Ubuntu 18.10 erschienen

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andy_m4 schrieb:
Es ist schwierig etwas an Linux zu kritisieren, was es bei Windows erst gar nicht gibt.
wieso? Was hat das mit Windows zu tun? Ich kann auch irgendwas völlig ohne Betriebssystemsvergleich kritisieren. Ich kann einfach der Meinung sein, dass irgendwas Mist ist und zehn andere Dinge ebenfalls, ohne auch nur ein Konkurrenzprodukt gut zu finden.
Damit will ich aber nicht sagen, dass die Paketverwaltungen Mist sind - sie sind im Gegenteil eine ziemlich gute Idee.
Also auch wenn es Windows gar nicht gäbe, würde es in Linux in Gefrickel ausarten, wenn man den vorgegebenen Pfad der Paketverwaltung verlässt.

Ich kapiere nicht warum immer alles in diesem komischen Betriebssystemsvergleich enden muss. Irgendwie kommt es mir so vor, dass die Linux-Gemeinschaft in den letzten Jahren einen gewaltigen Minderwertigkeitskomplex entwickelt hat. Dabei sind sie ja selber schuld, dass sie damals das Desaster mit Windows Vista und XP auf den Netbooks nicht genutzt haben, um die Weltherrschaft an sich zu reißen.

andy_m4 schrieb:
Da hast Du nicht Unrecht. Ein Linux-System ist mehr auf ein Paketmanagment-System angewiesen als Windows. Zumindest was die sogenannten normalen User angeht.
ist es meiner Meinung nach immer, wenn man Flatpak und Snaps mal außen vor lässt. Denn manuell irgendwelche Abhängigkeiten aufzulösen, ist bei komplexen Sachen auch für Extremprofis nicht einfach machbar.
 
screwdriver0815 schrieb:
wieso? Was hat das mit Windows zu tun?
Weils um den Vergleich Softwareinstallation unter unterschiedlichen Systemen ging.

screwdriver0815 schrieb:
Ich kann auch irgendwas völlig ohne Betriebssystemsvergleich kritisieren. Ich kann einfach der Meinung sein, dass irgendwas Mist ist und zehn andere Dinge ebenfalls, ohne auch nur ein Konkurrenzprodukt gut zu finden.
Dann sollte man das auch so tun. Aber vielleicht hab ich Dich auch nur missverstanden.
Das möchte ich kennesfalls ausschließen.

screwdriver0815 schrieb:
Also auch wenn es Windows gar nicht gäbe, würde es in Linux in Gefrickel ausarten, wenn man den vorgegebenen Pfad der Paketverwaltung verlässt.
Ja. Das hab ich selbst sogar im vollen Umfang reingeräumt.

screwdriver0815 schrieb:
Ich kapiere nicht warum immer alles in diesem komischen Betriebssystemsvergleich enden muss.
Ja. Man kann auch gerne über Konzepte reden. Kam bei mir nicht so an.
Auch weil Du ja explizit über Linux-Paketmanager geredet hast und die Probleme die die haben (Software fehlt). Damit war nicht mehr klar, dass es allgemein um Paketmanagement geht.

screwdriver0815 schrieb:
Irgendwie kommt es mir so vor, dass die Linux-Gemeinschaft in den letzten Jahren einen gewaltigen Minderwertigkeitskomplex entwickelt hat.
Kann gut sein. Musst Du die aber selbst fragen.

screwdriver0815 schrieb:
Dabei sind sie ja selber schuld, dass sie damals das Desaster mit Windows Vista und XP auf den Netbooks nicht genutzt haben,
Was heißt genutzt. Das fängt ja schon mal damit an, dass es die Linux-Gemeinschaft eigentlich nicht gibt. Es ist eher eine lose Zusammenwürfelung unterschiedlichster Interessengruppen / Communities.

screwdriver0815 schrieb:
um die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Linux dominiert bereits. Nur im Segment Desktop-Computer kann sich Windows behaupten. Aber immerhin mit respektablen knapp unter 90% Marktanteil.

screwdriver0815 schrieb:
Denn manuell irgendwelche Abhängigkeiten aufzulösen, ist bei komplexen Sachen auch für Extremprofis nicht einfach machbar.
So krass würde ich es nicht ausdrücken. Man denke nur mal an Projekte wie Linux from Scratch.
Kommt halt drauf an, was man unter "komplexen Sachen" jetzt versteht. Das lässt ja durchaus ne Menge Interpretationsspielraum.
 
andy_m4 schrieb:
Weils um den Vergleich Softwareinstallation unter unterschiedlichen Systemen ging.
Ja, aber meine Aussage hat auch ohne Schwanz... äh Betriebssystemsvergleich bestand. Ich habe Windows mit keinem Wort erwähnt und du hast mir erklärt, dass diese Aussage "schwierig" wäre, weil in Windows... und so...

andy_m4 schrieb:
Ja. Man kann auch gerne über Konzepte reden. Kam bei mir nicht so an.
Auch weil Du ja explizit über Linux-Paketmanager geredet hast und die Probleme die die haben (Software fehlt). Damit war nicht mehr klar, dass es allgemein um Paketmanagement geht.
Also ich habe das extra so formuliert, um es leichter verständlich zu machen, dass es eben allgemein um Paketmanagement geht... :confused_alt:

andy_m4 schrieb:
Kann gut sein. Musst Du die aber selbst fragen.
andy_m4 schrieb:
Was heißt genutzt. Das fängt ja schon mal damit an, dass es die Linux-Gemeinschaft eigentlich nicht gibt. Es ist eher eine lose Zusammenwürfelung unterschiedlichster Interessengruppen / Communities.
du bist selbst mit dort dabei. Das sieht man an der Anhäufung von Binsenweisheiten und sich immer wiederholender Formulierungen in deinen Texten, die es so nur in der Linuxgemeinschaft gibt. Ob man diese nun "Linuxgemeinschaft" oder "lose Zusammenwürfelung von irgendwas" nennt, ist dabei völlig unerheblich. Fakt ist (wohlgemerkt: Langzeit-Linuxer hier!) dass ich über die Jahre festgestellt habe, dass da ein Minderwertigkeitsgefühl entstanden ist, das durch permanente Vergleiche mit Windows, irgendwelche immer wiederkehrenden Phrasen usw. gekennzeichnet wird. Du wirst es vielleicht nicht so sehen, aber wenn man sich deine Texte durchliest, sieht man eindeutig, dass du dir das angenommen hast und das gleiche vertrittst. Auch mit Minderwertigkeitskomplex.
Ich meine das nicht als Vorwurf oder um dich runterzumachen. Sondern eher so als Feedback, wie manches so rüberkommt.
andy_m4 schrieb:
Linux dominiert bereits. Nur im Segment Desktop-Computer kann sich Windows behaupten. Aber immerhin mit respektablen knapp unter 90% Marktanteil.
das ist z.B. so eine Phrase. Fehlt noch: "Linux ist nur der Kernel" ;)

andy_m4 schrieb:
So krass würde ich es nicht ausdrücken. Man denke nur mal an Projekte wie Linux from Scratch.
das ebenfalls... dieses "Mysterium" namens Linux from Scratch.... kennst du jemanden, der sich damit jemals sein System zusammengebaut hat? Hast du es schonmal gemacht? Lass mich raten: nein.

andy_m4 schrieb:
Kommt halt drauf an, was man unter "komplexen Sachen" jetzt versteht. Das lässt ja durchaus ne Menge Interpretationsspielraum.
Das ist sowieso ein nichtexistierendes Diskussionsthema, weil niemand, der noch normal ist, sich z.B. die Abhängigkeiten vom KDE-Desktop manuell auflöst, wo es ein Paketmanager automatisch tut.
 
screwdriver0815 schrieb:
du bist selbst mit dort dabei. Das sieht man an der Anhäufung von Binsenweisheiten und sich immer wiederholender Formulierungen in deinen Texten, die es so nur in der Linuxgemeinschaft gibt. Ob man diese nun "Linuxgemeinschaft" oder "lose Zusammenwürfelung von irgendwas" nennt, ist dabei völlig unerheblich. Fakt ist (wohlgemerkt: Langzeit-Linuxer hier!) dass ich über die Jahre festgestellt habe, dass da ein Minderwertigkeitsgefühl entstanden ist, das durch permanente Vergleiche mit Windows, irgendwelche immer wiederkehrenden Phrasen usw. gekennzeichnet wird. Du wirst es vielleicht nicht so sehen, aber wenn man sich deine Texte durchliest, sieht man eindeutig, dass du dir das angenommen hast und das gleiche vertrittst. Auch mit Minderwertigkeitskomplex.
Ich meine das nicht als Vorwurf oder um dich runterzumachen. Sondern eher so als Feedback, wie manches so rüberkommt.


Das halte ich für Quatsch. Also die Leute aus den Linux-Kreisen, die ich bisher kennen lernen durfte, haben vieles aber sicherlich keine Minderwertigkeitskomplexe. Die meisten genießen die eindeutigen Vorteile die Linux gegenüber Windows genießt und sind damit zufrieden.
 
aRkedos schrieb:
Das halte ich für Quatsch. Also die Leute aus den Linux-Kreisen, die ich bisher kennen lernen durfte, haben vieles aber sicherlich keine Minderwertigkeitskomplexe. Die meisten genießen die eindeutigen Vorteile die Linux gegenüber Windows genießt und sind damit zufrieden.

Ich kenne auch nur solche Leute. Die sind aber wie so oft die stille Mehrheit, die von irgendwelchen Evangelisten übertönt werden, die mit ihren immer gleichen Phrasen hausieren gehen.
Sieht so aus, als ob ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich wollte eigentlich sagen, dass ebendiese Evangelisten diejenigen sind, die diesen Minderwertigkeitskomplex in sich tragen und auch immer weiter pflegen.
 
Habe in letzter Zeit viele Distros durchprobiert.

Ubuntu mit GNOME ist und bleibt einfach insgesamt das beste. Alles ist aus einem Guss, übersichtlich, schön und alle Einstellungen/Optionen sind in einem Menü zusammengefasst und nicht wie bei anderen Distros in zig Fenstern einzeln verteilt !
 
screwdriver0815 schrieb:
Ja, aber meine Aussage hat auch ohne Schwanz äh Betriebssystemsvergleich bestand.
Was war denn Deine Aussage? Sie war (wie ich verstanden hab): Wenn man ein Softwarerepository hat ist das eine prima Sache. Probleme hat man nur dann, wenn etwas nicht im Repository ist. Dann geht das Gefrickel los.

Dem hab ich auch grunssätzlich zugestimmt und ich hab ja auch eingeräumt, dass es durchaus ein Missverständnis Meinerseits gewesen sein kann.
Weshalb ich sowieso nicht weiß, warum Du da noch ein Affentanz drum machst. Man könnte vermuten Dir seien Betriebssystemvergleiche wichtig, sonst hättest Du ja das an der Stelle auch zu den Akten legen können. :-)

Abgesehen davon hast Du doch in Deinem ersten Posting im Thread genau auch ein Vergleich zu Windows eingeführt:
screwdriver0815 schrieb:
Das Ganze hat dann in etwa die gleichen Unwägbarkeiten wie wenn man eine .exe z.B. Steam in Windows runterlädt. Vielleicht sogar noch schlimmere.

Die andere Sache ist die Frage, warum in einem Repository (wenn man das schon unabhängig von Betriebssystem betrachtet) Software fehlen sollte. Gerade wo sich solche Sachen etabliert haben wie z.B. der Google-Play-Store oder der Apple-Store ist das Problem das etwas fehlen könnte eher hypothetisch.

Letztlich ist aber, dass Programme fehlen könnten immer noch kein wirkliches Argument gegen solche Repositories. Weil selbst, wenn da ein oder zwei Programme fehlen, profitierst Du bei großen Rest immer noch von den Vorteilen.

screwdriver0815 schrieb:
Also ich habe das extra so formuliert, um es leichter verständlich zu machen, dass es eben allgemein um Paketmanagement geht
Wie gesagt. Das ich es missverstanden haben könnte hab ich ja eingeräumt. Eine einfache Klarstellung hätte gereicht.

screwdriver0815 schrieb:
du bist selbst mit dort dabei.
Ähm nein. Ich bin Linux-Anwender. Aber ich hab auch DOS, Windows OpenSolaris und andere im Einsatz. Bin ich dann also gleichzeitig DOSler, Windowsler, Linuxer, Solariser oder wie soll ich das verstehen?
Die meisten Installationen sind bei mir FreeBSD. Wenn überhaupt, würde ich mich dort verorten. Weil ich damit auch am meisten mache.

Wenn ich was zu irgendeinem System sage, dann dient das der Faktfeststellung oder Klärung.
Wenn ich also Sachen sage, wie das Linux überall dominant ist außer auf dem Desktop, dann ist das kein Fanboy-Gelaber oder aus einem wie auch immer gearteten Minderwertigkeitskomplex heraus, sondern eine Feststellung der Tatsachen.

Wenn Du mich fragen würdestm ob ich diese Linux-Dominanz gut finde, würde ich das verneinen. Denn erstens halte ich Linux für alles andere als ein optimales System. Zweitens ist Dominanz eher schlecht. Weils den Raum für alternative Lösungsansätze weg nimmt.

Es gibt durchaus Vieles an Linux zu kritisieren. Hier (https://www.computerbase.de/forum/threads/ubuntu-18-10-erschienen.1830476/#post21842127) habe ich ja auch Einige Punkte genannt.

screwdriver0815 schrieb:
Fakt ist (wohlgemerkt: Langzeit-Linuxer hier!) dass ich über die Jahre festgestellt habe, dass da ein Minderwertigkeitsgefühl entstanden ist, das durch permanente Vergleiche mit Windows
Kann ich nichts zu sagen, außer das ich das bei mir nicht so sehe. Ich verstehe auch nicht, warum ich das haben sollte. Ich nutze einfach das System, was mir am ehesten zusagt und vor allem den jeweiligen Anforderungen entspricht.

Natürlich kommt es bei Kritik häufig zu vergleichen. Ganz einfach, um die Sache / den Krtikpunkt etwas fassbarer zu machen. Um halt auch zu zeigen, dass es Systeme gibt bei denen das was ich ansprach umgesetzt wird und da auch funktioniert.
Das dann oft Linux herhalten muss liegt daran, dass Linux den meisten ein Begriff ist. Viele Leute es sogar schon mal gesehen haben. Bei vielen Sachen kann man auch andere Systeme zum Vergleich nehmen. Aber wenn ich dann Solaris oder irgendein BSD nennen würde, dann hätte das im oben genannten Sinne wenig wert. Weil das kennen nunmal die Leute überhaupt nicht.

Und das ist der Grund, warum oftmals Linux genannt wird. Und nicht, weil man das System besonders toll findet. Das ist dann Deine Interpretation der Dinge die Du selbst daraus machst.
Ist ja auch nicht schlimm. Missverständnisse können immer auftreten. Wichtig ist nur, dass man die dann auch klärt.

screwdriver0815 schrieb:
Sondern eher so als Feedback, wie manches so rüberkommt.
Ok. Dann nehme ich das mal als Solches an und denke darüber nach.

screwdriver0815 schrieb:
das ist z.B. so eine Phrase. Fehlt noch: Linux ist nur der Kernel ;)
Jetzt wo Du es sagst. :-)

Aber mal das andere Beispiel: > Ob man diese nun Linuxgemeinschaft oder lose Zusammenwürfelung von irgendwas nennt, ist dabei völlig unerheblich.

Nicht ganz. Auch das war wieder eine Feststellung die eben bestimmte Implikationen hat. Nämlich wie sich Sachen entwickeln und wie sehr sich die Richtung bestimmen lässt usw.
Das zum Beispiel Linux eine gewisse Durchgängigkeit in vielen Bereichen fehlt hat sicherlich eine wesentliche Ursache darin.

Das ist auch ein wesentlicher Krtikpunkt von mir an Linux mit dem ich auch nicht alleine stehe. Trotzdem ändert sich nicht wirklich was daran.
Nicht umsonst hat ja Google mit Android sein eigenes Linux-System geschaffen.

screwdriver0815 schrieb:
das ebenfalls dieses Mysterium namens Linux from Scratch. kennst du jemanden, der sich damit jemals sein System zusammengebaut hat? Hast du es schonmal gemacht?
Ja klar. Und es ist auch durchaus zu bewältigen. Gerade weil es dazu ne Anleitung gibt.
Wenn Du jetzt die Frage stellen würdest, würde ich das machen wollen um mir irgendwie ein Desktop-System zu basteln, würde ich eher sagen nein. In den meisten Fällen macht es keinen Sinn, weil Aufwand und Nutzen nicht im Verhältnis stehen.

screwdriver0815 schrieb:
Das ist sowieso ein nichtexistierendes Diskussionsthema, weil niemand, der noch normal ist, sich z.B. die Abhängigkeiten vom KDE-Desktop manuell auflöst, wo es ein Paketmanager automatisch tut.
Stimmt. Aber schlagen wir noch mal den Bogen zurück, um klar zu machen wo die Unterschiede liegen. Im Vergleich (ich traus mich fast nicht zu sagen) Windows.

Unter Windows gehen manuelle Installationen leichter von der Hand als unter Systemen mit Packagement-System wie beispielsweise Linux.

Warum ist das so. Weil Linux viel kleinteiliger ist. Wenn Du Windows 10 frisch installierst, dann werden Dir über 5 GB auf die Platte gespült. Im Vergleich, bei einer minimalen Linux-Installation (die Du nicht mal auf Minimal optimiert hast) hast Du vielleicht 100 MB oder 200MB auf der Platte.
Das ist nicht so, weil Windows grundsätzlich größer ist, sondern weil da halt auch viel installiert wird, was bei Linux in Paketen aufgeteilt ist.

Schon dadurch ist viel abgedeckt, so dass die Notwendigkeit etwas nachzuinstallieren entfällt. Was sonst noch an Bibliotheken usw,. gebraucht wird, bringen Windows-Programme selbst mit. Deswegen hat man auch Einiges doppelt und dreifach installiert.

Ein Paketmanagement ermöglicht halt das zu vermeiden und möglichst nur Dateien auf die Platte zu bringen, die man braucht. Das verursacht dann aber auch komplexe Abhängigkeiten.

Nichts spricht dagegen es aber anders zu organisieren. Systeme wie AppImage, Snap oder Flatpak machen das ja auch so.
Oder das der jeweilige Programmauthor alle benötigten Bestandteile mitliefert, so dass man z.B. benötigte Bibliotheken nicht selbst runterladen muss.

Hier muss man halt auch wieder differenzieren. Bezieh ich mich auf ein real existierendes Paketsystem. Dann komme ich natürlich nicht drum herum auch z.B: Linux konkret zu nennen.
Oder sprechen wir über Paketsysteme im Allgemeinen und losgelöst von den realen Zuständen. Dann lässt sich eben nicht so ohne Weiteres sagen, dass ein Programm was nicht im Paketsystem ist Frickelei verursacht.
 
andy_m4 schrieb:
Stimmt. Aber schlagen wir noch mal den Bogen zurück, um klar zu machen wo die Unterschiede liegen. Im Vergleich (ich traus mich fast nicht zu sagen) Windows.

Unter Windows gehen manuelle Installationen leichter von der Hand als unter Systemen mit Packagement-System wie beispielsweise Linux.

Warum ist das so. Weil Linux viel kleinteiliger ist. Wenn Du Windows 10 frisch installierst, dann werden Dir über 5 GB auf die Platte gespült. Im Vergleich, bei einer minimalen Linux-Installation (die Du nicht mal auf Minimal optimiert hast) hast Du vielleicht 100 MB oder 200MB auf der Platte.
Das ist nicht so, weil Windows grundsätzlich größer ist, sondern weil da halt auch viel installiert wird, was bei Linux in Paketen aufgeteilt ist.

Schon dadurch ist viel abgedeckt, so dass die Notwendigkeit etwas nachzuinstallieren entfällt. Was sonst noch an Bibliotheken usw,. gebraucht wird, bringen Windows-Programme selbst mit. Deswegen hat man auch Einiges doppelt und dreifach installiert.

Ein Paketmanagement ermöglicht halt das zu vermeiden und möglichst nur Dateien auf die Platte zu bringen, die man braucht. Das verursacht dann aber auch komplexe Abhängigkeiten.

Nichts spricht dagegen es aber anders zu organisieren. Systeme wie AppImage, Snap oder Flatpak machen das ja auch so.
Oder das der jeweilige Programmauthor alle benötigten Bestandteile mitliefert, so dass man z.B. benötigte Bibliotheken nicht selbst runterladen muss.

Hier muss man halt auch wieder differenzieren. Bezieh ich mich auf ein real existierendes Paketsystem. Dann komme ich natürlich nicht drum herum auch z.B: Linux konkret zu nennen.
Oder sprechen wir über Paketsysteme im Allgemeinen und losgelöst von den realen Zuständen. Dann lässt sich eben nicht so ohne Weiteres sagen, dass ein Programm was nicht im Paketsystem ist Frickelei verursacht.
Das ist alles altbekannt und (ich bin mir nicht sicher aber mir kommt es wirklich so vor) du schreibst das so oder in anderen Abwandlungen (jedenfalls ist das Fazit immer das gleiche: ein Paketverwaltungssystem ist die Krönung und absolute Sahne-Spitze) fast in jedem Thread, der um irgendein Linuxthema geht. Also ich denke dass es die Welt da draußen doch jetzt langsam kapiert hat. ;)
Ist wiederum nur als Feedback und Hinweis gedacht.

Wenn du dich unbedingt an irgendwelchen Unterschieden abarbeiten willst, dann mach doch mal einen extra Thread auf, wo jeder jegliche Unterschiede die ihm aufgefallen sind, posten kann. Da könnte man sich dann auch individuell über Systemd, den ganzen Mist mit den Energieeinstellungen und so Sachen wie "KDE ist ne Dauerbaustelle und Gnome ist ohne Extensions nicht nutzbar" oder "Yast ist das schlimmste" auskotzen.
Aber der Paketverwaltungskram ist doch nun langsam auslutscht. :D
 
ist auch dieser Linux-Thread wieder in ein dämliches Windows vs. Linux Bashing ausgeartet? - check!
TE meldet sein eigenes Thema und löscht entgegen der Regeln seine Beiträge durch Edit? - check!
gelöschte Beiträge wiederhergestellt - check!
ist ein extra Thread für ein neues Release einer Distri nicht unnötig, da jeder, der sich interessiert, auch die Release Notes studieren kann? - check!
Thread geschlossen - check!
 
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