TDE - Trinity Desktop Environment R14.1.7 ist erschienen

andy_m4 schrieb:
Ist wie beim Automobil. Das hat sich nie so richtig durchgesetzt, weils zig Hersteller mit zig Modellen gab. 😄
Autovergleiche in der IT gehen meistens schief, so auch hier.

Jeder Software-Anbieter (egal ob kommerziell oder Open Source), der seine Software "für Linux" anbieten möchte, hat durch die Zersplitterung in 10 Desktop-Umgebungen unverhältnismäßig hohen Aufwand. Für eine immer noch kleine Zielgruppe (das sage ich als Linuxer). Deshalb lassen es viele Software-Anbieter einfach bleiben.

Hätten wir stattdessen 3 Desktop -Environments (jedes mit ernst zu nehmendem Marktanteil), dazu generell systemd, wäre es deutlich einfacher. "Auswahl" fordert leider einen Preis, und aus diesem Grund kann es auch "zu viel Auswahl" geben, wenn man die Plattform als Ganzes betrachtet.

Auf mein Argument, dass die Software-Anbieter mich höchstens auslachen (oder mit Tomaten werfen), wenn ich mit KDE 3 ankommen würde, habe ich auch noch kein Gegenargument gehört.

andy_m4 schrieb:
"Wenn die nicht bei A machen würden, würden die bei Projekt B mitmachen" recht spekulativ.
Ich denke die meisten würden das tun. Mir fallen gleich mehrere Beispiele ein, was ich alles tun würde (wenn ich nicht schon ein Projekt hätte). Ich würde mich sogar in die Niederungen von C++ begeben (was ich eigentlich gar nicht mag), um eine verwaiste GTK3-Applikation wiederzubeleben, zu modernisieren und für mich nützliche Features einzubauen. Hier sind wir wieder beim Thema Gewöhnung: Nachdem ich eine Weile C++ gemacht habe, werde ich wahrscheinlich sagen: "C++ beschde und alles andere ist Mist". Man muss sich halt auf Neues einlassen können.
 
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Also das mit den locale und den Sprachpaketen habe ich hinbekommen, heißt das update-locale und nicht locale-gen, da muss man mal draufkommen. Nur die Uhrzeit geht eine Stunde vor.
 

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Hardware-Fan schrieb:
Jeder Software-Anbieter (egal ob kommerziell oder Open Source), der seine Software "für Linux" anbieten möchte, hat durch die Zersplitterung in 10 Desktop-Umgebungen unverhältnismäßig hohen Aufwand.
Also das ist doch völliger Quatsch, das DE ist völlig egal, ich verwende auf Devuan mit TDE verschiedene Opensource GTK4 Apps genauso wie kommerzielle Apps (Softmaker Office).
Ja klar der Look ist nicht immer an das DE angepasst aber das ist Nebensache, funktionieren tut alles.

Hardware-Fan schrieb:
dazu generell systemd, wäre es deutlich einfacher.
Das Vorhandensein von systemd spielt für Desktop Applikationen überhaupt keine Rolle, nicht Mal für DEs selbst, auf Devuan (also ohne systemd) läuft sowohl Gnome als auch KDE6 problemlos.
Und das obwohl Gnome bewußt versucht Systemd als Abhängigkeit unverzichtbar zu machen (sollen sie ruhig, Gnome wäre das letzte DE was ich mir auf einem Desktop PC antun würde).

Hardware-Fan schrieb:
Auf mein Argument, dass die Software-Anbieter mich höchstens auslachen (oder mit Tomaten werfen), wenn ich mit KDE 3 ankommen würde, habe ich auch noch kein Gegenargument gehört.
Wie gesagt, das DE ist irrelevant, jeder halbwegs kompetente Software-Anbieter baut seine Linux Software so das sie nicht von einem bestimmten DE abhängt.
Ergänzung ()

Linuxfreakgraz schrieb:
Nur die Uhrzeit geht eine Stunde vor.

Code:
sudo dpkg-reconfigure tzdata
https://wiki.debian.org/TimeZoneChanges
 
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SirSinclair schrieb:
jeder halbwegs kompetente Software-Anbieter baut seine Linux Software so das sie nicht von einem bestimmten DE abhängt.
Warum beschweren sich dann sämtliche Software-Anbieter über die Zersplitterung der Linux-Plattform?
Sind die alle inkompetent?
 
Hardware-Fan schrieb:
Warum beschweren sich dann sämtliche Software-Anbieter über die Zersplitterung der Linux-Plattform?
Wer beschwert sich wo? Konkrete Beispiele bitte, mit Links zur Quelle.
 
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Oha. Es gibt per Definition gar kein Problem?
Dann mach mal weiter mit KDE 3.....und Klaus darf auch weiter über die "Instabilität" von KDE 6 schwadronieren.

PS: Irgendwie bin ich ja auch ein Software-Anbieter. Als Quelle nenne ich schon mal mich. 😉
 
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@Hardware-Fan Welche Probleme hast du denn mit deinen selbst entwickelten Applikationen und TDE (KDE 3,5 war es zum Zeitpunkt des Forks, seitdem gab es über 15 Jahre Weiterentwicklung) das du dich als Quelle nennst?
 
Wenn Du Belege dafür verlangst, dass Firmen über zu viel Zersplitterung klagen, hätte ich gerne zuerst Belege für den Klimawandel. Also ich glaub ja nicht daran .... 😉

Im eigenen Projekt geht es schon beim Testen los: wer soll das testen? Ich werde es nicht machen, außer mir auch niemand, und dann heißt es für den Anwender: "You are on your own".

Weiter geht's mit dem Displayserver: alle wechseln auf Wayland, ihr bleibt bei X11. Und diese beiden verhalten sich nun mal nicht gleich, auch da nicht, wo sie es tun sollten (Theorie vs. Praxis).
 
Das ist ein Kompatibilitätsmodus CMS genannt.
https://serverspace.io/support/glossary/csm/
Ergänzung ()

Hardware-Fan schrieb:
hätte ich gerne zuerst Belege für den Klimawandel. Also ich glaub ja nicht daran .... 😉
Da reichen mir Bilder aus dem Familienalbum, früher Meterhoch Schnee heute nur ganz selten ein bisschen weiß.

Zur Zersplitterung, worüber sich die Entwickler von Gnome Apps aufgeregt haben ist die Customization von Distributoren und deren Anwendern bei GTK, daher ist das seit längerem bei Adwaita gesperrt, nur noch Hell und Dunkel gibt es.

Ist halt Gnome.
 
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Wie sagt man so schön → das Programm brain starten, auf den Reiter Basiswissen gehen und Aktualisieren anklicken. :D:D
 
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Oder man muss zur Kenntnis nehmen das nicht bei allen Themenbereichen der gleiche Kenntnis Stand vorliegt. Ist ja bei mir auch nicht der Fall, ich gehe deshalb nicht ins Unterforum Windows 11, würde mich nur blamieren.
 
Spock37 schrieb:
Nun ja, SystemD ist eine Lösung, die niemand so wirklich will,
Ich stand <2010 Systemd auch ziemlich kritisch gegenüber. Allerdings hab ich dann mal testweise Gentoo auf Systemd umgestellt, bevor es überhaupt offiziell in Gentoo unterstützt wurde.

Systemd hat einfach den extremen Vorteil, dass es in jeder Distribution gleich ist.

Mir ist Systemd wesentlich lieber als die fragmentierten Skripte, die in jeder Distribution (Redhat, Suse, OpenRC bei Gentoo) komplett anders sind. Und die SysV-Skripte sind wirklich Mist.

Also ja, Deine Aussage ist komplett falsch. Die große Mehrheit will Systemd.
 
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Linuxfreakgraz schrieb:
Oder man muss zur Kenntnis nehmen das nicht bei allen Themenbereichen der gleiche Kenntnis Stand vorliegt.
Das ist korrekt, aber wie oft werden Behauptungen aufgestellt, die dann für bare Münze gehalten werden, bloß, weil man sich zu sicher ist, obwohl man es nicht sein sollte?
Du hast es ja korrekt formuliert: Du gehst ja nicht ins W11 Unterforum, um dich zu blamieren. Das schließt Diskussionen ja nicht aus, aber dann schreibt man auch anders.
 
Hardware-Fan schrieb:
Autovergleiche in der IT gehen meistens schief, so auch hier.
Das war ja auch kein wirklicher Autovergleich. Hätte auch irgendwas anderes nehmen können.
Ich wollte nur darauf hinaus, das Auswahl nicht unbedingt ein Problem sein muss.

Hardware-Fan schrieb:
Jeder Software-Anbieter (egal ob kommerziell oder Open Source), der seine Software "für Linux" anbieten möchte, hat durch die Zersplitterung in 10 Desktop-Umgebungen unverhältnismäßig hohen Aufwand.
Ich sehe das Problem. Das wird aber durch Flatpak und Co adressiert.
Außerdem: Wie bereits gesagt, hat die Diversity ja auch ihre Vorteile. Aber auch ihre Nachteile. Hab ich aber auch alles schon gesagt.

Man kann also dazu eine differenzierte Meinung haben. Ohne sich auf dieses "ist generell schlecht" oder "ist generell gut" versteifen.

Hardware-Fan schrieb:
Mir fallen gleich mehrere Beispiele ein, was ich alles tun würde
Ich behaupte ja auch das, das das überhaupt nicht passieren würde.
Wollte nur darauf hinaus, das wenn an Projekt A 10 Leute mitarbeiten und an Projekt B 10 Leute mitarbeiten und Projekt B wegfällt, das dann nicht unbedingt plötzlich 20 Leute am Projekt A mitarbeiten.
 
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