Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsTenacious T-Rex: Canonical startet Entwicklung von Ubuntu 27.04
Canonical lässt den Dino los und beginnt mit der Entwicklung von Ubuntu 27.04 „Tenacious T-Rex“. Schon in Kürze soll auch der automatische Paketabgleich mit Debian aktiviert werden, wodurch die Paketbasis der kommenden Ubuntu-Version aktualisiert wird. Die finale Veröffentlichung ist für den 22. April 2027 geplant.
Was ist so besonders an dieser Version, dass schon der Entwicklungsstart einen eigenen Artikel wert ist? Ist noch nicht gerade neu, dass (spätestens) nach Fertigstellung einer Ausgabe der Fokus auf dem Nachfolger liegt?!
Ich hab aktuell alle 3 parallel am Laufen. Einmal Ubuntu, eine Runde macOS und eine Runde Windows.
Um alles abzudecken, fehlt mir jetzt nur Android, da ich iOS/iPadOS auch nutze…
Creating all-Snap Ubuntu experience is on-par with a classic Deb-based desktop will not be trivial. For one, the entire desktop stack needs to be made into a snap that’s modular so that parts can be replaced (the KDE Plasma desktop will be available too). https://www.omgubuntu.co.uk/2026/10/ubuntu-core-desktop-2704
@Clanker Ubuntu Core Desktop (die "immutable" Variante - basierend auf Snap-Paketen) ist nicht das Gleiche wie Ubuntu 27.04, welches weiterhin klassisch auf DEB-Paketen basiert. Also keine Panik.
Die Snaps sind für mich auch einer der Hauptgründe, eher andere Distros als Ubuntu einzusetzen. Allerdings kann man Flatpaks/Flathub relativ einfach unter Ubuntu nachinstallieren. Ganz um das Snap-Format kommt man aber trotzdem nicht herum.
Dazu gibt es viele Seiten, die die Unterschiede darstellen.
Meiner Meinung nach ist in Summe Ubuntu das Windows unter den Linux-Distributionen.
Wer die "Freiheit" und Philosopie von Linux sucht, sollte sich nicht auf die Microsoft-ähnliche Politik von Canonical einlassen. Mehrere Aktionen der Vergangenheit haben gezeigt, dass Canonical mit Ubuntu nicht nach der typischen Linux-Philosophie handelt, sondern sehr Microsoft ähnelt.
Der Hauptkritikpunkt an Snap dürfte die starke Abhängigkeit von Canonical sein. Denn anders als bei Flatpak gibt es bei Snap nur eine zentrale Bezugsquelle, den Snap-Store. Dieser wird allerdings ausschließlich von Canonical betrieben, da die Serversoftware dafür proprietär und nicht frei verfügbar ist.
Bei Flatpak ist die primär Anlaufstelle zwar Flathub, aber im Prinzip kann jeder ein Flatpak-Repo bereitstellen, welches man dann einbinden kann. Oder ein Entwickler bietet seine Software einfach als Flatpak zum Download an, welches sich dann lokal installieren lässt.
Bei Snap hat man quasi die Canonical-Version des Microsoft-Stores. Dazu kommt, dass bei Snap die Desktop-Integration tendentiell etwas schlechter ausfällt, da Snap ursprünglich primär für Server entworfen wurde und erst nachträglich für Desktop-Software.
@mibbio, das klingt jetzt alles nicht sonderlich durchdacht, überlege mal genau, was du z.B. hier sagt →
mibbio schrieb:
…, aber im Prinzip kann jeder ein Flatpak-Repo bereitstellen, welches man dann einbinden kann. Oder ein Entwickler bietet seine Software einfach als Flatpak zum Download an, welches sich dann lokal installieren lässt.
nichts und niemand prüft also die Flatpaks, woher weißt du bei einem Flatpak ob es vertrauenswürdig ist? Da scheint mir das Konzept hinter den Snaps zumindest sicherheitstechnisch dann doch die bessere Variante zu sein - ich würde das auch eher mit Apple als mit Microsoft vergleichen.
Und nein, ich verteidige Snaps nicht - ich nutze die auch nicht, ich kann allerdings auch in Flatpaks keinen Vorteil gegenüber den Flatpaks sehen.
Du musst nicht versuchen, mich als dumm hinzustellen - hast du Argumente, dann bring sie. Aber vermutlich ist es nur das allgemein verbreitete Ubuntu-Bashing.
Nebenbei, ich glaube nicht, dass du ein System mit ausschließlich freier Software ganz ohne jegliche propietäre Software verwendest.
Unter Verweis auf die üblichen hunderfach geteilten Vergleiche, die sich wiederholen, habe ich meine Zusammenfassung bereits genannt. Damit hast du objektive und subjektive Argumente zur Auswahl.
Habicht schrieb:
Aber vermutlich ist es nur das allgemein verbreitete Ubuntu-Bashing.
Dann kennst du ja bereits viele der Gründe.
Unter anderem die Performance oder die Leistungs- und Ressourcenverschwendung, wenn 5 Snap Apps dasselbe Paket 5x herunterladen und 5x ausführen, was sich erneut auf die Performance auswirkt?
Oder welche langfristigen Folgen es hat, ob eine Distribution wie unter Microsoft behandelt wird oder auf die klassische Linux Philosophie setzt.
Habicht schrieb:
Nebenbei, ich glaube nicht, dass du ein System mit ausschließlich freier Software ganz ohne jegliche propietäre Software verwendest.
Was ist so besonders an dieser Version, dass schon der Entwicklungsstart einen eigenen Artikel wert ist? Ist noch nicht gerade neu, dass (spätestens) nach Fertigstellung einer Ausgabe der Fokus auf dem Nachfolger liegt?!
Naja xx.04 wird bekanntlich im April released,
so ist es doch schon bemerkenswert das erst im November mit der Arbeit
am nächsten Release begonnen wird.
Hätte gedacht die fangen früher an!
Ich empfinde das Snap-Dilemma/Hating auch als fragwürdig.
Ubuntu ist mittlerweile sehr auf Enterprise/Business ausgerichtet, also Geschäftskunden.
Und dort will man Sicherheiten haben, dass Software nur aus einer Quelle geladen werden kann, welche Snaps bieten.
Das widerspricht der Unix Philosophie, dass Tools unabhängig genutzt werden können, aber es ist halt ein Trade Off.
Auf der anderen Seite kann man argumentieren, dass diese Sicherheit im Snap-Store teilweise auch nicht vorhanden war/ist, weil nicht aktuelle Programme und teils mit Sicherheitslücken verfügbar sind. Die Quelle ist vertrauenswürdig, aber der Inhalt ist es halt nicht und da kann man auch ein Custom-Repo von Flathub nehmen, wo man nicht weiß, wer es betreibt und ob die Programme "legit" sind.