Überwachungskamera

DLX23

Lt. Junior Grade
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Sep. 2015
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Hallo,

ich weiß nicht ob es hier die passende Kategorie ist, falls nicht möge ein Mode dass bitte in das korrekte Forum verschieben. Danke.

Ein Freund hätte gerne eine eine HD Überwachungscam für Außen, welche er an sein Haus anbringen kann, die den innenhof filmt. Das ganze sollte über WLAN laufen und 24h aufgezeichnet werden. Dachte da evtl an ein Synology NAS mit wd surveillance platten. Die Frage ist nur welche Cam könnt ihr empfehlen ? Welches NAS ? Und wieviel TB sollte dies haben ?
 
Budget?
Einsatzzweck? Hobby/Privat oder Gewerblich?
HD heisst 720p oder doch eher FullHD (1080p)?
Sichtwinkel horizonal/vertikal (in Grad)?
Brauchts Nachtsicht? Wenn ja: Reichweite?
Bewegungserkennung brauchts demfall nicht weil ja sowiso 24/7 aufgezeichnet wird?
WLAN 2.4 oder 5 Ghz? Grundsätzlich wäre die professionelle (und wesentlich stabilere) Variante mit einem Netzwerkkabel (Daten und Strom via PoE) - da man dann sowiso Strom an den Montageort haben muss...
Gibts im Sichtfeld Gegenlicht oder generell Lichtquellen (z.B. Sonne, Lampen, spiegelnde Fenster, etc) die den Fokus / Helligkeitssensor der Kamera beeinflussen könnten?
Ist die Cam am Montageort sonnen- regen- und spritzwassergeschützt oder eher nicht?

Synology NAS mit entsprechenden Platten ist grundsätzlich schon mal eine gute Idee.
 
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Da gibt es so viele Faktoren die man zu beachten hat und so viele Informationen, die einfach nicht genannt wurden.

Beispiel:
Man kann für 100 Euro Kameras mit 1080p Aufnahmen und 60 FPS besorgen, die mit XX Euro (microSDXC Preis) einen halben oder ganzen Tag aufnehmen und die älteste Datei immer überschreiben. Plus Verkabelung kann man für unter 500 Euro eine super Qualität bei Tag haben, die den ganzen Tag aufnimmt.
Kann man sogar mit Dashcams realisieren.
Mit Bewegungsmelder kann man so sein Auto und seine Garage überwachen, sogar die gesamte Fahrt.

Die wichtigste Fragen:
- was darf das Ganze kosten?
- wie gut muss die Bildqualität sein? (wie hoch ist die Reichweite?)
- wie lange müssen die Aufnahmen gespeichert bleiben?
- muss auch bei Nacht aufgenommen werden? (darf es zusätzliche Außenbeleuchtung haben?)
 
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hui, stimmt da gibt es ja eine menge zu beachten.
HD oder Full HD ist denke ich nicht so wichtig, full hd wäre vlt schöner ?
Den Sichtwinkel weiß ich leider nicht, damit kenn ich mich nicht aus.
Nachtsicht ja, definitiv. Reichweite maximal 6m. Bewegungserkennung brauch ich nich da ja 247/ aufgezeichnet wird. WLAN ist beides vorhanden, denke nur 2,4 wäre besser wegen der höheren reichweite ?
Gegenlicht gibt es soweit keins, maximal die Sonne morgens. Der Montageort sollte Sonnen,Regen und Spritzwassergeschützt sein.

edit:
Maximalkosten hab ich keine, ich soll erstmal Angebote einholen.
Gespeichert werden soll das ganze 7 Tage, so das man quasi immer eine Woche zurück schauen kann.
 
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Die Frage ist viel eher:
Könnten Passanten die nicht davon wissen gefilmt werden? Postbote? Nachbarn?
Falls ja ist sowas strafbar und kann ganz schön ins Geld gehen (spreche da aus Erfahrung meines Nachbarns gegenüber).
Beziehungweise muss es speziell gekennzeichnet werden (wenn es wirklich nur eigenes Grundstück ist! Sollten da 2m öffentlicher Fußweg dabei sein habt ihr schon verloren).
 
Nein es können keine anderen Menschen gefilmt werden, auch ein Fußweg oder ähnliches ist nicht drauf.
 
Bei nur 6 Meter kann das Ganze sehr günstig gemacht werden.
Bei 6 Meter kann man auch locker auf Bewegungsmelder setzen, sodass man sich gigantische Festplatten sparen kann bzw. alles auf eine bspw. 128 GB oder 256 GB microSDXC Karte passt.
Eine kleine Lampe für die Nacht, ersetzt die teurere Nachtsichtfunktion einer Kamera.
2,4 GHz ist besser für die Reichweite.

Wenn trotzdem 24/7 aufgezeichnet werden soll: Wie lange? Über ein Monat? Über ein Jahr? Für immer?

Was man auch bedenken sollte:
- muss die Kamera "unsichtbar" sein oder deutlich sichtbar?
- muss es absolut sicher sein oder darf ein "Verbrecher" mit einem 40 Euro Jammer das WLAN Signal einfach blockieren/überlagern und die Kamera somit sinnlos machen? ;)

Rechtlich gesehen kann du auf deinem Grundstück aufnehmen wie du lustig bist.
Ja, sogar im Auto darfst du während der gesamten Fahr alles und jeden aufnehmen, solange du diese Aufnahmen nicht veröffentlichst und dafür sorgst, dass niemand anderes diese einfach veröffentlichen kann.
Und beim Zeigen der Aufnahmen muss es ein Richter erst als Beweismittel zulassen.

Das ist ein Thema, bei dem es viele Falschinformationen oder Halbwahrheiten gibt, die teilweise in den letzten Jahren mit neuen Gesetzen verändert wurden.
Deshalb der Grundsatz:
Du darfst alles und jeden Aufnahmen, ob vom Privatgründstück oder vom eigenen Auto.
Der Zugriff darauf ist die kompliziertere Sache. Du könntest sogar das Schlafzimmer deines Nachbarn aufnehmen, wenn es nicht anders geht. Du dürfest diese Aufnahmen aber weder ansehen oder veröffentlichen. ;)
Für jeden Einzelfall solltest du einfach mal einen dafür spezialisieren Anwalt aufsuchen.
 
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Die Kamera sollte unsichtbar sein, daher auch mit Nachtsicht. Aufgenommen soll wie oben geschrieben 7 Tage, so dass man 7 Tage rückwirkend schauen kann. Es soll wohl zwingend eine WLAN kamera sein. Ob ein anti WLAN jammer sinnvoll ist, gute frage
 
Diese Frage sollte man sich auf jeden Fall gründlich durch den Kopf gehen lassen.

Wenn es darum geht, ein Auto im Hof im Auge zu behalten, ist eine WLAN Kamera eine sehr dumme Entscheidung.
Die guten Teams, die Autos "beruflich" stehlen, haben alle Jammer dabei. Zum Einen gegen WLAN Kameras und zum Anderen gegen GPS Sender, welche in (teureren) Autos verbaut sind.

Wenn es darum geht, die Hühner zu beobachten, um einen Wolfsangriff zu beweisen, ist eine WLAN Kamera absolut okay. Genauso um Kinder oder Jugendliche beim Quatsch machen aufzuzeichnen.

Edit:
Wie groß darf die Kamera sein, wenn die unsichtbar sein muss?
Oder kann das "unsichtbar sein" durch eigenes handwerkliches Geschick realisiert werden? Beispielsweise indem man ein Loch in einer Wand macht und dieses mit der Kamera fast einschließt?

Du siehst, es gibt viele unbeantwortete Fragen. Das Thema Überwachung ist sehr komplex, wenn man es "richtig" machen will.
 
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Strom gibts den am Montageort bereits oder wird das dann erst noch neu verlegt? Weil dann kann man auch gleich ein Netzwerkkabel verlegen und dann mittels PoE arbeiten - sauber, stabiler und die WLAN Problematik bez Jammer umgangen. Du brauchst auch kein PoE Switch dafür weil kann man einem Injektor machen (15 - 20 Euro).

Würde das mit dem Sichtwinkel noch klären, obs 70 Grad oder doch eher dann 150 Grad im Horizontalen sind, ist noch recht wichtig für eine Produktentscheidung. Muss ja keine genaue Berechnung sein, da reicht "Handgelenk * Pi Methode".

Die guten Teams, die Autos "beruflich" stehlen
:lol:
 
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Es geht darum Kinder oder Jugendliche beim Quatsch machen aufzuzeichnen, Handwerkliches Geschickt zum verstecken ist vorhanden. Was strom betrifft frag ich nach
 
Fragt sich dann ob man auf den Videos überhaupt jemand zweifelsfrei identifzieren kann. Aufzeichnen ist ja eine Sache, die kann jeder schnell mal machen (Alltags-Beispiele mit Dashcam und Co wurden bereits genannt). Aber um auch wirklich dann Personen zweifelsfrei (und für strafrechtliche Zwecke verwendbar) zu erkennen und identifizieren zu können (wenn das Material dann auch noch zugelassen wird), eine ganze Andere (stellen sich viele immer so einfach vor, Hauptsache Kamera und Aufzeichnung) - insbesondere bei eher schlechten Lichtverhältnissen ist da bei günstigen Kameras (und bei teuren Kameras aber ungünstig positioniert), recht schnell Schluss.

Das Grundstück abschliessen (Zaun, Tor, etc) ist nicht möglich?
 
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Er meinte ich solle mir mal Angebot für PoE und für Strom einholen was cam's betrifft. habe aber was PoE angeht keine Erfahung was genau ich da benötige.
 
PoE ist einfach ein Netzwerkkabel mit Strom drauf - das geht mit normalen 0815 Netzwerkkabel. Neben Strom fliessen darüber auch normal die Daten - alles nur mit 1 Kabel - ganz praktisch eben für solche Fälle. Damit Strom auf das Netzwerkkabel kommt, brauchst Du entweder einen PoE fähigen Switch (gehts so ab 50 Euro los) oder einen PoE Injektor den man zwischen Router und Kamera klemmt und einfach nur Strom aufs Netzwerkkabel gibt damits PoE kompatibel wird (z.B. https://geizhals.at/tp-link-tl-poe150s-a404552.html?hloc=at&hloc=de&hloc=pl). Da das Teil aber dann nach aussen geführt werden soll, sind analog beim regulären Stromkabel in dem Fall, natürlich auch Dinge wie Blitzschutz und so zu beachten - sprich Installation von einem Elektriker bzw Fachmann ist so oder so zu empfehlen.
 
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Ok, da weiß ich ja was PoE betrifft schonmal bescheid, danke dafür !
 
Highspeed Opi schrieb:
Das ist ein Thema, bei dem es viele Falschinformationen oder Halbwahrheiten gibt, die teilweise in den letzten Jahren mit neuen Gesetzen verändert wurden.
Deshalb der Grundsatz:
Du darfst alles und jeden Aufnahmen, ob vom Privatgründstück oder vom eigenen Auto.
Eigentlich bist genau du derjenige der hier Falschinformationen rausrückt.
Eine Videoüberwachung im Privatbereich ist auch nur zulässig wenn die fremden Personen alle ausdrücklich oder schlüssigem Verhalten zugestimmt haben. Falls man zum Zwecke des Schutzes (Diebstahl, Vandalismus) etc. sein Grundstück überwacht darf Videoüberwachung auch nur das letzte Mittel zum Zweck sein. Wenn du deine Türe offen stehen lässt und dahinter die Kamera laufen lässt wäre diese wieder "illegal" im Einsatz. Die Verhältnismäßigkeit wird dann oftmals durch Richter entschieden was als ersteres immer mit vielen Kosten verbunden ist (sollte man angezeigt werden etc.).

Zwecks Dashcam hier auch:
Eine Dashcam ist nur insofern zulässig wenn sie nur zum Zeitpunkt des Unfalles filmt.
Das machen die meisten ja auch indem sie in einem Fenster von z.b. 20Min filmen und mit Beschleunigungssensor auslösen (und den Rest davor und danach wegcutten und automatisch löschen).
Eine generelle und dauerhafte Aufnahme aller Menschen im öffentlichen Raum ist weiterhin eine Grauzone (Stichwort "Urlaubsvideo"). Falls die Polizei dich damit erwischt, die Kamera kontrolliert und feststellt dass Filmschnitte gespeichert wurden darfst du dich auch hier auf einen Prozess einstellen.

Was ich im Endeffekt damit sagen will ist dass man damit nicht so leichtfertig umgehen sollte. Klar kann es in vielen Fällen zulässig sein aber die Geschichte kann auch ganz schnell in die Hose und damit ins Geld gehen. Mein Nachbar verlor insgesamt fast 9000€ wegen eines Rechtsstreits. Vielleicht sollte man sich vorher von seiner Rechtsschutz und einem Anwalt beraten lassen. Nicht umsonst haben wir in DE eine der härtesten Datenschutzgesetze.
Achja, manches wird auch wieder Bundeslandabhängig geregelt, von daher gibt es auch hier wieder Unterschiede die nicht jeder "so einfach sagen kann"
 
Genau das meine ich.
Mir solchen Aussagen streust du Halbwahrheiten. Wenn du mehr als nur das Zitat lesen würdest, hättest du es vielleicht gemerkt.
Das Zitat alleine stellt es auch wieder in ein falsches Licht, was unter anderem einer der größten Gründe ist, warum Leute wie du so denken.
Irgend eine Seite veröffentlicht einen Absatz und denkt sich ihren Teil, schreibt es und die Leser denken sich ihren Teil durch die halben Infos und der Meinung des Redakteurs. Würde man diese Absätze aber nicht alleinstehend lesen, sondern alle Anderen die dazugehören, steht alles plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Deshalb als Wiederholung:
Man darf alles und jeden filmen, aber der Zugriff darauf ist weit komplizierter. Für jeden Einzelfall sollte man, wie bereits geschrieben, einen Anwalt fragen, der sich wirklich damit auskennt. Also nicht den Anwalt um die Ecke, weil er Anwalt ist, sondern einen Anwalt der sich mit genau solchen Dingen beschäftigt!

Aus diesem Grund sind beispielsweise Dashcams nicht verboten. Die Aufnahme von allem und jeden mit Dashcams sind auch nicht verboten.
Wenn man eine Aufnahme als Beweismittel, bei beispielsweise einem Verkehrsunfall haben will, muss es der Richter erst zulassen!
Wenn man eine Aufnahme als Beweismittel ohne "Zulassung/Erlaubnis" eines Richters einfach veröffentlicht oder damit jemanden bei der Polizei anzeigt, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass man selbst angezeigt wird.

Und zum dritten Mal, weil es wie immer nie genug sein kann:
Für jeden Einzelfall sollte man einen Anwalt befragen, der sich mit genau diesem Thema auskennt. Und zwar genau dann, wenn man den Einzelfall anwendet, weil sich die Gesetze und Rechtssprechungen in den letzten Jahren immer wieder geändert haben oder Neue hinzukamen.

Auch im Fall des TE:
Auf keinen Fall die Aufnahmen, auch wenn es auf dem eigenen Hof ist, einfach veröffentlichen oder der Polizei schicken!
Bevor man jemanden beispielsweise anzeigen möchte, unbedingt mit einem Anwalt sprechen, da man ansonsten vielleicht auch eine Anzeige zu erwarten hat!

Willkommen in Deutschland, wo man für das richtige Handeln oder für das Helfen bestraft werden kann. Und weil es unter anderem so viele Unsicherheiten gibt, sieht der typische Deutsche bei einem Verbrechen lieber weg, anstatt zu helfen. Aber das ist ein anderes, gigantisches Thema.
 
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Moin,

hätte mal ne kurze Zwischenfrage und möchte keinen eigenen Thread aufmachen.
Ich habe eine Synology DS216Play. Diese wurde original von mir über Amazon gekauft und sollte somit die darauf befindlichen zwei Surveillance Lizenzen haben, da ich bisher nichts damit am Hut hatte. Nun wollte ich mir diese
Kamera dazu kaufen. Diese ist in der Liste von Synology auch eingetragen und kompatibel. Dazu brauche ich noch einen POE Injektor.

Kann ich das dann alles so verwenden oder fehlt mir noch was?

Vielen Dank!
 
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