Hardware-Fan
Lt. Junior Grade
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Autovergleiche in der IT gehen meistens schief, so auch hier.andy_m4 schrieb:Ist wie beim Automobil. Das hat sich nie so richtig durchgesetzt, weils zig Hersteller mit zig Modellen gab. 😄
Jeder Software-Anbieter (egal ob kommerziell oder Open Source), der seine Software "für Linux" anbieten möchte, hat durch die Zersplitterung in 10 Desktop-Umgebungen unverhältnismäßig hohen Aufwand. Für eine immer noch kleine Zielgruppe (das sage ich als Linuxer). Deshalb lassen es viele Software-Anbieter einfach bleiben.
Hätten wir stattdessen 3 Desktop -Environments (jedes mit ernst zu nehmendem Marktanteil), dazu generell systemd, wäre es deutlich einfacher. "Auswahl" fordert leider einen Preis, und aus diesem Grund kann es auch "zu viel Auswahl" geben, wenn man die Plattform als Ganzes betrachtet.
Auf mein Argument, dass die Software-Anbieter mich höchstens auslachen (oder mit Tomaten werfen), wenn ich mit KDE 3 ankommen würde, habe ich auch noch kein Gegenargument gehört.
Ich denke die meisten würden das tun. Mir fallen gleich mehrere Beispiele ein, was ich alles tun würde (wenn ich nicht schon ein Projekt hätte). Ich würde mich sogar in die Niederungen von C++ begeben (was ich eigentlich gar nicht mag), um eine verwaiste GTK3-Applikation wiederzubeleben, zu modernisieren und für mich nützliche Features einzubauen. Hier sind wir wieder beim Thema Gewöhnung: Nachdem ich eine Weile C++ gemacht habe, werde ich wahrscheinlich sagen: "C++ beschde und alles andere ist Mist". Man muss sich halt auf Neues einlassen können.andy_m4 schrieb:"Wenn die nicht bei A machen würden, würden die bei Projekt B mitmachen" recht spekulativ.
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