Ja – grundsätzlich ist diese Verbindung möglich. Eine Korrektur zu meiner vorherigen Antwort: Das Gerät heißt Yeastar TA200, nicht Yealink TA200. Und meine vorige Aussage klang zu pauschal: Nur die Zugangsdaten einzutragen reicht nicht; Verkabelung, Registrierung und Rufziele müssen ebenfalls passen.
Der Signalweg wäre:
Auerswald TFS-Dialog 200 —analog (a/b)—> Yeastar TA200 —LAN/SIP—> FRITZ!Box 6670 Cable —> Telefone
Die TFS wird also nicht direkt per LAN angeschlossen. Ihr a/b-Anschluss gehört an einen analogen FXS-Port des TA200; der TA200 selbst kommt per Netzwerkkabel ins Heimnetz. Der TA200 hat zwei FXS-Ports und unterstützt SIP.
yeastar.com
So würde ich es Schritt für Schritt angehen:
- FRITZ!Box vorbereiten: In der Telefoniegeräte-Verwaltung einen Benutzer für den TA200 anlegen. Je nach gewünschter Einbindung kann das ein IP-Telefon oder – sofern die Oberfläche es anbietet und die Konfiguration dazu passt – eine IP-Türsprechanlage sein. Benutzername und Kennwort notieren.
- TA200 registrieren: Im Webmenü des TA200 den verwendeten FXS-Port mit den FRITZ!Box-Zugangsdaten konfigurieren. Als SIP-Server/Registrar wird normalerweise die lokale IP-Adresse der FRITZ!Box verwendet. Danach die Änderungen ausdrücklich übernehmen und prüfen, ob der Port als registriert angezeigt wird. Yeastar beschreibt grundsätzlich die Registrierung seiner FXS-Adapter an einer FRITZ!Box; die konkreten Felder und Menünamen können je nach Firmware abweichen. yeastar.com
- Erst mit einem normalen Analogtelefon testen: Vorübergehend ein Telefon an den betreffenden FXS-Port stecken. Damit lässt sich prüfen, ob die Registrierung steht und ob Anrufe in beide Richtungen funktionieren.
- TFS anschließen und Rufziel prüfen: Danach das Telefon wieder abziehen und die TFS an denselben FXS-Port anschließen. In der TFS muss für die gedrückte Klingeltaste das passende interne Rufziel programmiert sein – also die Nebenstelle beziehungsweise die Telefone, die klingeln sollen. Die TFS-Dialog-Serie arbeitet mit a/b-Anschluss und programmierbaren Rufzielen. auerswald.de
- Türöffner separat testen: Die Sprachverbindung kann funktionieren, während das Öffnen der Tür noch nicht klappt. Dafür müssen DTMF-Steuerung, die TFS-Programmierung und die Stromversorgung des Türöffners stimmen.
Wichtig ist die Versorgung: Der analoge Port eines ATA liefert möglicherweise nicht genug Strom für Beleuchtung oder Türöffner. Auerswald weist bei der Verwendung eines ATA auf diese Einschränkung hin und nennt für solche Verbraucher gegebenenfalls einen zusätzlichen Klingeltrafo. Türöffner und Netzspannung daher nicht einfach direkt an den ATA anschließen; die Verdrahtung nach Anleitung prüfen lassen.
auerswald.de
Wenn es nicht klappt, sind diese Fragen besonders hilfreich: Zeigt der TA200-Port „registriert“ an? Klingelt ein Testtelefon am TA200-Port bei einem Anruf? Und welche genaue Modellnummer steht auf der TFS (z. B. 201, 202 oder 203)?