Das Surface ist kein vollwertiger Desktopersatz.
Wer das wirklich glaubt, der glaubt tatsächlich den Microsoft Millardären mit ihren dicken Aktienpaketen.
Das ist eine
Tablet Dockingstation, aber von HP und damit als Dock Lichtjahre dem Microsoft Versuch voraus.
Ein Vorteil ist Pivot und der Anstellwinkel für den eigenen Anspruch.
Ein gut durchdachter Monitorfuss hat klar ergonomische Vorteile am Arbeitsplatz und damit hat Micrsoft schon zwei Surface Dockingstationen vom Grundsatz her fehlentwickeln lassen, statt eine gute Idee mal weiterzuentwickeln.
Wer das Gerät nämlich eher flach ausgerichtet oder angewinkelt im Dock über einen angepassten Arm belässt, was einem Schreibtischwinkel ähnelt, der schreibt auch aktiv drauf. Das Surface wäre dann auch als Zeichenbrett im angedockten Modus mit mehreren Monitoren verwendbar.
Keine solcher Funktion, keine Stiftkompetenzen seitens des Surface.
Leider kombiniert die neueste Dockingstation Audioanschlüsse.
Das geht auf die Qualität. Vor Allem betrifft es die Kanaltrennung und den Rauschabstand.
Ein mini Displayport hat ebenso wenig was im Desktopbereich zu suchen.
Nicht mal DVI ist integriert und das ist schlicht unbegreiflich.
Mit dem Wegfall von eSata und anderen betagten Schnittstellen, die bei einer guten Dockinstation damals üblich waren, wären bei dem Preis zumindestens 8 USB3 Anschlüsse und Thunderbolt wohl angebracht.
Davon bitte auch 5 USB Anschlüsse der Ergonomie wegen seitlich, wenn schon das Surfacedesign elegant abgespeckt ist.
Ebenso hätte das Dock zumindestens einen Expresscard Schacht verfügbar machen sollen.
Dann hat man nicht mal einen ordentlichen Kartenleser zum lächerlichen microSD Leser im Surface integriert.
Wo ist ein Schacht für eine Hochleistungsbatterie für den Personenkreis, der sich in Regionen mit schwankender Stromersorgung aufhält?
Ein zweiter Schacht für ein bluray Laufwerk, SSD/HDD oder Zweitbatterie?
30Std. unabhängige Akkulaufzeit oder Backupfunktion im Dock waren wohl zuviel für ein nutzloses Wolkenutensiel verlangt?
Damit wären nämlich noch weitere Kunden angesprochen, die auf Produktivgeräte setzen.
Microsoft ist schlicht unfähig Produktivgeräte zu überlegen und zu entwicklen und das sieht man auch an der überteuerten und vom Funktionsumfang zum Preis völlig minderwertigen Dockingstation.