Ubuntu als malwarefreies BS auf Windows installieren

Sunnysunny81

Lt. Junior Grade
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266
Hi Leute,
ich möchte einen sicheren Rückzugsort für online Banking usw haben. Daher habe ich überlegt Ubuntu als VM oder komplett als eigene Distribution auf meinem Rechner zu installieren.

Welche Alternative würdet ihr empfehlen? Mir würde die Version als VM besser gefallen, da ich mit meinem Windows besser zurecht komme.

Bin ich denn mit einer VM mit Ubuntu auch vor den Viren/Malware auf dem Windows System sicher? Oder könnten die auch auf dem Monitor mitlesen, bzw Keyloggen?

Danke!
 
Live Image von einem USB-Stick und gut. Sicherer geht fast nicht.
 
Wenn unter Windows ein Keylogger läuft, was bringt dann ein Linux in einer VM, welche unter besagtem Windows läuft? Richtig: gar nichts.

Intelligenter wäre eine Parallel-Installation, entweder auf einer weiteren Partition oder auf einer extra Festplatte.

EDIT: Richtig, Live-image ist für solche kurzen Arbeiten noch sicherer.
 
Kann es auch einer ohne Schreibschutz sein? Kriege es iwie nicht hin den Schreibschutz zu aktivieren.
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Wolfsrabe schrieb:
Wenn unter Windows ein Keylogger läuft, was bringt dann ein Linux in einer VM, welche unter besagtem Windows läuft? Richtig: gar nichts.

Intelligenter wäre eine Parallel-Installation, entweder auf einer weiteren Partition oder auf einer extra Festplatte.

EDIT: Richtig, Live-image ist für solche kurzen Arbeiten noch sicherer.

Auch ein Live Image auf einem USB?
Wie funktioniert es dann beim Booten? Werde ich dann gefragt welches BS ich booten will?
 
Jup, oder du sagst das er immer vom Stick booten soll wenn er angeschlossen ist, sonst normales BS
 
Genau...

USB-Stick mit Live-Image erstellen und einfach anschließen und dann davon booten. F11 oder F12, dann kannst direkt beim Booten den Stick auswählen, ohne immer die Reihenfolge zu ändern.

Und wenn du fertig bist, einfach Stick abziehen und gut.

Nimm aber nicht unbedingt Ubuntu sondern eine schmalere Distri, Lubuntu oder Xubuntu, und einen USB 3.0 Stick.
 
Ich sehe es genau wie Nordwind aber frage mich, wie vom Livestick (iso?) updates eingespielt werden. Wenn er ein standard iso läd und immer davon bootet ist zB der Browser erstmal hoffnungslos veraltet?
Ich habe daher mal probiert ubuntu/debian direkt auf den stick zu installieren, um so dauerhaft geladene updates zu erhalten, was dieses Problem lösen würde. Der Aufwand war aber nicht unerheblich..
 
Wie wäre es wenn ich einfach eine Partition für Lubuntu oder was auch immer ihr empfehlt nutze?
Damit ich auch immer alle updates einspielen kann?

Wie würde das genau funktionieren?
 
Kann man machen.

Aber dann birgt es wieder Gefahr, durch die dauerhafte Installation, sich auch da Schädlinge einzufangen.
Es gab da mal auch eine spezielle Distri dafür, nur fürs kurze Onlinesein und Banking usw. Weiß aber nicht mehr wie die heißt.
Ergänzung ()

Hast du schonmal mit Linux Ubuntu gearbeitet?

Ich würde mich erstmal mit dem Liveimage befassen und dann über eine Festinstallation nachdenken.
 
Nordwind2000 schrieb:
Kann man machen.

Aber dann birgt es wieder Gefahr, durch die dauerhafte Installation, sich auch da Schädlinge einzufangen.
Es gab da mal auch eine spezielle Distri dafür, nur fürs kurze Onlinesein und Banking usw. Weiß aber nicht mehr wie die heißt.
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Hast du schonmal mit Linux Ubuntu gearbeitet?

Ich würde mich erstmal mit dem Liveimage befassen und dann über eine Festinstallation nachdenken.

Ja, fand es natürlich nicht so gewohnt und user friendly wie Windows aber Sicherheit geht vor.
Kann sich auf einem USB Live Image kein Schädling einnisten?
 
Nö... Wie auch...

Das Image wird bei jedem Start neueingelesen und speichert die Daten nur temperär... Es gibt auch andere Möglichkeiten, aber das normale Image macht dies eigentlich nicht.
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Es sieht nur etwas anders aus und ist, wie ich finde am Beispiel meiner Frau, mindestens gleich benutzerfreundlich.
 
Ich benutze dafür auch Ubuntu in einer VM, wobei ich mir bewusst bin, dass es sicherere Alternativen gibt. VM ist halt komfortabel und denke mal trotzdem noch relativ sicher.
 
abzjji schrieb:
Ich benutze dafür auch Ubuntu in einer VM, wobei ich mir bewusst bin, dass es sicherere Alternativen gibt. VM ist halt komfortabel und denke mal trotzdem noch relativ sicher.

Klar, aber was bringt es dir wenn ein keylogger auf windows mitliest?
 
Ich würde sagen... Nichts... :D
 
Für die Login Daten in der VM die Bildschirm Tastatur benutzen. Zur Auswertung müsste man die Maus verfolgen, da das aber nur relativ ist...
 
Trotzdem sind die Geräte ja nicht getrennt... Der Keylogger, loggt ja alle gedrückten Tasten mit.
 
Hallo. Lies das mal und alles ist in Ordnung


Sollte auf dem Windows-PC ein Keylogger installiert sein, scheitert dieser an der Virtualisierungs-Software, da die virtuelle Umgebung sich vor den normalen Keyboard-Treiber einklinkt. Windows-Trojaner sind ebenfalls außer Gefecht gesetzt, da die unterschiedlichen Architekturen einen Übergriff verhindern.
 
Ah... Jetzt... OK... :D
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Wo hast du das her?

Trotzdem erkennt der Logger doch, dass du ne Taste btätigst, und ergo zeichnet er sie auf?! Weil deine Tastatur ja am Host hängt...
 
Nordwind2000 schrieb:
Ah... Jetzt... OK... :D
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Wo hast du das her?

Trotzdem erkennt der Logger doch, dass du ne Taste btätigst, und ergo zeichnet er sie auf?! Weil deine Tastatur ja am Host hängt...


Sollte es sich um einen Hardware Keylogger handeln, schon. Aber da es sich um einen privaten Arbeitsplatz PC handelt denke ich nicht das da einer installiert wurde. Es sei denn, der PC wird auf der Arbeit für private Zwecke genutzt, da könnte es sein, dass der Chef sowas installieren lies, oder hat, um seine Mitarbeiter trotz (Datenschutz) zu kontrollieren.
Softwaremäßig in einer VM unter Linux nicht möglich.
 
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