[TEST]: Western Digital Raptor langsamer als Seagate Barracuda

mr5

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10.000 Umdrehungen pro Minute klingen eindrucksvoll. Wenn sich aber herausstellt, dass die Platte langsamere Transferraten hat als eine 7.200er-Platte, kommen selbst gestandene Test-Ingenieure ins Grübeln. Die Raptor-Festplatte kostet 190 Euro - für 150 GByte. Unterm Strich: Selbst für Gamer lohnt sich der Kauf nicht. Kein Vorteil durch Schnelligkeit, wenig Speicherplatz und völlig überzogener Preis. Wen Western Digital mit der Platte ansprechen will, ist uns ein Rätsel.

Hier zu lesen... http://www.chip.de/bildergalerie/c1_bildergalerie_v1_28989644.html?show=2

Ist da was dran? Was haltet Ihr davon?
 
Das mag durchaus stimmen, aber ich finde die vergessen die Zugriffszeit vollkommen.
Die Raptor ist ca doppelt so schnell was die Zugriffszeit angeht, als die Seagate.
 
Zugriffszeiten > Transferraten.

Sollte inzwischen eigentlich jedes Kind wissen.



greetz
 
chip.de haben einfach nicht den leisesten schimmer von dem was sie erzählen
die transferrate als alleiniges performancemerkmal

vor allem die aussage
Finger weg von dieser Hardware
ist mal extrem
da würd ich mir schon fast rechtliche schritte an stelle von wd überlegen

und dieser satz ist auch lustig:
...dass die Platte langsamere Transferraten hat als eine 7.200er-Platte, kommen selbst gestandene Test-Ingenieure ins Grübeln
dieser satz erklärt alles
jeder der eins und eins zusammenzählen kann kann sich das erklären
aber es sind ja gestandenen test-ingenieuere :lol:


sorry fürs offtopic:
aber blättert mal etwas weiter
finger weg von 2600xt(kostet wohl ca. 100€)
stattdessen empfehlen die ne 7800gs für 210€ welche auch wohl kaum schneller ist

die würde ich doch glatt noch unter coputerbild einordnen
 
Zuletzt bearbeitet:
Große Festplatten mit 7200 upm kommen innerhalb der vorderen GB tatsächlich an die Leistungen der Raptor ran und übertreffen die teilweise auch, aber das ändert nichts daran, dass die Chip (und 90% aller anderen Zeitschriften und online Magazine) keine Ahnung haben von dem was sie da "versuchen" zu testen.

Wer die Leistung einer Festplatte allein anhand der sequenziellen Transferrate bestimmt, hat keine Ahnung von Festplatten und deren Funktionsweise.
 
ahhhhhhhh SSD sind schlecht, die haben schlechtere schreibraten als eine HDD 7200 :rolleyes: ;) ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zugriffszeiten von SSD-Platten sind ja auch das 100-Fache schneller, aber der max. Datentransfer noch nicht mal Faktor 2 mal so langsam.

Also euer Vergleich mit den SSD´s ist nicht legitim.

Eine Raptor hat noch nicht mal eine doppelt so schnelle Zugriffszeit aber dafür weniger Durchsatz.

Wie weit hängt jetzt die Durchschnittsperformance von Zugriffszeit und von Durchsatz ab? Lohnt es sich wirklich für 180,- Euro eine Raptor zu kaufen oder für das Geld 2x 500gb von Seagate?
 
wenn es um kleine daten geht ist die zugriffzeit sehr wichtig und die datenübertragungsrate fast egal. bei einer systempartition (z.b. windows) werden eher kleine zugriffe gemacht. d.h. man spürt (und hört) die power einer raptor schon. wenn man große daten verschieben will (z.b. kopieren einer dvd) dann braucht man eine hohe datenübertragungsrate.

das P/L verhältnis der raptor ist trotzdem recht schlecht, weil der performenceunterschied nicht so super groß ist.

ich würde sagen: normale hdd und (vll in einem jahr) ne 16GB SSD (~100€) fürs BS.
 
Zugriffszeit und Datenrate sind nicht die allein entscheidenden Kriterien, es gehören z.B. auch noch die I/Os pro Sekunde (Transfers per Second - die z.B. erheblich besser sind als bei den meisten Festplatten) und andere Faktoren dazu. Ich glaube, dass noch nicht einmal die Computerbild so einen Unsinn schreiben würde (auch wenn ich sie noch nie gelesen habe:D).
 
Gibt es Programme/Benchmarks, mit denen man die I/Os pro Sekunde bei sich messen kann?
 
IOmeter sollte das können.
Die c't ermittelt in seinen Benchmarks einen sogen. Anwendungsindex, die Tools dafür kann man unter Heise.de runterladen und damit verschiedenen Disks auch vergleichen.
Den Wer I/Os per second oder auch Transfers per second stehen in den Datenblättern zu den verschiedenen Disks, bei Samsung habe ich aber beispielsweise nichts derartiges gefunden, allerdings Seagate, HGST und Co. liefern sogen. Family Guides, in denen man derartiges nachlesen kann.
 
Man sollte auch nicht außer acht lassen das es sich bei der Raptor Serie um
Festplatten für den Dauerbetrieb Handelt. Zudem haben sie mit 5 Jahren
Garantie für den Dauerbetrieb eine lange Lebensdauer vor sich. Ich habe
meine fast seit der ersten Stunde und noch nie Probleme mit ihnen gehabt.
Die Performance ist immer noch Güte Klasse a ! Ob im Raid oder Einzeln
eingesetzt.
 
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