Kann jetzt nicht direkt einen "Mordroman" empfehlen, aber da du Henning Mankell angesprochen hast :
Das wirklich beste Buch, was ich seit je her gelesen habe : Der Chronist der Winde
Kurze Info:
"Der berühmte schwedische Krimiautor Henning Mankell leitet seit 1985 ein Theaterprojekt in Mosambiks Hauptstadt Maputo. Dabei engagiert er sich für die Strassenkinder und schrieb mit Der Chronist der Winde ein beeindruckendes poetisches Porträt dieser weltweit vernachlässigten Gruppe "
Henning Mankell hat mit "Der Chronist der Winde" ein wunderbares Buch geschrieben. Auf dem Buchrücken steht, daß man nach dem Lesen Afrika anders sehen würde. Ich sehe Afrika nicht anders. Ich sehe Afrika durch dieses Buch überhaupt zum ersten Mal. In diesem bemerkenswerten Buch steckt für mich aber noch sehr viel mehr: Mut, Hoffnung, Freude, Trauer, Freiheit.
Nelio erzählt seine Geschichte und weiss, dass er sterben wird. Doch ich erfuhr nicht nur Nelios Geschichte, sondern ich lernte auch Menschen kennen, die so skurril schienen, daß ich sie gerne kennengelernt hätte.
Ein bisschen würde ich die Poesie des Chronisten der Winde mit Antoine de Saint-Exupéry's "Der kleine Prinz" vergleichen, denn die Worte des zwölfjährigen Nelio sind unglaublich weise und liess mich straucheln und über mich selbst nachdenken. Meine Gefühle nach Beenden dieses Buches lassen sich schwer in Worte fassen, aber der Autor hat es eigentlich bereits gesagt: "Dieses Buch wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben".