News Ubuntu: Durchblick bei Canonicals Software-Imperium

fethomm

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Canonical ist ein umtriebiges Unternehmen und erstellt seine Software auf vielen Gleisen gleichzeitig. Die Anwender verlieren dabei leicht den Überblick und wissen nicht was sie künftig erwartet. Olli Ries, Direktor für Produktstrategie, versucht in einem Blogeintrag die einzelnen Gleise in einen Bahnhof zusammenzuführen.

Zur News: Ubuntu: Durchblick bei Canonicals Software-Imperium
 
Ich frag mich immer noch, was dieser MIR Quatsch bringen soll!

Nur das Snappy-Paketformat, könnt mich mal wieder reizen, Ubuntu zu versuchen.
 
Ich bezweifle, dass die das alles zu einem guten "Produkt" zusammenfließen lassen können, dafür macht das alles einen zu chaotischen Eindruck.
Auch die fehlgeschlagenen Smartphone-Betriebssystemfinanzierung war da nicht hilfreich.
 
flappes schrieb:
Ich bezweifle, dass die das alles zu einem guten "Produkt" zusammenfließen lassen können, dafür macht das alles einen zu chaotischen Eindruck.
Auch die fehlgeschlagenen Smartphone-Betriebssystemfinanzierung war da nicht hilfreich.

Es gibt doch schon Smartphones mit Ubuntu.

Ich freu mich schon :) Wie im Artikel erwähnt, sind die Kritiker zu beschränkt das "Große Ganze" zu sehen.
 
Bisher sind die LTS Versionen von Ubuntu auf meinen Linux Missionen erste Wahl. Ein Ausflug zu Open Suse hat mich nicht überzeugt. Mint fand ich ganz nett dort aber mach aus meiner Sicht eher die Debian Basis Sinn, mal sehen wann sich diese Erkenntnis durchsetzt. Mit einem Ubuntu Phone liebäugele ich auch, konnte mich aber noch nicht überwinden, da ich noch auf Sailfish oder Cyanogen warte (wegen der Android Apps ). Ich warte mal auf die Convergence Lösung und schau dann wie weit die anderen bis dahin sind. Für ein Android, MS oder IOS Gerät werde ich jedenfalls kein Geld ausgeben. Die MIR Diskussion (und manch andere) entzieht sich meinem Verständnis. Soweit geht die Offenheit bei Canonical wohl nicht uns zu erläutern welche Strategie dahinter steckt.

Dank Windoof 10 rechne ich mit neuen Linux Interessenten (bzw. ich hoffe darauf). Danke für den Versuch Licht in Canonicals Strategie zu bringen, es ist nur ansatzweise gelungen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meine Chefin nutzt das erste Ubuntu-Phone und will es nicht missen.

Die Vision klingt ähnlich wie Win10-Features, nur vertrauenswürdiger und schneller :D
Der Tag an dem das Smartphone alle PC-Aufgaben übernimmt, ist noch 2-4 Jahre entfernt (je nach Budget). Die Frage ist nur wer das Rennen zuerst macht und damit auch Erfolg hat. Ubuntu müsste sich so langsam sputen, viel Bürosoftware müsste kompatibel werden oder über Emulatoren laufen. Niemand will die einschränkungen einer App auch an einem großen Bildschirm haben wollen.

Mir tun nur die Gamer leid, die irgendwann aufgrund der Inputdelays/Wirelesslatenzen eventuell irgendwann draufzahlen müssen für direkt kabelgebundene Ein- und Ausgabegeräte :(
 
Blöd nur, dass man sich mit Click und Snappy von der Debian-Basis und dem Konzept der Vermeidung von Redundanzen verabschiedet. Damit ist - so sehr wie ich mir seit Jahren wünsche - Ubuntu für mich nicht mehr im Fokus.

Debian lief bereits seit 2009 auf dem Neo FreeRunner. Das mit einem zweiten X-Server auszustatten, der im Falle einer Display-Anschlussmeldung aus dem Hibernate kommt, wäre schon vor Jahren möglich gewesen. Auf dem FreeRunner krankte es damals nur an den damals üblichen Faktoren (CPU/GPU/RAM/Speicher/Bandbreite). Technisch war damals schon alles möglich. Ein LXDE (wars glaub ich) war per VNC beispielsweise ansprechbar. Und externe USB-VGA-Adapter kamen damals auch gerade "in Mode" / waren theoretisch nutzbar.

Schade, dass man sich hier von der bisherigen Nutzerschaft der Distribution wegbewegt.

Auch die Idee mit der Konvergenz ist spannend. Hat man doch das beispielsweise dafür nötige "Ubuntu One" (Cloud service von/für Ubuntu) exakt zu dem Zeitpunkt aufgelöst, als man anfing, ein "Ubuntu for Phones" herauszubringen. o.0

Regards, Bigfoot29
 
Den Artikel finde ich aufschlussreich, hätte mich aber über eine klarere persönliche Einschätzung und Beurteilung des genannten Problems gefreut, besonders auf dem Hintergrund des Windows 10 Artikels. Hier wäre eine Verknüpfung beider Artikel gut gewesen.

Auch wenn es nicht Schwerpunkt des Artikels war, hätte ich mir, da der Autor, Ferdinand Thommes, sich in der Linux-Welt bestens zu Hause fühlt, eine Einschätzung zu offeneren Linux-Versionen sehr gewünscht.

Ich selbst habe lange Zeit mit Ubuntu produktiv gearbeitet und habe über Ubuntu nach mehr als 20 Jahren Windows-Nutzung den Absprung aus der Windows-Welt geschafft. Ich fand jedoch später die auch im Artikel beschriebene Eigenbrötelei, hier in Bezug auf Unity, einen den falschen Schritt. Auch die Kopplung von Unity an potentere Hardware (3D fähig) gefiel mir letztlich nicht, da ich auch den gestiegenen Ressourcenbedarf bei allen anderen Betriebssystemen (Windows, Mac, iOS, Android, etc.) einfach schrecklich finde.

Ich halte ArchLinux für eine gelungene Alternative, da einem dort alle Möglichkeit offen gelassen werden, wie man sein System einrichten möchte. Mit Installationsscrips wie von 'helmuthdu' ist die Installation auch gar nicht mehr so schwer, und sollte man sich davor immer noch fürchten, bietet Manjaro eine exzellente Alternative.

Trotzdem vielen Dank für den Artikel.
 
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mike4711 schrieb:
Den Artikel finde ich aufschlussreich, hätte mich aber über eine klarere persönliche Einschätzung und Beurteilung des genannten Problems gefreut, besonders auf dem Hintergrund des Windows 10 Artikels. Hier wäre eine Verknüpfung beider Artikel gut gewesen.

Auch wenn es nicht Schwerpunkt des Artikels war, hätte ich mir, da der Autor, Ferdinand Thommes, sich in der Linux-Welt bestens zu Hause fühlt, eine Einschätzung zu offeneren Linux-Versionen sehr gewünscht.
...

Ich bitte hier zu beachten, dass es um die Kategorie News geht, nicht um Artikel. Bei News ist der Sachverhalt gefragt und möglichst wenig bis gar keine eigene Meinung.
 
Entschuldigung. Das hatte ich übersehen.

Vielleicht wäre dieses Thema dann einen Artikel wert, auch in Kombination mit dem Artikel zu Windows 10.

Viele Grüße
Michael
 
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