SuSE wieder loswerden

Jean Luc

Ensign
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Nachdem ich längere Zeit vergeblich versucht habe wenigstens die elementarsten Bestandteile meines Systems unter Linux zum laufen zu bewegen habe ich mich nun entschlossen das ganze wieder loszuwerden.

Vorher hatte das System eine Partition C mit Win98SE, Partition D mit Win2000 und noch E mit Daten und so soll das auch wieder werden.

In den Handbüchern hab ich leider nichts gefunden und da ich absolut keine Ahnung von Linux hab hoffe ich das mir jemand eine schöne Schritt für Schritt Anleitung geben kann wie ich mein System wieder in seinen ursprünglich Zustand zurückversetzen kann ohne allzuviel Schaden anzurichten.:)

MfG

Jean Luc
 
Bist du dir auch sicher das c: , d: und e: noch da sind? :D . Ich wäre mir da nicht so sicher. Falls diese Partitionen noch da sind(was ich nicht denke), per CD Win2000 booten und da reparieren(Bootvorgang). Falls die Partitionen weg sind, findest du sicher hier irgendwo im Forum einen Beschreibung, wie man diese mit fdisk wieder herstellt. Falls die Betriebssysteme noch mit im jetzigen Bootmanager drinstehen, kannst du den ja behalten und nur den Linuxeintrag rauslöschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
sind die windows partitionen noch vorhanden? wie sieht deine partitionierung aus? falls du windows auf c und d noch installiert hast einfach win2000 starten und per festplattenverwaltung die linuxpartitionen löschen. ansonsten, wenn windows nicht mehr vorhanden ist, einfach ganz normal von win98 cd booten, mit fdisk partitionieren und installieren.
 
Ja die Partitionen sind alle noch da, ich hab also im Moment 3 Betriebssysteme zu Auswahl.
Könnt ihr mir das mit der Festplattenverwaltung unter 2000 mal genauer erklären? Ich kann doch so gar nicht auf die Linux Partition zugreifen, außer vieleicht mit Partition Magic:confused_alt:
 
Die Betriebssysteme kann ich alle booten, das eigentlich Problem ist aber das mit Windows2k ja den Bootmanager installiert hat. Dieser liegt doch für gewöhnlich auf der C Partition auf der sich auch Win98 befindet. Bei der Installation von Linux wurden 2 Partitionen "hinter" den schon bestehenden Partitionen angelegt und ein kleiner Bereich (8MB) "vor" der C Partition.
Wenn ich jetzt die beiden großen Linuxpartitionen lösche dann geht mir doch auch der Linux Bootmanager verloren und ich denke das der alte Bootmanager der ja immer noch vorhanden ist nicht mehr erkannt wird da sich ja dieses kleine unzugeordnete Stück vor der C Partition befindet.
Was soll ich mit diesem 8MB großen Stück machen? Kann ich das einfach mit Partition Magic an die C Partition anhängen und schafft Win2k es den Bootmanager wiederherzustellen falls da etwas schiefläuft?
 
Ihr seit mir alles solche Experten!

Win98 Bootdisk/-CD einlegen und davon starten, dann sys c: machen und fertig ist der Lack!!
 
Welcher Bootmanager wird denn gestartet?
Wenn es der Windows Bootmanager ist, dann kannst du die Linuxpartitionen problemlos löschen, denn der Bootmanager ist nicht in einer Partition installiert, sondern liegt im MBR (Master Boot Record). Dieser ist am Beginn der Platte und nicht Teil einer Partition.

Wenn es der Linux Bootmanager ist, dann muss dieser zuerst mit dem Windows Bootmanager überschrieben werden.
Dabei kann die Suchfunktion dieses Forums Wunder bewirken.
 
wenn du lilo oder grub installiert hast ist das meisst egal, da wie schon gesagt der bootmanager meisst im MBR liegt und von linux unabhängig ist. kannst also mit
rechtsklick auf arbeitsplatz -> systemverwaltung -> festplattenverwaltung die letzten partitionen, in denen linux ist, wieder löschen(sie werden angezeigt, auch wenn windows nichts mit linuxpartitionen anfangen kann).

wenn der bootmanager wieder gelöscht werden soll, einfach "sys c:" unter win98 eingeben, dann kommt immer nur der manager von win2k mit win98 und win2k in der auswahl.

mfg
karuso
 
SO ich hab jetzt erstmal die Linux Partitionen formatiert. Vieleicht hab ich mich vorhin etwas undeutlich ausgedrückt, es ist jetzt so das grub (oder wie dieser Linux Bootmanager heißt) gestartet wird und wenn ich darin Windows wähle komme ich den den Bootmanager von 2k. Was ich nicht verstehe ist wie ich diesen Linux Bootmanager wieder wegbekomme der ist ja jetzt total überflüssig.
Und was soll dieses sys c: bringen? Das funktioniert doch überhaupt nicht:confused_alt:
 
Sys C: kannst Du auch nur unter 98 mit einer Startdiskette machen. Unter 2000/XP mußt Du dazu die Wiederherstellungsconsole von der CD starten. Wenn die Startplatte in FAT 32 formatiert ist, reicht es aus, wenn Du von Diskette oder im abgesicherten Modus von 98 "FDISK /MBR" eingibst (ohne ""). Dann ist aber der Bootblock von 2k auch weg, den bekommst Du aber auch wieder, wenn Du mit der Wiederherstellungskonsole startest und "fixmbr X:" eingibst.
 
Original erstellt von werkam
Sys C: kannst Du auch nur unter 98 mit einer Startdiskette machen. Unter 2000/XP mußt Du dazu die Wiederherstellungsconsole von der CD starten. Wenn die Startplatte in FAT 32 formatiert ist, reicht es aus, wenn Du von Diskette oder im abgesicherten Modus von 98 "FDISK /MBR" eingibst (ohne ""). Dann ist aber der Bootblock von 2k auch weg, den bekommst Du aber auch wieder, wenn Du mit der Wiederherstellungskonsole startest und "fixmbr X:" eingibst.

und das X bei fixmbr steht dann für die Partition C oder für die Partition auf der sich Win2k befindet(D)?
 
nun sei mal nicht so zimperlich. Linux haste auch draufinstalliert ohne vorher zu Frgaen nun nimm die win 98 CD boote und mach fdisk /mbr.
Jetzt läuft wieder alles! :)
 
Da Du wohl nur einmal XP/2K drauf hast und nicht zwischen den Platten wechselst, wird der Bootblock auf C: geschrieben,
FIXMBR
Repariert den MBR (Master Boot Record) des Startdatenträgers.
FIXMBR [Gerätename]
Der Gerätename kann mit dem Befehl MAP ermittelt werden.
Ein Beispiel für einen Gerätenamen wäre z.B. \DEVICE\HARDDISK0
Wenn man keinen Gerätenamen angibt, wird der neue MBR auf den Bootdatenträger geschrieben (Laufwerk, auf dem das primäre System geladen ist)
FIXBOOT
Schreibt einen neuen Partitionsbootsektor auf die Systempartition.
FIXBOOT [Laufwerk]
Wenn der Befehl FIXBOOT ohne Parameter verwendet wird, wird der neue Bootsektor auf der Systempartition geschrieben, auf der man aktuell angemeldet ist.

Denke daran, dass Du als Administrator angemeldet sein mußt um solche Änderungen zu machen, und das Passwort solltest Du auch kennen. Danach solltest Du die Platten auch noch prüfen auf Fehler.
CHKDSK
Überprüft den Datenträger auf logische Fehler, zeigt diese an und behebt sie.
CHKDSK [Laufwerk:] [/p] [/r]
Ohne Parameter zeigt CHKDSK den Status des Datenträgers des aktuellen Laufwerks an.
/p
Führt eine ausführliche Überprüfung durch, es werden aber keine Änderungen am Laufwerk vorgenommen
/r
Sucht beschädigte Sektoren und stellt lesbare Informationen wieder her.
 
Ich versteh das einfach nicht!
Hab jetzt von der Diskette gebootet und fdisk /mbr eingegeben, der springt einfach in die nächste Zeile und gibt überhaupt keine Meldung aus, ist das so richtig?

Danach hab ich die Win2k Konsole aufgerufen und hab das mit fixmbr probiert. Wenn ich eine Partition oder einen Gerätenamen angebe passiert gar nichts, nur mit fixmbr allein macht der was.

Leider hat das ganze aber nicht funktioniert, da steht jetzt nur noch Verifying DMI Pool Data und das wars dann auch schon.
 
Lass den Scheiß, ich hab nicht rumgespielt sondern genau das gemacht was die anderen geschrieben haben!
Die Partitionen sind ja auch noch da nur bootet der ganze Mist jetzt nicht mehr:mad:

Wird der MBR wieder hergestellt wenn ich Win2k auf eine freie partition neu installiere?
 
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