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Ich bin immer wieder erstaunt über dieses aus meiner Sicht absolutes Nicht-Argument „Aber, aber, die Atomwaffen,…“.
Es mag zwar für uns bequemer sein, zuzusehen, wie Putin die Ukrainer abschlachten lässt, aber wo ziehen wir die Grenze? Sagen wir den Finnen, wenn er da an die Haustür klopft, sorry, vielen Dank für die vielen Jahre EU-Mitgliedschaft, aber ihr seid ja leider nicht in der NATO, also good luck, weil wir haben Angst vor Atomwaffen. Oder wenn Putin dann unweigerlich auch die baltischen Staaten und Polen ins Visier nimmt, weil er ja sieht, dass sein Handeln keine Konsequenzen hat?
Sind diese dann auch verzichtbar, weil wir wollen ja keinen Weltkrieg? Und wenn dann mal wieder gegen Berlin marschiert wird, sagen wir uns dann auch „Ich wollte eigentlich schon immer mal Russisch lernen?“
Ich verstehe durchaus die taktischen Überlegungen die Ukraine fallen zu lassen, da es vermutlich das Bequemste für uns ist, aber es widerstrebt meinen freiheitlichen Idealen, was da gerade passiert.
Und wir müssen uns wirklich überlegen, ob wir dieses Nicht-Argument bezüglich der Atomwaffen aufrecht erhalten wollen, und uns schon einmal darauf einlassen, dass Europa vorwiegend russischsprachig sein wird.
Auch Putin kann keinen nuklearen Krieg wollen und wenn er damit anfängt, dann wird das das Ende von Russland und Europa sein und nach meiner Einschätzung würde er das nicht riskieren, solange russisches Staatsgebiet nicht direkt angegriffen wird.
Du missverstehst mich. Natürlich haben wir Einfluss auf andere Staaten. Ich sehe darin allerdings nichts Verwerfliches im Gegensatz zu dir. Die Welt entwickelt sich weiter und wenn souveräne Staaten der Ansicht sind, dass ihr Land davon profitiert, wenn sie sich mit anderen Ländern verbünden, dann ist das meiner Meinung nach legitim, nicht aber, eine militärische Invasion. Du jedoch scheinst das auf eine Stufe zu stellen, als legitime Möglichkeit, die außenpolitischen Interessen zu erfüllen.
Es mag zwar für uns bequemer sein, zuzusehen, wie Putin die Ukrainer abschlachten lässt, aber wo ziehen wir die Grenze? Sagen wir den Finnen, wenn er da an die Haustür klopft, sorry, vielen Dank für die vielen Jahre EU-Mitgliedschaft, aber ihr seid ja leider nicht in der NATO, also good luck, weil wir haben Angst vor Atomwaffen. Oder wenn Putin dann unweigerlich auch die baltischen Staaten und Polen ins Visier nimmt, weil er ja sieht, dass sein Handeln keine Konsequenzen hat?
Sind diese dann auch verzichtbar, weil wir wollen ja keinen Weltkrieg? Und wenn dann mal wieder gegen Berlin marschiert wird, sagen wir uns dann auch „Ich wollte eigentlich schon immer mal Russisch lernen?“
Ich verstehe durchaus die taktischen Überlegungen die Ukraine fallen zu lassen, da es vermutlich das Bequemste für uns ist, aber es widerstrebt meinen freiheitlichen Idealen, was da gerade passiert.
Und wir müssen uns wirklich überlegen, ob wir dieses Nicht-Argument bezüglich der Atomwaffen aufrecht erhalten wollen, und uns schon einmal darauf einlassen, dass Europa vorwiegend russischsprachig sein wird.
Auch Putin kann keinen nuklearen Krieg wollen und wenn er damit anfängt, dann wird das das Ende von Russland und Europa sein und nach meiner Einschätzung würde er das nicht riskieren, solange russisches Staatsgebiet nicht direkt angegriffen wird.
Niyu schrieb:Ja? Ist das so? Dann ist ja alles gut. Du hast da sicherlich ganz tiefe Einblicke in die Hintergründe daher: Hast Recht! Vorsicht Ironie: Die stetige "westifizierung" durch große Teile der weltlichen Medienlandschaft und damit stetige Prägung auf westlichere Werte inklusive dem Winken mit "Reichtum" und "Frieden" durch Zugehörigkeit zu Nato und EU hat NATÜRLICH keinerlei Einfluss auf die Staaten.
Du missverstehst mich. Natürlich haben wir Einfluss auf andere Staaten. Ich sehe darin allerdings nichts Verwerfliches im Gegensatz zu dir. Die Welt entwickelt sich weiter und wenn souveräne Staaten der Ansicht sind, dass ihr Land davon profitiert, wenn sie sich mit anderen Ländern verbünden, dann ist das meiner Meinung nach legitim, nicht aber, eine militärische Invasion. Du jedoch scheinst das auf eine Stufe zu stellen, als legitime Möglichkeit, die außenpolitischen Interessen zu erfüllen.