News Tesla: Cybercab kommt wegen Trumps China-Zöllen wohl später

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@SpamBot Irgendwann können wir gar nichts mehr ins All schießen, weil Elmo uns mit Weltraumschrott abgeriegelt hat
 
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Der erste Satz mit "bis spätestens Ende 2026 die autonome Revolution im Konzern" ist schon eine Selbstparodie, wenn man ja laut Pressemitteilung von 2016 bereits vollständig autonome Fahrzeuge ausliefert. Mindestens ein Jahrzehnt bis zum Einlösen des Verkaufsversprechen. Ja lol.
 
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Höret, höret, Meister Elon hat verkűndet...
So sagte er, er wird ein Automobil welches ohne zutun eines Fahrzeugführers seinen Weg finden wird zur Veräußerung stellen.
Welch große Tat er..... Schon wieder und schon wieder und schon wieder verkündet hat, jener Ankündigungslord.

Er nervt.
 
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Alphanerd schrieb:
Damals habe ich die Gründe gegen LiDAR ja noch verstanden. Heute kostet es allerdings im Gesamtpreis eines Autos gesehen kaum noch etwas.

Er hätte eh bis Ende 26 kein sicheres selbstfahrendes Auto hingestellt.....

Tesla verbaut im X und S wieder HD-Radar, bei 3 und Y ist die Hardware für eine spätere Nachrüstung vorbereitet ;-)

Alphanerd schrieb:
Hast du da einmal bitte Quellen zu?
  1. Diese Studie zeigt, dass die LiDAR-Leistung bei Regen (>10 mm/h) und Nebel (Sichtweiten <100 m) deutlich abnimmt. Je stärker der Niederschlag, desto weniger valide Punktdaten werden erzeugt.
  2. Diese Studie zeigt das bei starkem Nebel viele LiDAR-Systeme nur noch ~50 % der Objekte korrekt erkennen. Streulichteffekte führen zu starker Punktwolkenverzerrung.
  3. Beschreibt technische Grenzen von LiDAR in realen Szenarien mit Regen, Schnee, Nebel sowie Lösungsansätze durch Sensorfusion.
  4. Diese Studie zeigt, dass die LiDAR-Erkennungsleistung bei Regenintensitäten von 10 mm/h zu sinken beginnt und bei 50 mm/h nahezu keine Zielerkennung mehr möglich ist.
  5. Waymo (Google Self-Driving Car Project) berichtet in eigenen Whitepapers, dass Nebel und starker Regen die LiDAR-Erkennung erschweren. Die Sensorfusion mit Radar und Kamera! ist für solche Bedingungen essenziell.
  6. Bosch dokumentiert in seinen ADAS-Entwicklungsunterlagen, dass LiDAR bei Schnee/Nebel an Präzision verliert – besonders bei reflektierenden Oberflächen wie nassem Asphalt oder Glas.
Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Gegner von LiDAR und heiße auch Teslas Kamera-Strategie nicht gut. Aber viele reden sich LiDAR besser, als es in Wirklichkeit ist. Ich denke, für echtes autonomes Fahren braucht es eine Lösung, die die Stärken beider Welten kombiniert
 
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Um diese leidige Diskussion LiDAR vs Kamera basiert abzukürzen :) Wie wäre es mit Kameras ergänzt durch LiDAR und einer sehr guten Software die das entsprechend verschmelzt.

Ich habe weder Lust wegen einer Kamera, die gerade nichts gesehen hat oder einem LiDAR der gerade zu wenig gesehen hat, gegen einen Baum oder schlimmer Menschen zu fahren und am Ende reicht die Technik eventuell einfach noch nicht aus, um genau dies auszuschließen.

Und sollte das System nicht zu 100% sehen können, muss es sich eben deaktivieren und rechts ran Fahren, macht ein Fahrer auch, wenn er keine zwei Meter weit gucken kann.
 
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So sehr ich Trump unterstütze und auch seine Entscheidungen gut heisse, diese negativen Auswirkungen auf Tesla müssen unbedingt aufhören!
 
Natürlich verzögert sich das Cybercab wegen der Zölle und nicht, weil Teslas autonome Fahrtechnologie immer noch regelmäßig dazu neigt, mit diversen Hindernissen zu kollidieren, ohne Aussicht auf Besserung. So einen PR-Müll sollte man nicht abdrucken.
 
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"Elon, Du willst doch nicht schon wieder die selbe Ausrede erzählen, warum der "Launch" schon wieder verschoben werden muss. Ja ich weiß, wir sollten echt nochmal anfangen mit der Entwicklung. Zum 20. Mal. Aber erstmal verschieben!
Also,... der Donald mit seinen Zöllen...."
 
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Genau! Verzögert nur wegen China Zöllen, und natürlich überhaupt nicht wegen Problemen mit der Software, dem Design usw....
 
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Hotshady schrieb:
So sehr ich Trump unterstütze und auch seine Entscheidungen gut heisse, diese negativen Auswirkungen auf Tesla müssen unbedingt aufhören!
Die Zölle treffen alle Hersteller, die irgendwas aus China beziehen... also alle. Wieso nur Tesla helfen? Tesla hat größere Probleme als Zölle, z.B. Musks politische Aktivitäten.
 
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Blöd diese Zölle. Bisher war Tesla ja immer korrekt mit den Angaben wenn was kommt. Bis auf Roadster 2, der hätte 2018 kommen sollen, der Semi 2019... FSD so 2019 rum... Naja, Details :D

Aber das Taxi wird es am Ende halt auch nicht retten.
 
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gesperrter_User schrieb:
LiDAR hat ebenfalls Probleme bei Nebel und Regen und ist zudem nicht frei von Fehlerquellen: Reflexionen, Streulicht und Spiegelungen können auch dort falsche Daten erzeugen, die dann interpretiert werden müssen. Frühere LiDAR-Systeme waren in solchen Fällen sogar weniger leistungsfähig als Kameras. Erst neuere Ansätze, die mithilfe von KI versuchen, aus dem verrauschten LiDAR-Signal Informationen zu extrahieren, erreichen vergleichbare Ergebnisse.

Moderne kamerabasierte Systeme – wie z. B. Teslas Occupancy Networks – können Entfernungen ebenfalls sehr genau bestimmen, basierend auf Bewegungsdaten und parallaxer Verschiebung mehrerer Kameras. Diese Werte sind ebenfalls technisch präzise – sie entstehen nur auf einem anderen Weg. LiDAR misst direkt


Die neueren Lidar haben doch Photonengruppenmessung pro Lidarstrahl, was doch das Regenproblem praktisch komplett eliminiert. Man erfassst die Anzahl der Photonen pro zeitlicher Gruppe und bekommt die relevante = stärkste Messung - bei Messung durch Regen das Objekt dahinter.

Zumindest habe ich die nun in Lidar vorhandenen Range Gates so verstanden dass dies "einfach" eine zeitlich basierte Splittung und Gruppenauswertung auf Photonenebene ist und der Lidarstrahl nicht mehr als aufaddierte Photonenbrei "Einheit" ausgewertet wird - ein echt doch ganz schön geniales System.

Zumal dazukommt dass Lidar immer nur eine Ergänzung zu optischen Kameras und Radar ist es ist nicht Kameras oder Lidar sondern Kameras oder Kameras + Lidar.

Ich denke obige Studien sind technisch einfach schon wieder überholt.
 
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Wäre ganz gut, würde sich sich CB etwas von Tesla und Musk distanzieren. Ich weiß, das bringt gut Klicks. Moralisch halte ich es jedoch für bedenklich diesem Menschen in irgendeiner Form Aufmerksamkeit zu schenken.
 
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nighteeeeey schrieb:
Ich bin sicher es sind ausschließlich die Zölle und nicht...

Klar sind es die Zölle... War bei allem Projekten von Elon immer so. Nicht er ist einer der Gründe, für das scheitern, sondern alle anderen.
So sehr ich Tesla als Marke und Innovationstreiber mag, so sehr gehe ich davon aus, dass ein Musk den Laden an die Wand fährt. Es braucht hier also einen neuen CEO.
Und ich erachte das Cybercab immer noch als Marketing Scam, denn selbst die Model 3 und Co, können bis heute nicht voll autonom fahren.

Aber es gibt am Ende ja immer Dumme, die diesem Blender glauben
 
Auch ich schließe mich der "Natürlich. Es liegt an den Zöllen "Augenroll"." Fraktion an.
 
Also ich bin gerade in den USA und in San Francisco und LA fahre ich bereits mit autonomen Taxis herum.
Waymo One heißt die Firma und stammt aus dem Googlekonzern.
Das funktioniert hier bereits einwandfrei. Ein Taxler aus Indien in San Francisco meinte, dies sei alles toll, aber in China und Indien ist man schon weiter.
Spawn182 schrieb:
@KLEMSI Scheinbar scheint trotz allem Europa für viele Menschen noch immer ein ziemlich attraktiver Ort zu sein, auch ohne momentan "vermeintlich autonom" fahrende Fahrdienstleister ;)

Autonom fahrende Autos werden vermutlich kommen, wo sie dann fahren dürfen und in welchem Modus und ob es dann auch Taxen sein müssen, das werden wir dann alles sehen.
Auf dem Weg zum finalen und für alle vorteilhaften Produkt sollten aber keine Shortcuts genommen werden und erst recht kein Glaubenskrieg geführt werden.

Ein Taxi fährt eben nicht nur Leute von A nach B. Der Fahrer lädt z.B. den Rollator meines Vaters ein oder hilft bei schwerem Gepäck oder dem Kinderwagen etc. pp.

Einfach ein zweisitziges Coupe hinstellen, in das Leute "über 60" weder einsteigen noch aussteigen können ist schlicht nicht durchdacht. Zumal ein EV erst recht nicht dem Konzept der alten Pferdekutsche folgen muss.

Wie wäre es mit Schiebetüren, einem flachen Einstieg und ebenen Innenraum mit reichlich Platz, der es ermöglicht schwere und sperrige Gegenstände einfach in das Auto zu schieben etc. pp., aber ich drifte hier ab, ich wollte eben nicht über das Konzept reden, weil das schlicht ein Fass ohne Boden ist.

Da ginge so viel, aber das spielt alles eben keine Rolle, weil es gar nicht um eine Lösung geht, es geht darum Nebelkerzen zu werfen und sich "Venture Capital" zu sichern und damit möglicherweise besseren Lösung das Geld zu entziehen. Und natürlich Gewinne auf immer weniger Personen zu verteilen, siehe die 30 Fahrer, die nun durch einen mit einer Flotte ersetzt werden sollen.

Es gab auch mal zig Lieferdienste, weil das die angebliche Zukunft war und Leih-Fahrräder an jeder Ecke und was es alles für Trends gab, um an frisches Kapital zu kommen.

Genau solche Taxis gibts schon in Indien und China. Schiebetüren, flacher Einstieg, Sitze zueinander ausgerichtet mit viel Platz in der Mitte.
 
nlr schrieb:
Waymo funktioniert super!

Bin ich vor zwei Jahren in Phoenix gefahren, gab dazu auch einen Bericht bei uns.
https://www.computerbase.de/artikel/mobilitaet/waymo-one-autonomes-robotaxi-ausprobiert.83171/

Ja, das funktioniert mittlerweile perfekt. Ich war am Anfang etwas skeptisch. Nach 3 Fahrten fühlt man sich aber sicherer als mit dem Inder. Die fahren wirklich gut. Das Rufen und buchen funktioniert auch sehr einfach. Die App ist mittlerweile sehr ausgereift. Und San Francisco ist sicher nicht einfach zu fahren, von LA rede ich erst gar nicht. So ein immenses Verkehrsaufkommen...
 
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Spawn182 schrieb:
@KLEMSI Scheinbar scheint trotz allem Europa für viele Menschen noch immer ein ziemlich attraktiver Ort zu sein, auch ohne momentan "vermeintlich autonom" fahrende Fahrdienstleister ;)

Autonom fahrende Autos werden vermutlich kommen, wo sie dann fahren dürfen und in welchem Modus und ob es dann auch Taxen sein müssen, das werden wir dann alles sehen.
Auf dem Weg zum finalen und für alle vorteilhaften Produkt sollten aber keine Shortcuts genommen werden und erst recht kein Glaubenskrieg geführt werden.

Ein Taxi fährt eben nicht nur Leute von A nach B. Der Fahrer lädt z.B. den Rollator meines Vaters ein oder hilft bei schwerem Gepäck oder dem Kinderwagen etc. pp.

Einfach ein zweisitziges Coupe hinstellen, in das Leute "über 60" weder einsteigen noch aussteigen können ist schlicht nicht durchdacht. Zumal ein EV erst recht nicht dem Konzept der alten Pferdekutsche folgen muss.

Wie wäre es mit Schiebetüren, einem flachen Einstieg und ebenen Innenraum mit reichlich Platz, der es ermöglicht schwere und sperrige Gegenstände einfach in das Auto zu schieben etc. pp., aber ich drifte hier ab, ich wollte eben nicht über das Konzept reden, weil das schlicht ein Fass ohne Boden ist.

Da ginge so viel, aber das spielt alles eben keine Rolle, weil es gar nicht um eine Lösung geht, es geht darum Nebelkerzen zu werfen und sich "Venture Capital" zu sichern und damit möglicherweise besseren Lösung das Geld zu entziehen. Und natürlich Gewinne auf immer weniger Personen zu verteilen, siehe die 30 Fahrer, die nun durch einen mit einer Flotte ersetzt werden sollen.

Es gab auch mal zig Lieferdienste, weil das die angebliche Zukunft war und Leih-Fahrräder an jeder Ecke und was es alles für Trends gab, um an frisches Kapital zu kommen.

In Las Vegas gibts auch schon solche autonomen Taxis wie du sie dir wünscht...
Zoox heißen die hier.
 
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