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News Ubisoft & Microsoft: Auf der Xbox kaufen, auch auf dem PC spielen

Tevur schrieb:
Kopie vom Spiel besitzen. Da muss man nicht so spitzfindig was von Lizenzen labern. Was ich hab, das hab ich.
Das ist doch das Gleiche, wie ein Spielbrett und die Figuren von "Mensch ärgere Dich nicht" zu besitzen und zu wissen, wie das Spiel funktioniert. Weitergehende Rechte an dem Spiel besitzt man doch nicht.
 
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Katzenjoghurt schrieb:
Allerdings auch nur, wenn man das Spiel digital kauft.

Kompliziert wird‘s wenn man dann wirklich bald seine Discs bei Microsoft auch digitalisieren kann…

Wenn ich meine Disk verkaufe, was passiert dann mit meiner Lizenz bei Ubisoft Connect?
Wundersame Key-Vermehrung? 😉
Wenn du deine Disc Digitalisierst, bindest du das Spiel an deinen Account. Die Disc wird wertlos.
 
w1ldr3dx schrieb:
Kann man natürlich schön reden mit extra dafür geschaffenes Rechtswirrwarr.
Ist meiner Meinung trotzdem etablierte Verarsche.
Die EULA ist doch Bestandteil des Vertrags, den man abschließt. Es wird niemand gezwungen den Vertrag abzuschließen. Man bekommt ein Vertragsangebot, dem kann man zustimmen oder eben auch nicht.

Du willst ein Spiel spielen? Dann nur zu den Konditionen, die der Hausgeber dir einräumt.
 
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Syntax_41 schrieb:
Du kaufst eine Lizenz...
Wenn beim Kauf kein Ablaufdatum dabei steht, sollte es unbegrenzt sein. Alles andere wäre ein versteckter Mangel und würde einen Crack für mich legalisieren - um meine unbegrenzte Lizenz zu erhalten
 
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Ubisoft soll nicht lange rumquatschen und endlich die alten Assassins Creed Teile remaken. Die wissen doch selber dass die Spieler nur das wollen.
Mit Black Flag haben sie gezeigt dass sie ihre eigene Serie nicht mit Füßen treten wie andere Entwickler.
 
SuperHeinz schrieb:
Die EULA ist doch Bestandteil des Vertrags, den man abschließt. Es wird niemand gezwungen den Vertrag abzuschließen. Man bekommt ein Vertragsangebot, dem kann man zustimmen oder eben auch nicht.
Naja, nur weil sich mal Unternehmensanwälte in den 60er / 70er Jahren mal hingesetzt haben, ein Dokument namens EULA bzw. namens Softwarelizenzen erschaffen haben, dass Rechtslücken und rechtliches Desinteresse ausnutzt, heißt es nicht das es richtig ist.

Das hab ma schon immer so gemacht, war noch nie die richtige Vorgehensweise, sonst hätten wir die Todestrafe noch(abgeschaft 1949) bzw. dürften Ehemänner ihre Ehefrauen noch "züchtigen" (leider erst 1997 abgeschafft), usw.

Back to the Lic, hier werden dringend verbraucherfreundliche gesetzliche Reformen benötigt, die den Stand der Zeit entsprechen und Klarheit schaffen.
 
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Glaubst Du ernsthaft, dass hier ein Gesetzgeber einen dringenden Handlungsbedarf sieht?
Es ist doch alles klar geregelt. Ich wenigstens habe kein Problem damit.
 
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SuperHeinz schrieb:
Glaubst Du ernsthaft, dass hier ein Gesetzgeber einen dringenden Handlungsbedarf sieht?
Es ist doch alles klar geregelt. Ich wenigstens habe kein Problem damit.
Die Softwarelobby lässt grüßen, wäre auf jedem Fall eine kostspielige und lange Angelegenheit ca. wie bei SCO.
Viele andere schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stanzlinger schrieb:
Wenn beim Kauf kein Ablaufdatum dabei steht, sollte es unbegrenzt sein. Alles andere wäre ein versteckter Mangel und würde einen Crack für mich legalisieren - um meine unbegrenzte Lizenz zu erhalten
Nein, eben nicht. Du kaufst eine Lizenz zur Nutzung der Software, nicht das Versprechen, dass sie bis in alle Ewigkeit funktioniert. Selbst die gesetzliche Gewährleistung beträgt in der Regel nur 2 Jahre. Warum sollte eine Softwarelizenz automatisch unbegrenzt bis ans Ende aller Zeiten gelten?
 
SuperHeinz schrieb:
Die EULA ist doch Bestandteil des Vertrags, den man abschließt. Es wird niemand gezwungen den Vertrag abzuschließen.
Die EULA ist eine Absicherung des Publishers, um sich gegen mögliche Rechtsansprüche (bei ausbleibender Leistung) zu schützen und dass der Publisher im Prinzip machen kann, was er will (das beinhaltet den Support oder die Lauffähigkeit von Spielen irgendwann nicht mehr zu garantieren/aufrecht zu erhalten).

Komischerweise liegt diese EULA/Nutzerregelschrift des Herstellers/Publishers als ellenlanger Text auch erst bei der Installation vor und nicht vorher/vor dem Kauf, was eigentlich aus verbraucherrechtlicher Sicht angemessen wäre, so daß schon der Eindruck entsteht, dass dem Nutzer die abgetretenen Rechte unaufällig untergeschoben/-gemogelt werden sollen, zumal sich die wenigsten Leute die Mühe machen dürften den Rechtsjargontext zu zerpflücken bzw. zu durchkämmen.

Klar, gezwungen wird man bspw. bei Steam nicht, solange man noch innerhalb von 2 Spielstunden oder 14 Tagen nach Kauf den Titel zurück gibt/sich erstatten lassen (wie das bei Ubisoft/Uconnect und anderweitig dort - wo die Titel sonst noch verkauft werden - mit Erstattung aussieht, weiss ich nicht), aber das lässt nicht darauf schließen wie UbiSoft das Produkt danach (mittel- bis langfristig) weiter unterstützen wird oder ob man das evt. auch kappen wird.

Dagegen hilft leider nur konsequentes Konsumverhalten bzw. Boykott, wenn der Hersteller/Publisher das gekaufte Produkt (evt. auch auf Kosten eines Ramaster/Remakes, für welches man dann wieder zahlen müsste, auch wenn einem die Vanilla Version gereicht hat) kannibalisiert und nicht mehr pflegt und genau dagegen richtet sich auch die "Stop Killing Games" Initiative (gegen verantwortungsloses Vorgehen dieser Konzerne, die nur noch profitorientiert sind und eben nicht primär die eigenen Produkte pflegen/erhalten und nicht für Gamer verfügbar machen wollen).

Was man an diesem offensichtlichen Anti-Konsumenten/Verbraucher-Verhalten noch gut heißen/schön reden kann, ist mir ein Rätsel und natürlich gilt das nicht nur für Ubisoft und deren Produkte (auch wenn diese leider oft genug Vorzeigebeispiele sind) sondern betrifft den Großteil der Videospiel-Branche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Syntax_41 schrieb:
Warum sollte eine Softwarelizenz automatisch unbegrenzt bis ans Ende aller Zeiten gelten?
Ganz einfach, da dies meiner und vieler anderer Meinungen nach ein arglistig verschwiegener Mangel ist, vor allem wenn es nicht klar erkenntlich "vor dem Kauf" mitgeteilt wurde.

Stop killing Games, hat zwar ein Rückschlag bekommen, hoffentlich schaffen die das in den Digital Fairness Act (DFA) zu bekommen.

https://www.heise.de/news/Digital-F...ler-und-kleine-Haendler-treffen-11361948.html

Im Prinzip gehört da ein Ablaufdatum drauf.
 
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@w1ldr3dx Nein ist es nicht, und die werden immer wieder einen Rückschlag erleben … Genau wie der Schwachsinn gegen Amazon mit der Werbung
 
@Syntax_41

Nein, Doch, Ohhh...

Bei Amazon ist noch alles offen...
Landgericht München I war gegen Amazon
BayObLSt für Amazon
BGH steht als nächstes an
EuGH könnte dazukommen
 
Für Windows 95/98/XP/Vista/7/8/10/11 hat man ja auch lediglich eine Lizenz für einen immateriellen Vermögensgegenstand gekauft, und zwar in dem Wissen, dass irgendwann das Support-Ende eintreten wird. Genauso bei Office. Also gründen wir jetzt alle "Stop Killing Windows"? xD
Naja, immerhin kann man Windows/Office auch nach Support-Ende auf eigenes Risiko weiter nutzen. Fragwürdig ist es jedoch, wenn die Aktivierungsmöglichkeiten nicht mehr vorhanden sind. Hier sollte der Herausgeber verpflichtet sein, eine langfristige Lösung/Alternative (Upgrade) anzubieten.
Das ganze geht bei Online-Games natürlich nicht, sofern sich keine Community kümmern (kann). Ich muss unbedingt mal https://www.bf2hub.com/home/ testen. Sowas funktioniert natürlich nur auf offenen Systemen, wie dem PC. Auf Konsolen hat man einfach Pech gehabt. So kann man beispielsweise kein Ghost Recon Future Soldier mehr im Online-Koop spielen. Glücklicherweise hatte ich vor paar Jahren vor Serverabschaltung noch eine Menge Spaß im Online-Multiplayer von Splinter Cell Blacklist. Dort waren kurz vor Abschaltung plötzlich eine Menge Spieler und es hat echt Spaß gemacht.

Positivbeispiel der Publisher ist derzeit aber ArenaNet, die bspw. Guild Wars 1 (Reforged) weiter offiziell supporten wollen. Da kann sich Ubisoft mehr als eine Scheibe von abschneiden. :)
 
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SuperHeinz schrieb:
Weitergehende Rechte an dem Spiel besitzt man doch nicht.
Brauch ich auch nicht, um das Spiel zu spielen.
Wenn sich im Hintergrund irgendwelche dummen Schlipsträger um die Lizenzen kampeln ist mir das auch egal. Wenn einer meint, ich darf das Spiel nicht mehr spielen, dann lach ich laut.
Und wenn er zu mir ins Haus kommt, und mir mein gekauftes Spiel weg nehmen will, dann darf er gerne meine Sammlung an schweren Gegenständen kennenlernen.

Weder stelle ich Kopien des Spiels her und verkaufe sie, noch nehm ich das Spiel oder Teile davon als mein geistiges Eigentum in Anspruch. Was die Deppen in ihre dummen EULAs schreiben, was über unsere gesetzlichen Bestimmungen hinaus geht, ist sowas von egal. Sollen sie doch mal versuchen den Quatsch einzuklagen. Machen sie nicht, sie versuchen den selbst ausgedachten Schwachsinn nur technisch durchzusetzen, niemals rechtlich.

Und ich kann es nicht oft genug in dieses Forum rufen: wann ist die Menschheit nur so verblödet geworden, dass sie ihre eigene Unfreiheit mittlerweile auch noch wehement verteidigen?
 
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OneKlick schrieb:
Für Windows 95/98/XP/Vista/7/8/10/11 hat man ja auch lediglich eine Lizenz für einen immateriellen Vermögensgegenstand gekauft, und zwar in dem Wissen, dass irgendwann das Support-Ende eintreten wird.
Ne, nicht wirklich, dein Windows funktioniert nach Support Ende weiterhin. Anders wäre es, wenn M$ den Activationserver ausschaltet und dir keine alternative Möglichkeit bietet Windows zu aktivieren.

Und das eine EULA nichts wert ist bis ein Gericht diese Bekräftigt ist seit dem Rechtsstreit mit UsedSoft bezüglich OEM Gebrauchtsoftware bekannt. In der EU darf OEM Windows und andere Software weiterverkauft werden, in USA nicht.
In nahezu jeder EULA stand, dass ein Weiterverkauf verboten ist, per BGH/EuGH wurde dies für ungültig erklärt.
 
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Tevur schrieb:
Brauch ich auch nicht, um das Spiel zu spielen.
Wenn sich im Hintergrund irgendwelche dummen Schlipsträger um die Lizenzen kampeln ist mir das auch egal. Wenn einer meint, ich darf das Spiel nicht mehr spielen, dann lach ich laut.
Und wenn er zu mir ins Haus kommt, und mir mein gekauftes Spiel weg nehmen will, dann darf er gerne meine Sammlung an schweren Gegenständen kennenlernen.

Weder stelle ich Kopien des Spiels her und verkaufe sie, noch nehm ich das Spiel oder Teile davon als mein geistiges Eigentum in Anspruch. Was die Deppen in ihre dummen EULAs schreiben, was über unsere gesetzlichen Bestimmungen hinaus geht, ist sowas von egal. Sollen sie doch mal versuchen den Quatsch einzuklagen. Machen sie nicht, sie versuchen den selbst ausgedachten Schwachsinn nur technisch durchzusetzen, niemals rechtlich.

Und ich kann es nicht oft genug in dieses Forum rufen: wann ist die Menschheit nur so verblödet geworden, dass sie ihre eigene Unfreiheit mittlerweile auch noch wehement verteidigen?


Dann gibts halt bald keine Spiele mehr, die du nativ ausführen kannst, sondern nur noch in der Cloud.
 
Oh, das taubblinde Foren-Orakeln wieder
Die Only-Cloud-Games gibt es dann auf ner Blockchain als NFT, betrieben von ner AGI zu selben Zeit, wenn ein humanoider Roboter mir den Arbeitsplatz wegnimmt?
 
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