@Stoosh2 Zunächst mal: Ja, alles gültige Argumente. Aber...
Ich hab mein 2014er-Android-Tablet letztendlich nicht ausgemustert, weil es zu langsam geworden wäre, oder weil das nicht weiter aktualisierte Android 5 genervt hätte, sondern weil die Akkuleistung zuletzt oll war, weil außerdem die Ladeschaltung es teilweise bei angeblich 60% Füllstand unvermittelt ausgehen ließ, und zuguterletzt wegen eines kleinen Sprungs in einer der Display-Ecken. Irgendwann desintegrieren die Geräte halt, und das kann bei einem iPad genau so passieren wie bei einem Android-Modell. Es ist von der konkreten Fertigungsqualität des individuellen Geräts genau so abhängig, wie vom Nutzungsverhalten. Ein Kollege von mir hatte bei seinem Tablet mit angeblich gleichem Gorilla-Glas nach viel kürzerer Zeit Unmengen von krassen Kratzern auf dem Display, einfach wegen ruppigerer Behandlung. Das Teil will man dann nach 5 Jahren nicht mehr benutzen. Das kommt weg.
Zur Leistung: Einfach nur "schnell genug" sind die alten Teile für die typischen Tablet-Anwendungen oftmals noch, das ist selten der springende Punkt. Eventuell gibt es irgendwann einen "Kann es einfach nicht"-Moment, zum Beispiel, weil man zwingend H265-Videos dekodieren können muss, und mit einem Software-Dekoder schaffen Tablets das bei HD-Material bisher noch nicht. Das würde zum Beispiel aktuell einem iPad Air 2 zum Verhängnis. Zum Glück liefern Youtube und die Streaming-Anbieter auch H264 aus. Noch!? Ich hatte jedenfalls schon H265-Dateien auf der Speicherkarte und war dann froh, dass das Tablet das in Hardware dekodieren konnte.
@Lars02 Beim Stichwort Speicherkarte fällt mir ein, dass das iPad keinen SD-Slot hat. Das Konzept, einfach mal Dateien auf dem Rechner auf einen Datenträger zu packen, und den dann ins Tablet zu stecken, das hat Apple konsequent entsorgt. Das ist bei mir mit eines der Ausschlusskriterien für ein iPad. Das ist nicht jedem wichtig, mir aber schon.