News TSMC in den USA: Bestätigung für vier weitere Chipfabriken vermutlich im April

@mmdj
Man muss aber mehr als nur Zulieferer sein. Man muss in der Endposition der Wertschöpfung sein. Wir verpassen das seit ein paar Jahrzehnten.
 
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mmdj schrieb:
nun, die deutsche firmen tragen schon einen wichtigen teil dazu bei.. carl zeiss beliefert asml für ihre EUV-Litho systeme. dann gibts noch infineon und paar andere. würde jetzt nicht sagen man produziert nur grünen mist.
Das streite ich ja nicht ab aber wir verlieren dennoch weiter den Anschluss und ohne Chips & Software die in Deutschland gefertigt werden ist man abhängig.

Auch Infineon etc. investiert deutlich mehr im Ausland als umgekehrt. Und Zeiss ist nur ein Teil der Kette aber es fehlt dennoch am Rest.

Letztendlich dürfte es in keine Infrastruktur oder keiner Behörde Hardware oder Software geben die außerhalb designt oder gefertigt wurde. Werder die USA noch China sind "Partner"

Aber wie gesagt wir vertreiben eher Unternehmen als diese hier anzusiedeln. Gerade was dies angeht.
Ergänzung ()

liz02mo schrieb:
@Floorp Wenn man sachorientiert diskutieren will wären Argumente anstelle von Schlagwörtern schon fein. Sonst kann ich auch auf X abhängen
Argumente gab es genug: Steuersenkungen, reduzierte Energiekosten, Subventionen, etc. welche selbsterklärend sind.

Konkrete Maßnahmen waren Strategische Projekte und Förderung wie China es tut. Hatte sogar vorgeschlagen Azubis und Fachkräfte per Auslandsaufenthalt auszubilden und dies stattlich zu fördern um Know-How zu bekommen.

Aber alles wurde als "Populismus" abgetan... Da wag ich zu bezweifeln dass es den Personen um Inhalte geht.Z
 
Matthias B. V. schrieb:
Naja was mit "Woke" zu tun hat ist sinnlose Sozial-, Energie- und Umweltpolitik die dafür sorgt dass die Industrie abwandert und neue Industrien garnicht erst hier entstehen. Und damit hat es eben schon etwas mit diesem Thema zu tun.

Naiv ist es dass wir meinen einen Sonderweg gegen zu können statt unser Stück am Kuchen zu bekommen. Von Moralismus kann niemand leben. Und dann werden Dir auch deine Arbeitnehmerrechte nichts mehr bringen. Zudem die Frage sein wird ob sich die Arbeit überhaupt noch lohnt...

Und nein es sind nicht ein paar Schrauben und dann ist schlagartig alles gut. Wenn man aber garnichts tut und naiv vom Weltfrieden träumt wird es ganz sicher nicht gut... Es war Jahrzehnte lang naiv dass China und die USA oder sonstige Nationen sich alle lieb haben weil der Handel diese eint.

Wir haben hohe Steuern, hohe Bürokratie, wenig Subventionen und keinen Plan wie Europa in KI und Halbleiterindustrien mithalten soll. Aber klar ist natürlich nur Populismus
Sozial-, Energie- und Umweltpolitik ist grundsätzlich nicht sinnlos. Jedes dieser Politikressorts ist genauso wichtig wie Wirtschaftspolitik und am Ende müssen alle Hand in Hand funktionieren. Deine Argumentation kann ich daher auch umkehren. Wenn ich mit Energie und Umwelt so ungezügelt umgehe, wie es von einigen gefordert wird, lohnt sich Arbeit irgendwann auch nicht mehr. Ich bin in einem Alter, wo's mir egal ist, aber ich würde gerne noch irgendwas für die nach mir hinterlassen. Natürlich kann man nicht von Moralismus leben, aber ohne halt auch nicht. Wir brauchen also eine Politik, die nicht einseitig ist, weder in die eine noch die andere Richtung. Und das ist in einer Zeit der Extremisten leider besonders schwer. Das werfe ich den Rechts- wie auch Linkspopulisten vor. Massiver und damit zerstörerischer sind momentan allein durch die Unsterstützung aber definitiv die Rechtspopulisten und -extremisten. Das sollte deutlich sein. Die zentristische Politik ist uns leider ein bisschen abhanden gekommen. Und ohne die sehe ich keine pragmatischen, sondern nur ideologische Lösungen.

Das hat aber auch alles nichts mit Wokeness zu tun, egal von welchem Standpunkt man schaut, es sei denn, du verwendest den Begriff einfach falsch. Woke, so wie der Begriff mal gedacht war und auch seinen Ursprung hat, sollten wir eigentlich alle sein. Negativ konnotiert ist er allein nur durch den rechten Rand als Beleidigung und Abgrenzung, was aber nicht der Bedeutung entspricht.

Naiv war, sich von China und USA abhängig zu machen, richtig. Auch von Russland. Aber diese Abhängigkeit löst man ja nicht auf, indem man Investoren aus EU-fernen Ländern nun einfach Fabriken bauen lässt. In dem Fall ist man nämlich wieder abhängig, nur anders. Und es wird am Ende auch kulturell schwer werden, die Arbeitgebervorstellungen hier zu etablieren, siehe Tesla oder auch Walmart,

Ich sehe das Problem eher darin, dass alle Bereiche in Deutschland fast schon traditionell an der Flexibiltät und teils auch Bereitschaft eines Wandels leiden, z.B. zu mehr Digitalisierung. Durch zu langsamen Wandel sind in Verganheit ja schon Firmen wie Grundig, Nixdorf oder Rollei eingegangen. Das kann man aber nicht alles der Politik in die Schuhe schieben (zur damaligen Zeit hat auch noch keiner von woke oder teurer Energie gesprochen), sondern sind zum Großteil einfach Falschentscheidungen auf Unternehmensebene.

Und ja, in einem etwas größerem Kontext sind laute Rufe nach billiger Energie und Steuerentlastung daher in meinen Augen Populismus, da diese Hebel aus meiner Sicht wenig bringen. Ich sehe eine nachhaltige Möglichkeit eher darin, Industrie und Technologie noch stärker zu kombinieren und bei digitaler Transformation nicht immer nur das Nötigste zu machen. Das kann am Ende aber auch nicht alles an der Politik hängen bleiben.
 
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@Joobix Ja Sozial-, Energie- und Umweltpolitik sind generell nicht sinnlos aber was sinnlos ist wie diese hier in Deutschland umgesetzt wird und darum ging es.

Mit AKW aus um dann Strom aus Frankreich zu kaufen und Sozialer Hängematte wird es wohl nicht funktionieren. Wenn China keine oder eine andere CO2 Steuer zahlt als Europa können wir nur hoffen das das CO2 dann an der Grenze nachzahlt oder einen Bogen um das Land macht?

Wenn diese Unternehmen hier Fabriken bauen entsteht hier Know-How und Fachkräfte und man kann nachfolgend entsprechend weitere eigene Technologien entwickeln. Aus dem Nichts wird man das nicht schaffen...

Und ja es wird immer Wandel geben und der hat auch positive Effekte. Aber kein Unternehmen kann sich neu erfinden und in die Zukunft investieren wenn der Staat einen einschnürt und die Gelder für diesen Wandel entzieht. Und das ist hier der Fall.

Energie ist einer der größten Hebel: Es betrifft von Grundstoffen wie Chemie und Pharma über Datenzentren etc. alles! Energie ist einer der wichtigsten Rohstoffe dieses Jahrhunderts und wir schaffen freiwillig eine Knappheit. Übrigens benötigt ja auch gerade die Digitalisierung Energie. Es ist naives Wunschdenken daran zu glauben dass man weniger Energie nutzt. Und am Ende zählt die Realität und nicht der Wunsch.
 
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Neodar schrieb:
Der Begriff "woke" ist doch im entsprechenden Kommentar deshalb gefallen, weil sich unsere Politik ständig viel zu stark auf diesen Themenbereich fokussiert, statt mal an wirklich wichtigen Stellen etwas vernünftiges zu tun.

"Diversität", "Menschenwürde" und "Toleranz" vor sich herzutragen reicht eben nicht aus. Im Gegenteil, es ist schädlich für die Wirtschaft, wenn man bspw. so weit geht, dass man "Diversitätsquoten" über Qualifikation stellt und so Unternehmen aktiv schadet.
Ebenfalls ist es schädlich für eine Volkswirtschaft und generell für die Gesellschaft eines Landes, wenn man unter dem Deckmantel eines Fachkräftemangels eine teils illegale Massenmigration von Millionen Menschen zulässt, die eben keine Wirtschaftsleistung erbringen, sondern nur dem Sozialsystem auf der Tasche liegen, einen Gutteil Kriminalität ins Land bringen und auch noch eine Kultur, die mit unseren Werten nicht vereinbar ist.
Wenn dazu dann noch grüne Wahnvorstellungen wie komplette Klimaneutralität, Zero-Waste und ähnlches dazukommen, sagt die Wirtschaft eben "adieu".
Ka, was der User unter dem Begriff "woke" versteht, er wirft ja nur den Begriff in den Raum und mehr nicht. Die USA haben ähnliche Vorgaben bei "Diversität" und "Toleranz" ebenfalls und was genau an "Menschenwürde" hier vor sich hergetragen wird weiß ich nicht und vor allem nicht, wo es die Wirtschaft schwächt.
Die Energiekosten sind für die Unternehmen sogar wieder auf Vor-Corona-Niveau

Matthias B. V. schrieb:
Argumente gab es genug: Steuersenkungen, reduzierte Energiekosten, Subventionen, etc. welche selbsterklärend sind.

Konkrete Maßnahmen waren Strategische Projekte und Förderung wie China es tut. Hatte sogar vorgeschlagen Azubis und Fachkräfte per Auslandsaufenthalt auszubilden und dies stattlich zu fördern um Know-How zu bekommen.

Aber alles wurde als "Populismus" abgetan... Da wag ich zu bezweifeln dass es den Personen um Inhalte geht.Z
Meine Beiträge bezogen sich auf einen User der dies eben nicht getan Hat.
 
Matthias B. V. schrieb:
Auch wenn aktuell in den USA manches falsch läuft kann man doch immer wieder Erfolge präsentieren.

Die aber null auf die aktuelle Regierung zurück zu führen ist. Das TSMC Werk wurde bereits vorher gebaut und die Fabs werden hier nur weiter ausgebaut. Und das ganze läuft ja auch nicht ohne Probleme: TSMC hat massiv Probleme qualifizierte Arbeiter zu finden. Ohne Arbeitsvisum für qualifizierte Arbeitskräfte läuft in den USA gar nichts...

Matthias B. V. schrieb:
Europa hingegen fällt weiter zurück.

Das ESMC Werk ist hier ja auch noch im Bau...
 
Immerhin haben wir Gender Studies und Klimapolitik. Jeder setzt seine Prioritäten woanders.:baby_alt:
theGucky schrieb:
Bis überhaupt ein Chip aus den Fabriken kommt, ist Trump nicht mehr im Amt. Und zu dem Zeitpunkt kann TSMC die Fabriken einfach schließen, denn das ganze könnte einfach eine hinhalte Taktik für Trump sein.
America First ist mit Trump 45 gekommen, wurde von Biden fortgesetzt und läuft unter Trump 47 weiter. Dreimal kannst raten, wie es unter dem nächsten Präsidenten laufen wird. Es war die richtige Strategie damals zur richtigen Zeit und das verstehen alle in den USA.
 
MaverickM schrieb:
Die aber null auf die aktuelle Regierung zurück zu führen ist. Das TSMC Werk wurde bereits vorher gebaut und die Fabs werden hier nur weiter ausgebaut. Und das ganze läuft ja auch nicht ohne Probleme: TSMC hat massiv Probleme qualifizierte Arbeiter zu finden. Ohne Arbeitsvisum für qualifizierte Arbeitskräfte läuft in den USA gar nichts...
Deswegen hatte ich Ausbildungsprogramme angesprochen.
MaverickM schrieb:
Das ESMC Werk ist hier ja auch noch im Bau...
Europa hat bereits jetzt weniger Anteil und es werden 1-2 Werke gebaut die auf 28nm setzen? Das reicht für Automotive Steuergeräte aber mehr nicht.

In anderen Ländern werden deutlich mehr Werke gebaut und dies auch für neuere Technologien.

Sprich wir fallen relativ und absolut weiter zurück...
Ergänzung ()

estros schrieb:
Immerhin haben wir Gender Studies und Klimapolitik. Jeder setzt seine Prioritäten woanders.:baby_alt:

America First ist mit Trump 45 gekommen, wurde von Biden fortgesetzt und läuft unter Trump 47 weiter. Dreimal kannst raten, wie es unter dem nächsten Präsidenten laufen wird. Es war die richtige Strategie damals zur richtigen Zeit und das verstehen alle in den USA.
Richtig. Manche setzen mehr auf Zuckerbrot andere auf die Peitsche. Aber anders als bei Uns ist das Ziel dort klar...
 
Matthias B. V. schrieb:
Europa hat bereits jetzt weniger Anteil und es werden 1-2 Werke gebaut die auf 28nm setzen?

Auch die US Werke kriegen nicht die neuesten Nodes. Und man sollte nicht nur die geo-politischen Aspekte betrachten. Die Werke brauchen Unmengen an Wasser bspw. Wo willst Du das bei uns hernehmen?
 
Matthias B. V. schrieb:
Steuern runter, Energiekosten und C02 Abgaben runter, Bürokratie runter und ggf. Ausbildungsprogramme in denen Azubis auch mal nach Asien oder in die USA kommen. Dazu gezielte Förderung von entsprechenden Technologien.
Wird sich nur leider kaum umsetzten lassen. Steuern runter? Bei wem? Bei deinem Vorschlag wohl bei der Industrie. Bedeutet dann für den Staat weniger Einnahmen für die von dir auch angesprochenen Ausbildungsprogramme und Förderungen der Technologien. Wo wird dann also versucht wieder Einnahmen zu generieren? Bei den Steuern der Bürger.

Wo baut man die Werke / Technologiezentren hin? Es braucht doch nur...entschuldigt bitte jetzt die Ausdrucksweise..."Vegan-Dominik mit Dinkel-Dörthe" um die Ecke kommen, daß ihr Bollerwagen aus Bambus schädliche Dämpfe aus dem 20 km entfernten, nach aktuellen Auflagen eigentlich Klima-effizenten Schornstein abbekommen könnte. Mag jetzt sehr populistisch klingen und auch nach einer politischen Richtung, die ich niemals unterstützen würde, aber leider ist das die bürokratische Realität.

Man müsste bei solchen Technologien am besten eine europäische Gemeinschaftslösung hinbekommen - ähnlich wie bei Airbus. Da profitieren viele Staaten von.
 
MaverickM schrieb:
Auch die US Werke kriegen nicht die neuesten Nodes. Und man sollte nicht nur die geo-politischen Aspekte betrachten. Die Werke brauchen Unmengen an Wasser bspw. Wo willst Du das bei uns hernehmen?
Die US Werke bekommen nicht die neuste Node das ist korrekt. Sie bekommen 3nm und 5nm während 2nm Taiwan vorbehalten wird.


Deutschland bekommt 28nm. Da ist 14nm 10nm 7nm noch einiges an Luft
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
Wird sich nur leider kaum umsetzten lassen. Steuern runter? Bei wem? Bei deinem Vorschlag wohl bei der Industrie. Bedeutet dann für den Staat weniger Einnahmen für die von dir auch angesprochenen Ausbildungsprogramme und Förderungen der Technologien. Wo wird dann also versucht wieder Einnahmen zu generieren? Bei den Steuern der Bürger.
Der Staat kann locker Geld einsparen:

  • Bürokratie und Beamte abbauen.
  • Keine NGOs und Projekte in aller Welt finanzieren.
  • Bürgergeld reduzieren oder für alle arbeitsfähigen Personen ganz streichenwas neben Kosteneinsparungen auch Arbeitskräfte freisetzt
  • Weniger ideologische Vorzeigeprojekte
  • Rente nicht mehr bezuschussen die Rentner hatten genügend Zeit vorzusorgen "Die Rente ist sicher" ist 40 Jahre her. Wer da nichts gemacht hat oder entsprechend leere Versprechen gewählt hat ist selbst schuld.

Der Staat sollte sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Dann ist auch Geld da...

Ganz nebenbei würde langfristig eine geringere Belastung zu mehr Wirtschaftswachstum führen was wiederum Einnahmen generiert.
Ltcrusher schrieb:
Wo baut man die Werke / Technologiezentren hin? Es braucht doch nur...entschuldigt bitte jetzt die Ausdrucksweise..."Vegan-Dominik mit Dinkel-Dörthe" um die Ecke kommen, daß ihr Bollerwagen aus Bambus schädliche Dämpfe aus dem 20 km entfernten, nach aktuellen Auflagen eigentlich Klima-effizenten Schornstein abbekommen könnte. Mag jetzt sehr populistisch klingen und auch nach einer politischen Richtung, die ich niemals unterstützen würde, aber leider ist das die bürokratische Realität.
Ist kein Problem dann bekommen diese Regionen einfach alle Transfers gestrichen und können von dem leben was bleibt. Jeder muss dann die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen - keine Transfers mehr. Einzelpersonen werden halt umgesiedelt das lässt das Recht zu.
Ltcrusher schrieb:
Man müsste bei solchen Technologien am besten eine europäische Gemeinschaftslösung hinbekommen - ähnlich wie bei Airbus. Da profitieren viele Staaten von.

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Kann man auch gerne zusammen machen. Aber auch die EU macht aktuell eher das Gegenteil von Wirtschaftspolitik...
 
Zuletzt bearbeitet:
Matthias B. V. schrieb:
Rente nicht mehr bezuschussen die Rentner hatten genügend Zeit vorzusorgen "Die Rente ist sicher" ist 40 Jahre her. Wer da nichts gemacht hat oder entsprechend leere Versprechen gewählt hat ist selbst schuld.
Da wäre ich nicht bei dir. Es gibt genug Leute in Berufen, wo sich die Arbeitgeber durch ein Ausscheiden aus dem Tarifverbund selbst aus der Notwendigkeit des Tariflohns stehlen können und mit Mindestlohn abspeisen können. Und das war früher auch schon so, daß sich Arbeitgeber aus dem Tarifverbund rauszogen um weniger zu zahlen.

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sind schon lange nicht mehr selbstverständlich und wenn ein Arbeitgeber es doch zahlt, hat er auch die Möglichkeit, das anteilsweise auf das monatliche Bruttogehalt mit draufzupacken. Ist für ihn dann einfacher, aber für den Arbeitnehmer schlechter.

Vor dem Mindestlohn gab es sogar Arbeitgeber, die 1400,- Euro brutto für einen Vollzeitjob zahlten. Wie willst du unter solchen Bedingungen eine vernünftige Vorsorge treffen?

Und das beispielsweise ein Rentner, die heute am Busbahnhof ggf. die Getränkedosen der Kiddies einsammelt, nicht vorgesorgt haben könnte, halte ich für sehr gewagt. Vielleicht geht genau diese Vorsorge jetzt für die extrem gestiegene Miete drauf? Mal über den Tellerrand denken.

Wenn du durch einen sehr gut bezahlten Job & die Möglichkeit dadurch gut was an die Seite legen zu können oder durch ein geerbtes Haus / geerbte Eigentumswohnung etwas weniger Sorgen für deine Rentenzeit hast, sei dir alles gegönnt.

Ich kann es persönlich nicht.
 
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