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NewsTinyRetroPad: Ex-Microsoft-Entwickler schreibt Notepad mit 2,5 KB neu
Es wirkt wie eine Gegenbewegung zu Microsofts aktueller Strategie, Software immer umfangreicher zu gestalten: Der ehemalige Microsoft-Ingenieur Dave Plummer hat einen nahezu vollständigen Windows-Texteditor entwickelt, der lediglich rund 2,5 KB groß ist und dabei ausschließlich bereits in Windows vorhandene Komponenten nutzt.
Ich habe Windows Edge in 29 Bytes geschrieben, Voraussetzung ist, dass Edge und seine Komponenenten installiert sind. Kann man sogar noch optimieren, aber ich wollte es nicht übetreiben. ^^
Spaß bei Seite, ist zwar irgendwo löblich und lustig, aber auch wieder sinnlos. Sobald Windows etwas ändert, irgendeine Komponente weglässt, funktioniert der Editor nicht mehr und muss angepasst werden. Da ist ein komplett-Paket inkl. Abhängigkeiten "sicherer" (hat natürlich auch wieder Nachteile, siehe Linux Paketmanager vs FlatPaks und & Co., da wurde das schon alles durchgekaut)... es gibt halt nicht DIE Lösung.
@mischaef,
man darf da auch gerne auf den Youtube Kanal von Dave verlinken. Super interessante Videos rund um Windows und weiteren Retro Equipment. Super spannend auch das Interview mit Windows NT-Vater Dave Cutler. :-) https://www.youtube.com/@DavesGarage
Naja, Größe ist mir ziemlich egal. Zumindest wenn es um diese Größenordnung geht. Mehr Funktionen stören nicht, solange das Programm genau so schnell startet wie die schlanke Version.
Es ist wichtig, Basisprogramme zu haben die Instant geöffnet sind.
Spaß bei Seite, ist zwar irgendwo löblich und lustig, aber auch wieder sinnlos. Sobald Windows etwas ändert, irgendeine Komponente weglässt, funktioniert der Editor nicht mehr und muss angepasst werden.
In diesem Fall vom reimplementierten Notepad werden aber keine optional vorhandenen Windows-Komponenten genutzt, sondern Funktionen aus der Win32-API.
Und diese Win32-API ist genau dafür gedacht, dass sich Entwickler auf eine extrem lange Beständigkeit über diverse Windows-Versionen hinweg verlassen können, damit sie eben nicht für jede Anwendung das Rad nochmal neu erfinden und die Anwendungen mit eigenen Abhängigkeiten aufblähen müssen.
Genau deswegen gibt es die Win32-API seit mindestens Windows 9x, um Entwicklern langzeitstabile Implementierungen von diversen Standardfunktionen/-features bereitzustellen, die sie dann in ihren Anwendungen nutzen können. Im Prinzip ist in Win32 immer noch alles enthalten, was über Jahrzehnte dort implementiert wurde, und wird intern halt mit neueren Windows-Versionen kompatibel gehalten und immer mal um neue Funktionalität erweritet. Die API und deren Features/Funktionen sind praktisch stabiler als die Kontinentaldrift.
Ich verstehe nicht, was daran genial sein soll. Das ist lediglich ein einfacher optimierter Wrapper, in Assembler geschrieben, für das RICHEDIT50W‑Steuerelement der WinAPI. Er frisst fast 600 MB Speicher. Genial wären 2,5 KB mit eigenen Funktionen …
Irgendwie scheinen manche den Sinn dieses "Experiments" nicht zu verstehen.
Ja, die verwendeten DLLs sind teils recht groß, aber Witz an der Sache ist halt, dass diese DLLs fester Bestandteil von Windows sind. Die sind also so oder so auf jedem Windows-PC vorhanden und belegen ihren Speicherplatz.
Der Trick ist dann ja gerade, dass die Anwendungen letztlich eben diese ohnehin vorhandene Funktionalität von Windows nutzen und diese quasi nur orchestrieren, statt lieber alles nochmal selber zu implementieren und damit unnötig nochmal x MB zusätzlich zu den Standard-DLLs belegen.
Der mit den 3583 Bytes Free war aber nur der zweitbeste Computer aller Zeiten.
Der beste hatte 38911 Basic Bytes free (und noch etliches mehr an non-Basic-Bytes...