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Newstado°: KI-gestützte Fenster-Offen-Erkennung und neuer Schimmelindex
tado° bringt für sein smartes Heizsystem neue App-Funktionen. Unter anderem bringen die Updates, die im nächsten Monat gestaffelt eingeführt werden, eine KI-gestützte Fenster-Offen-Erkennung, einen neuen Schimmelindex auf Raumebene, den anpassbaren Home-Screen der tado°-App und Apple Live Activities für den Heizungs-Boost.
Was mir immer noch fehlt, ist eine einfache Grundfunktion: Ein 2. Profil.
Ich bin beispielsweise (für 3 Tage) krank Zuhause oder auf Dienstreise und habe 2 Optionen:
Entweder lasse ich die zeitlichen Einstellungen wie gehabt. Es wird also z.B. früh morgens gegen 4 Uhr unnötig geheizt und dann fährt das System wieder runter bis zur nächsten Zeiteinstellung.
Oder ich passe alle Zeiten in den Räumen an und nach 3 Tagen wieder zurück. Denn im Bad wird höher und früher geheizt als in Abstellkammer oder Küche. Einfaches Einstellen eines Raumes und dann dies in alle anderen Räume kopieren geht so nicht.
Mit 2. Profil könnte ich einfach umstellen.
Das sollte softwareseitig kein Problem sein.
Einerseits finde ich solche Technologien und Apps richtig, sie sind ein logischer Fortschritt. Gleichzeitig finde ich es irgendwie stressig, ständig alles perfekt kontrollieren zu können.
Diesen Sommer hatte ich zum Beispiel immer wieder unsere Klimaanlage per App nachjustiert, obwohl ich gar nicht zuhause war. Ich wollte aber das Optimale herausholen und in das perfekte Klima zurückkehren.
Tado entfernt sich für mich immer mehr von dem, was ich bei so einem Produkt haben möchte:
Gute Integration in vorhandene Ökosysteme (Apple, Google, Amazon, oder Selbstbau) mit allen Features
Kein Abo für Dinge die überwiegend mit simplen Automationen abgebildet werden können
Schon gar kein Abo für Dinge die die Hardware eh kann (wir erinnern uns: die muss der Kunde kaufen...)
Keine App mit Nutzerregistrierung um Basics wie ein Firmwareupdate durchzuführen
Gerade bei einem klassischen Heizkörper-Thermostat die Einbindung eines externen Sensors, damit die Temperatur da passt wo ich bin und nicht eine Handbreit neben dem Heizkörper. und zwar ohne Tado Bridge und Tado App und am liebsten mit jedem Matter Sensor, also auch von anderen Herstellern
Wechselbare Akkus. Weder will ich ein Thermostat wegwerfen, bloß weil der Akku platt ist noch will ich alle einzeln über USB-C mit einer Powerbank laden müssen.
Um vielleicht nicht nur zu jammern: Am Wochenende habe ich mich zwar sehr über Eve und Nanoleaf aufgeregt, dafür war ich extrem positiv von den Matter Produkten von IKEA überrascht. Keine komisch App, alles funktioniert auch mit Apple HomeKit (selbst FW Updates), AAA-Batterien oder Akkus, keine Knopfzellen, nix properitäres. -> Die Teile funktionieren zumindest bei mir zuverlässig und sie kosten einen Bruchteil der "Markenware".
Nur gute Heizkörperthermostate für die Räume hier im Haus, die keine Fußbodenheizung haben, fehlen mir noch.
Edit: Danke @Besuz. das hatte ich noch garnicht gesehen.
Wozu braucht man an der Stelle KI? Meine Thermostate von vor 2 Jahren erkennen einen Temperaturabfall und schalten dann die Heizung für einige Zeit aus. Man heizt ja so wie so nur im Winter und da fällt die Temperatur nunmal wenn man das Fenster aufmacht.
Erstens scheint genau das vielen Leuten Spaß zu machen, vor allem in Deutschland und zweitens werden wir uns an sowas in Zeiten von hohen Energiekosten und eventuell noch kommenden Rationierung gewöhnen müssen und drittens kann das ja irgendwann ein KI erledigen 😉
Das eine braucht halt zusätzliche Hardware und das andere nicht. Dumm ist die Funktion an sich nicht wie ich finde.
Yotoku schrieb:
Wozu braucht man an der Stelle KI? Meine Thermostate von vor 2 Jahren erkennen einen Temperaturabfall und schalten dann die Heizung für einige Zeit aus.
Vor ner Weile wäre das vielleicht noch als Deep Learning angepriesen worden, jetzt halt als KI. Am Ende sind 80% dieser Sachen simple "if... else..." Abfragen. Klingt halt langweilig und nicht futuristisch genug verglichen mit einem Thermostat mit KÜNSTLICHER INTELLIGENZ!
Wozu braucht man an der Stelle KI? Meine Thermostate von vor 2 Jahren erkennen einen Temperaturabfall und schalten dann die Heizung für einige Zeit aus. Man heizt ja so wie so nur im Winter und da fällt die Temperatur nunmal wenn man das Fenster aufmacht.
Möglicherweise ist dieses Wissen der KI nicht fremd und sie wird, sofern du das Fenster nicht rechtzeitig wieder schließt, die Heizung voll aufdrehen um den Temperaturabfall wieder auszugleichen. Alles für deine wohlige Wärme im Wohn-/Arbeits-/Schlafzimmer eben...
Ich hab in Home Assistant eine Automation die mittels eines Fenstersensors für 12,- € ein Thermostat für 30,- € sofort abdreht sobald das Fenster aufgeht. Keine Ahnung wieso man da ein "KI"-Teil braucht, dessen Abo alleine 30,- € für so eine simple Funktion kostet.
Meine Thermostate bekommen die Raumtemperatur von separaten Thermometern (auch so um die 13,- €), mit denen man Thermostate um Welten besser regeln kann als mit denen in den Thermostaten.
Alles mit freier Software in einem offenen System auf dem eigenen NAS, es gibt dazu tausende Tutorials im Netz und mit KI-Unterstützung ist die Einrichtung ohnehin ein Klacks. Keine Ahnung warum sich immer noch Kundschaft für so lächerliche Abos findet...
Ich nutze Homematic IP Thermostate und bin bisher ganz zufrieden. Die hab ich schon seit vielen Jahren, noch keinen Ausfall gehabt und die Batterie tausche ich einmal im Jahr. Die Dinger brauchen kein Abo oder sonstigen Firlefanz und lassen sich trotzdem per Handy von überall steuern wenn nötig. Mein Heizprofil ist angelegt und für spontane Temperaturänderungen schreie ich die Alexa an. Für ein Paar Euro gibts Fensterkontakte, die sich dann auch mit Alexa verknüpfen lassen. So einen habe ich im Bad, weil ich da gerne mal vergesse das Fenster zu schließen. In der Heizperiode fährt dann die Temperatur automatisch runter wenn das Fenster auf ist und Alexa erinnert mich nach 20 Minuten wenn ich es wieder vergessen habe.
Der Hersteller tado° mit Apothekerpreisen und Abopflicht ist auf Computerbase für meinen Geschmack deutlich zu überrepräsentiert.
Ich spare aktuell bei den Heizkosten am meisten, indem ich mir keine überteuerten Thermostate und Abos zulege. Die Liljebagge von IKEA stehen allerdings schon seit einem Monat auf meiner Watch-List. Ich hoffe, die sind bald verfügbar.
Einerseits finde ich solche Technologien und Apps richtig, sie sind ein logischer Fortschritt. Gleichzeitig finde ich es irgendwie stressig, ständig alles perfekt kontrollieren zu können.
Diesen Sommer hatte ich zum Beispiel immer wieder unsere Klimaanlage per App nachjustiert, obwohl ich gar nicht zuhause war. Ich wollte aber das Optimale herausholen und in das perfekte Klima zurückkehren.