Taschenrechner Eigenbau!

Ultrae

Ensign
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Sep. 2006
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So Hallo erstmal

da ich in der Schule dieses Jahr ein Projekt machen muss bin ich auf die Idee gekommen einen Taschenrechner selbst zu bauen und danach vie c++ oder Assembler das programm auf den Taschenrechner zu spielen. Der Taschenrechner soll die Grundelegenden rechenarten beherschen. Also +,-,*,/.

So meine Frage an euch. Ist das überhaupt realisierbar ist das schwer zu bauen. Hat irgendjemand von euch links zum Schalplan, anderes forum zu mikrokontrollern oder so. Jeglicher kleine Rat ist mir hier hilfreich.


GreeZ Ultrae
 
AW: Taschenrechner Eigenbau!!!

Es ist möglich, ein Freund von mir hat es (virtuell) getan. Die echte Realisierung könnte schwer werden, den Schaltplan selber aufzustellen dürfte mit ein paar Monaten einarbeitung jedoch machbar sein.

Man muss sich halt zunächst mit Prozessor und vielleicht kompilerbau auseinandersetzen. Den Rest lernt man dann von selber ganz gut...
 
AW: Taschenrechner Eigenbau!!!

Falls du keinerlei Erfahrung hast in sachen Elektronik so wie Programmieren dürfte das Projekt schwer zu realisieren sein. Mit viel einarbeitung ist es aber sicherlich möglich.
Was die Software angeht, diese dürfte nicht allzu kompliziert werden. Ich kann dir das Buch Empfehlen: http://www.galileocomputing.de/openbook/c_von_a_bis_z/
Wenn du dich damit einarbeitest dürfte ein Taschenrechner kein Problem sein.
Was die Elektronik angeht bin ich selber nicht alszu bewandet, abgesehen von dem kleinen praktikum der FOS an der Ining für Elektrotechnik.
 
AW: Taschenrechner Eigenbau!!!

Also nen Mikrocontroller für nen einfachen Taschenrechner mit Grundrechenarten zu benutzen ist schon nen bisschen overzised. Da dauert das Schaltplan entwerfen und Code dafür schreiben maximal 4 Stunden, wenn man nicht grade 2 linke Hände hat.
Viel interessanter ist es, das ding Komplett in Hardware mit Logikgattern und nem Treiber für die 7 Segmentanzeige (wir wollen es ja nicht übertreiben mit der Anzahl der ICs bzw. das könnte man ja bei Teamarbeit noch als extra Unterthema nehmen) zu realisieren. Zum einen lernt man da noch was in Bezug auf boolesche Algebra und Minimierung, man streift auch mal das Thema ALU und es sieht hinterher so aus als hätte man wirklich Ahnung. Also ich würde empfehlen es wirklich so zu machen. Macht glaube ich auch nen bisschen mehr Spaß als einfach nur ne 3x3 Tastatur und nen LCD an nen Mikrocontroller anzuschließen.
 
ich würde ich3k zustimmen, seine Idee klingt recht interessant, und wie er schon schrieb, man lernt noch was von den grundlegenden dingen...
Ansonsten würde ich z.B. einen Atmega48 nehmen und dann entweder c oder assembler für programm verwenden. ne gute seite ist http://www.mikrocontroller.net , dort wird das ganze erklärt... stichwort winavr, avrstudio etc. Wenn du das programm nicht selbst auf den controller spieln kannst, gibts z.B. das STK500, kostet allerdings 75€, müsste aber auch kleine Schaltungen zum "Rüberspiel" - Selberbauen im Inet geben...

mfg
mitos
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatten wir im Grundstudium (E-Technik) nannte sich Labor für Digitaltechnik. Die Aufgabe bestand darin Addierer und Summierer zubauen und das Ergebnis auf 7-Segmentanzeigen auszugeben.

Hat eigentlich Spass gemacht und ging im wenn man die Vorarbeit hinter sich hatte, recht zügig von der Hand :P
 
Jaja sorry, Addierer und Multiplizierer....Asche auf mein Haupt.
 
hmm ok

habe dabei aber ein kleines Problem und zwar muss ich das mit dme 8051 realisieren. Hmm das Adieren Multiplizeiren dividieren usw dürfte nicht allzu schwer sien denke komma stellen usw werden Probleme geben. Nun mal zur Hardware habe da an einfertigset gedacht also eine Platine wo ein LCD Diplay und 16 Knöpfen weiß von euch einer woher ich sowas bekommen kann ahbe mal bei Conrad geschuat leider nix gefunden

GreeZ Ultrae
 
Zum Thema Taschenrechner mit Logikeinheiten bauen kann ich nur sagen, dass es nicht ganz einfach ist das ganze mit Transistoren auf einer platine aufzubauen (Platzprobleme). Als kostenloses Programm zum erstellen von Platinen kann ich aus eigener Erfahrung EAGLE empfehlen (für Privatpersonen kostenlos, maximal 2-Seitig). Ich habe selber mal einen Additionsapparat nur mit Relais und mit Binärer Ausgabe gebaut (mehr dazu hier). Aber wer ein schönes Projekt sucht und die Zeit, Finanzen und das Fachwissen hat: Super Idee!!! Viel Spaß.:cool_alt:
 
Kommt drauf an wie Kompliziert du es machen möchtest und der Umfang... (wir hatten so eine Geschichte letztes Semester in Informatik)

Video von meinem Prof
Text Beschreibung des Programms

Wenn dir das zusagt, kann ich dir auch dazu sagen das sich ein Schüler ohne Probleme die Sachen leisten kann. Der Mikrocontroller kostet ca. 5€, das Display ca 1.50€ und der Drehknopf vielleicht 50c. Programme zum Programmieren gibt es Umsonst und wenn du dich an die Videos vom Prof hältst kann gar nichts schief gehen ;)

Viel Erfolg :freaky:

EDIT: Hab mir das Video angeschaut ist sogar noch günstiger der Kram :D
EDIT AGAIN: Oh mann :D... da passt man nicht ganz auf und schon sieht man das hier jemand nen Uralten Kram auspackt, kann man sowas nicht nach ner gewissen Zeit einfach schliessen ;) (leider funktioniert mein sz nicht mehr :P)
 
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