News Telekom: Gesprächsrunde verläuft schleppend (U2)

zickzack schrieb:
Ein Unternehmen ist kein Sozialverein, das ist klar, aber asozial und nichts anderes ist diese Entwicklung geht nun mal auch nicht.

Naja, jetzt übertreib mal nicht. Asozial ist das nicht.
Nach wie vor verdienen Mitarbeiter des Deutschen Telekom AG gut und ich weiß das als Auszubildender der DTAG. Ist schon verständlich, dass man sich aufregt, wenn man den Lebensstandard zurückschrauben muss...aber zu diesen Horrorszenarien, die sich jetzt einige ausmalen (Vater kann Familie mit 3 Kindern nicht ernähren etc...) wird es trotzdem nicht kommen.
 
Magistrus schrieb:
Naja, jetzt übertreib mal nicht. Asozial ist das nicht.
Nach wie vor verdienen Mitarbeiter des Deutschen Telekom AG gut und ich weiß das als Auszubildender der DTAG. Ist schon verständlich, dass man sich aufregt, wenn man den Lebensstandard zurückschrauben muss...aber zu diesen Horrorszenarien, die sich jetzt einige ausmalen (Vater kann Familie mit 3 Kindern nicht ernähren etc...) wird es trotzdem nicht kommen.

Na wenn Du Azubi bei der Telekom bist, dann musst Du das natürlich wissen.

Deinen letzten Satz entschuldige ich jetzt mal mit jugendlicher Naivität.
 
@ Straputsky
Das ist genauso schön erklärt aber trotzdem falsch. Aber ich erklär es trotzdem noch mal. Die DTAG hat um die Arbeitsplatzsicherung zuzulassen von der Belegschaft die 34 Stundenwoche bei entsprechendem Lohnverzicht verlangt. Warum? Weil angeblich zu viele Arbeitnehmer bei zu wenig Arbeit da wären. Erstens ist das, wenn man bei der Telekom arbeitet, völliger Blödsinn, weil die meiste Arbeit eh nicht mehr zu schaffen ist und zweiten verlangt man NUN, OHNE entsprechenden Gehaltausgleich, eine Stundenerhöhung. Also ist die Arbeit nun wieder da? Damit zeigt mir die Telekom, dass scheinbar der Bedarf an mehr Arbeitszeit vorhanden ist, aber sie ist nicht mehr bereit die entsprechenden Gehälter zu zahlen? War die Aktion also nur eine Möglichkeit die Personalkosten zu drücken?

Die DTAG hat genug Altlasten, dass sind auf der einen Seite die Schulden, dass sind die Beamten des ehemaligen Staatsunternehmens und das sind vor allem die völlig veralteten Systeme, die für jede Aufgabe ein eigenes Programm haben und die untereinander nicht in der Lage sind Daten auszutauschen. Im Gegenzug hat man der DTAG aber das komplette Netz des Landes zugesprochen. Die Schulden sind also kein Argument, denn auch diese sind in den letzten Jahren erheblich gemindert worden, weil eben die entsprechenden Gewinne erwirtschaftet worden. (Im Jahre 2001 lag der Schuldenberg noch bei 69 Milliarden Euro).

Die Telekom gliedert lediglich dazu aus, um die Gewinne weiter stiegen zulassen, um nicht mehr nach Tarif zahlen zu müssen, einen anderen Grund gibt es schlichtweg nicht, denn die Arbeit ist da und muss gemacht werden.

Zu den Wirtschaftweisen sage ich nur so viel, dass das T-COM Mehrwertforum eine Veranstaltung für Entscheidungsträger ist, die so was ganz sicher nicht gern hören und schon gar nicht wird es Etwas sein, dass Hr. Obermann gern gehört haben wird. Also ist auch das hinfällig

@ Magistrus
Es ist und bleibt typisch, Jemand schreibt was, dass Deine Meinung stütz und ohne darüber nachzudenken plapperst Du es nach. Das der Post Deines Vorredners genauso falsch ist, ist dabei völlig irrelevant. Denk bitte endlich nach.

@ Purple
Du bist die absolute Krönung. Es ist einfach nur traurig. Ansonsten siehe Anmerkung zu Magistrus & Straputsky *gähn


PS.: Und noch was, auch wenn das sicherlich eine völlig antiquierte Ansicht zu sein scheint. Die Leistung eines Unternehmens wird vom Arbeitnehmer erwirtschaftet, nicht vom Vorstand. Damit fällt das Geld sicher nicht vom Himmel, aber eben auch nicht aus der Vorstandsetage!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und @ Lumi25...woher hast du die Info mit den 20% Gehaltserhöhung ??
Schau mal hier...

Nun ja solche Beispiele gab es aber. Das der Vorstand Nullrunden fahren will ist zwar löblich aber immer noch zu wenig. Von den Arbeitnehmern verlangt man ja auch 12% Gehaltskürzung bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit. Wenn man es fair gestalten würde müssten der Telekom-Vorstand seine Gehälter nochmal um 20% kürzen.


Ich behaupte auch einmal mal viele der jetzigen Telekommitarbeiter im Servicebereich werden dann nach der Arbeitsplatzgarantie auf der Straße stehen, denn dann kann die Telekom diese Serviceleistungen ausschreiben und am Ende gewinnt der billigste. So sieht die Zukunft dann aus.

gruß
Lumi25
 
@ ich werde deinen Text nicht weiter kommentieren. Einige Aussagen sind schlichtweg falsch mein Gott :-)
 
@azurlord
Aber natürlich hängt die Arbeitszeit von den Kosten ab. Das ist doch gerade das interessante. Wenn ich ein Kleidungsstück produzieren möchte brauche ich zwei Arbeiter und eine Maschine: Einer stellt die Maschine ein und passt auf das sie läuft, der andere verpackt die Kleidung. Wenn ich nun günstig an Arbeiter komme, dann ersetze ich die Maschine durch Arbeiter und verkaufe alles als handgemacht zu Premiumpreisen. Aber auch die Premiumpreise haben ihre Grenzen und deshalb war es mir vorher nicht möglich alles per Hand anzufertigen. Dasselbe Beispiel kannst du auf den Servicebereich übertragen. Ein Freund von mir hat sein Modem installiert. Ging nicht, also die kostenlose Hotline angerufen und nach Hilfe gefragt. Der Mitarbeiter hat ihm dann eine halbe Stunde lang versucht zu helfen. Ein Premiumservice, den ich bei niedrigeren Gehältern eher geneigt bin anzubieten, als bei höheren Gehältern. Gehalt bleibt -> Strategie: Arbeitsplatz wird gestrichen. Mitarbeiter wird weiterhin beschäftigt, es erfolgt aber bei ausscheiden keine Neueinstellung (analog die andere Strategie).
Natürlich versuchen die Unternehmen das Gehalt zu drücken. Wenn wir mal ehrlich sind versuchen das alle, wer zahlt schon gerne mehr als er muss? (Sonderausschüttungen meist nur aufgrund steuerlichen Vorteils). Dafür haben wir ja die Gewerkschaften, damit die den Unternehmen dabei auf die Finger klopfen. Damit komme ich zu deinem dritten Absatz: Ja, stimme ich dir zu. Aber was erwartest du von einer freien Marktwirtschaft? Das ist völlig rationales Verhalten, so wie es viele Firmen auf der ganzen Welt machen. Ein Umstand, den wir unseren großen Wohlstand verdanken.
Zu deinem P.S.: Ja, die Ansicht ist antiquiert. Genauso wie die Ansicht antiquiert ist, die Chefs wären alles. Das eine ohne das andere wird wohl wenig Aussicht auf Erfolg haben.
 
Hi,
ich möchte nun auch Mal schnell meinen Senf dazu geben:
Also was da abgezogen wird, ist aus meiner Sicht eine Frechheit...
Denn gerade in dem Bereich zu sparen, der am meisten mit dem Kunden zu tun hat, bricht früher oder später jeder Firma das Genick...

Ich war nie Kunde der Telekom und werde es auch nie sein:
Warum? Ja ganz einfach:
Wenn ich mich so umhöre, wieviel Leute denn mit der Telekom Ärger haben (hatten), da Frage ich mich echt, was tun die vielen Mitarbeiter denn überhaupt? Gibt es da irgendwo interne, geregelte Abläufe oder werden die einfach immer wieder von Bord geschmissen??? Oder wird da schlampigg eingelernt? Fluktaktion?

Bestes Beispiel meine Nachbarn:
Sie hatten einen 1 und 1 Knebelvetrag, den haben Sie gekündigt und wollten wieder zur Telekom zurück. OK das super tolle Angebot gesehen für die 49 € und paar zerquetschte, in einen T-Shop gegangen, alles geklärt. Vertrag unterschrieben...

So nun kommts:
Die erste Rechnung belief sich auf ca. 250 €, die zweite dann auf ca. 380 €. die dritte kommt nun bald, da bin ich mal gespannt...

Was ist passiert:
Die Telekom war mal wieder zu dumm, im System das richtig zu hinterlegen, das heisst , sie haben bisher keine Flat...nach dem Vertrag aber schon??...

So meine Nachbarn machten nun zenober im T-Punkt und was sagt dieser doofe Mitarbeiter (sorry):
Sie gehen mit den falschen Einwahldaten rein...Sie rufen mich dann ganz aufgelöst an und Fragen nach ob das sein kann, ich sagte nein, das sind die Einwahldaten wo beim neuem Vertrag dabei waren!

Sie sind nochmals rein und siehe da, der Herr schaute dann nach ohoh, sie haben Recht, ich gebe das weiter...

Keine Entschuldigung, gar nichts...Sorry ne...Eine Frechheit sondersgleichen...

Ok und nun spinne ich etwas rum:
Die Mitarbeiter in den Call Centern werden ausgegliedert, zu weniger Lohn und Brot und die Motivation sinkt, da sie noch mehr arbeiten müssen.
Irgendwann werden dann auch andere Bereiche in Teilfirmen ausgegliedert oder sogar ins Ausland verlegt, wie es große Firmen wie Siemens, HP, SAP usw. machen und was ist dann der Effekt...

Die Mitarbeiter haben keine Lust mehr, die Motivation ist im Keller, es passieren immer mehr Fehler und wo das hinführt kann sich jeder denken, ich sage euch, der Kundenschwund wird noch extremer, die werden sich noch umschauen...

MfG
Sascha

P.S.: Ich bin bei Arcor und da bin ich schon immer sehr zufrieden gewesen...Das heisst die Telekom interessiert mich nicht die Bohne...und nein ich habe keine Leitung von der Telekom, alles Arcor, bis zur Haustür.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Purple
So kannst Du es Dir natürlich einfach machen und ersparst Dir jede Blamage, dass Deine Aussagen dann aber auch keiner ernst nimmt ist Dir hoffentlich klar. Kindergartenverhalten!

@ Straputsky

Dein Beispiel ist ja richtig, aber noch mal. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter der DTAG wurde auf 34 Stunden gekürzt, mit entsprechendem Gehaltabzug. Das heißt die Gehaltkosten sind danach drastisch gesunken. Gleichzeitig war wieder genug Arbeit für Alle Arbeitnehmer der DTAG da. Wie gesagt, nun soll wieder für das gleiche Geld und weniger mehr Arbeit gemacht werden. Es geht nicht darum, dass die Unternehmen sparen müssen, es geht darum, dass nicht immer am gleichen Ende gespart werden kann. Irgendwann werden die Arbeitnehmer sich einfach nur noch verarscht vorkommen, dagegen wehren sie sich. Ich kann es verstehen wenn Unternehmen vor der Pleite stehen und daher Arbeitsplätze gestrichen werden müssen, aber nicht wenn es dem Unternehmen gut geht und VOR ALLEM nicht jedes Jahr aufs Neue. Arbeit scheint genug da zu sein, sonst würde man nicht mehr Stunden fordern, sprich sind auch Entlassungen keine Option, weil dann keiner mehr die Arbeit machen kann. Klar ist ein Service der weniger Geld kostet, weil die Mitarbeiter weniger kosten toll für die Firma, aber dass steigert auf keine Fall die Qualität. Gleichzeitig und das ist hier vor allem der Punkt, kann man die Mitarbeiter nicht immer wieder pressen und pressen und pressen. Irgendwann ist einfach Schluss.

Meinst Du? Es gibt inzwischen einige Mittelständige Unternehmen die im besitz der Arbeitnehmer sind, es funktioniert sehr gut. Meist sogar so gut, dass einstige "Geführte" Unternehmen kurz vor der Pleite nun wieder satte Gewinne abwerfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann für die Telekom-MA nicht wikrlich Mitleid empfinden. Sicher, 12% (manche sprechen gar von 20%) Lohnverzicht klingen nach hartem Tobak. Eine 34h-Woche allerdings klingt nach Himmel und die geforderte 38h-Woche ist immer noch deutlich unter Durchschnitt (verglichen mit anderen ITK-Unternehmen). Betrachtet man dazu das durchschnittliche Gehalt (hab auch einiges aus dem Bekanntenkreis erfahren), dann muss ich ehrlich gestehen: die tun mir nicht leid. Schaut euch mal im Mittelstand um! ;) Die Telekom (unter freundlicher Mitarbeit von verdi respektive ÖTV) hat wie viele andere große deutsche Unternehmen sukzessive ein Gehaltsniveau geschaffen, das seinesgleichen sucht. Die aktuell geforderte Lohnkürzung ist lediglich eine Anpassung an die marktüblichen Konditionen. MMn ein notwendiger Schritt zur Neuaufstelllung der Telekom gegenüber aggressiven Wettbewerbern.
 
Jetzt werfe ich mal die Frage in den Raum, welcher dieser Servicemitarbeiter auch eine effektive 34h Woche hat?

Da vermute ich mal, wie es fast überall so ist, die wenigsten, da Überstunden an der Tagesordnung liegen. Die effektive Stundenzahl wird dementsprechend höher liegen.

Schaut euch mal diesen Brief eines Telekommitarbeiters an, der an die Chefetage gegangen ist. Was hält man denn im allgemeinen hier davon? Klick mich
 
Das Problem ist, dass man ganz oft so möchtegern "Machtertypen" alle Freiheiten gibt und diese dann ein Unternehmen nicht führen können. Und das ist ja auch nicht böse gemeint, die denken die könnten das, aber Realität sieht eben etwas anders aus. Das Problem besteht generell darin, dass sehr gute Leute im operativen bereich arbeiten, und dass deren Informationen im strategischen Bereich zu wenig verwendet werden. In solch großen Konzernen werden schnell Weisungen angegeben, an die man sich zu halten hat. Man hat keine Ahnung vom operativen Geshäft, aber gibt Weisungen aus. Wahnsinn sowas.
 
Lumi25 schrieb:
Nun ja solche Beispiele gab es aber. Das der Vorstand Nullrunden fahren will ist zwar löblich aber immer noch zu wenig. Von den Arbeitnehmern verlangt man ja auch 12% Gehaltskürzung bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit. Wenn man es fair gestalten würde müssten der Telekom-Vorstand seine Gehälter nochmal um 20% kürzen.

... und was sollte daran gerecht sein ?
Es ist doch wohl ein himmelweiter Unterschied, ob ein Vorstandsmitglied mit 2 Mio € Jahresgehalt (~ 166.000 €/Monat) auf 20 % verzichtet (ihm bleiben immer noch rund 133.000,-- / Monat) oder ob ein T-COM-Angestellter mit - sagen wir 35.000 € / Jahr (~2.900 € /Monat) auf 12 % verzichtet, der hat dann nur noch 2.550 € / Monat. Und wenn man dann noch die um 4 Stunden längere Arbeitszeit mit einrechnet sind das weitere knapp 12 % weniger, es blieben diesem fiktiven T-COM-Mann also noch knapp 2.300 € / Monat über (das ist dann etwa die Hälfte dessen, was ein Vorstand pro Tag bekommt)
Also sag mir bitte, wo das gerecht sein soll. (übrigens haben die T-COM-Leute bereits vor einigen Jahren unter Gehaltsverzicht von damals rund 7 % ihre Arbeitszeit verkürzen "dürfen" - ansonsten wurde gedroht, damals rund 10.000 Jobs abzubauen.
Ich bin kein ver.di-Mitglied und bin auch nicht für Streik in jeder Situation, aber diese Aktionen müssen adäquat beantwortet werden - denn es sind nicht die Aktionäre, die die riesigen Gewinne der letzten Jahre erwirtschaftet haben, sondern die Mitarbeiter ...
 
@azurlord Der einzige der eine Blamage ist bist du. Entschuldigt mich für die Ausdruckweise, aber so du mir tu ich dir. Wieso wiederholst du dich bereits zum 5x mal ? Deine komplette Aussage basiert schlichtweg auf vermutungen ansonsten kann ich mir sehr schlecht erklären woher du über die Auftragslage der Telekom so genau bescheid weisst. Stunden fordern kann jeder. Du redest die ganze Zeit was davon das es der Telekom so super gut geht, dann solltest du auch mal beachten wie die Jahresergebnisse der letzten Jahre zustande gekommen sind (ich empfehle dir hier google..). Wichtige Faktoren beachtest du schlichtweg nicht die dir entgegen gebracht werden wieso sollte man sich dann überhaupt auseinandersetzen. Stattdessen beziehst du dich immer auf deine gleiche Aussage und respektierst andere nicht oder beleidigst sie sogar wie in meinem Beispiel.
 
@purple

Die Auftragslage der DTAG kannst du an ihren eigenen Aussagen messen. "Wenn die Auslagerung klappt, werden in den nächsten Jahren 10.000 neue Stellen geschaffen". Würde ein Unternehmensführer, Held des Kapitals und der freien Wirtschaft, 10.000 Leute mehr bezahlen wenn er schon die jetzigen nicht braucht?

Es geht schlicht und ergreifend um Lohndumping. Und nachdem in den letzten 15 Jahren keiner unserer sog. "Supermanager" was anderes eingefallen ist, als Löhne zu drücken und Personal abzubauen, ist es langsam an der Zeit, daß man sie dazu zwingt, sich andere Möglichkeiten zu überlegen. Sonst machen die Herren noch ewig so weiter.

Übrigens, ich leb in Österreich. Die Wirtschaftszahlen sind, wie du vlt. weißt, in den letzten Jahren deutlich besser als in D. Und das bei DEUTLICH höherem Lohnniveau! Wie geht denn das? Ganz einfach: Ich durfte sogar schon persönlich eine Produktion von China nach Österreich transferieren (das ist jetzt KEIN Schreibfehler), weil dank 4x so hoher Effizienz und professioneller Nutzung von Fertigungstechnik die Herstellung in Österreich schließlich billiger war als in China. Denk mal drüber nach und plapper nicht immer alles nach, was die Herren "Wirtschaftsexperten" von sich geben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (ein ? am Satzende langt)
powerhawk schrieb:
@purple
"Wenn die Auslagerung klappt, werden in den nächsten Jahren 10.000 neue Stellen geschaffen". Würde ein Unternehmensführer, Held des Kapitals und der freien Wirtschaft, 10.000 Leute mehr bezahlen wenn er schon die jetzigen nicht braucht?

Ja wenn das Unternehmen neu strukturiert ist was momentan nicht möglich ist. Der Telekom sind hierbei ja die Hände gebunden. Jeder von euch weiss selber das die interne Unternehmensstruktur viel zu kompliziert und vorallem zu kostenspielig ist ansonsten wäre der Wettbewerb ja nicht deutlich günstiger und Konkurrenzfähigr was die Telekom momentan nicht ist.
 
@purple

Man kann auch umstrukturieren ohne Lohnkürzungen! ;)
 
@purple

Und wenn ich die Unternehmensstruktur vereinfache, brauch ich 10.000 Leute MEHR, um dieselbe Arbeit zu erfüllen? Sorry, aber jetzt bin ich trotz BWL am Ende - die Rechnung kapier ich nicht...

Rechne ich von Arbeitseinsparungen von nur 20% und einer gleichzeitigen Aufstockung von Personal um 20%, so ergibt sich eine Vollauslastung in neuem Unternehmen bei rund 55% mehr Kunden!!! Da könnt ihr euch aber alle schon mal fleißig ans Kinderproduzieren machen ;-)
 
Dir ist schon klar das die Auftragslage unter normalen Umständen steigt, wenn man wieder Wettbewerbsfähig ist ?
 
Zuletzt bearbeitet:
@ purple
Du redest Dich um Kopf und Kragen, untermauerst Deine Aussagen nicht und unterstellst mir noch, dass es Vermutungen sind. Im Gegensatz zu Dir habe ich Einblick und das was ich schreibe sind allseits bekannte Fakten.

Ach ja, und mit dem Beleidigen hast Du angefanen, zitat:
"Ich könnte mich vor lachen auf dem Boden welzen. Du lebst in einer anderen Welt. Blödsinn auf solchen Aussagen zu diskutieren. Du bist wohl auch so einer der denkt das Geld fliegt vom Himmel und die bösen bösen Unternehmen ......"

Die Telekom wird seit Jahren fast jedes Jahr umstrukturiert, wenn es also so schwer ist, warum dann jedes Jahr?

Ehrlich? Man wird automatisch mehr Aufträge bekommen wenn man Wettbewerbsfähiger ist? Das ist ja fein. Dabei vergisst Du aber schnell das Faktoren wie Servicequalität, Erreichbarkeit, Produktqualität ebenfalls eine große Rolle spielen. Und sowas kann man nicht von Heute auf Morgen aufbauen. Einen Ruf muss man sich erarbeiten.

Bring eindlich mal vernümftige Argumente, dann nehme ich Dich auch gern ernst.
 

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