bei der Schallmessung erfassen Mikrofone diese Luftdruckschwankungen. Man gibt die Messdaten nicht in absoluten Größen an, sondern bezieht sie auf die so genannte Hörschwelle: Bei 1 kHz Frequenz liegt diese bei einer Druckänderung von 0,0002 Mikrobar. Als Einheit für die logarithmierte bezogene Größe des Schalldruckpegels ist das Dezibel (dB) üblich, also ein Zehntel Bel. Das Kürzel SPL steht für Sound Pressure Level.
Die von Mikrofonen mit glattem Frequenzgang aufgenommenen Messwerte repräsentieren nicht das stark nichtlineare und frequenzabhängige Hörempfinden des Menschen. Filterkennlinien sorgen deshalb für eine bessere physiologische Anpassung. Für die Lärm-Arten, die bei Computern vorkommen, gilt normalerweise die in internationalen Normen festgelegte Bewertungskurve ?A? - mit diesem Filtersatz bearbeitete Schalldruckpegelwerte erkennt man am Einheitenkürzel dBA.
Pegelunterschiede ab etwa 3 dB nimmt man deutlich wahr. Bei einer Erhöhung um 6 dB hat sich die Schall-Amplitude bereits verdoppelt, doch erst eine Steigerung um 10 dB empfinden die meisten Menschen als Lautstärkeverdoppelung. Bei Verdoppelung des Messabstandes (Ohr/Schallquelle) fällt der Schalldruckpegel um 6 dB, bei Vervierfachung um 12 dB, womit sich die empfundene Lautstärke ungefähr halbiert. Solche Berechnungen sind insbesondere zur Auswertung von Angaben im c't-Magazin wichtig: In unserem Labor messen wir für gewöhnlich aus 50 Zentimetern Entfernung, die Normen schreiben jedoch einen Meter Messabstand vor - von den c't-Werten muss man für Vergleiche deshalb jeweils 6 dB abziehen.
Im Laufe der Jahre hat sich herausgestellt, dass auch die bewerteten dBA-Angaben physiologisch nur ungenügend angepasst sind. Töne bestimmter Frequenzbereiche empfinden die meisten Menschen als wesentlich störender als andere Geräusche. Diese Tatsache erfasst die ebenfalls aus Schalldruckmessungen über andere Verarbeitungsstufen abgeleitete Messung der so genannten Lautheit (Einheit: Sone). In die Berechnungen geht auch ein, dass Menschenohren mit abnehmender Schallintensität immer empfindlicher reagieren: Das Ticken eines Weckers raubt einem im ruhigen Schlafzimmer den letzten Nerv, am Familien-Frühstückstisch würde man es nicht einmal wahrnehmen. Die untere Messgrenze im c't-Labor liegt übrigens bei ungefähr 15 dBA oder 0,1 Sone.