1.
Der Cache von WinXP ist im Vergleich zu dem Cache von Win7 oder Linux recht schlecht. Das merkt man daran, dass WinXP sehr viel öfter auf die Platte zugreift als die anderen Betriebssysteme.
Daher ist ein Umstieg weg von WinXP schon eine gute Idee.
2.
1 GB RAM ist eigentlich gar nicht mal wenig, sondern für Internet, Fotos und Musik völlig ausreichend.
3.
Linux hat den großen Vorteil, dass man da im Internet rumsauen kann, ohne dass es das Betriebssystem beeinträchtigt. Man kann bösartige Webseiten ansurfen und sich dabei Schädlinge einfangen, ohne dass diese das Linux-OS negativ beenflussen können, da sie schlichtweg vom OS nicht die Berechtigung dazu bekommen.
Daher ist Linux für Anfänger im Internet eine der besten Möglichkeiten, da man sich um Viren etc gar keine Gedanken machen muss.
Es ist schlichtweg völlig egal, ob man sich Viren einfängt oder nicht, da diese Viren keinen Schaden anrichten können.
4.
Debian ist zwar eines der zuverlässigsten Linux-Systeme, allerdings ist es auch recht schwierig einzurichten, auf jeden Fall für Anfänger völlig ungeeignet. Daher wäre ubuntu besser, das auf Debian aufbaut.
Die alte Version 10.10 soll dabei noch zuverlässiger sein als die neue Version 12.04.
Als Oberfläche würde ich nicht unity nehmen, sondern Gnome Mate (bunter, mehr Möglichkeiten, mehr Platz an der linken Seite) oder XFCE (sehr schlank und effizient, xubuntu).
5.
Ein Computer macht unabhängig vom Betriebssystem mehr Spass, wenn man üppigen RAM (ab 4 GB aufwärts) hat (zumal RAM sehr wenig kostet) und eine schnelle SSD (die mittlerweile auch nur noch soviel wie eine Tankfüllung kostet).Google hat vor Jahren mal ihre Hardwareanforderungen veröffentlicht. Demnach ist Rechenleistung erstaunlicherweise gar nicht so wichtig, sondern damalige billigste Celerons haben völlig ausgereicht. Aber der RAM-Bedarf war sehr groß. Single-Core ist also nicht das Primär-Problem. Der RAM und die Software sind die Hauptprobleme. Natürlich machen sich mehr Rechenkerne umso stärker bemerkbar, je weniger man davon hat. Unter Quad-Core geht bei mir persönlich gar nichts mehr, aber für Internet und Musik reicht ein Single-Core auch locker aus.
Auf herkömmliche Platten sollte man nach Möglichkeit verzichten, zumal dann wenn man nur im Internet surft oder Musik anhört (wenig Speicherbedarf).
Ob allerdings alle Fotos und Videos auf die SSD passen ist die Frage.
Das ganze am Besten noch mit einer mehrkernigen sparsamen CPU und der Rechner ist immer an und allzeit bereit.
Wenn der Rechner sowieso immer an ist, dann installiert man gleich auch Skype und benutzt ihn nebenbei als preisgünstiges (Bild-) Telefon und eventuell sogar nebenbei als Server für andere Rechner oder nebenbei als Video-Rekorder (sofern eine entsprechende DVB-Karte eingebaut ist).
6.
Man sollte auch den Grafiktreiber bedenken.
NVidia funktioniert besser als AMD/ATI unter Linux.
7.
Wozu sollte man sich mit einer Surf- und Musik-Maschine zufrieden geben, wenn man für nur geringen Mehraufwand auch eine Medienzentrale haben kann, mit der man alles machen kann?
Internet, Musik, Fotos, Video abspielen, Videos vom Satelliten oder Kamera speichern oder im Intranet streamen, Telefonieren etc pp.
7a.
Bezüglich Medienzentrale:
Wozu sollte man also diesen Computer überhaupt noch an einen PC-Monitor anschließen und nicht direkt an einen Fernseher?
Dann hat man ein sehr viel größeres Bild und spart sich den Kaufpreis des PC-Monitors.
Fernsehen kann man natürlich weiterhin über den Fernseher, aber auch über den PC, sofern eine DVB-Karte eingebaut ist.
Für die Augen ist ein großer Fernseher besser als ein kleiner Monitor.
Nicht nur wird das Sichtfeld besser ausgefüllt, sondern die Blickwinkelunabhängigkeit ist bei einem Fernseher viel besser als bei einem PC-Bildschirm.
Man kann sich also die Anschaffung des PC-Bildschirms sparen, oder aber wenn man bereits sowieso einen hat, dann kann man auch PC-Bildschirm und Fernseher gleichzeitig parallel am PC betreiben.
Wozu sollte man sich überhaupt einen eigenständigen TV-Receiver kaufen, wenn man sowieso einen PC hat?
Einfach eine billige DVB-Karte eingebaut und der Receiver ist fertig.
Das Geld hat man dann gespart.
Ein PC hat auch mindestens eine Festplatte, also braucht man dann keinen Festplatten-Receiver.
Das Geld sollte man effizient einsetzen und nicht in halbgare Sachen investieren, sondern einmal richtig.
Man braucht keinen PC-Monitor, man braucht keinen Receiver.
Man braucht nur einen Fernseher und einen PC.
Selbe Funktionalität, aber weniger Kosten und wesentlich bessere Bedienbarkeit.
Werbung kann man dann auch gleich bequem herausschneiden und die Filme werbefrei auf DVD brennen oder einfach auf der Platte lassen.
Sowas kann ein normaler Receiver nicht.
Was sagt eigentlich der Receiver zu einem, wenn man man mit dem mal telefonieren möchte?
Das kann der wohl nicht und wird nichtmal antworten.
Das Festnetz-Telefon spart man sich dann auch gleich, wenn man es richtig macht über Skype.
8.
Wenn man so ein Ding erstmal hat, dann merkt man wie toll das funktioniert und wie viele Daten sich da ansammeln und die man eigentlich nicht löschen will und auch gar nicht löschen muss.
Man will halt nur immer mehr Speicher haben. Kein Problem beim PC. Ein Receiver hingegen wäre da arg limitiert.
9.
Man sollte schon irgendwie irgendwo Zugriff auf einen richtig fetten Rechner haben, wo man einfach alles lagert und alles machen kann, ohne auf direkt bemerkbare Limits zu stoßen, den man auch mal so richtig voll packen kann, ohne dass dem die Puste ausgeht. Einfach mal 20 Videos gleichzeitig umwandeln lassen und trotzdem ganz normal weiterarbeiten. Wenn man urplötzlich auf einige Terabytes an Videos gelangt, dann sollte man die dort auch einfach mal eben so ablegen können, ohne deswegen ins Schwitzen zu kommen.
Laptops, Tabletts, Smartphones, Aldi-PCs sind doch nur Notlösungen, weil es an Rechenleistung, RAM, Speicherplatz fehlt.
10.
Warum "schießt" man sich bei ebay, hood oder amazon oder hier im Forum oder bei hardwareluxx nicht einfach eine günstige MultiCore-CPU nebst passendem Mainboard und RAM?
Das geht für ganz wenig Geld.
Second-Hand, Full-Power, Low-Money.
Zu Faul? Zu Dumm?
In neuen Kram investieren und alten Kram abstoßen statt tatenlos auf dem Zahnfleisch herumkrebsen.
So bekommt man für ganz wenig Geld deutlich mehr Leistung.
Es ist keine Pflicht, am Ende der Nahrungskette zu vegetieren.