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NewsÜberwachung: Microsoft hat Bitlocker-Schlüssel heimlich an das FBI weitergegeben
Microsoft hat dem FBI Bitlocker-Schlüssel übergeben, damit die Ermittlungsbehörde auf gesicherte Nutzerdaten zugreifen konnte. Der Konzern hat die Vorgänge gegenüber Forbes bestätigt. Vorausgegangen war ein gültiger Gerichtsbeschluss, pro Jahr soll es rund 20 Fälle geben.
"Wenn man einen PC mit Bitlocker einrichtet, fordert Microsoft die Nutzer bei der Installation standardmäßig auf, sich bei einem Microsoft-Konto anzumelden. Automatisch landet der Bitlocker-Schlüssel dann im persönlichen Konto."
Ich bin zutiefst geschockt - nicht. Zero Trust sollte seit spätestens einer halben Dekade Usus sein, überall. Aber selbst bei uns in der Firma ist dies schwer in die Köpfe aller zu bekommen.
Nüchtern betrachtet muss man sagen, Microsoft untersteht der eigenen Regierung.
Will ich meine Daten sicher haben, ist das letzte, was ich tun sollte, diese in eine kommerzielle Cloud zu laden, zumindest ohne lokale Verschlüsselung, wo ich auch langfristig den Zugriff drauf habe.
Mensch, wie gut dass fast jede Behörde und fast jede Firma (Dank geht raus an Bechtle und Co.) mit Windows unterwegs ist. Wie kann man nur so seine Souveränität aufgeben?
Wenn es "nur" um richterliche Beschlüsse ging und die auch Hand und Fuß hatten ist ja erst mal nichts dagegen zu sagen. Das wäre in der EU nicht anders. (Realistisch, ohne AntiMS_Brille betrachtet.)
"Die Reichweite der US-Gesetze endet hier jedoch nicht. Die Jurisdiktion der Vereinigten Staaten kann laut dem Gutachten nicht nur europäische Tochtergesellschaften US-amerikanischer Unternehmen erfassen. Sie hat auch das Potenzial, rein europäische Unternehmen zu treffen, sofern diese relevante geschäftliche Verbindungen in die USA unterhalten."
Laut Microsoft wollte Sicherheitsbehörden bereits im Jahr 2013, dass der Konzern eine Hintertür in das Verschlüsselungssystem einbaut. Dem habe man sich aber verweigert.
Wenn es "nur" um richterliche Beschlüsse ging und die auch Hand und Fuß hatten ist ja erst mal nichts dagegen zu sagen. Das wäre in der EU nicht anders. (Realistisch, ohne AntiMS_Brille betrachtet.)