Threadripper System kaufen für Videoschnitt

sharkoont9

Ensign
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Hallo CB-Community,

Ich arbeite nun seit etwas mehr als 4 Jahren mit meinem aktuellen System und betreibe mal mehr, mal weniger oft Videoschnitt. Seit etwa einem Jahr arbeite ich auch vermehrt mit UHD oder 4.6k Footage. Von h.264 über h.265 zu Prores, MJPG, BRAW und eventuell in Zukunft auch mit R3D.
Im Moment nutze ich hauptsächlich die Creative Cloud Programme wie Premiere, AfterEffects,Illustrator und Photoshop. Ich möchte aber in Zukunft für den Schnitt komplett auf Davinci Resolve umsteigen da das Programm die Hardware, vorallem die GPU, viel besser auslastet. Nun möchte ich mir schon lange ein neues System kaufen und denke darüber nach folgende Konfiguration zu kaufen. Die GPU soll erst nach dem Launch der neuen AMD Grafikkarten folgen. Bis dann muss die RX570 reichen.
Bin für Kritik und Vorschläge offen. :)

Build:
https://www.digitec.ch/de/ShopList/Show?shopListId=BA7E3AF626C2D6ED9025E3C74F02E2C2


Grüsse.
 
Mein Rat, lieber ein etwas preiswerteres Gehäuse und CPU-Kühler, dafür lieber den 2950x nehmen.

Schlichte Optik und gute Qualität bekommt man auch für die Hälfte bei Kühler und Gehäuse.

Meine Empfehlung:

Kühler

Gehäuse
 
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Ohje, da weiss man nicht wo man Anfangen soll!

2950x!
Intel 660p (2TB SSD -> 216€)
Corsair-Ram?? Warum so Teuer?
Ob du die Kyronaut brauchst?
Gehäuse -> Zu Teuer.

Gaming-Ausstellungsstück-Rechner oder Fullpower Workstation?
Wenn letzteres, dann understatement wie bspw.
Corsair Carbide 270R
FractalDesign
Nanoxia.
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:
Gaming-Ausstellungsstück-Rechner oder Fullpower Workstation?
Wenn letzteres, dann understatement wie bspw.
Ist das Vorraussetzung? Man koennte meinen Workstations performen besser in schwarzen Monolithen.
Ich dachte immer, man koennte seine Workstation auch in einen Transformer verbauen, solange die Kuehlung stimmt. :rolleyes:
 
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an der kühler würde ich beim TR nicht sparen.
nach dem aufheben des TPD läuft der turbomodus eines TR 2950 auf 16x 4,1 GHz. Allerdings muss dann der Kühler auch ca 250-350 Watt abführen
 
sharkoont9 schrieb:
Creative Cloud Programme wie Premiere, AfterEffects,Illustrator und Photoshop
Hier erreichst du mit schnellen Kernen mehr als mit vielen. Das gilt in gewisser Weise auch für Davinci Resolve. Beim Colour Grading können sich die TR nur unter Verwendung von 2 GPUs leicht vom R7 2700X absetzen und im Fusion Score sieht man sehr gut den Effekt einer hohen Einzelkernleistung. Somit halte ich die TR bei Videoschnitt für Verschwendung von Budget, das an anderer Stelle dringender gebraucht wird (SSD, RAM, GPU).
Ich empfehle dir, den Release von Zen2 abzuwarten und auf den 12-Kerner zu spekulieren.
Bis dahin (und besonders nach Zen2-Release) empfehle ich dir die Benchmarks dieser Seite:
https://www.pugetsystems.com/labs/a...ud-Intel-Core-i9-9990XE-vs-Xeon-W-3175X-1360/
https://www.pugetsystems.com/labs/articles/DaVinci-Resolve-15-CPU-Roundup-Intel-vs-AMD-vs-Mac-1310/

https://www.pugetsystems.com/recomm...-DaVinci-Resolve-187/Hardware-Recommendations

Momentane Empfehlungen laut Puget für Davinci Resolve 6k+
  • Max 14 Kerne, dafür maximal mögliche Leistung/Kern.
  • Radeon VII mit 16GB VRAM (12GB sind für 6k empfohlen)
  • 64GB+ für 6k oder mehr (nur hier ist der TR klar im Vorteil, er hat einfach mehr Bänke zur Verfügung)
  • Da du viel mit Rohdateien und hohen Bitraten arbeitest, ist eine separate Projekt-NVME dringend empfohlen.
Ideal ist eine SSD für das OS, eine NVME für die Projektdaten und eine weitere NVME nur als Programmcache.

Du siehst, das Budget wird an anderer Stelle benötigt. Ein guter Monitor kostet auch noch Geld.
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:
Intel 660p (2TB SSD -> 216€)
Videoschnitt wäre vllt der eine Anwendungsfall, wo eine Samsung SSD wirklich von Vorteil ist. Die 660p 2TB ist auf eine TBW von 400TB ausgelegt. Wenn er wirklich halbwegs häufig 4k Videos schneiden will, dann dürfte das auch gar nicht so langsam erreicht werden. Die von ihm gewählte 1TB WD SSD hat immerhin 600TBW. Und liegt damit sogar gleich auf mit der 970Evo Plus 1TB.
 
Ich werfe mal folgenden Vorschlag hinein:
Wie wäre es denn mit einem 1920X? Dieser ist zwar langsamer, gar keine Frage, allerdings kostet dieser zumindest in DE nur 373,- anstelle 579,00 für einen 1950x. Grund für den Vorschlag ist, dass AMD wohl entweder ende dieses Jahr oder anfang 2020 Threadripper 3xxx rausbringen wird, die wohl einen ähnlichen Performance boost bekommen werden wie die im Juli erscheinenden Ryzen Prozessoren. Ein Upgrade wäre so im nachhinein möglich.
Ram kann ruhig ein günstigerer sein, hauptsache eine Geschwindigkeit ~3200Mhz und mind CL 16 oder besser.
Gehäuse würde ich ein günstigeres nehmen, wie oben schon erwähnt wurde.
Beim Kühler streiten sich die geister. Je nachdem wie viel Platz im Gehäuse vorhanden ist, kannst du auch natürlich einen Noctua oder bequiet Kühler draufpacken, welche nebenbei auch noch ein wenig günstiger wären. Eine Wasserkühlung wäre zwar auch eine Idee, aber dann MUSS ein guter Luftstrom im Gehäuse sein der die Spannungswandler am Mainboard gut kühlen kann.
Netzteil und Mainboard ist soweit so gut.
Einzig die SSD würde ich auswechseln. Wenn du mehr Speicherplatz haben willst, dann empfiehlt sich die Intel SSD 660p, aber die hat durch den QLC Speicher nur ca 2/3 der Geschwindigkeit und eine wesentlich geringere TBW. Eine Alternative wäre da auch die Samsung 860 QVO (ähnlich wie die Intel, nur mit SATA Speed) oder eine "normale" SSD wie die Samsung 860 Evo oder in die Richtung Samsung 970 Evo (Plus). Das sind so die SSDs, die neben Crucial etc. empfohlen werden. Du müsstest bloß wissen, ob dir eine PCIe SSD was bringt und wie viel Daten du beschreibst.
 
-Ps-Y-cO- schrieb:
Ohje, da weiss man nicht wo man Anfangen soll!

2950x!
Intel 660p (2TB SSD -> 216€)
Corsair-Ram?? Warum so Teuer?
Ob du die Kyronaut brauchst?
Gehäuse -> Zu Teuer.
Der 2950X kostet aber direkt über 300€ mehr als der ältere 1950X. Kann man machen da besonders die SC Leistung ne Ecke höher ausfällt, muss man aber nicht.
Alternativ mal die neuen Ryzen abwarten. Wie @ghecko vorher schon schreibt könnte hier besonders der neue 12 Kerner für den TE interessant werden.

Die Intel 660p ist zwar billig dafür klingen aber auch die Reviews echt mies. Gerade in einem System wo potenziell große Datenmengen geschrieben werden würde ich auf ein besseres Modell umsteigen und für die reine Langzeitspeicherung eher noch eine große HDD reinpacken.
Beim Rest gebe ich dir Recht.

Beim Kühler würde ich mir bei dem Preis auch eher einen Noctua reinsetzen.
 
Verzichte auf m.2 NVMe das ergibt kein Vorteil. Gibt schon div. Tests dazu unter anderem einen von Bitwit der ein NVMe RAID 0 betrieben hat.

Setze auf 860 Evos oder Pros wenn die Garantie gegeben sein muss.

Ich würde aktuell noch auf Zen 2 warten. Das ist nur ein paar Wochen weg. Ich würde dann auch Richtung 12 Kerner gehen, da viele Kerne nicht viel bringen. Premiere Pro limitiert z.B. ab 12 Kerne so stark, dass mehr einfach nichts bringt.
 
Wenn schon so viel Geld für einen Kühler, dann von Noctua.

Kommt sogar billiger, und der Support (auch für neue Sockel) ist bares Geld wert.
 
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Cool Master schrieb:
Verzichte auf m.2 NVMe das ergibt kein Vorteil. Gibt schon div. Tests dazu unter anderem einen von Bitwit der ein NVMe RAID 0 betrieben hat.

Das würde ich hier nicht so pauschal sagen. Wer oder was ist Bitwit und welche Szenarien hat er getestet?

Bei hohen Bitraten ist eine NVMe von Vorteil.
 
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare!

  • Das Gehäuse gefällt mir einfach sehr gut. Und der Innenraum bietet laut Reviews viel Platz. Das ist mir wichtig für Airflow sowie Kühler.
  • Kühler: Den Bequiet Dark Rock Pro sieht nach einer guten Alternative aus. Werde ich ersetzen.
  • Wie schon von anderen erwähnt schneidet die IntelSSD nicht gerade gut ab. Die SSD wird auch Hauptsächlich für die Programme verwendet. Möchte mir mit 1TB aber genug platz für anderes lassen. Geschnitten wird meistens von externen oder internen 2,5Zoll SSDs.
  • Ram: Laut meiner Recherche sind die 3200mhz Module Preis/Leistungstechnisch am besten. Und das günstigste Kit was ich bei Digitec.ch finde ist nur 20CHF günstiger.
  • CPU: Ich hoffe darauf, dass auch die 3. Generation Threadripper noch auf dem Board laufen wird. Deshalb wäre ein Threadripper der 1. Generation für die nächsten 2 Jahre eine gute Übergangslösung. Ich werde mir die neue Generation sicherlich nicht direkt bei Release zulegen.
- Die 3. Generation Ryzen sieht schon mal sehr vielversprechend aus. Denke aber nicht, dass ich viel Geld sparen werde. Klar der 12-Kern Ryzen wird wohl mehr Tackt haben. Preislich liegt der dann aber auch über 500CHF.

Bezüglich PremierePro: Mir ist bewusst, das PP schlecht mit Kernen skaliert. Unter anderem auch ein Grund weshalb ich auf Resolve umsteigen möchte. Dort wird die CPU sowie auch die AMD Grafikkarten viel besser genutzt.
 
Die Frage ist dann eher: Gibt es überhaupt eine 3. Generation von Threadripper?
 
sharkoont9 schrieb:
Mir ist bewusst, das PP schlecht mit Kernen skaliert. Unter anderem auch ein Grund weshalb ich auf Resolve umsteigen möchte.
Nach dem Studium der verlinkten Benchmarks wirst du sehen, dass das bei Resolve genau so ist. Resolve skaliert gut mit viel GPU-Power wo Premiere schon stagniert, bei der Skalierung der CPU-Kerne hört es aber bei beiden knapp über 10 auf, dann geht es nur mit der Leistung pro Kern weiter. Und hier wird Zen2 anscheinend so schnell wie die aktuellen Intel (i9-9900K) sein, nur günstiger und mit mehr Kernen.
Mit Zen2 bist du also beim selben Preis schneller unterwegs sein als mit TR und nach wie vor günstiger als mit Intel.
 
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@Fuchiii

Ja die Zugriffszeiten leiden, aber dafür ist der Durchsatz einfach extrem. Der Unterschied SATA vs. NVMe ist aber einfach zu gering um die Mehrkosten zu rechtfertigen. NVMe ergibt im Server Sinn der von tausenden Leuten gleichzeitig angesurft wird, z.B. ein Datenbank Server. Aber für nen Desktop ergibt es kaum Vorteile außer du willst auf zwei Kabel verzichten.
 
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@ghecko Dann werde ich wohl den Release von Ryzen 3 abwarten müssen. Der Kauf ist zwar nicht akut nötig, ein neues, schnelleres System in nächster Zeit aber sicher eine gute Investition.
 
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Cool Master schrieb:
Aber für nen Desktop ergibt es kaum Vorteile außer du willst auf zwei Kabel verzichten.

Jetzt hör doch endlich auf mit den Pauschalisierungen! Es gibt sehr wohl Szenarien in denen NVMes Sinn machen können.
Außerdem was ist das mit den Kabeln für ein Argument? Es gibt auch M.2 SATA SSDs, die haben auch keine Kabel? Dafür braucht man kein NVMe.

Außerdem sind NVMe SSDs nicht so exorbitant teurer, wie du es hier weismachen willst. Je nach Größe spricht man da von 3 Cent mehr pro GB.
 
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