Ubuntu und Win7 auf einer SSD ?

CpU & GrAkA

Lt. Commander
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Guten Tag liebe CB'ler,

Da ich momentan Win7 auf meiner SSD habe, aber auch mal gerne Ubuntu "testen" bzw. damit arbeiten würde, stellt ich mir nun die Frage ob ich Ubuntu so einfach auf meine SSD setzen kann. Momentan sind noch 39 GB frei.

Ich würde gerne wissen, ob der Speicher reichen wird mit einigen Programmen unter Ubunu, die Daten werden auf HDDs gespeichert.

Wie müsste ich vorgehen ? Momentan habe ich auf C: nur eine Partition mit Win7. Und kann ich dann Ubuntu einfach wieder "deinstallieren" ohne das ich mir den Bootloader zerschieße ?
 
Einfachste Möglichkeit: Live CD oder VM
Da kannst du ausprobieren ohne irgendwas großartig ändern zu müssen ;)
 
CpU & GrAkA schrieb:
Und kann ich dann Ubuntu einfach wieder "deinstallieren" ohne das ich mir den Bootloader zerschieße ?

nö, außer du bist linux freak - außer die wiederherstellung funzt mit der windows DVD
 
Tolle Tipps hier.

Ubuntu bietet Dir die Installation via WUBI an.

Wubi installiert Dir Ubuntu auf einer bestehenden Windows Partition. Ohne etwas an der SSD / HDD zu ändern. Ähnlich wie bei einer VM richtet WUBI nur ein Hardfile ein, das dann als Ubuntu HDD dient.

Dann richtet er noch einen Bootmanager ein. Dann kannst Du beim Rechnerstart auswählen, welches OS du starten willst.

Und das tolle. Genau so einfach wie das Installieren geht auch das Deinstallieren. WUBI trägt sich ganz normal in die Softwareliste von Windows ein und Du kannst es mit einem Mausklick wieder deinstallieren.
 
Also entweder wie BlubbsDE sagt über Wubi, oder bei der SSD Partition ca 15 GB abzweigen und dann bei der Ubuntu installation "etwas anderes" wählen. Danach die Lehre Partition auswählen da vielleicht 2 GB Swap und die anderen 13 GB fürs System "/".
Den Windows 7 Boodloader herstellen sollte jeder der Google benutzen kann hinbekommen :)
 
Wenn ich es über Wubi mache, profitiert Ubuntu auch von der SSD-Performace, eigentlich ja oder ?
 
Ja, aber so eine WUBI dürfte immer einen Hauch langsamer sein als eine native Installation. Zum Testen ist es aber mehr als ausreichend. Für eine permanente Nutzung würde ich eher auf eine entsprechende Aufteilung der Partitionen auf der SSD setzen.
Partition 1: das kleine Rescue-Gedöns von Windows
Partition 2: das, was Windows C: nennt
Partition 3: Linux Swap
Partition 4: Mountpoint / (also das eigentliche System)
Auf irgend einer anderen Festplatte landet dann der Mountpoint /home, also die User-Verzeichnisse. Das bremst den Login ein klein wenig aus, dafür sind deine "Eigenen Dateien" vollkommen losgelöst vom eigentlichen Betriebssystem.
 
Wenn Du per WUBI auf einer SSD installierst, dann ist der Geschwindigkeitsunterschied zu einer Installation auf einer eignen Partition nahezu nicht vorhanden. Sprich, höchstens Messbar.

Wenn das Ganze auf einer HDD passiert, dann ist der Unterschied schon größer. Aber für Dich ja in Deinem Fall kein Thema.
 
Vielen Dank an euch ! Ich habs jetzt mal per WUBI installiert und es läuft von der Performace echt gut.

Nur gibt es noch ein paar Probleme:

- Momentan noch ein Deutsch/Englisch Mix ( Muss Updates laden )
- Keine Wirelessverbindung eingrichtet ( Muss erstmal schauen wie ich das hinbekomme ^^ )
- Mauszeiger flattert manchmal komisch ( Treiber ? )
- Anzeige auf dem Monitor hat trotz richtiger Auflösung einen Rahmen + 2. Bildschirm wird nicht erkannt ( vllt auch Treiber ? )
 
Ja. Alles Treiberprobleme :)

Obgleich ich schon lange kein WLAN Device mehr hatte, was nicht direkt von Ubuntu eingerichtet wurde.

Gerade der VGA Treiber ist wichtig. Ubuntu installiert keinen proprietären Hersteller Treiber. Das musst Du von Hand nach holen.

Lass Ubuntu erst einmal alles Updaten. Und dann kümmere Dich um die Treiber. Der Deutsch / Englisch Mix ist eben normal. So eine CD hat nicht viel Platz. Die deutschen Dinge lädt Ubuntu dann via Updates nach.
 
Brauche ich spezielle Treiber, oder gehen die auf den CDs mitgelieferten auch ?
 
Also WLAN-Geräte brauchen in den allerseltensten Fällen noch separate Treiber. Andererseits wirds auch knifflig, wenn wirklich mal was extrem exotisches auftaucht, denn dann darf man den Treiber selbst kompilieren...

Was die Grafikkarte angeht: Nachm ersten Start sollte sich eigentlich Jockey melden und dir die proprietären Treiber für ATI bzw. NVidia anbieten. Das Zeug zieht er dann aus den Online-Repositories, die CD kannst du eigentlich zu den Akten legen. Ich würde aber nicht darauf wetten, dass die Treiber im offiziellen Repository schon fit für eine GTX670 sind. Hier würde ich eher auf https://launchpad.net/~ubuntu-x-swat/+archive/x-updates setzen.
 
Mein Wlan Stick von AVM wird momentan nicht erkannt. Weiß jemand Rat ? Kann ich die Verbindung manuell einstellen ?

EDIT:

Ich komm gerade echt nicht mehr weiter. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass der Wlan Stick Treiber fehlt oder dass ich einfach zu blöd bin. Ich bekomme keine Wirelessverbindung eingerichtet...
 
Zuletzt bearbeitet:
CpU & GrAkA schrieb:
Guten Tag liebe CB'ler,

Da ich momentan Win7 auf meiner SSD habe, aber auch mal gerne Ubuntu "testen" bzw. damit arbeiten würde, stellt ich mir nun die Frage ob ich Ubuntu so einfach auf meine SSD setzen kann. Momentan sind noch 39 GB frei.

Ich würde gerne wissen, ob der Speicher reichen wird mit einigen Programmen unter Ubunu, die Daten werden auf HDDs gespeichert.

Wie müsste ich vorgehen ? Momentan habe ich auf C: nur eine Partition mit Win7. Und kann ich dann Ubuntu einfach wieder "deinstallieren" ohne das ich mir den Bootloader zerschieße ?

in der Regel sollte man zuerst Daten sichern bevor man überhaupt mit dem Gedanken spielt Dualboot zu fahren. Erst danach sollte man sich damit befassen.

Bei Ubuntu gibt es eine Howto Seite die detalliert auch erklärt ( mit Bildern) wie man das erreichen kann.

KLICK

Meine Erfahrungen mit Windows waren immer sehr negativ und so hab ich meistens erstmal die Platte gelöscht wo Windows draufwar und hab zuerst die Windows CD /DVD zur Installation eingelegt. Danach hab ich über Manuelle Installation die Partitionierung der Platte vorgenommen indem ich zuerst eine kleine Primäre (C:, 500MB größe ) erstellt habe ,danach eine Größere wo Windows drauf arbeiten sollte ,rest freigelassen .Anschliesend mit NTFS beide Partitionen Formatiert und Windows auf D: installiert ( Nicht C: ) . Alle Patches & Fixes drauf , Treiber rein und windows so konfiguriert wie ich es wollte. Wie ich fertig war ,System runtergefahren , wieder Eingeschaltet und Windows CD/DVD durch Linux CD/DVD ersetzt. Linux dann im freien Plattenbereich Installiert (Ubuntu) . Dort wurde Windows 7 erkannt und der Bootloader automatisch in C: Integriert sowie Grub zum booten und Auswahl des Betriebsystemes mit. Man sollte Windows 7 niemals die alleinige Herrschaft auf der Festplatte erlauben ,dann ist auch problemlos Dualboot möglich. Sofern meine Erfahrungen mit dem "Müll" Windows.
Es gibt natürlich auch frickel Lösungen diese sind aber mehr halbherzig und oftmals instabil. Jedenfalls sind auch da meine Erfharungen darin mehr schlecht als recht. Ich Leugne es nicht das die eine oder andere Möglichkeit funktioniert nur dies ist oftmals die Minderheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Linux-Treiber für den Wlan Stick hatte ich heute Mittag auch schonmal vor mir. Nur kenn ich mich unter Linux noch nicht gut aus. Installiert man hier Treiber anders ? Bei der Treiberdatei öffnet sich nämlich nur ein Texteditorfenster.

Den anderen Weg werde ich vermutlich dann morgen einmal versuchen, sollte ich es mit dem altern Linuxtreiber nicht hinbekommen.
 
USB Sticks ( dazu gehört auch DVB-T und auch Wlan Sticks dazu) , werden nicht alle auf anhieb mit Treiber versorgt. Es gibt durchaus einige Exotische Modelle wo man Manuell die installation vornehmen muss. Als erstes muss man aber auch hier herausfinden welchen Stick man hat.
Da er an USB Angeschlossen ist muss man also an USB herausfinden welcher Stick da drannhängt. Dazu gibt man in der Konsole ein :

Code:
lsusb

Auf meinen PC hab ich zur Veranschaulichung einen DVB-T Stick genommen. die ausgabe des Befehls in der Konsole bringt das zum Vorschein :

Code:
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 005 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 006 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 008 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 009 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 003 Device 002: ID 046d:c016 Logitech, Inc. Optical Wheel Mouse
Bus 003 Device 003: ID 0518:0001 EzKEY Corp. USB to PS2 Adaptor v1.09
Bus 002 Device 002: ID 048d:1336 Integrated Technology Express, Inc. 
Bus 006 Device 002: ID 05e3:0608 Genesys Logic, Inc. USB-2.0 4-Port HUB
Bus 006 Device 003: ID 05e3:0608 Genesys Logic, Inc. USB-2.0 4-Port HUB
Bus 006 Device 004: ID 2040:c000 Hauppauge Windham

Wie man unschwer erkennen kann ist mein DVB-T Stick ein Modell von Hauppauge

Jedes Gerät wird duch eine ID gekennzeichnet ,so das Linux die Geräte auch erkennen und entsprechend Ansprechen kann . Im Beispiel meines DVB-T Sticks ist es die ID 2040:c000

So kann man die Kennungen der Hardwarekomponente im USB Bereich leicht herausfinden.
der Zweite Schritt ist herauszufinden ob überhaupt ein Treiber zur Hardware zu verfügung steht.

Dazu muss man wissen das Linux alles zum Booten/erkennen der Hardware und deren Treiber in einem Protokoll speichert. Dieses kann man in der Konsole mit den Befehl

Code:
dmesg

Sich anzeigen lassen. Natürlich ist dies eine viiieeeeel zu lange Liste und alles merken muss man sich auch nicht Man kann sich auf das wesendliche beschränken dazu muss man ein paar Befehle zu Linux kennen . Den ersten haben wir ja schon (dmesg) , nun müssen wir auch hier wissen das Ausgaben über Befehle weiterleitbar sind .Für das verwendet Linux nur ein Zeichen das | Zeichen. Es steht für Pipe kann man als grob als Rohr Oberflächlich weiterleiten Bezeichnen. Mit dmesg | ist aber noch nicht alles getan. Wir wissen un das wir die Ausgabe des Befehls dmesg weiterleiten können aber nur wohin ? . Dafür hat Linux auch einen weiteren Befehl greb (grob übersetzt greifen oder suchen) . Mit diesem Befehl kann man also sich eine Ausgabe durchsuchen lassen. Mit dmesg | greb können wir jetzt was durchsuchen aber es fehlt immer noch was um sich ein Akzeptables Ergebnis anzeigen zu lassen. Man Kann grep auch Anweisen lassen nach einem Sichtwort zu suchen. Der korrekte Syntax dazu wäre dann :

Code:
dmesg | grep stichwort

Damit kann man sich in der dmesg alles nach einem Kriterium anzeigen lassen.

In dem Beispiel von meinem DVB-T Stick würde dies so aussehen

Code:
dmesg | grep Hauppauge

Da ich durch lsusb ja weis das es ein Gerät von Hauppauge ist

Das Ergebnis bei mir sieht so aus :

Code:
[ 9245.352754] sms_ir_init: Input device (IR) SMS IR (Hauppauge WinTV MiniStick) is set for key events
[ 9245.384318] input: SMS IR (Hauppauge WinTV MiniStick) as /devices/pci0000:00/0000:00:10.0/usb6/6-1/6-1.2/rc/rc0/input14
[ 9245.384624] rc0: SMS IR (Hauppauge WinTV MiniStick) as /devices/pci0000:00/0000:00:10.0/usb6/6-1/6-1.2/rc/rc0
[ 9245.396582] DVB: registering new adapter (Hauppauge WinTV MiniStick)

Dies zeigt an das mein DVB-T Stick korrekt erkannt wurde und auch mit entsprechenden Treibern ansprechbar ist. Ich brauche hier nur noch den Videoplayer starten und die channel.conf aufrufen um meine DVB-T Programme anzusehen. Und wenn ich faul bin nehme ich eben die IR Fernbedienung und switche duch die Channels.

Nach dem gleichen Schema muss man auch bei WLan USB Sticks vorgehen.

Ubuntu hat dafür eine Umfassende Seite für solche Wlan Sticks wo man nachlesen kann was man bei welchem Modell beachten muss und welche Firmware verwendet werden soll um den Stick zum arbeiten zu Bewegen

HIER KLICKEN
 
mach mal in ner konsole "lsusb" [das erste ist ein L], während der Stick angeschlossen ist. Mal sehen, ob wir nicht zufällig die Geräte-ID bekommen
 
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