Test Test: Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo USB 3.0

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#1
Das erste Mal seit Jahren testet ComputerBase wieder einen USB-Stick mit SLC-Speicherchips. Wie sich das Sharkoons Flexi-Drive Extreme Duo in der Praxis schlägt, zeigt unser aktueller Test. In diesem muss sich der Stick gegen Sharkoons Supercrypt behaupten. Die SLC-Speicherchips versprechen eigentlich eine hohe Leistung. Und „uneigentlich“?

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#4
Das technische Herz des Sticks is ein nativer USB-3.0-Controllerchip mit Dual-Channel-Interface. An diesem hängen zwei je acht Gigabyte große, synchronisierte DDR-NAND-SLC-Speicherbausteine.
Hier wäre interessant gewesen um welchen Controller es sich handelt (Hersteller, Modell).

Ansonsten pure Verschwendung für ein "Wegwerfprodukt" wie einen USB Stick SLC Speicher zu verbauen.
 
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#5
USB 3.0 gibt's ja noch nicht so lange, ist natürlich klar das die Dinger zu Anfang noch horrende Preise haben. Wenn man daran denkt, wie lange es gedauert hat, bis USB 2.0 bezahlbar war, geht hier wohl noch etwas Zeit in's Land. Für einen guten USB Stick würde ich 20 € bezahlen, alles andere wäre Geldverschwendung.
 

MaverickM

Fleet Admiral
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#6
Guter Ansatz, dank SLC. Schade, dass es vergleichsweise in den "Sand" gesetzt wurde.

@Big Ray: Ich habe für meinen ersten USB 2.0 Stick mit 1GB RAM und SLC Chips damals auch 80€ bezahlt. Die Preise für USB 3.0 Sticks fallen wesentlich schneller als damals!
 
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#7
Ganz nett, aber 2 Sachen würden mich interessieren, auf die der Test leider nicht eingeht:
1. 16GB und FAT Dateisystem?
Klar geht man mit dem Stick auch mal an nicht Windows Systeme, aber wenn ich für knapp 50€ einen Stick kaufe der schnell ist, ist doch die Frage ob sich NTFS nicht eher anbietet und ob das Leistungstechnisch überhaupt einen Unterschied macht.
2. Die Maße sind schon wichtig. Wenn ich mir anschaue, wie die USB Anschlüsse sind, stellt sich bei mir immer wieder die Frage, passt da noch ein Stecker oder gleich noch so ein USB Stick daneben?
 
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#8
eine intel einstiegs ssd ist wohl günstiger, aber trotzdem würd mich interessieren ob man auch ein raid 5 aus 5 solcher sticks machen könnte an einem usb 3.0 hub :D
 
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#9
Nun ja, gut ist er ja. Ich wüsste nicht, wann ich mal mehrere tausend Dateien auf einmal auf meinen 16GB USB-Stick geschoben hätte.
Ein 14GB großes Image kommt aber schon mal vor.
Vom P/L-Verhältniss her ein guter Stick!
 

bensen

Fleet Admiral
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#10
Naja, da hat man wohl SLC-NAND mit nen nicht gerade leistungsfähigen Controller gepaart.
Aber immerhin ist er vergleichsweise klein.

Bisherige USB 3.0-Sticks sind entweder riseige Klopper, weil da starke Controller mit 4 Speicherkanälen verbaut werden. Oder sind eben klein aber deutlich langsamer weil hier ein kleinerer, schwächerer Controller verbaut wird.
Sharkoon hat da wohl die Mitte gewählt und den schwächeen Controller mit SLC-NAND Beine gemacht. Nur preislich ist SLC-NAND natürlich ziemlich unattraktiv.
 

luckysh0t

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#11
Wurde der Stick echt mit FAT getestet ?

Auf der Hp von Sharkoon steht ja noch extra für optimale ergebnisse den Stick in NTFS formatierem, was sich auch bei user bewertungen bei Alternate deckt
 
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#12
Hi!

Also ich habe exakt diesen Stick jetzt seit knapp 3 Wochen (von Alternate). Die Herstellerangaben kann ich beim Transfer von grossen Dateien absolut bestätigen; sie sind im Vergleich zu denen anderer Unternehmen sogar eher konservativ gestaltet.

Darüber hinaus muss man mal wirklich ganz klar sagen, dass der Transfer von Mini-Dateien kein Szenario ist, das irgendeine Praxis-Relevanz hat. Kein Mensch "backuppt" sein Windows-Verzeichnis o.ä. ungepackt auf einen USB-Stick. Die kleinsten zu kopierenden Dateien, die auf einem USB-Stick landen dürften, sind vermutlich JPGs oder MP3s. Und mit JPGs von im Schnitt 500-2000 KB erreicht der Stick schon die angegebenen Leistungsdaten.

Vielleicht habt Ihr einen Montagsstick erwischt?

Viele Grüße,
Spartaner
 

minimost

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#13
So, das Teil dann noch mit Gummiummantelung wie bei Corsair dann passts.
Dieses "Aluminiumgehäuse" sieht mir nicht sehr robust aus, grade weil an beiden Enden genug Kunststoff vorhanden ist, der gerne bricht. :S

Die Geschwindigkeit ist allerdings sehr überzeugend.
 
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#14
:D Ich habe um 2005 rum für einen 256MB Stick noch 36,- Euro bezahlt^^

Bin gespannt, wie sich die USB3.0 Sticks in naher Zukunft so machen. Bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem schnellen Stick, mein OCZ Rally 2 wird langsam alt :rolleyes: , der Corsair GTR interessiert mich ja brennend, aber für den Preis kann ich mir fast schon einen USB3.0 Stick kaufen...
Dank meiner neuen Hardware (SB, aber CPU wird erst noch geliefert), habe ich auch zwei USB3.0 Ports am Mobo. Wenn die Leistung steigt, die Preise gleichzeitig fallen, wird evtl doch ein 3.0er gekauft^^
 

Parwez

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#15
Ganz nett, aber 2 Sachen würden mich interessieren, auf die der Test leider nicht eingeht:
1. 16GB und FAT Dateisystem?
Klar geht man mit dem Stick auch mal an nicht Windows Systeme, aber wenn ich für knapp 50€ einen Stick kaufe der schnell ist, ist doch die Frage ob sich NTFS nicht eher anbietet und ob das Leistungstechnisch überhaupt einen Unterschied macht.
2. Die Maße sind schon wichtig. Wenn ich mir anschaue, wie die USB Anschlüsse sind, stellt sich bei mir immer wieder die Frage, passt da noch ein Stecker oder gleich noch so ein USB Stick daneben?
FAT32 ist aus unserer Sicht aus Kompatibilitätsgründen derzeit der beste Kompromiss. Klar, NTFS hat Vorteile bei der Leistung, dafür läuft es aber eben nicht an jedem System und genau das sollte bei einem USB-Stick doch gewährleistet sein. Ich hab zwar gerade keine Zahlen im Kopf, der Leistungsgewinn durch NTFS hält sich beim Sharkoon-Stick aber in Grenzen.

Die Maße stehen doch gleich am Anfang?!

Darüber hinaus muss man mal wirklich ganz klar sagen, dass der Transfer von Mini-Dateien kein Szenario ist, das irgendeine Praxis-Relevanz hat.
Das mag für Dich zutreffen, ich würde das aber nicht verallgemeinern.
Ergänzung ()

Hier wäre interessant gewesen um welchen Controller es sich handelt (Hersteller, Modell).
Konnte uns die zuständige PR leider nicht sagen. Letztendlich ist dann aber ohnehin die Leistung entscheidend. ;)
 

Jackrip5

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#16
Interessanter test.

Mich würde brennend interessieren als was dieser Stick erkannt wird. Wird er als USB Wechseldatenträger (removable media) erkannt oder als USB Festplatte ?

Ich selbst besitze den Adata N05, welchen ich für die unbeaufsichtigte Installation von Windows 7 nutzen wollte mittels autounattend.xml. Ich musste leider feststellen, dass der Adata N05 als USB Festplatte erkannt wird und somit ignoriert das Windows Setup die xml Datei. Das Setup sucht diese Datei auschlieslich auf einem Wechselmedium. (USB Hdd ist kein Wechselmedium für Windows Setup :()

Könnte jemand das prüfen ?

Gruss
 
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