Überweisen nach Schweden

Jenna-G

Cadet 2nd Year
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Juni 2012
Beiträge
19
Hallo liebe Foren-Mitglieder,
ich glaube zwar nicht, dass ich hier annähernd mit meiner Frage richtig bin, jedoch hoffe ich, durch die bereits gelesenen scheinbar kompetenten Antworten, in meinem Belangen voran zu kommen.
Ich studiere demnächst 5 Monate in Schweden und muss daher natürlich monatlich Miete von meinem €-Konto auf ein SEK-Konto überweisen. Mein erster Versuch schlug mit insgesamt 27€ Gebühr bei etwa 160€ Überweisungswert nieder. Hab' ich etwas falsch gemacht oder muss ich damit leben? Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen bezüglich SEK-Überweisungen bei der Postbank gesammelt? Die Versprechen ja ihrerseits keine Gebühren, machen aber leider keine Aussagen zu den Gebühren die von der Empfängerbank kommen könnten.
Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen und entschuldige mich, wenn ich irgendwelche Foren-Regeln nicht beachtet habe.
Schöne Grüße
Jenna-G
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hast du denn für eine Überweisung gemacht?

Eigentlich sollte doch eine SEPA-Überweisung nach Schweden möglich sein. Dies würde auch nicht solche hohen Kosten verursachen.

Wenn du die Überweisung (SEPA) in EUR tätigst, wird dem Empfänger der Betrag in SEK gutgeschrieben.

Mfg
 
Ich kann leider nur sagen, dass es keine SEPA-Überweisung war, sonst wird sie mir hier nur als "Auslandsüberweisung" deklariert. Als Alternative wird mir die €-Überweisung angeboten. Diese habe ich nicht gewählt, weil mir dort die Möglichkeit fehlte einen SEK-Betrag anzugeben bzw. ich so nicht sicherstellen konnte, dass der mir ausschließlich in SEK bekannte Betrag im vollen Maße in Schweden ankommt.

Somit wäre die bessere Alternative wohl ein gut gepufferter €-Betrag?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, online, bei der allseits bekannten Oldenburgischen Landesbank.
 
kann die TE vor Ort nicht Bargeld einzahlen? Bar abheben geht ja oftmals kostenlos, das wäre dann ein Umweg.

Oder die Bank wechseln, das wäre ja ein Grund. Oder bei der Bank beraten lassen, wenn es so eine kleine Landesbank ist.
 
UNd geht es zu zahlen per EU Überweisung oder nur Auslandsüberweisung? Ersteres dürfte ja billiger sein...
 
Ein Möglichkeit wäre die folgende:

- Girokonto bei der ING-DiBa in Deutschland eröffnen mit kostenloser VISA-Karte. Mit dieser kann man gegen eine geringen Gebühr von 0,25% Geld im nicht-Euro-Ausland abheben.
- Girokonto in Schweden eröffnen.
- Am Monatsanfang wenn du deine Geldeingänge auf dem deutschen Girokonto hast diese abheben und in Bar vor Ort auf das schwedische Girokonto einzahlen.
- Miete vom schwedischen Konto überweisen.

Ist vielleicht etwas kompliziert, aber wahrscheinlich mit die kostengünstigste Variante.
 
|MELVIN| schrieb:
...- Girokonto bei der ING-DiBa in Deutschland eröffnen mit kostenloser VISA-Karte. Mit dieser kann man gegen eine geringen Gebühr von 0,25% Geld im nicht-Euro-Ausland abheben.....

IMO kann man mit der DiBa Visa-Karte weltweit kostenlos Geld abheben, solange der Automat das Visa-Zeichen trägt, und das ist nach meiner Erfahrung zu 90% der Fall - so habe ich in Südamerika Geld abgehoben und keine Gebühren bezahlt. Ist es kein Visa-Automat, fallen wohl Gebühren (die 0,25% ?) an.
 
Habe nochmal nachgelesen, es sind sogar 1,25% bei Bezahlungen/Überweisungen in Fremdwährungen. Dürfte aber immnoch eine der günstigsten Varianten für das vorliegende Problem sein.

"Mit der VISA Card können Sie weltweit bei mehr als 33 Millionen VISA Vertragspartnern einfach und bequem mit Ihrer Unterschrift bezahlen. In Euro getätigte Kartenumsätze sind kostenfrei. Umsätze und Verfügungen am Geldautomaten in Fremdwährung werden am Eingangstag mit dem jeweiligen Kurs des Vortags zzgl. 1,25% Auslandseinsatzentgelt umgerechnet. Die Höhe des Auslandseinsatzentgelts ist dem Kontoauszug zu entnehmen."

https://www.ing-diba.de/girokonto/konditionen/

Ich habe die VISA-Karte bisher nur in der Schweiz genutzt, und dort wurden mir die 1,25% berechnet.
 
Das stimmt auch so.. 1,25% bei Abhebungen im Nicht-Euro-Ausland.. war bei mir in Russland ebenso(ING DiBa)
 
@Melvin

Wenn er das so macht kann er auch zur Comdirect oder DKB denn da bezahlt man absolut gar keine Gebühren

Aber zum Thema allgemein. Es scheint aber normal zu sein das der Empfänger für die Umrechung in Fremdwährungen teils doch kräftige Gebühren bezahlt. Und da es dein eigenes Konto ist kriegst du das halt mit.
Um die Gebühren wirst du kaum herum kommen aber vielleicht kannst du ja mal nach einer Bank suchen die geringere Gebühren nimmt denn in Schweden gibt es ja mehr als eine Bank.
 
|MELVIN| schrieb:
...Ich habe die VISA-Karte bisher nur in der Schweiz genutzt, und dort wurden mir die 1,25% berechnet.

Damit bezahlt oder Geld am Automaten abgehoben?

mokabo schrieb:
Das stimmt auch so.. 1,25% bei Abhebungen im Nicht-Euro-Ausland.. war bei mir in Russland ebenso(ING DiBa)

Ein Visa-Automat? Ich habe in Ecuador und Mexico keine Gebühren gezahlt. Mit DiBa-Visa.
 
Steht doch klipp und klar in oben gepostetem Link

Mit der VISA Card können Sie weltweit bei mehr als 33 Millionen VISA Vertragspartnern einfach und bequem mit Ihrer Unterschrift bezahlen. In Euro getätigte Kartenumsätze sind kostenfrei. Umsätze und Verfügungen am Geldautomaten in Fremdwährung werden am Eingangstag mit dem jeweiligen Kurs des Vortags zzgl. 1,25% Auslandseinsatzentgelt umgerechnet. Die Höhe des Auslandseinsatzentgelts ist dem Kontoauszug zu entnehmen.

Keine Ahnung, vielleicht war das ja mal anders.
 
^^
war im April, habe eben noch mal Kontoauszüge angeschaut, keine Gebühr. Wurde dann wohl geändert.
 
Erstmal Danke für die vielen Antworten.

Laut meiner Gastuniversität ist es fast unmöglich ein Konto in Schweden zu eröffnen, wenn man dort nicht länger als 12 Monate verweilt: "Banks in Sweden rely heavily on the social security system. This means that a custom-er must have a Swedish social security number (‘personnummer’, issued only for per-sons staying longer than 1 year)."

Das wechseln meiner Bank kommt nicht in Frage, jedoch werde ich notgedrungen ein Zweitkonto eröffnen müssen, wenn alles andere scheitert.

Eine andere Sache wäre natürlich das Abheben von Schwedischen Kronen und anschließende Einzahlen. Nur bin ich mir nicht sicher, ob man nicht generell für das Überweisen von Geld ein Konto benötigt.

P.S.: Für was steht eigentlich TE?

EDIT: Scheinbar geht dies bei der deutschen Postbank oder durch eine Bareinzahlung auf ein fremdes Konto mittels Zahlschein. Aber wie recherchiere ich ob das als Ausländer in Schweden möglich ist?
 
TE steht für Threadersteller.

Zu Deiner EDIT-Frage: Eigentlich sollte das Deine Hausbank beantworten können.
 
Guckt die TE hier und nimmt Kontakt auf.
SEPA gilt nur für Euroüberweisungen, alles andere wird umgerechnet mit entspr. Verlusten wie im Eingangspost.
Eine EU-Auslandsüberweisung sollte billiger sein und die TE kann bestimmen, dass genau der gewünschte Betrag in SEK auch ankommt. Der Umrechnungsverlust wird dann beim eigenen Konto mit abgezogen. Kosten sollten hier bei <15 Euro/Überweisung liegen. Leider gibt die Hausbank der TE ihr Preisverzeichnis nicht online preis, weshalb genauer nicht bestimmt werden kann.
 
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