Fireplace April 2026

Test TerraMaster F4-425 Pro im Test: KI-Agenten steuern das 5‑GbE-NAS mit Core 3 N350

AAS schrieb:
der N305 hat nur Single Channel, also logisch. ;)

Wieso? Auch mit Single-Channel kann man mehrere RAM-Slots haben. Mainboards mit vier Slots haben doch auch idR nur Dual-Channel-Anbindung.
 
AAS schrieb:
Mein DIY NAS hat jetzt nicht OpenClaw aber Hermes, ich liebes es.
das war der Game Changer für mein NAS.
Wofür setzt du es bei dir auf dem NAS konkret ein, dass es für dich zum game changer wurde?
 
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Genau das. (Und die Nummern geben keinen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit. Ein N97 ist z.B. schneller als der N100, da er mehr Strom verheizen darf.)
Leider ist der N350 halt immer noch auf Basis von Gracemont, sprich den E-Cores aus der Intel Alder Lake (12.Gen) Architektur. Das Zeug ist also auch schon knappe fünf Jahre alt.
Ich glaube erst die darauffolgende Generation soll sich dann aktuelleren E-Cores bedienen.
Siehe dazu auch der erste Absatz in diesem CB-Artikel.
Da hat noch niemand wirklich von NPU und co. gesprochen, zumindest nicht im Low-End Segment.
 
Bislang sind bei quasi allen Herstellern abseits von reinen SSD-NAS zwei Steckplätze gesetzt, [...]
Zumindest Asustor bietet seit vier Jahren bzw. drei Lockerstore-Generationen (Gen 2, 2+, 3) und den aktuellen Nimbusstores sogar vier M2-Steckplätze an, ebenfalls alle als Volumes einrichtbar.

Dafür verharren sie leider auf alten CPUs, irgendwas ist doch immer :freak:
 
Banned schrieb:
Wieso? Auch mit Single-Channel kann man mehrere RAM-Slots haben. Mainboards mit vier Slots haben doch auch idR nur Dual-Channel-Anbindung.
Dann kauf man sich einfach einen Riegel der gross genug ist?
1782218832620.png

https://www.intel.de/content/www/de...0-6m-cache-up-to-3-90-ghz/specifications.html

Der N350 unterstützt offiziell nach Intel eh nur 16GB....
 
@AAS Du sprachst davon, dass es logisch sei, dass es bei Single-Channel nur einen RAM-Slot gibt. Und das ist einfach nicht so. Darauf wollte ich hinaus. ;)

Aber klar, wenn nur 16GB offiziell unterstützt werden (wobei ich auch schon mehrmals gehört habe, dass Leute mit nem N100 32GB laufen haben), dann bringt ein zweiter Slot nichts. Wobei das Limit von 16GB eben künstlich von Intel gesetzt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank schrieb:
Wofür setzt du es bei dir auf dem NAS konkret ein, dass es für dich zum game changer wurde?
Whatsapp Nachrichten beantworten, meine Mediathek mit Filme+Serien füllen (robuster als purer Web Scraper), Foto/Film Tagging, Dokumentendigitalisierung voll Automatisch, Chatbot für meine Suche nach Dateien, meine ganze Visual Studio Code als Webapp/PWA, als Schnittstelle zu ChatGPT welches ein kleines Modell ChatGPT Fragen beantwortet aus meinem Second Brain:

1782219552936.png



Hier eher die klassischen Media NAS Aufgaben, welche ChatGPT gleich beantworten konnte.
 
Danke für den Test. Zu KI auf meinem NAS sage ich ganz klar: Nein.
Das passt überhaupt nicht zusammen! Das ist ein typisches Datenschutz Pardoxon. Ich will meine Daten lokal, sicher und zuverlässig speichern. Ich möchte eben nicht, dass eine KI über ein LLM alle möglichen Anfragen an große Big-Tech-Unternehmen sendet.

Ein NAS sollte vor allem eines sein: absolut berechenbar. Genau das ist aber nicht die Stärke von LLMs. Sie basieren auf Wahrscheinlichkeiten und einem gewissen Maß an Unvorhersehbarkeit. Wer weiß, was der Agent irgendwann „optimiert". Vielleicht löscht er etwas, überschreibt Einstellungen oder verändert Berechtigungen auf eine Weise, die er nicht soll.

Hinzu kommt das Sicherheitsproblem. Um effektiv zu helfen, muss die KI die Daten, Metadaten und Logfiles indexieren und analysieren. Das schafft eine völlig neue, komplexe Angriffsfläche (Prompt Injection) direkt auf dem Backup-Server.

Dazu kommt der Ressourcenverbrauch. Eine maßlose Ressourcenverschwendung. LLM`s benötigen RAM, CPU-Leistung und im Idealfall dedizierte NPUs oder starke iGPUs. Das erhöht Hardwareanforderungen und den Stromverbrauch im Idle- und Teillastbetrieb massiv, ohne dass dem ein äquivalenter Gegenwert beim eigentlichen Speichern von Daten gegenübersteht. Wie wir auch im Test lesen: Der Agent braucht 100 Zwischenschritte, um ein Passwort zu ändern. Unfassbar!

Der eigentliche Charme eines NAS war für mich immer: einmal sauber konfigurieren und dann möglichst vergessen, dass es existiert. Wenn ich irgendwann einen KI-Agenten brauche, um Benutzerrechte zu verwalten, Freigaben anzulegen oder Logfiles zu interpretieren, frage ich mich eher, warum die Software nicht von Anfang an vernünftig gestaltet wurde.

Nein, das ist für mich nur wieder der Versuch, KI in jedes Produkt zu pressen, egal ob es sinnvoll ist oder nicht.
 
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Kann mal wer kurz umreißen, was das Problem mit OpenClaw auf dem NAS ist? Habe mich noch nicht großartig mit beschäftigt, aber bin bisher davon ausgegangen, dass der ganze Zauber von OpenClaw ja ist, dass es nur lokal läuft?
 
schallundrauch schrieb:
dass es nur lokal läuft?
Wenn du genügend potente Hardware auf deiner Maschine hast vielleicht. Aber gerade in so einem anämischen NAS wirst du um die Verwendung von online gehosteten Modellen nicht herumkommen, da die in der Regel deutlich umfangreicher und bedeutend schneller sind und auch größere Kontextfenster haben.
 
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Flutefox schrieb:
Weiß ich nicht, ich bin kein Freund von nicht nativ und voll angebundenen M.2 SSDs,
Logisch begründen kannste das aber nicht, oder?
Es gibt da keinen Nachteil.
 
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Typischer Schrott mit Intelchipsatz, drei M.2 SSD, die mit PCIe x1 angebunden sind, was soll denn sowas? und die 5GBit/s Ethernet können die sich sonst wohin schieben, gibt ja keine Gegenstellen. Bin mal gespannt, wann 7,5GB GBit/s raus kommt, weil man ja jede Zwischenstufe auf den Weg zu 10 Gbit mitnehmen sollte. ;)
 
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Weyoun schrieb:
Der KI-Agent benötigte 100 Zwischenschritte, das hat wenig mit dem UI zu tun.
auch das ist ein interface mit dem interagiert wird. Auch mit weniger compute geht das, selbst wenn man den "agentic" weg geht deutlich effizienter. Wir bauen hier mit weniger ressourcen kompliziertere Dinge die schneller gehen.

AAS schrieb:
Denke nicht in meinem Szenario mit INT 8, RK3588(s) 6 TOPS vs 170 TOPS.
absolut richtig, aber ~10 Token/s bekomme ich aus dem Rockchip auch raus
(sorry, links im vorherigen post vergessen)
https://www.techreviewer.com/tech-specs/intel-pro-b50-gpu-for-llms/
https://www.fitmyllm.com/gpu/arc-pro-b50
Viel mehr scheint man aus der B50 auch nicht zu bekommen.
Ich habe auf dem rockchip im Wohnzimmer seit etwa 1.5 jahren LLMs und whisper mit eigenen automatisierungen und RAG laufen. Es ist Okay-ish performant und tut was es soll, jedoch fuer volles openclaw +hermes reicht die performance vorne und hinten nicht.
Soweit ich die B50 benchmarks lese, ist das auch kaum besser, obwohl massiv viel mehr Speicherbandbreite vorhanden ist. Qwen 3 8B Q4 @ 8 TPS kann bei 224GB/s eigentlich kaum sein.
Welchen Stack hast du denn gerade und wie ist die performance?
 
madmax2010 schrieb:
absolut richtig, aber ~10 Token/s bekomme ich aus dem Rockchip auch raus
(sorry, links im vorherigen post vergessen)
https://www.techreviewer.com/tech-specs/intel-pro-b50-gpu-for-llms/
https://www.fitmyllm.com/gpu/arc-pro-b50
Viel mehr scheint man aus der B50 auch nicht zu bekommen.
Ich habe auf dem rockchip im Wohnzimmer seit etwa 1.5 jahren LLMs und whisper mit eigenen automatisierungen und RAG laufen. Es ist Okay-ish performant und tut was es soll, jedoch fuer volles openclaw +hermes reicht die performance vorne und hinten nicht.
Soweit ich die B50 benchmarks lese, ist das auch kaum besser, obwohl massiv viel mehr Speicherbandbreite vorhanden ist. Qwen 3 8B Q4 @ 8 TPS kann bei 224GB/s eigentlich kaum sein.
Welchen Stack hast du denn gerade und wie ist die performance?
Beeindruckend was das kleine Teil kann.
In der Firma lasse ich mit DDR5 auslagerung 120B Modelle mit 17 Token/s laufen unter Ollama.
Privat im Benchmark, welche ich vor ein paar Tagen gemacht habe, zwar mit INT4, also ein bisschen schneller als deine 10 Token/s:
Modell / Stack
Geschwindigkeit​
Qwen3-Coder-30B-A3B int4 via OpenVINO
~60 tok/s
Qwen3-30B-A3B Instruct int4 via OpenVINO
~65 tok/s
llama3.2:3b via Ollama/Vulkan
~38 tok/s
qwen2.5-coder:7b via Ollama/Vulkan
~14 tok/s
qwen2.5-coder:14b via Ollama/Vulkan
10.6 tok/s
qwen3-coder:30b via Ollama/Vulkan
12.0 tok/s
codestral:22b via Ollama/Vulkan
7.2 tok/s
minicpm-v via Ollama
keine tok/s notiert​
 
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@AAS Sweet. ich muss meinen mal ein wenig benchmarken.
Gerade ist der Setup Whisper+Qwen 3.5 4B + Postgres mit PGVector und PGAI -- In der Datenbank liegt ein haufen meiner Notizen / Todos / Emails / Chats und ich nutze es ein besseres Alexa um mich zu organisieren, emails zu beantworten und Aufgaben zu priorisieren. Clawd hatte ich in November / Dezember kurz laufen, war da mit dem selbst-hack jedoch noch zufriedener. Gerade jedoch andere Projekte.
Im Nanopi habe ich noch eine PCIe lane frei.. Morgen mal googlen ob ich da eine B5 mit gerstartet bekomme. Die OpenVINO Zahlen die du da hast klingen stimmiger
 
@madmax2010
In OpenVINO liegt aber auch der Hund begraben, die Modellauswahl ist noch sehr übersichtlich und hinkt hinterher. Aber, wenn es mal läuft ist die Geschwindigkeit 5-6x besser.
 
Der Stromverbrauch würde mich interessieren.
Im Zweifel verbraucht ein NAS mit 7 Watt TDP CPU mit vier Festplatten zuviel für ein Betrieb 24/7/365. Effizienz und der Dauerbetrieb mehrerer klassischer HDDs geht für mich irgendwie nicht zusammen.

Ich denke aktuell über einen Mini PC als Home Server nach, der nur bei Bedarf auf ein „dummes NAS“ zugreift. Das NAS soll nur bei Bedarf geweckt werden. Indexdateien und Vorschaubilder könnten auf dem Mini PC auf einer NVMe gespeichert sein.
Der Nachteil sind Anschaffung und Betrieb von zwei Geräten. Vorteile sind eine bessere Effizienz und eine maximale Flexibilität bei den Funktionen des Home Servers.
 
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