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Also den Bass würde ich auch zuerst testen und ihn als eigenständiges Kriterium handeln. Viel Bass > gleich weg damit.

Als Beispiel, die Surround Software RealSpace3D soll nach eigener Aussage ca 80% der HRIRs von der Bevölkerung abdecken. Wenn das so ist kann man auch Surroundsoftwares an Kunstohren testen und mit dem Ergebnis zu 80% sagen, ja, taugt was, oder nein, taugt nichts. Oder nicht?

Das Programm von Dolby müsste dann logischerweise ihre eigene Surroundsoftware (Dolby Atmos for Headphones) als Referenz genommen haben, was übrigens eine gute Surround Simulation ist, und so andere Surround Simulationen auf Grund von Klangverfärbungen etc Vergleiche anstellt.

@TPZ, bin sonst ganz deiner Meinung
 
Mal angenommen, diese Ziffer würde stimmen (was ich schon für außerst optimistisch erachten würde), dann bräuchte derjenige, der solche Tests durchführen möchte, zwei Exemplare genau dieser "Norm-Ohren" ;)
Und damit wäre nur der geringste Teil der Rechnung getan. Denn im Grunde genommen müsste man sich auch gleich das Tonstudio samt Equipment mit dazumieten, um die identischen Ausgangsbedingungen (welche den HRIR-Daten zugrundeliegen!) zu schaffen.

Davon mal ganz abgesehen ist es meiner Meinung nach relativ sinnlos, solch eine Messung überhaupt durchzuführen. Denn damit versucht man, den unter äußerst aufwendigen Bedingungen erworbenen Sweep nur noch ein weiteres mal durch die selbe Aufnahmekette zu schicken. Diesmal dann auch noch mit einem Kopfhörer als Quelle. Gerade da gibt es genügend Tücken, die die Ergebnisse massiv verfälschen können.

Nur einer der vielen zu berücksichtigenden Faktoren:

https://www.youtube.com/watch?v=Faoo2uPItPM

Wenn Millimeter bei der Positionierung schon darüber entscheiden, wie das Frequenzspektrum übertragen wird, dann ist eine Beurteilung der Ortung anhand eines solches Verfahrens umso kritischer. Denn diese diese ist in hohem Maße von der jeweiligen Entzerrung abhängig, die auch zu dem vorgegebenen HRIR-File passen muss!

Denke mal, dass der Nutzen da in keinem Verhältnis zum Aufwand steht. Zumal "Ortung" im Allgemeinen ein völlig individuelles Phänomen ist, welches man kaum in Zahlen erfassen und schon gar nicht von einer Person auf die andere übertragen kann.
 
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