Suche Linux Gaming-PC bis 3000€ für die nächsten Jahre

Simon5361

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Hallo liebes Forum,

ich schiebe schon seit einigen Jahren den PC-Kauf vor mir her, seit die Preise vor ein paar Jahren massiv gestiegen sind. Aber mittlerweile gehen mir Mikroruckler und FPS-Einbrüche auf die Nerven und die Nutzung wird zunehmend eingeschränkt.
Was ich hier so überflogen habe könnte es auf absehbarer Zeit wohl so bleiben oder noch teurer werden, deswegen suche ich hier Rat.

(Vor ab bitte ich um Nachsicht: Ich habe gar keine Ahnung! Die Komponenten, Generationen, verschiedenen Hersteller und Techniken dahinter sind für mich Hieroglyphen, sie interessieren mich nicht, ich verstehe es nicht und werde es auch nicht mehr lernen.)

Bestandsaufnahme:
Gut optimierte Spiele wie KCD 2 liefen auf meinem PC bis auf vereinzelte sehr effektreiche Szenen noch flüssig mit 60 FPS und sahen sehr gut aus. Aber wenn die Entwickler diesen Service nicht bieten muss ich mit jedem Update die Einstellungen weiter zurückschrauben und es ist nicht mehr viel Raum nach unten:

  • Bei WoW bin ich bei niedrigen bis mittleren Einstellungen angelangt und habe trotzdem nervige Ruckler in Städten und Dungeons.
  • DCS world sieht bei mir sehr veraltet und langsam aus. Einige Missionen sind oder werden nach wenigen Minuten unspielbar, fallen auf 20 fps oder crashen und die neuen Karten bevorzugen wohl leider 64GB RAM (hier ist aufgrund der Preise wohl der größte Raum für Diskussionen. Ich würde wenn nötig Abstriche machen, aber ich will mich auch nicht mit Ebay Verkauf & Versand & Reklamationen rumschlagen, falls es -vielleicht, mit Glück- in ein paar Jahren wieder ein wenig günstiger sein sollte, und ich dann wieder upgraden muss.)
  • Assassins Creed Valhalla z.B. hatte sogar auf den niedrigsten Einstellungen Mikroruckler.


Als Orientierung:
Mein derzeitiger PC hat folgende Komponenten, ich werde aber nichts davon ausbauen.
Ggf. würde ich den alten PC für office-Anwendungen behalten oder in der Familie verschenken.

CPU: AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz AM4 BOX
GPU: AMD ATI Radeon RX 5700 XT
RAM: DDR 3 32GB (2x 16GB) Crucial Ballistix Sport DDR 4-3200
Festplatte: SSD 1000GB Crucial MX 500 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s
MB: MSI B450 TOMAHAW K MAX AM4
Netzteil: 550 Watt Seasonic Focus GX 80 Plus Gold Netzteil
Gehäuse: Bequiet
DVD-Laufwerk (optional)


Ich bin mit dem Ende von Windows 10 auf Linux Mint umgestiegen und werde auch nicht zu windows zurückkehren.

Der neue PC soll auch linux nutzen, ich weiß aber noch nicht, welche Distribution.
Ich lese zwar gelegentlich von solchen, die eher auf gaming ausgerichtet sind, verstehe aber die Unterschiede nicht oder befürchte die Einrichtung und Verwendung als noch schwieriger.
An Mint mag ich den windows-ähnlichen look, die einfache Anwendungsverwaltung und libre-office-Pakete. Das Terminal habe ich nur selten nutzen müssen, um mit protontricks fehlende dlls nachzuinstallieren.
Die Umstellung und das Tüfteln, um manche Spiele und Pedale nutzen zu können, war schon nervig genug!
Bei mint finde mich jetzt zumindest grundlegend zurecht und wüsste grob, wie ich den jetzigen Zustand wieder erreichen kann.

Spiele laufen über steam (+ ggf proton 9.0.4). Mit lutris und wine kam ich nicht zurecht bzw haben Spiele trotzdem nicht funktioniert.

An dieser Stelle frage ich zur Sicherheit explizit nach:
Könnte linux mint ein Flaschenhals für neuere PC-Komponenten werden, weil es neue Funktionen nicht unterstützt? Ich brauche kein Raytracing oder das nonplusultra, aber zumindest einen guten PC mit dem ich die nächsten Jahre Ruhe habe.
Evtl würde ich den alten PC für office-Anwendungen erst mal bei mint belassen und vom Gaming-PC trennen, falls dort was schiefläuft.

Ich habe keine Ahnung vom Stand der Technik und werde das auch nicht mehr lernen. Wenn Spiele auf dem neuen PC nicht nur besser laufen, sondern auch detaillierter aussehen, cool. Aber ich möchte mich nicht später ärgern, weil ich an irgendeiner Stelle 100€ gespart habe oder eine notwendige Funktion nicht unterstützt wird, wegen ,,Hättest du wissen müssen!"

Ein bisschen Bauchschmerzen macht mir Linux trotzdem: Ich weiß nicht, ob mein PC einfach nur zu alt ist, oder ob irgendwas in der Übersetzung (proton-layer) vielleicht zusätzlich ausbremst, weil intern irgendeine Funktion nicht zur Verfügung steht, Ressourcen nicht genutzt werden, o.ä., sodass ich auch mit einem neuen Computer die gleichen Probleme haben könnte.

Bisher hat mir 1920x1080p bei 60 FPS gereicht. Mein Monitor ist ein smart TV von ca. 2012 mit tearing, Vsync war also immer notwendig. Vegetation flackert bei manchen Spielen auch störend, bei anderen gar nicht. Im Großen und Ganzen tut er seinen Zweck.
Wenn der es irgendwann hinter sich hat würde es vielleicht etwas mit mehr Auflösung und mehr Hz werden. Hauptsächlich geht es mir aber um stabile und flüssige Bildqualität und möglichst wenig Gefrickel mit Treibern und erweiterten Einstellungen. Ich habe kein Bock auf irgendwelche Optimierungssoftware und das Ausprobieren von 30 Häkchen, weil irgendwas was ich nicht verstehe und nicht brauche, ungewollt ausbremst.

Mit AMD war ich immer zufrieden und ich glaube das ist bei Linux durch die internen Treiber auch bevorzugt.(?)
Lüfter sollen leise sein, meine Lüfter drehen seit Linux immer wieder sehr hoch und werden dann wieder kurz leise. Eine Lüftersteuerung habe ich nicht hingekriegt.
An eine Wasserkühlung traue ich mich nicht ran, allenfalls wenn der örtliche Händler das einrichten würde. Ich weiß aber auch nicht wie groß der Unterschied damit wäre.

Das Gerät würde ich in einem Computerladen im Umkreis zusammenbauen lassen und abholen, ich habe keine Nerven um mich wegen eines beschädigten Pakets oder Paket voller Steine mit dem Händler & Versanddienstleister streiten zu müssen.

Ich freue mich auf eure Tipps und bedanke mich im Voraus.
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Ja
Welche Spiele genau?
- DCS World steam Edition (Das Spiel bevorzugt leider 64GB Ram, 32 soll auf einigen Karten und Missionen oft zu Abstürzen führen oder unspielbar sein, ggf später nachrüsten?) + HD-60 FPS webcam für headtracking (kein VR)
- World of Warcraft
Welche Bildschirmauflösung nutzt dein Spielmonitor?
Bisher 1920x1080p smart TV von 2012, ggf höher wenn dieser irgendwann kaputtgeht. Die Auflösung reicht mir, aber das Gerät hat Probleme mit flackernder Vegetation und Tearing. Nach Defekt etwas gleichwertiges oder upgrade.
Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen?
Weiß ich nicht. Hängt von der Optimierung der Spiele ab. Mindestens mittlere Einstellungen
Genügen dir 30 FPS oder sollen es 60 oder gar 144 FPS oder mehr sein?
60
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Nein
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Mindestens 6 USB-Anschlüsse für Eingabegeräte, eher mehr.
Keine LED Beleuchtung
Mindestens 1 TB SSD
Leise und gute Kühlung. Lüfter drehen sehr laut hoch und werden dann wieder leise.
Glaube CPU mit X3D wird für WoW empfohlen, bei DCS world 64GB Ram, sonst weiß ich es nicht.
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
Bisher 1 Philips 1920x1080p 32" [https://www.philips.de/c-p/32PFL5806K_02/5000-series-smart-led-tv-mit-pixel-plus-hd]. In Zukunft ggf höhere Auflösung und Hz.
AMD freesync?
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein, weil ich nicht selbst basteln möchte.
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 3000€. Wenn 2000€ reichen, super. Wenn ein wenig mehr Geld deutlich mehr Leistung oder Ruhe für die nächsten Jahre bedeuten würde, wäre das auch möglich.
Wann möchtest du den PC kaufen?
Gern in diesem Jahr. Ich warte bereits seit 3 Jahren aber die Preise werden ständig höher.
Möchtest du den PC..
  1. zusammenbauen lassen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Kein Interesse am Selbstbau, kein Vorwissen
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Ich möchte es mal kurz machen und dir den Gedanken zumindest nahelegen. Folgende Aufrüstung:

Vorab - wer kann das machen?

Notwendig werden wird folgendes:
  • BIOS Update
  • Ryzen 5700x.
  • Noch ein (gebrauchtes) Kit deines Rams, der sehr populär und kompatibel war. Ja, der funktioniert auch mit 4 Riegeln in aller Regel sehr ordentlich.
  • Eine RX 9070, die noch ans vorhandene Netzteil passt.

Bei der CPU hast du rund ein Drittel mehr Leistung.

Grafikkarte siehe wie folgt:
Wie schnell ist meine Grafikkarte? Mega-Rangliste mit 80 GPUs seit 2014
=> +150%


Ohne Vorwurf:
Ist dir zu kompliziert und verstehst du nicht? Dann eine fertige, neue Lösung.
Von Mad Gaming.


Simon5361 schrieb:
Ich warte bereits seit 3 Jahren aber die Preise werden ständig höher.
Auch hier kein Vorwurf: Du hast eine gute Phase vor rund 3-4 Monaten verpasst. Aber bei dem allgegenwärtigen, meist unsachlichen Gejammer über die Preise, kann man da keinem Vorwürfe machen.
 
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Ich gehe kurz auf ein paar deiner Fragen ein.

Simon5361 schrieb:
Ich lese zwar gelegentlich von solchen, die eher auf gaming ausgerichtet sind, verstehe aber die Unterschiede nicht oder befürchte die Einrichtung und Verwendung als noch schwieriger.
Ich benutze für Spiele CachyOS weil es immer die neuesten Pakete und somit auch neuesten Grafikfeatures hat. Für das Arbeiten nicht, da habe ich Ubuntu auf einer zweiten SSD. Der Grund ist die Stabilität bei Updates, die ich bei Ubuntu im Vorteil sehe. Linux Mint basiert ja auch auf Ubuntu.
Simon5361 schrieb:
Könnte linux mint ein Flaschenhals für neuere PC-Komponenten werden, weil es neue Funktionen nicht unterstützt?
Ein Flaschenhals nicht, aber wenn neue Grafikfeatures kommen, hat man die mit z.B. CachyOS früher als bei Mint. Deshalb bevorzugen manche Leute zum Spielen eben die aktuelleren Distributionen. Allgemein ist Linux Mint aber eine gute Allzweck-Distribution (Arbeiten, Spielen, Multimedia)
Simon5361 schrieb:
Mit AMD war ich immer zufrieden und ich glaube das ist bei Linux durch die internen Treiber auch bevorzugt.(?)
Mit AMD Grafikkarten bekommt man auf Linux im Durchschnitt etwa die gleiche Leistung wie mit Windows.
Mit aktuellen Intel- und Nvidia-Grafikkarten deutlich weniger.

Zu deinem Ruckelproblem: Auf den ersten Blick sieht deine Hardware für 1080p noch brauchbar aus. Ich würde eigentlich empfehlen, mit Mangohud die Auslastung der Komponenten (GPU/CPU/VRAM/RAM) in den problematischen Spielen zu überwachen, um zu schauen, woran es eigentlich hakt.
Linux braucht in vielen Spielen viel weniger RAM als Windows 11. Es kann also gut sein, dass wenn auf Windows 11 32GB nicht mehr reichen, das auf Linux noch kein Problem ist.
Gewissheit bekommt man nur, wenn man sich die Auslastung anzeigen lässt.
 
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Simon5361 schrieb:
Als Orientierung:
Mein derzeitiger PC hat folgende Komponenten, ich werde aber nichts davon ausbauen.
Ggf. würde ich den alten PC für office-Anwendungen behalten oder in der Familie verschenken.

CPU: AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz AM4 BOX
GPU: AMD ATI Radeon RX 5700 XT
RAM: DDR 3 32GB (2x 16GB) Crucial Ballistix Sport DDR 4-3200
Festplatte: SSD 1000GB Crucial MX 500 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s
MB: MSI B450 TOMAHAW K MAX AM4
Netzteil: 550 Watt Seasonic Focus GX 80 Plus Gold Netzteil
Gehäuse: Bequiet
DVD-Laufwerk (optional)


Deine RAM angabe ist aber auch wild... Tippfehler?
 
Ich beantworte auch paar Fragen:
  • Libre Office installieren ist nirgendwo ein Problem unter Linux-Distros, keine Sorge. (Dt. Wörterbuch muss man evtl. durch Speichern im richtigen Ordner nachinstallieren außerhalb von Mint).
  • Bildschirmwechsel wird sicher auch kein Problem sein, jedenfalls nicht was Treibergefrickel angeht. Hohe Auflösung und Hz-Zahl braucht ggf. mehr Leistungsreserven.
  • Dein DCS Flugsimulator kann immer ein Problem bleiben, insbesondere wenn dir Frickeln mit Proton Versionen nicht liegt. Silber Status bei ProtonDB ist leider nicht so toll. Natürlich wird aktuell vermutlich auch deine Hardware mit Schuld sein, aber da andere Linux Nutzer auch von Startproblemen etc. berichten, ist nicht sicher, dass mit der neuen Hardware automatsich alles besser wäre.
  • Für Linux Mint würde ich vielleicht nicht superneue Hardware verbauen, die erst vor 1 Monat rausgekommen ist oder so. Teile davon könnten nicht so gut laufen, betrifft aber oft eher WLAN-Treiber uns sowas. Der Kernel wird dort halt nicht so oft geupdated denke ich.
 
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Moin,

Simon5361 schrieb:
ich schiebe schon seit einigen Jahren den PC-Kauf vor mir her, seit die Preise vor ein paar Jahren massiv gestiegen sind.
Gut GPU Preise sind seit Ewigkeiten auf einem eher hohen Niveau alles in allem waren die Hardwarepreise bis Oktober 2025 aber eigentlich ziemlich human.
Seit dem haben sich Rampreise grob vervierfacht, SSDs zumindest verdoppelt und auch die Preise für GPUs sind seit Jahresbeginn gestiegen.

Simon5361 schrieb:
Bei WoW bin ich bei niedrigen bis mittleren Einstellungen angelangt und habe trotzdem nervige Ruckler in Städten und Dungeons.
WoW kann wenn viel los ist sehr CPU lastig sein.
Wie sieht es mit dem Ram aus, läuft der im Dual Channel und mit vollem Takt?
Aus anderen Threads gabs die Erfahrung, dass allein das bei WoW schon etwas ausmachen kann.
Lade dir mal CPU X herunter, gibts in den offiziellen Paktequellen und mach mal einen Screen vom Reiter Speicher.

Simon5361 schrieb:
Der neue PC soll auch linux nutzen, ich weiß aber noch nicht, welche Distribution.
Ich lese zwar gelegentlich von solchen, die eher auf gaming ausgerichtet sind, verstehe aber die Unterschiede nicht oder befürchte die Einrichtung und Verwendung als noch schwieriger.
Simon5361 schrieb:
An dieser Stelle frage ich zur Sicherheit explizit nach:
Könnte linux mint ein Flaschenhals für neuere PC-Komponenten werden, weil es neue Funktionen nicht unterstützt? Ich brauche kein Raytracing oder das nonplusultra, aber zumindest einen guten PC mit dem ich die nächsten Jahre Ruhe habe.
Thorakon schrieb:
Für Linux Mint würde ich vielleicht nicht superneue Hardware verbauen, die erst vor 1 Monat rausgekommen ist oder so. Teile davon könnten nicht so gut laufen, betrifft aber oft eher WLAN-Treiber uns sowas. Der Kernel wird dort halt nicht so oft geupdated denke ich.
Das ist so etwas der Punkt, Mint erneuert nicht ständig den Kernel mit dem Update auf 22.2 gabs einen Wechsel vom 6.8 auf 6.14 aber nur bei einer Neuinstallation, wenn man von 22.1 upgedatet hat ist der Kernel bei 6.8 verblieben, da musste man dann manuell auf 6.14 gehen.
Würde mich da aber soweit anschließen, problematisch kann es vor allem mit sehr aktueller Hardware werden wobei in den letzten Monaten ja jetzt nicht wirklich etwas neues rausgekommen ist.
Was Wlan Treiber angeht gibts da wohl allgemein ein Problem mit Linux und Realtek, dass das nicht immer so ganz rund läuft, bestenfalls wenn man Wlan nutzt schaut man nach einer Karte von einem anderen Hersteller.
Ansonsten was Distros angeht kann man vermutlich 10 Leute fragen und hat 11 Meinungen, persönlich nutzen ich Mint auch auf meinem Zweit PC und Laptop da wird aber jeweils nicht wirklich drauf gespielt und die Hardware ist auch einige Jahre alt.

Simon5361 schrieb:
Lüfter sollen leise sein, meine Lüfter drehen seit Linux immer wieder sehr hoch und werden dann wieder kurz leise. Eine Lüftersteuerung habe ich nicht hingekriegt.
Bestenfalls stellt man das schon auf BIOS Ebene ein, leiste steht und fällt mit einer vernünftig eingestellten Lüfterkurve.
 
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Mork-von-Ork schrieb:
Mint erneuert nicht ständig den Kernel mit dem Update auf 22.2 gabs einen Wechsel vom 6.8 auf 6.14 aber nur bei einer Neuinstallation, wenn man von 22.1 upgedatet hat ist der Kernel bei 6.8 verblieben, da musste man dann manuell auf 6.14 gehen.
Immerhin ist Mint seit neuestem (seit einer oder zwei Wochen) bei Kernel 6.17 angekommen und auch Mesa (die 3D-Grafikbibliothek) wurde auf Version 25.2.8 aktualisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also insbesondere wegen den aktuellen Preisen würde ich dringend empfehlen aufzurüsten.

Du hast ja mit 5700x oder falls du auf Ebay einen günstigen 5700x3D findest sehr gute möglichkeiten zum aufrüsten.

Das gleiche gilt für die Grafikkarte.
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Noch ein (gebrauchtes) Kit deines Rams, der sehr populär und kompatibel war. Ja, der funktioniert auch mit 4 Riegeln in aller Regel sehr ordentlich.
Beim rest stimme ich dir zu aber warum noch ein Ram Kit, 32GB sind doch ausreichend.
Achso wegen DCS okay.
Ergänzung ()

Simon5361 schrieb:
Lüfter sollen leise sein, meine Lüfter drehen seit Linux immer wieder sehr hoch und werden dann wieder kurz leise. Eine Lüftersteuerung habe ich nicht hingekriegt.
Welche ?

Gehäuse und CPU lüfter kannst du im Bios entsprechend einstellen und für die Grafikkarte gibt es LACT
Ergänzung ()

Simon5361 schrieb:
Aber mittlerweile gehen mir Mikroruckler und FPS-Einbrüche auf die Nerven und die Nutzung wird zunehmend eingeschränkt.
Durch die Übersetzungslayer unter Linux entsteht soweit ich weiß vorallem ein CPU overhead durch die Übersetzung von DirectX zu Vulkan Befehlen.

Also sollte es sich lohnen eine schnellere CPU wie z.B. 5700x oder sogar 5700x3D einzubauen.
Wegen den aktuellen RAM Preisen würde ich erstmal nicht neu kaufen da du deinen aktuellen PC noch gut aufrüsten kannst.

Ansonsten ggf. mal schauen ob du über ein PPA nicht doch an eine neuere Mesa bzw. Treiberversion für dein Linux Mint kommen kannst allerdings verwende ich kein Linux Mint und kann dir nicht sagen wie stark das die Stabilität von Mint beeinflusst (Wobei die neuste Mesa Version unter ArchLinux bei mir noch nie Probleme gemacht hat (arch wartet immer auf das erste Bugfix release im Gegensatz zu Manjaro oder CachyOS)).

Stelle auch sicher das du die neuste Protonversion verwendest aber NICHT Proton experimental weil sonst dein shader cache ständig invalidiert wird weil die Proton version sich ständig ändert, das kann dann auch zu mehr rucklern führen weil die shader neu on the fly kompiliert werden müssen.
 
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Nen Flaschenhals sehe ich aber selbst bei Mint (in der aktuellen Version) nicht. Kernel, AMD-Firmware und Mesa sind inzwischen neu genug, dass auch die 9060/9070(xt)-Serie von AMD unterstützt wird. Wenn man absolut die neuesten Verbesserungen v.a. für Raytracing mitnehmen will, kann man noch ein neueres Mesa per PPA installieren (Kisak PPA). Kommt halt auf die Spiele an; für meine Spiele ist Raytracing irrelevant. Theoretisch kann man auch den Kernel per "Mainline" updaten - das würde ich aber wirklich nur machen, wenn sonst ein Treiber für ne ganz neue Hardware fehlt.

In Steam kann man übrigens unter "Steam > Einstellungen > Im Spiel > Leistungsüberwachung anzeigen" sich im Spiel als Overlay anzeigen lassen, wie sehr CPU, Grafikkarte und RAM ausgelastet sind (was genau angezeigt werden soll, muss man etwas weiter unten unter "Detailgrad der Leistung" auswählen). Das ist eigentlich der einfachste Weg, zu schauen, woran es bei deinen Spielen überhaupt klemmt. Ohne Steam geht es auch mit mangohud (wurde, glaub ich, im Thread hier schon erwähnt).
 
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Simon5361 schrieb:
(Vor ab bitte ich um Nachsicht: Ich habe gar keine Ahnung! Die Komponenten, Generationen, verschiedenen Hersteller und Techniken dahinter sind für mich Hieroglyphen, sie interessieren mich nicht, ich verstehe es nicht und werde es auch nicht mehr lernen.)
Es sollte sich trotzdem lohnen jemanden zu bezahlen für dich ein Upgrade der CPU und GPU durchzuführen.
 
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Ich persönlich würde übrigens (für mich) bei dem Setup als erstes den Monitor updaten 🙂 Aber ansonsten stimme ich weiter oben @Zwirbelkatz weitgehend zu. Wobei ich bei der GPU evtl. sogar auf ne 9070 XT gehen würde, v.a. falls bald ein besserer Monitor mit höherer Auflösung her kommt (wobei ich das jetzt "aus dem Gefühl raus" sage und den genannten Flugsimulator und seine Anforderungen nicht wirklich kenne). Ggfs. dann halt auch noch ein neues Netzteil im Bereich 850 W und ~100-130 Euro.
Ergänzung ()

Simon5361 schrieb:
Bisher hat mir 1920x1080p bei 60 FPS gereicht. Mein Monitor ist ein smart TV von ca. 2012 mit tearing, Vsync war also immer notwendig.
Das ist mir gerade aufgefallen. Vsync ist zwar durchaus ne gute Sache und benutze ich durchaus auch - allerdings klappt es nur gut, wenn der PC das Spiel von der Leistung her mit der Framerate des Monitors locker schafft. Schafft der PC das nicht, werden die Ruckler durch das vsync dann meist richtig übel. Daher würde ich, gerade beim DCS, doch mal ohne vsync probieren, ob es dann nicht (trotz Tearing) angenehmer und vielleicht sogar ohne die Abstürze läuft.
 
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Ryzen 7 7800X3D, 9070XT, 64GB RAM, Kosten 2.843,90 EUR plus Versand: https://www.dubaro.de/configured-pc/74C2809EEA17 Du kannst das Teil noch weiter anpassen.

Zu Linux: sicher kann es immer mal wieder zu Problemen kommen und Spiele auch nicht laufen, da musst du dich informieren, was geht und was nicht. RT ist derzeit wohl noch das größte Problem, plus Anti Cheat Software.
 
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