News Telekom will Gebühren von Internetfirmen

am geilsten fand ich den Satz mit dem "Ausbau des Netzes". Nem Kumpel wollen sie kein DSL verlegen weil im Verteilerkasten keine Buchse mehr frei ist, ein andrer wohnt auf nem Bauernhof und dementsprechend etwas ausserhalb der nächsten Leitungsdose. achja, und bei uns hier soll schon seit Ende 2007 DSL16k verfügbar sein, wir haben immernoch 3k (der gesamte Stadtteil). Irgendwo ist das doch echt nicht normal. Bevor diem ehr Forderungen stellen sollen die erstmal liefern wofür bezahlt wird (Tarife unter 6k oder afaik sogar 16k gibt es ja nciht mehr)
 
Wenn dadurch bessere Tarifangebote für den Kunden verwirklicht werden. Kann es dem Endverbraucher ja egal sein, wär nun mehr Umsatz einspielt. Der Netzbetreiber aus Deutschland oder das reiche Internetportal aus den USA.

Ich kann die Telekom ja schon verstehen. Ohne schnelle UMTS Anbindung in DE würden viel viel weniger Youtube und CO bezahlen.




PS: Seit wann hat google in deutschland ein schlechten ruf?
 
@ Xpect - gibt auch noch 2000er Pakete und DSL als Einzelleistungsmerkmal auf einem Telefonanschluss. (teuer, aber ohne Vertragslaufzeit)

Ich kann hier alle Seiten verstehen. Datendienste werden immer aufwändiger.
Die Dienstanbieter steigern die Bitraten, um bessere Qualität zu bieten.
Mit dem Hintergrund, dass die Netze ja auch ständig verbessert werden.
(z.B. YouTube mit Videos in hoher Auflösung "HD")

Die Preise für den Endkunden steigen aber nicht, sondern sinken nur.
Der einzige der also für die Kosten aufkommt ist der Dienstanbieter.
Und dieser zahlt an seinen Provider.

Apple, Google, die ganzen Filmstudios etc. sitzen aber alle in den USA.
Wenn ich Obama wäre, würde ich auch so denken wie er.
Der verdient ja schon an den ganzen Sachen...

Die europäischen ISPs bleiben aber auf dem hohen Traffic sitzen.
Und die Kunden, die kein schnelles Internet bekommen, um eben diese
höherwertigen Dienste zu nutzen sind auch noch verärgert.

Jetzt soll man also ein paar tausend Kilometer Kabel verlegen, damit jeder
Kunde diese hochwertigen Dienste nutzen kann, bei denen man im Endeffekt noch drauflegt?


Mal ganz ehrlich.. Als Unternehmer würde ich das gleiche fordern.
Ich denke aber auch, dass es niemals dazu kommen wird.. :D

Edit: Ach ja.. Ich denke, dass Deutschland für Google ein sehr wichtiger Markt ist.
Sonst würden die auch nicht z.B. StreetView in Deutschland machen etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sache ist doch die: Die Telekom will Geld von Google, aber Google will nichts hergeben. Was kann die Telekom nun machen? Google sperren! Ne, eben nicht, weil die Telekom Millionen Verträge mit Endkunden hat, die davon ausgehen dürfen, dass über ihr Telekom DSL auch Google aufrufbar ist. Und wenn Google plötzlich gesperrt wird, dann wird es sicherlich haufenweise Klagen und Kündigungen geben und vor allem Konkurrenten, die vielleicht etwas mehr verlangen, aber Google nicht sperren.
 
Vista: Ja und nein (wie so oft).

Die Telekom hat es damals verpennt. Als Quasi-Monopolist meinte man, man stünde über den Dingen. Diese Suppe löffeln sie gerade aus. Wenn die Telekom einen hohen EINGEHENDEN Datenstrom hat, ist das eigentlich gut für sie. Sie kann sich mit der Bilanz profilieren und beim Upstream-Provider für bessere Konditionen werben (man sieht sich ja selber auch als Tier-1 :lol: ). Bis das so weit ist, verstehe ich den Punkt, dass Google (viel eher dessen YouTube) für den Kleinprovider Telekom tatsächlich ein Problem ist. Andererseits würden auch heute alle noch mit einer 1000er Leitung klarkommen (für VoIP und zocken gleichzeitig reicht auch die) und die Preise wären wegen des Marktdrucks bei unter 10 Euro/Monat. Es stellt sich die Frage, womit die Telekom mehr verdient. 40 Mio mal 10 Euro, die im Schnitt also eine Spitzenlast von ca. 30 GBit erzeugen, aber eben nur 400 Mios einbringt, oder 40 Mio mal 30 Euro, (16 MBit), die bei einer Spitzenlast von (unrealistischen) 500 GBit über eine Miliarde zur Verfügung stellt. Man darf nicht vergessen: Ab einer gewissen Größenordnung steigen die Preise für die Infrastruktur nicht mehr linear zum Traffic. Auch die etwa gleich hohen "Versorgungskosten" mit DSL sind hier völlig außer Acht gelassen. Das Fazit kann/dürfte jedenfalls sein, dass die Telekom mitnichten an der Traffic-Explosion nicht verdient. Allerdings ist man schlicht neidisch, dass Google und Co etwas auf die Beine gestellt bekommen haben, wozu man selbst - trotz Infrastruktur - nicht in der Lage war.

Regards, Bigfoot29
 
haha, süß. Ein ganz ein süßer Fratz isser, der Rene..
lächerlich
 
Die Beschriebene Bandbreite mag unrealistisch klingen, aber das nur aus heutiger Sicht.
Erreicht man die ganzen Unternehmensziele sieht es aber anders aus.

Allein das Ziel bis 2015 satte 5 Mio. Entertain Kunden zu haben. (5x mehr als heute)
Bis dahin ist HDTV der Standard. (4 Sender müssten es heute sein im FreeTV)
Man will größter Pay-TV Anbieter Deutschlands werden.
Ein komplettes IP-Netz in Deutschland.
Dann natürich noch das allgemeine Wachstum bei mobilen Datendiensten.

Aus meiner Sicht alles Pläne, die das heutige Datenvolumen klitzeklein erscheinen lassen.
Und das sind ja im Prinzip alleine Maßnahmen der Telekom.
Hier ist ja noch nicht mal mitgezählt, dass Apple usw. das Angebot an HD Videotheken ausbauen.
(Ich verwende jetzt mal häufiger die HD Inhalte, weil die aus meiner Sicht kurzfristig
den größten Traffic auf der Datenautobahn verursachen werden)

Wie gesagt.. ich versuche hier in keinster Weise die Aussage von Obermann zu unterstützen.
Ich will hier nur den Standpunkt, aus dem heraus er spricht, ein bisschen klar machen.
(Zumindest sehe ich seinen Standpunkt so)

Wenn ich mir die Kommentare so durchlese sind diese nämlich recht einseitig und man versucht scheinbar nicht mal sich in seine Lage als Unternehmer zu versetzen.
 
Nun, es kann nur niemand etwas dafür, dass die Telekom selbst ihr Netz schon so weit auslasten will. ;-)

500GBit/s sind ein Witz, wenn man es mit den bis zu .8 TBit vergleicht, die schon heute am De-CIX anliegen. Dennoch ist es ein Problem der jeweligen TIER-Level-Provider, wie sie ihre Verträge aushandeln. Die T-Com hat ihre Chance verschlafen. Und das 10 Jahre lang. Das rächt sich jetzt.

Dafür Firmen heran zu ziehen, die mit dem Netz Geld verdienen, ist lächerlich. Nur weil ich eine Tastatur von XY habe, heißt das noch lange nicht, dass der Lieferant von XY irgendwann zu mir kommt, und von meinem mit-Tastatur-von-XY-geschriebenen Quelltext Teil der Einnahmen haben will. Nichts anderes ist die Telekom. Sie liefern Pakete aus. Entweder haben die Pakete den richtigen Preis und die Lieferung lohnt sich, oder der Lieferant kalkuliert falsch. Und GOTT SEI DANK gibt die derzeitige Infrastruktur noch keine Systemweite Möglichkeit, Produkte wie Express-Übernacht-Lieferung anzubieten. Aber keine Sorge. Das kommt schon bald. ^^

Regards, Bigfoot29
 
Dann will ich aber auch Geld dafür haben, dass mein Traffic (für den ich ja mit meiner Grundgebühr zahle) mit aufpoppender Werbung, Spam-Mails und ähnlichem unnötig belastet wird. Nicht zu vergessen: der Strom den ich während des Schließens von Pop-Ups und Spam-Mails "verbrauche" sollte auch gleich in bare Münze umgewandelt werden. Zu meinen Gunsten versteht sich:freak:

Aber ernsthaft, entweder bin ich zu doof diese News zu verstehen oder die sind es und verstehen ihr eigenes Geschäftsmodell nicht...:rolleyes:
 
Die Telekom baut als einzigstes Unternehmen das V-DSL Netz aus. Für V-DSL müssen neue Glasfaserleitungen & neue Verteiler angelegt werden. Die Arbeitszeit dafür ist auch nicht zu verachten. Die Reseller setzen sich dann ins gemachte Bett.

Dann gibt es die Peitsche von der RegTP und sie zwingen die Telekom ihre Leitungen an Mitbewerber zu vermieten. Dann kommt die EU und die Bundesregierung die wieder Druck auf die Telekom ausüben ihr Angebot auszuweiten...

Und was kostet der V-DSL Anschluss mehr gegenüber dem 6 Mbit DSL Anschluss?
5 € im Monat!!

Ich würde die Telekom verstehen wenn sie jetzt sagen würden, wir bauen jetzt keinen einzigen weiteren Meter V-DSL Strecke aus...weil sich das nicht mehr lohnt.

Wäre ich Rene Obermann, dann würde ich die Infrastruktur an ein Tocherunternehmen ausgliedern. Dieses Tochterunternehmen bekommt dann von den Telekommunikationsanbietern ihre vorgeschriebene Leitungsmiete genau wie von der Telekom ansich.

Von diesem dann eingenommenen Geld muss dann die Wartung, die Pflege, die Verlegung der Neuanschlüsse u.s.w. bezahlt werden. Sollte dann noch Geld übrig sein können sie dieses in den Ausbau des DSL Netzes stecken.

Sollte kein Geld mehr übrig sein wird die Erhöhung der Anschlussmiete bei der RegTP beantragt b.z.w. ein Zuschuss vom Staat für den Ausbau des Netzes. Damit könnte keiner mehr auf der Telekom rumhacken... :rolleyes:


Die Frage wäre dann nur, hätte die Telekom mit dieser Ausgliederung einen höheren Gewinn als ohne so einer Ausgliederung? Oder auf Deutsch, macht die Telekom trotz Ausbau des V-DSL Netzes mit der Sparte "Infrastruktur" Gewinn, Ja oder Nein?
 
Suxxess: Die Tele-Komiker bauen das Netz aus, weil sie SELBER diese Kapazität nutzen wollen. VDSL gibts nicht, weil es technisch machbar ist, sondern weil man damit (zumindest noch) von der Marktregulierung (wegen der "Neuheit - siehe Lex Telekom) ausgenommen ist. Außerdem bietet DSL6000, welches oft nicht mehr als 2-3MBit/s bringt, nicht die Datenrate, die für ENTERTAIN und Co gebraucht werden. Telekom-Eigene Produkte. Das ist der EINZIGE Grund zum Ausbau. Fakt ist auch: Auch Arcor und Co beteiligen sich am VDSL-Netz. In einigen Städten gibts sogar schon dieses Jahr 100MBit. Die Telekom muss auch generell nachziehen, weil die Kabelanbieter schon heute 20 MBit für "ein zwanzgerle" anbieten. Keiner braucht zwingend VDSL. Und niemand zwingt die Telekom dazu, es auszubauen, nur um hinterher im gemachten Nest sitzen zu können. Anders als die anderen Anbieter hat die Telekom allerdings ein Recht darauf (Post-Zeiten), in jedes Haus eine Anschlussbox (und damit ggf. Verteilertechnik) legen zu dürfen. Sie hat also einen unfairen Wettbewerbsvorteil ggü den anderen Anbietern. Dem trägt die RegTP Rechnung.
Obermann wird sich hüten, die Infrastruktur auszugliedern. Andernfalls gäbe es schlagartig Bitstrom-Zugänge für Endkunden, die weder an Telefon noch an andere Produkte gekoppelt sind. Und das von der Telekom zu bezahlbarem Preis. Tripple-Play wäre damit gar nicht mehr möglich.

Regards, Bigfoot29
 
"Anders als die anderen Anbieter hat die Telekom allerdings ein Recht darauf (Post-Zeiten), in jedes Haus eine Anschlussbox (und damit ggf. Verteilertechnik) legen zu dürfen."

Das wäre mir aber neu, dass andere Anbieter nix ins Haus setzen dürfen.
Die machen es nicht, weil das verlegen der letzten Meile wesentlich zu teuer wäre.
Wobei manche Regionalanbieter sogar diese Kosten tragen.
 
Rene wollte es einfach versuchen.

Als nächstes können Monitorhersteller kommen: schließlich wären YouTube-Videos ohne Bildschirme wenig sinnvoll.

Und AVM könnte für seine Fritzboxen auch ein Obulus verlangen. Von Intel und Microsoft ganz zu schweigen.
 
Diese Info habe ich (zugegebenermaßen) lediglich von meinem Ex-IT-Chef. Die Firma vertreibt u.A. DSL-Angebote für Firmen (buddelt in Kooperation mit der Telekom, für die Telekom oder auch in eigenem Auftrag, betreibt auch die restliche Infrastruktur bis rauf zum Netz-Uplink. Zählt als reginaler Carrier). Daher halte ich die Aussage für relativ glaubwürdig. Natürlich lässt sich darüber nichts per Google finden. Egal, welche Suchkombinationen ich wähle, ich komme nie auf die gesetzlichen Regelungen und Befugnisse der Deutschen Bundespost, wo das hätte verankert sein müssen. :mad:

Regards, Bigfoot29

Edit: Es geht ja auch nicht darum, dass die anderen Firmen es nicht DÜRFEN. Es war so, dass die Hausbesitzer dem früher zustimmen MUSSTEN. Ob diese Regelung noch immer besteht, ist ob der fehlenden Staatlichen Hoheitsrechte der Telekom heute fraglich. ;-)
 
Eigentlich gute Idee aber sollten die Firmen zur Kasse gebeten werden die unnützen Traffic verursachen mir würde da spontan Ubisoft mit ihren neuen Kopierschutz einfallen :evillol:
 
@xxxx
wenn von unnütz die rede ist ja ubisoft stimmt schon aber das is nur nen kleines übel.
das internet ist voller spam und müll. vielleicht sollte die telekom sich angagieren diesbezüglich mehr zu unternehmen damit ihre leitung doch nicht ach so böse glühen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hierbei gehts nicht um die kleinen Privatkunden, das ist ein ganz anderes Geschäftsfeld.
Meiner Meinung nach müssen für Großkunden dann eben höhrere Gebühren verlangt werden wenn sie den Backbone stark beanspruchen. Und das muss in einer Stufenregelung festgelegt sein.
Generell durchaus vorstellbar.

Wems nicht passt soll sein eigenes Konzernintranet aufbauen ^^
 
douggy63 schrieb:
@I-HaTeD2:
Ok, akzeptiert ;)

@a r e s !:
Vergleich mit Stromanbietern? Da wird es auf den Endnutzer abgewälzt. Wenn dein Rechner doppelt soviel Strom verbraucht, bezahlst du auch doppelt soviel. Wenn du aber doppelt soviel Datenvolumen über deine Inet-Leitung ziehst, bezahlst du trotzdem deinen Festpreis für deine Inet-Leitung (Zeit-und Volumentarife ausgeschlossen, Flaterates sind doch schon soweit Standard außer im mobilen Bereich). Somit holt der Stromanbieter das Geld von dir, die Telekom nicht.

Eventuell klären das Telekom und Conten-Anbieter auch so unter sich und kooperativ (als Vergleich Patenttausch bei IT-Firmen) und es entsteht eine Win-Win-Situation.

Aber Aufbauschen und Dramaturgie dürfen ja auch hier nicht fehlen ;)

Nunja, aufgebauscht wird hier garnix.
Höchstens von der Telekom.
Letztlich wird der Strom, der verbraucht wird, auch von den Stromanbietern hergestellt.
Deswegen zahlt man an die mehr, je nach Verbrauch. Aber nicht für die Durchleitung, sondern für die Herstellung!
Aber bitte was stellt die Telekom denn her?
Für die Durchleitung ein Festpreis ist ok, aber wieso dann nochmal den Hersteller abkassieren?
Wenn mans mit den Stromanbietern vergleichen will, dann müsste google und apple beim Verbraucher abkassieren, je nach Verbauch. Und das macht letzterer ja auch.
Aber da hat die Telekom nix verloren mit ihren Wünschen! Schließlich stellen sie ja auch keinen Content(Strom) her!
Völliger Blödsinn sowas!:freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf steigende Aktienkurse brauchen Anleger wohl nach solchen Äußerungen nicht hoffen...

LG ALex
 
Bigfoot29 schrieb:
Suxxess: Die Tele-Komiker bauen das Netz aus, weil sie SELBER diese Kapazität nutzen wollen. VDSL gibts nicht, weil es technisch machbar ist, sondern weil man damit (zumindest noch) von der Marktregulierung (wegen der "Neuheit - siehe Lex Telekom) ausgenommen ist.
Dann baut 1&1 ihr eigenes V-DSL Netz? Ist ja interessant. :)

Neh jetzt mal Spaß beiseite, bis vor kurzem war das sicherlich so, da aber jetzt 1&1 und Co. V-DSL anbieten bedeutet => Die Telekom muss V-DSL über Bitstream anbieten.

Damit ist deine Aussage leider veraltet.

Telekom-Eigene Produkte. Das ist der EINZIGE Grund zum Ausbau.
Richtig, und dafür, dass auch andere Anbieter von diesem Netz profitieren, möchten sie Ihren Anteil.

Fakt ist auch: Auch Arcor und Co beteiligen sich am VDSL-Netz.
Soweit ich weiß gab es dazu ein Urteil, dass die Telekom Ihren Konkurrenten halt den Zugriff gewähren muss, im Gegenzug darf aber sonst keiner die Erde aufreissen.

Wo würden wir denn auch hinkommen wenn jeder Anbieter sein Netz aufbaut...von den Kosten ganz zu schweigen.
In einigen Städten gibts sogar schon dieses Jahr 100MBit. Die Telekom muss auch generell nachziehen, weil die Kabelanbieter schon heute 20 MBit für "ein zwanzgerle" anbieten. Keiner braucht zwingend VDSL.
Mit 5 Mbit Upload & dem Nachteil "Baumstruktur" und auch nur punktuell verfügbar. Von einer flächendeckenden Versorgung kann da ebenfalls nicht die Rede sein.

Und niemand zwingt die Telekom dazu, es auszubauen, nur um hinterher im gemachten Nest sitzen zu können. Anders als die anderen Anbieter hat die Telekom allerdings ein Recht darauf (Post-Zeiten), in jedes Haus eine Anschlussbox (und damit ggf. Verteilertechnik) legen zu dürfen. Sie hat also einen unfairen Wettbewerbsvorteil ggü den anderen Anbietern. Dem trägt die RegTP Rechnung.

Du verwechselst da was, du meinst nur die Telekomtechniker dürfen an "Ihren" Knotenpunkten etwas tun.

Andernfalls gäbe es schlagartig Bitstrom-Zugänge für Endkunden, die weder an Telefon noch an andere Produkte gekoppelt sind. Und das von der Telekom zu bezahlbarem Preis. Tripple-Play wäre damit gar nicht mehr möglich.
Sicherlich binden sie das Produkt V-DSL an den Telefonanschluss auch wenn es ein VoIP Telefon ebenfalls bringen würde. Aber so können sie einen Teil der V-DSL Ausbaukosten quersubventionieren.
 
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