News Tenacious T-Rex: Canonical startet Entwicklung von Ubuntu 27.04

Auf dem Acer 517-53 Laptop werde ich Linux Mint installieren.
Auf dem HP Pavion dv5 1190 eg Vist 32 Bit Celeron P7350 3 GB DDR2 800 9600MGT, wollte ich ursprünglich Ubuntu 2510 installieren, das schlug aber fehl weil das Dualbootmenü fehlte, habe mir jetzt Ubuntu1510 runtergeladen möchte es damit nochmal probieren ob ich das Vista/Ubuntu Dualboot hin bekomme und dann auf die aktuellst mögliche Version updaten.
 
HOCLN2 schrieb:
Und dort will man Sicherheiten haben, dass Software nur aus einer Quelle geladen werden kann, welche Snaps bieten.
Dazu ist es aber auch nicht zwingend notwendig, dass die einzige Quelle von Canonical (mit proprietärer Serversoftware) gehostet wird. Auch wenn es mehrere alternative Quellen/Repos gibt, kann der Admin ja letztlich entscheiden, ob der neben dem offiziellen Repo der Distribution noch weitere einbindet oder nicht. Man könnte im Unternehmen sogar ein eigenes Repo betreiben, dass die Arbeitsplatz-PCs nutzen, um darüber kuratiert Software und Updates bereitzustellen.

Habicht schrieb:
nichts und niemand prüft also die Flatpaks, woher weißt du bei einem Flatpak ob es vertrauenswürdig ist?
Flathub ist meines Wissens auch kuratiert und Flatpaks müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, um dort aufgenommen zu werden. Man hat bei Flatpak aber eben die Wahl, ob man nur Flathub nutzt, oder auch optional andere Quellen einbindet, denen man ausreichend vertraut.
 
zelect0r schrieb:
Naja xx.04 wird bekanntlich im April released,
so ist es doch schon bemerkenswert das erst im November mit der Arbeit
am nächsten Release begonnen wird.
Hätte gedacht die fangen früher an!
Was ist daran so bemerkenswert?
Der Ubuntu Releasezyklus sieht vor, dass in der Regel im April und Oktober eine neue Version kommt. Daher wird der Großteil der Ressourcen nicht wesentlich früher frei sein.
 
Bin auch auf Arch/Manjaro umgestiegen, ein Major Uprgrade hatte nie funktioniert bei Ubuntu und ich musste am Ende doch alles neu installieren. Obwohl ich apt wesentlich mehr mochte als pamac/pacma usw. heute. War irgendwie intuitiver.
 
wagga schrieb:
das schlug aber fehl weil das Dualbootmenü fehlte, habe mir jetzt Ubuntu1510 runtergeladen möchte es damit nochmal probieren ob ich das Vista/Ubuntu Dualboot hin bekomme und dann auf die aktuellst mögliche Version updaten.
Ubuntu hat in den aktuellen Versionen den os-prober deaktiviert. Den musst du mit einer einzelnen Zeile in einer Textdatei aktivieren und dann mit einem Befehl die Grub-Config updaten. Den Plan, von einer uralten Zwischenversion auf eine aktuelle Zwischenversion zu upgraden, halte ich für absolute Zeitverschwendung. Hast du dir jemals das Releasekonzept von Ubuntu mit LTS- und den deutlich kürzer gepflegten Zwischenversionen angeschaut?

Ich glaube auch nicht, dass ein aktuelles Ubuntu mit Gnome auf der uralten Kiste irgendwie Freude machen wird.
 
mibbio schrieb:
Man könnte im Unternehmen sogar ein eigenes Repo betreiben, dass die Arbeitsplatz-PCs nutzen, um darüber kuratiert Software und Updates bereitzustellen.
Da gehe ich voll mit dir und das wäre auch eigentlich ziemlich geil.
Ich denke aber, dass man als IT-Administrator, mit Canonical Landscape, Apps im Snap-Store Whitelisten kann. Die Lösung wäre ja auch passabel und wird bei Microsoft auch so gehandhabt, wobei dort oftmals custom Software-Installer ins Spiel kommen, da die Software nicht existiert im Microsoft Store.

Edit:
Man kann sein eigenes Repo wohl führen in Landscape.
1793533010452.png
 
Clanker schrieb:
Okay?

Unter Verweis auf die üblichen hunderfach geteilten Vergleiche, die sich wiederholen, habe ich meine Zusammenfassung bereits genannt. Damit hast du objektive und subjektive Argumente zur Auswahl.
ok, erst mal Danke schön für deine Antwort - und ja, ich hab mir diverse Vergleiche durchgelesen → wirkliche Vor- oder Nachteile des Einen gegenüber dem Anderen kann ich nirgends erkennen.
Letztendlich zeigt alles auf native Quellen aus den Paketquellen und scheint wohl nach wie vor die beste Option zu sein (was ich, nebenbei erwähnt, bei mir auch so handhabe - no snap, no Flatpak).

mibbio schrieb:
Der Hauptkritikpunkt an Snap dürfte die starke Abhängigkeit von Canonical sein. Denn anders als bei Flatpak gibt es bei Snap nur eine zentrale Bezugsquelle, den Snap-Store. Dieser wird allerdings ausschließlich von Canonical betrieben, da die Serversoftware dafür proprietär und nicht frei verfügbar ist.
du kannst Snap-Pakete auf nahezu jedem Linux problemlos installieren - dass du die nur über snapcraft.io bekommen kannst, sehe ich nicht als Nachteil.

Oder ein Entwickler bietet seine Software einfach als Flatpak zum Download an, welches sich dann lokal installieren lässt.
also quasi wie ein .exe die du dir einfach ungeprüft irgendwo runterladen kannst und das dann mit Zugriff auf das ganze System?
Klingt ja wirklich prickelnd - viel Spaß dabei. :D:D
 
Habicht schrieb:
also quasi wie ein .exe die du dir einfach ungeprüft irgendwo runterladen kannst und das dann mit Zugriff auf das ganze System?
Bin in der Flatpak Thematik nicht wirklich drinnen. Kann man die nicht als User installieren?
 
@Zhenwu, da ich es nicht nutze, kann ich dir die Frage nicht aus der Praxis raus beantworten - aber soweit ich es lesend in Erinnerung habe, ja, Kann man wohl als User installieren - warum fragst du?
 
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Creeping.Death schrieb:
Was ist daran so bemerkenswert?
Der Ubuntu Releasezyklus sieht vor, dass in der Regel im April und Oktober eine neue Version kommt. Daher wird der Großteil der Ressourcen nicht wesentlich früher frei sein.
Ja klar du kennst natürlich auch deren interne Arbeitsabläufe?
Aber naja egal, ist eh alles reine Spekulation.
 
Zhenwu schrieb:
Als User hätte es zumindest nicht auf das ganze System Zugriff.
Biste dir da so sicher? Gibt es denn nicht bei den meisten Usern die Möglichkeit, sich als ganz normaler User mit Admin-Rechte im System anzumelden? ;)

Meinst du nicht auch, dass ein "guter" Entwickler es nicht schafft, diese Lücke auszunutzen?
 
zelect0r schrieb:
Ja klar du kennst natürlich auch deren interne Arbeitsabläufe?
Dazu muss ich nicht spekulieren. Der Artikel bestätigt das ja.
Und wenn dir das nicht genügt, schau doch mal beim Ubuntu Projekt direkt:
Ubuntu follows a strict time-based release cycle. Every six months since 2004, Canonical publishes a new Ubuntu version (series) and its set of packages are declared stable (production-quality).

Simultaneously, a new version begins development; it is given its own Code name, but is also referred to as the “Current Release in Development” or “Devel” for short.
 
sedot schrieb:
Beim Thema Rechtemanagment für Flatpaks ist Flatseal hilfreich.
Das ist richtig - bleibt halt die Frage, wer unter den bspw. Mint- oder Bazzite-Usern (willkürlich gewählte Distris ohne Ranking) macht das schon?
Und wer ließt heutzutage noch Bedienungsanleitungen oder Dokumentationen?
 
@Habicht
Wie oft flatseal von welchen Usern genutzt wird weiß ich nicht. Spätestens wenn flatpaks „nicht richtig funktionieren“ (also z.B. nicht alle Dateien angezeigt werden) werden auch Newbies über das Programm stolpern, vermutlich.
Flatseal hat tatsächlich eine gute Dokumentation, brauchte ich allerdings bisher nicht, da vieles selbsterklärend ist bzw. aus meiner Perspektive klar genug im Programm selbst beschrieben ist. Im Zweifel kennt bestimmt auch „KI“ die aktuelle bzw. ältere Dokumentation.
 
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Das Rechtemanagement von Flatpaks ist ziemlich komplex, durchblicke ich auch nicht in allen Details.
Dafür unbedingt Flatseal nutzen.
 
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Clanker schrieb:
Dann kennst du ja bereits viele der Gründe.
Unter anderem die Performance oder die Leistungs- und Ressourcenverschwendung, wenn 5 Snap Apps dasselbe Paket 5x herunterladen und 5x ausführen, was sich erneut auf die Performance auswirkt?
Hm, ist das aber nicht ein Problem, daß Flatpack wie auch Snaps betrifft?
 
Flatpacks haben auch geteilte Abhängigkeiten wie z.B. die Gnome- bzw. KDE-Laufzeitumgebungen. Daher ist das erste Flatpack auch meist 2GB groß und die folgenden haben dann nachvollziehbare Größen.
 
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