Telekoms Zukunft anschaulich erklärt

Turican76 schrieb:
T-Com hat mich heut verarscht :o
Heute kam ein prolliges hochglanz Prospekt mit dem Zusatz bei ihrer Adresse ist schnelles Internet verfügbar.
Ich so :eek:
Ich renn zum Router und aber an der Nutzrate etc hat sich nichts geändert :(

DSL 3000 reicht ja :mussweg:

Na du musst es schon bestellen. :rolleyes:
 
Grape23 schrieb:
So ein schwachsinniges Video ist gibt gar keine Belege für so ein vorgehen bei der Telekom.

naja, es wäre aber irgendwo ein logischer schritt, oder nicht?

die telekom drosselt künstlich runter
manche anbieter wollen aber dass es noch mit normalem speed geht
telekom will geld (wofür sie das nachher brauchen/verwenden ist eh egal) dafür
manche anbieter werden zahlen weil sie wollen und können
und andere eben nicht


das die telekom die seiten gut zugänglich macht, bei denen sie beteiligt ist, ist ja wohl logisch, oder nicht??


das sind einfach nur kapitalistische gedanken mein freund ;)
 
h00bi schrieb:
Ich will schnelles Internet, ich brauche schnelles Internet und ich bin bereit dafür zu bezahlen. Ihr seid es nicht? Dann bremst gefälligst nicht meinen Premium Zugang aus.
Es bremst dich niemand aus. Die Telekom hat mehr als genug Bandbreite zur Verfügung. Es gibt kein Kapazitätsproblem. Die einzige Bremse ist derzeit die letzte Meile und da hilft auch keine Drossel etwas.
Es ist nur eine Preiserhöhung, profitieren wird davon kein einziger Kunde.
 
h00bi schrieb:
Was ich bei der Telekom Drossel sch**** finde, ist dass die Netzneutralität flöten geht. Wenn Drossel, dann konsequent auf alles oder eben gar nicht.

Wie oft noch, die Drosselung betrifft auch Telekom eigene Dienste, wie Mediencenter.
Was nicht betroffen ist, ist vorerst das Entertain Live TV (Videoload ist betroffen), das ist von den Medienanstalten kontrolliert und kostet 10 € extra im Monat. Außerdem würde bei einer Drosselung das Bild stehen bleiben.
 
@fanatiXalpha

Nur mal so die Telekom ist der einzigste Provider der in den nächsten Jahren mehrere Milliarden in den Ausbau der Netze steckt. Irgendwo muss sich das ganze auch rechnen für den Konzern oder denkst du das die Aktionäre sonst Investieren würden in einen Ausbau?

Alle anderen Provider beteiligen sich nur bedingt am Ausbau und die Telekom sucht Partnerschaften um es realisieren zu können, desweiteren werden auch ländliche Gebiete in Zukunft auch Ausgebaut und das rechnet sich in keinster Weise für einen Provider.

Zudem betrifft es vorerst nur neu Kunden und es steht noch gar nicht fest ob 2016 überhaupt die Drossel kommt und mit welcher Volumengrenze.

Der logische Schritt von dem du redest jeder haut auf die Telekom drauf, die die Netzkosten hat und Konzerne wie Google, Facebook und wie sie alle heißen benutzen das bestehende Netz mit ohne einen Cent zu bezahlen.(btw. in Amerika beteiligen sich die Unternehmen wie Google am Ausbau und bezahlen den Provider)

Unterstützt mal lieber heimische Netzbetreiber als irgendwelche US-Amerikanische Unternehmen.
 
Dir ist schon bewusst das die Telekom lieber 60mrd in die Usa verballert, anstatt dieses Geld hier in den Ausbau zu stecken?
Deutschland könnte mit diesem Geld schon größtenteils mit Glasfaser versorgt sein.
Wer also bei der Telekom ist unterstützt eher den Ausbau in der Usa als in Deutschland.

Btw zahlen die Contentprovider wie Google natürlich Geld für die Anbindung. Oder glaubst du das Google-Rechenzentrum ist kostenlos an den Netzknoten angeschlossen? Die zahlen für ihre Bandbreite.
Der Kunde zahlt für die Bandbreite von sich zur Telekom. Google zahlt die Bandbreite von sich zu Ihrem Provider, welcher wiederum auch für die Anbindung zahlt.

Es wäre wirklich schön wenn die Telekom Milliarden in den Ausbau stecken würde, tut sie aber nicht, schon gar nicht in unrentablen ländlichen Gebieten.

Btw betrifft es bis 2016 alle Kunden. Denn die Verträge der Telekom laufen nur 2 Jahre.
 
Warum soll die Telekom Geld in den Ausbau von ländlichen Gegenden stecken, wenn die Hälfte der Leute dort dann sowieso wieder zu anderen Anbietern rennt, weil es da 5 Euro billiger ist?
 
@whiteshark

Natürlich steckt die Telekom Milliarden in den Ausbau der Netze in Deutschland http://www.telekom.com/medien/konzern/164846 zudem ist die Telekom ein weltweit aufgestelltes Unternehmen aus diesem Grund werden Sie auch genauso in den USA investieren. Aber wie du auch hier sehen kannst 6 Milliarden in Deutschland für den Ausbau das sind 2 Milliarden mehr wie in den USA!

Die Telekom bietet auch Kommunen eine Lösung an wie du hier siehst: http://www.telekom.com/medien/medienmappen/breitband/5276 darüber hinaus ist es auch selbstverständlich das ein 500 Seelen Dorf keine 50Mbit/s Leitung benötigt bzw. die Kosten explodieren würden, daher bietet man auch alternativen an wie LTE etc.

Also 60 Milliarden tut die Telekom nicht in den USA investieren wenn ja zeige mir mal deine Quelle auf!

@Zipfelklatscher richtig die Leute rennen zu 1&1 etc. die es nicht vorsehen in den Ausbau zu investieren...
 
soweit ich gehört habe, gehört 1&1 zur telekom...
was ja letztendlich mist ist :D

aber ich glaube kaum, dass die telekom wirklich in den ausbau der ländlichen gebiete investiert
sie hat ja auch aktionäre, die zufrieden gestellt werden müssen ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (rechtschreibfehler :))
Eben. Wenn die (Groß)Aktionäre (zu denen auch der Bund gehört) nicht auf Ihrer Dividende bestehen würden, dann könnte die Telekom mehr in den Ausbau investieren. Aber da der Bund wie gesagt Großaktionär ist, will der natürlich seine Kohle sehen und verhindert damit letzten Endes die Investitionen in den Ausbau. Aber wehe, die Telekom zahlt mal keine Dividende (um das Geld in den Ausbau zu stecken), dann ist das Geschrei groß.

Und seit wann gehört 1&1 zu telekom? Die nutzen lediglich die Infrastruktur der Telekom für ihre Anschlüsse.
 
Die Bundesregierung blafaselt immer was von flächendeckendem Ausbau und dass jeder mindestens 16 MBit/s bekommen sollte, aber bezahlen will sie es auch nicht.
 
rooney723 schrieb:
Beweise dafür? du blubberst hier eine scheiße, das ist echt kaum auszuhalten. Die Telekom zahlt jährlich so verdammt viel Geld für den Ausbau von Gebieten.
Wenn du mit mir diskutieren willst, solltest du solche Kraftausdrücke unterlassen.

Aber ich muss wirklich zugeben mich geirrt zu haben. Es waren 60mrd Umsatz. Aber das die Telekom massiv in den Ausbau investiert sehe ich nicht. Sie haben nur vom Technologiefortschritt durch Vdsl provitiert wodurch die Bandbreite der Kunden größer wurde.

Und jeder Cent den sie in den Usa-Markt investieren ist eigentlich schon zuviel. Das hätten sie alles auch in den deutschen Markt stecken können.
 
Man sieht daran das die Telekom ausbauen will da sie sich gerade viel Personal aus den eigenen Reihen holt und für den Netzausbau einstellt....

Das dauert halt alles seine Zeit bis was passiert, vor allem bis man selbst mal davon was merkt. Deutschland ist groß und es gibt viel zu tun.
 
@WhiteShark dann schau dir mal den Link an http://www.telekom.com/medien/konzern/164846 hier siehst du deutlich das die Telekom viel Geld investiert..

Ich Frage mich was du mit dem Technologiefortschritt Argument willst und in wiefern die Telekom davon profitiert? VDSL ist nur dann möglich wenn es die Leitung her gibt, d.h. wenn es vorher nicht möglich war, dann wurde es auch trotz VDSL auch nicht möglich einen höhere Bandbreite zu schalten.

In der USA wird in das Mobilfunknetz investiert und nicht in das Festnetz, dass hat aber was mit der Fusion mit MetroPCS zu tun... Die Telekom ist ein Weltweit agierendes Unternehmen und deshalb investieren sie auch im Ausland...

Anscheinend erkennt jeder das die Telekom viele Anstrengungen unternimmt, um die Netze auszubauen außer du. Ich möchte auch an dieser Stelle nicht weiter diskutieren, da deine Argumente eh erfunden sind bzw. es keinen einzigen Beleg gibt.
 
Es mag ja sein das die Telekom investiert, das hab ich nie bestritten. Aber sie investiert zuwenig dafür das sie die Leitungen unter der Bedingung erhalten hat auszubauen.

Mit dem Technologiefortschritt hat die Telekom viel gewonnen. Sie können dadurch den Glasfaserausbau einige Jahre nach hinten schieben. Denn auch da muss über kurz oder lang ausgebaut werden.
Sie hinken jetzt den Kabelbetreibern hinterher.
 
Deutschland könnte mit diesem Geld schon größtenteils mit Glasfaser versorgt sein.
Die Telekom ist kein staatliches Monopolunternehmen mehr, sie kann da investieren wo sie will, sie hat keinen öffentlichen Auftrag, ihr Geld in unrentable Leitungen zu investieren. Was hindert denn Vodafone oder sonstwen daran, Milliarden in dt. Glasfaserleitungen zu investieren? Die könnten doch genauso gut das hinterletze Dorf mit VDSL versorgen? Es zwingt sie niemand dazu darauf zu warten, dass die Telekom das macht. Das haben private Unternehmen nur in Ballunsggebieten gemacht, wo es sich lohnt (München m-net, NetCologne Köln, isis Düsseldorf usw.).
 
Die Telekom gehört zu großen Teilen noch dem Staat. Der Staat könnte auch mal auf seine Dividende verzichten und davon ausbauen.
Und natürlich hat die Telekom noch ein Monopol. Bei vielen ist nur Telekom verfügbar und die letzte Meile gehört auch der Telekom.

Desweiteren stecken die anderen Provider auch Geld in den Ausbau. Nämlich dadurch indem sie Miete für die letzte Meile bezahlen.
 
Die Telekom ist kein Staats Unternehmen und der Staat hat 15% Anteil an der DTAG... 61,XX % befinden sich davon im Streubesitz. Zudem solltest du mal nachlesen was ein Monopol ist der Telekommunikationsmarkt ist mit Sicherheit kein Monopol Markt, da sich noch andere Wettbewerber im Markt befinden und das nicht gerade wenige eher ein Polypol-Markt.

Wie gesagt andere Wettbewerber wie 1&1 und wie sie alle heißen könnten auch Ausbauen tun sie aber nicht bzw. nicht in dem Maße wie es nötig wäre. Miete bedeutet nicht Ausbauen Sie benutzen stehts das Netz mit und fördern so nicht gerade den Ausbau du hast einfach keine Ahnung.
 
Grape23 schrieb:
Die Telekom ist kein Staats Unternehmen und der Staat hat 15% Anteil an der DTAG... 61,XX % befinden sich davon im Streubesitz.
Wenn man die Anteile der kfw hinzurechnet - die nichts anderes ist als eine Bank die dem Staat gehört - dann sind es über 30 % und damit ist man mit Aaaaaaaaaaaaaabstand der größte Anteilseigner.

Grape23 schrieb:
Zudem solltest du mal nachlesen was ein Monopol ist der Telekommunikationsmarkt ist mit Sicherheit kein Monopol Markt, da sich noch andere Wettbewerber im Markt befinden und das nicht gerade wenige eher ein Polypol-Markt.
Das muss man schon differenziert sehen.
Ein Monopol besteht garantiert nicht bei den Internet-Service-Providern - stimmt. Wenn es um DSL-Infrastruktur-Anbieter geht, sieht es - abgesehen von kleinen lokalen Anbietern - dann doch nach Monopol aus. In ausgebauteren Gegenden gibts dann ja noch Kabel-Internet (Duopol).

WhiteShark schrieb:
Desweiteren stecken die anderen Provider auch Geld in den Ausbau. Nämlich dadurch indem sie Miete für die letzte Meile bezahlen.
Da die Bundesnetzagentur die Preise/Entgelte festlegt und die Telekom nicht gerade mit offenen Karten spielt was ihre Kostenstruktur angeht, kann keiner sagen, ob diese Einnahmen überhaupt kostendeckend, gerade so kostendeckend, gewinnbringend sind oder sogar um/über dem Renditeziel liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grape23 schrieb:
Die Telekom ist kein Staats Unternehmen und der Staat hat 15% Anteil an der DTAG... 61,XX % befinden sich davon im Streubesitz. Zudem solltest du mal nachlesen was ein Monopol ist der Telekommunikationsmarkt ist mit Sicherheit kein Monopol Markt, da sich noch andere Wettbewerber im Markt befinden und das nicht gerade wenige eher ein Polypol-Markt.
Die Telekom ist der einzige Anbieter der die letzte Meile hat. Abgesehen von einigen Gebieten in denen Kabel verfügbar ist haben sie somit ein Monopol.
Deswegen müssen sie auch die letzte Meile vermieten.

Wie gesagt andere Wettbewerber wie 1&1 und wie sie alle heißen könnten auch Ausbauen tun sie aber nicht bzw. nicht in dem Maße wie es nötig wäre. Miete bedeutet nicht Ausbauen Sie benutzen stehts das Netz mit und fördern so nicht gerade den Ausbau du hast einfach keine Ahnung.
Die Miete ist genau dafür da um mit dem Geld auszubauen. Die Leitungen gehörten mal dem Staat und wurden einem(!) Unternehmen geschenkt.
In einem fairen Markt dürften alle diese letzte Meile nutzen. Das Miete bezahlt werden muss und dafür die Telekom ausbaut ist daher nur fair.
Von daher beteiligen sich die anderen Provider natürlich am Ausbau.

Btw frage ich mich was du dir einbildest zu behaupten ich hätte keine Ahnung.
Aber hätte gleich drauf kommen können das du ein Telekom-Mitarbeiter bist...

Da die Bundesnetzagentur die Preise/Entgelte festlegt und die Telekom nicht gerade mit offenen Karten spielt was ihre Kostenstruktur angeht, kann keiner sagen, ob diese Einnahmen überhaupt kostendeckend, gerade so kostendeckend, gewinnbringend sind oder sogar um/über dem Renditeziel liegen.
Natürlich kann man das sagen. Die letzte Meile liegt rum und verursacht keine laufenden Kosten.
Das heißt logischerweise automatisch das es kostendeckend und gewinnbringend ist.
Rendite gehört davon sowieso nicht ausbezahlt, das sollte komplett in den Ausbau wandern, dafür ist es gedacht.
 
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