News Telekom will Gebühren von Internetfirmen

@kenny
nur weil das vodafone und telefonica auch möchten wird es dadurch nicht gerechtfertigter.

es wurde bereits oft genug hingedeutet dass der provider für sein angebot verantwortlich ist.
aber damit du es auch begreifst schreib ichs dir auch hin.
wenn eine 10mbit leitung als flaterate angeboten wird dann hat es den provider verflucht nochmals nicht zu interessieren woher die daten kommen selbst wenn es bei einen endverbraucher voll ausgelastet wird 24 stunden am tag 7 tage die woche 4 wochen im monat 12 monate im jahr!
wenn er diese leistung nicht erbringen kann soll der provider das nicht anbieten!
wenn das prinzip des internet weder von der telecom, vodafone, telefonica oder dir nicht verstanden wird dann kappt eure leitungen.
was ist daran so schwer zu verstehen?
 
Genau so siehts aus. Wer etwas anbietet muss es eben auch liefern, sofern der Kunde zahlt.

Die hier diskutierten Ideen sind genauso mies wie seinen Kunden die Flatrate wegen Übermäßiger Nutzung zu kündigen. Der Kunde kauft sicher keine Flatrate wenn er sie nicht nutzen will.

Und infrastrukturtechnisch sind wir in Deutschland auch kein Vorzeigeland (auch wenns natürlich viel schlechtere gibt). Es gibt noch ne Menge Regionen ohne DSL. Bisher hat die Telekom sich nicht durch selbstlose Versorgung aller Bürger mit Ruhm bekleckert.

Man kann einfach nicht für ein und dasselbe Produkt immer wieder abkassieren bei allen möglichen Leuten. Der Endkunde bezahlt dafür, dass er Daten senden und empfangen kann. Woher sie kommen ist dafür irrelevant und wieviel auch, denn er hat ne Flatrate gebucht.
Also alles in Butter. Mehr ist da nicht zu sagen.
 
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Interessant interessant... ohne das ich eine Glaskugel besitze, Kartlegen kann oder sonst irgendwelche hellseherisch Fähigkeiten habe, stelle ich einfach mal folgende Behauptung auf:

Sollte sich die Telekom durchsetzen und möglicherweise sogar ein, für den Content-Anbieter, "schmerzhaftes" Entgelt durchdrücken wird es nicht allzulange dauern bis wir hier eine News lesen werden a la "Google plant Einstieg in die Telekom-Branche".

:D
 
Zumindest hat man schon Projekte am Laufen, die für den Fall der Fälle sicher nützlich sein werden: https://www.computerbase.de/news/apps/oeffentlicher-dns-server-von-google.26387/

Übrigens die Maut-Vergleiche kann man weiter treiben. Wer bezahlt denn die Maut? Im Endeffekt der Kunde und nicht der Spediteur, der erhöht nur seine Preise bzw. lässt es in die Kalkulation einfließen. Noch besser, der Staat profitiert doppelt, da höhere Endkundenpreise mehr Mehrwertsteuer bedeuten. Und weil der Staat, wie die Provider auch am Speditionsgeschäft (Telekom ist auch Content-Anbieter) beteiligt sind, könnte es theoretisch die Bedingungen so verschieben, dass mehr auf die eigene Infrastruktur verlagert wird, wovon dann die eigene Beteiligung um so mehr profitiert. Win Win Win (=$$$), so zu sagen. Und wer jetzt sagt "hä?", der hat er recht, denn Äpfel und Birnen Vergleiche lassen sich wunderbar weiter treiben, aber sie bleiben nur das.

Wer sich das selber ausrechnen will, dem empfehle ich den Milchmädchenrechner: http://www.antipreneur.de/milchmaedchenrechner/
 
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aha, was genau soll jetzt gezahlt werden? Die Firmen bezahlen für die Server um genau zu sein für den Anschluss und wir kunden bezahlen auch den Anschluss und den Trafic. Also was genau sollen die Firmen zahlen?

Also liebe Telekom, die Idee ist mehr als nur schlecht. Wie die Politiker, immer auf der Suche irgendwo Geld abgreifen zu können.
 
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Falls das wirklich so weit kommt, werde ich mit meinem KabelDeutschland Anschluss vermutlich bald das selbe Problem haben. Wenn ein Hai erstmal Blut gewittert hat, kommen auch bald andere Haie.
 
Damit ich das richtig verstehe, Firmen wie Google haben ihre fetten Serverfarmen und zahlen unmengen Geld an den Netzbetreiber um diese online zu bringen. Jetzt soll Google nochmal zusätzlich Geld abdrücken weil deren zig-Gigabit natürlich auch genutzt werden - ehm...ja, rieche ich da 'ne Preiserhöhung?
 
Find ich unverschämt.
Die wollen also praktisch, dass der selbe Traffic 2x bezahlt wird. (Kunden + Anbieter)
Aber drauf wird sich bestimmt keiner einlassen.
 
Hoi,

mir fallen da zwei Dinge dazu ein:

a) Die Telekom ist (leider) ein Wirtschaftsunternehmen, dass in unserer Wirtschaftsordnung das Recht und die Pflicht hat, Gewinne zu machen. Und wenn die Verbraucher nicht weiter gemolken werden können, müssen die Anbieter für herhalten. Als Eigentümer und Betreiber der Netze kann die Telekom durchaus einiges verdienen - das ist doch nur recht und billig. Einem Wirtschaftsunternehmen nun vorwerfen zu wollen, dass es seiner ureigensten Aufgabe - der Gewinnerwirtschaftung - nachkommt ist doch nun reichlich naiv. Vielleicht wäre es doch nicht verkehrt, die Datennetze genauso in öffentliche Trägerschaft zu nehmen wie das Straßen- und Wasser/Abwassernetz. Dann würde die Allgemeinheit über das Steueraufkommen die Infrastruktur bezahlen und die Anbieter würden ihrerseits alle zu den gleichen Bedingungen die Infrastruktur nutzen.

b) Wie lange dauert es, bis Google auch in den Netzbetreibermarkt einsteigt? Bisher hat das Unternehmen sich ja schlicht überall hin ausgebreitet, wo entweder eindeutige Gewinne oder Daten abzuschöpfen sind. E-Post, ein eigener Browser, Betriebssystem, Inhalte wie YouTube und Co. ... da ist meiner Meinung nach der Schritt nicht weit, um beginnend in den Ballungsräumen Netze zu übernehmen oder eigene zu errichten.

Natürlich kann es mir als Privatanwender nicht recht sein, da die Kosten perspektivisch auf mich umgelegt werden. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann ich es aber sehr gut nachvollziehen und finde es auch moralisch in keiner Weise anrüchig.

Ceterum censeo, die Telekommunikationsnetze gehören in staatliche Trägerschaft mit staatlicher Verwaltung.


- Harold
 
Die Idee ist ja nun steinalt. Siehe 0800, 0900 oder 01379er Rufnummern.

Vielleicht sollte man die Preispolitik für Rechnenzentren überdenken, wenn die anfallenden Kosten sich damit nicht decken lassen.
 
Wenn der Brunnen trocken ist, erkennt man den Wert des Wassers.

Chinesisches Sprichwort
 
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Solange die Telekom mich zu hause mit meinem DSL Light schmoren lässt, bin ich gegen alles, was die machen...Da sehe ich nichts von den ach so vielen Milliarden die sie in den Netzausbau stecken.
Mal davon abgesehen, dass Firmen als auch Endkunden für ihren Anschluss bereits zahlen... Ich bezweifel, dass die Telekom damit durchkommt.
 
Da zeigt die Telekom mal wieder, das sie nicht fähig ist eine gelungende Preispolitik selber hinzubekommen.
Demnächst muß ich meinem Autohersteller auch noch zusätzlich eine Gebühr bezahlen die sich danach richtet wie oft ich mein Auto benutze und wie schnell ich fahre.

Bin froh von der Telekom weg zu sein... dank O² und Rate Adaptive hab ich nun die doppelte Bandbreite und das zum halben Preis! Das hat die Telekom nie hinbekommen, obwohl es die selbe Leitung ist!

Da fällt mir nur ein :

http://v1.prinzessin-und-froschkoenig.de/frameset/spass/bilder/fullscreen/pics/friedhof_telekom.jpg
 
Generell hat das u.a. Blutschlumpf schon recht gut beschrieben.

Die Telekom ist selber Schuld. Früher musste man - als RZ-Betreiber - dem Telekom-Hansel sein Konterfei in Gold vorsetzen, damit der überhaupt nur über ein Peering nachdachte. Peerings waren schlicht unbezahlbar. Die Qualität war zwar gut, aber das Preis-Leistungsverhältnis war einfach (negativ gesehen) jenseits von Gut und Böse. Seit ein paar Jahren haben die Tele-Komiker jetzt das Problem, dass sie als gleichwertige "Tier"-Provider (Tier ist soetwas wie ein Level. Es gibt 1, 2, 3) mit anderen "Billiganbietern" peeren müssen, um überhaupt einen guten Service zu bekommen. (andernfalls sind viele Rechenzentren schlicht nicht zu erreichen). Also baut die Telekom ihr RZ-Zugangsnetz aus und wirft sich den RZ-Betreibern an den Hals. Die Peerings gibts für eine Fischsemmel.

Die Telekom hat sich in Deutschland einfach die Preise selber kaputt gemacht. Über das Routing-Geschäft kommt derzeit wohl tatsächlich nicht die große Kohle rein. Man darf auch nicht vergessen, dass die Telekom - im weltweiten Vergleich - ein kleiner Fisch ist. "German Tele....who?"

Die Telekom hat nur die Chance,
a) die Peerings neu zu bewerten und mit Qualität zu überzeugen und damit etwas mehr von Abnehmern (RZ und Kunden) zu verlangen oder
b) wie ein kleines Kind zu kreischen und zu strampeln in der Hoffnung, dass Mami ihm den Loli gibt, an den man nicht ran kommt.

Telekom, ich gönne es dir. Ich habe deine Peering-Eskapaden hinter mir. Leider kann dieser ganze QoS-Kram (also die Möglichkeit, Pakete gezielt zu bevorzugen/auszubremsen) spätestens mit IPv6 sogar jedes Heimgerät durchgehend...

Gruß.
 
Ich glaub google sitzt am längeren Hebel. Wenn die Telekom Google nur einen Tag blockt, werden alle Firmen und Privatleute zusehen, dass der Konzern weg kommt und die Netze in andere Hand gehen, denn Google ist wichtig für die Wirtschaft.
Den Traffic zahlen die Anbieter ja eh und die Kunden auch, also wo wird für den Datenverkehr nicht geblecht.
 
So lange Google kein Netzbetreiber (Carrier) ist kann die Telekom und alle Anderen rein GAR nichts verlangen. Google mietet seine Leitungen bei den Carriern an (Level3, etc.). Wenn die Telekom und Konsorten hier ein Prob haben sollen sie bei Level3 und Co. jammern gehen aber nicht beim "Endkunden" Google. Ein Witz sondergleichen!
 
Tja, nur wird sich die Telekom davor hüten, bei Level3 oder anderen anzufragen. Im schlimmsten Fall stufen DIE nämlich die Nörgelcom dann auf Tier-2 zurück. Was bedeutet: die Tele-Komiker dürften für ausgehenden zu routenden Traffic zahlen müssen. Und DAVOR hat die Telekom einen HEIDENschiss. :D

Regards, Bigfoot29

Nachtrag: Ich sehe grade... die Tele-Komiker SIND nur Tier-2 - wie peinlich... ->http://de.wikipedia.org/wiki/Tier-1
Dann isses kein Wunder, dass sie schreien... Die Armen... ^^
 
Zuletzt bearbeitet: (Info zu TIER-Level der T-Com)
mann kann da sicher viel diskutieren, aber letzendlich bleibt hierbei nur eines über:

Ein Kopfschüttelndes "hahahaha" @Deutsche Telekom .....
 
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