Touchscreen als Interaktives Meetingtool

turtok7

Cadet 3rd Year
Registriert
Nov. 2013
Beiträge
41
Moinsen,

ich bin geschäftlich auf "Interaktive Displays" a`la Suface Hub oder ActivePanel gestoßen, finde diese Lösungen aber zu "teuer" beziehungsweise möchte ich erstmal eine Idee hier abfragen diese Kosten einzusparen und hauptsächlich bereits vorhanden Technik zu nutzen.

TL;DR: Touchscreen-Device an Beamer (über W-Lan / Kabel und / oder durch einen ThinClient schleusen der sich eh im Raum befindet) um interaktivere Präsentationen zu ermöglichen und ein Flipchart zu ersetzen.

Wir haben in unserem Konferenzraum einen benQ Beamer der aktuell mit HDMI/VGA angesprochen wird (je nach Eingabegerät). Da in unserem Fall meist eh nur 1-2 Referenten etwas vorstellen/präsentieren kam mir die Idee einfach ein Touchscreen-Gerät (z.B. Surface Pro / iPad) entweder verkabelt oder via W-Lan (der benQ Beamer unterstützt dies, ist wohl aber laut Kollegen grottig weshalb es keiner nutzt) durch einen ThinClient, der mit dem Beamer verkabelt ist, zu schleusen.

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Wie gut sind die Touchscreens vom Surface Pro, iPad oder vergleichbaren Geräten?
Ich habe z.B. ein Lenovo Yoga 500 und dort wäre mir der Touchscreen nicht präzise/fein genug aufgelöst von der Erkennung.

VG

P.S. Ggf. muss das in "Monitore und Displays" verschoben werden, aber mir geht es ja eher um die "Eingabe" bei dem ganzen.
 
Also zur Touchscreen Qualität von Surface kann ich leider keine Auskunft erteilen, aber ich habe ein Dell Windows Tablet mit Digitizer und Touchscreen, im Alltag komm ich ziemlich gut zu recht mit der Bedienung. Allerdings benutze ich es auch nur sporadisch.

Ich kann dir aber empfehlen dir ein Ipad Pro näher anzusehen. Mein Mathe Lehrer benutzt ausschliesslich das Ipad verbunden mit dem Beamer im Klassenzimmer für den Unterricht und ich kann sagen dass es wirklich gut funktioniert. Allerdings hängt es halt an einem Kabel und man ist ein wenig eingeschränkt in der Bewegungsfreiheit.

In deinem Fall könnte man es aber auch mit Airplay realisieren. Das hat soweit ich beurteilen konnte eine Latenz ohne spürbare Verzögerung. Bräuchtest halt noch ein Airplay Empfänger/Dongle am Beamer.
 
IMHO sind digitale Whiteboards auf Basis von Beamern mit FullHD, bei denen man direkt vor der Projektionsfläche steht Müll. Man wird vom Beamer unangenehm angeleuchtet, beschattet das was man zeigen oder wo man schreiben will und die Auflösung ist zu grob. Manche Systeme sind auch arg ungenau in der Erkennung oder langsam.

Was geht, sind digitale Whiteboards auf Basis von "Fernsehern". Von iiyama gibt es Modelle bis 86" in einem akzeptablen Preisrahmen. Hier sollte man aus meiner Erfahrung eine stabile und höhenverstellbare Halterung haben, da Menschen sehr unterschiedlich groß sind oder man nach dem Zeichnen/Schreiben das Display auch mal nach ganz oben bringt, damit man es besser sehen kann.

Wir sind nach längeren Probieren auf folgende Lösungen gekommen. In einem größeren Besprechungsraum haben wir einen FullHD-Beamer zusammen mit einem Lenovo Yoga im Einsatz. Der Benutzer schaut dann eigentlich die ganze Zeit auf das Yoga. Verbunden sind die beiden meistens über ein langes HDMI-Kabel. WLAN wird nur verwendet, wenn der Benutzer weiter hinten im Raum sitzt. Ist dann aber mit einem enormen Lag verbunden (soll heißen: wenn man gerade was erklärt, muss man damit rechnen, dass die Leute das spürbar später sehen). Man sollte auf jedenfall darauf achten, dass das Gerät mit der Touch/Stift-Bedienung genau die gleiche Auflösung hat, wie der Beamer/Fernseher auf dem es angezeigt wird.

Falls eure Präsentationen auf einem iPad laufen, könnt ihr ein iPad Pro! mit AirPlay probieren.
 
Zurück
Oben