Ukraine Konflikt - was denkt ihr?

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Dr. McCoy schrieb:
Wir sind bereits in einer Eskalationsspirale! Wir haben Krieg inmitten Europas! Das alleine ist schon eine dramatische Eskalation an sich.
Wir hatten in den 90ern mit dem Kosovokrieg tatsächlich mitten in Europa einen Krieg den die Nato ohne Resolution getragen hat. Da hat Russland so gedroht und mit den Zähnen geknirscht wie wir es heute tun. Hat nichts gebracht. So wie es in der Ukraine nichts bringen wird. Was sind schon Regeln wenn selbst die, die die Regeln machen sich nicht daran halten? Die Ukraine nun als "inmitten" Europas zu bezeichnen basiert auf was? Keine Ahnung welche Landkarte du besitzt - aber meine zeigt die Ukraine am äußersten Rand von Europa. Ich würde es nicht einmal mehr Europa anrechnen - evtl. noch alles westlich von Kiew.
Die Ukraine ist nichts für Europa (nicht in der EU, nicht in der Nato etc.).

Matze99 schrieb:
Meiner Meinung nach ist es ein Fehler die Ukraine nach jahrelangen Annäherungsversuchen an den Westen einfach Putin auszuliefern.
Nur deswegen existiert der Konflikt. Als die Ukraine noch als diktatorischer Vasallenstaat Russlands galt (garnicht so lange her - bis ca. 2014) konnte man noch schön contra Ukraine sein. Dann hat sich die Ukraine von Russland abgewandt - und naja: Bist du nicht willig so braucht es Gewalt. Politik ist eben vielschichtig.

j-d-s schrieb:
Ich denke, die Nato sollte jetzt eine Flugverbotszone über der Ukraine ausrufen und alle russischen Luftfahrzeuge im Ukrainischen Luftraum abschießen.

Was anderes versteht Putin nicht. Wenn man ihn gewähren lässt, macht er weiter.
Flugverbotszonen gelten für zivile Luftfahrzeuge. Flugverbotszonen wie du es meinst sind territoriale Schutzmaßnahmen - die gelten jedoch nur auf eigenem Land. Die Nato kann nicht einfach irgendwo auf der Welt bestimmen, dass dort nicht geflogen werden darf. Die Ukraine kann das natürlich aber da diese nicht in der Nato sind macht es keinen Unterschied.

Es ist sehr fraglich ob Putin weiter geht. Die Staaten die offensichtlich wären: Lettland, Litauen und Estland sind alle in der EU und damit wäre es ein Bündnisfall. Wenn das passiert ist der 3te Weltkrieg da - und für so vermessen halte ich Putin nicht. Was nicht heißt, dass in den nächsten Jahren nicht sehr viel Geld in den Militärapparat der EU gehen wird. Kante zeigen.

D3xo schrieb:
Unter den Waffen schweigen die Gesetzte. Mit Kosovo wurde damals ein Präzedenzfall geschaffen und das sind jetzt die Folgen, auch wenn es niemand wahr haben will. Die Geschichte wiederholt sich jetzt in der Ukraine, nur das jetzt plötzlich alle schweigen, weil niemand Krieg mit einer Atommacht will.
Nicht ganz. Im Kosovo wurden westliche Interessen verfolgt - nun ist es genau umgekehrt. Es sind östliche Interessen. Unter dem Strich wird das gleiche passieren - nur, dass das Geheule diesmal vom Westen kommt.

OdinHades schrieb:
Also sollen wir klein beigeben und vor Putin huschen, damit nicht noch mehr passiert? Damit legitimieren wir so eine Scheiße doch nur noch.
Ja. Genau das, was der Westen schon seit Jahrzehnten macht. Niemand marschiert in China ein um die Menschenrechte zu verteidigen. Niemand in die Türkei um die Kurden zu befreien. Wenn, dann werden eigene Interessen und Angriffskriege im Deckmantel "des Friedens" medial hochhonoriert. Da wird dann die deutsche grenze am Hindukusch verteidigt und "enduring Freedom" im Irak gemacht... gegen die Massenvernichtung...oh. war ja gelogen. Naja: Hauptsache Öl.

Exakt in diesem Augenblick ist die USA in mehr als 6 Ländern der Welt im bewaffneten Konflikt. Krieg darf man ja nicht mehr sagen. Schert niemanden. Und genau diese Attitüde erwarte ich auch zur Ukraine.

Über die moralische Seite müssen wir nicht reden - und wenn doch, dann müssen wir über die vielen vielen anderen moralischen Bankrotterklärungen des Westens auch unterhalten. Oder gilt das für uns nicht? haben wir besseres Marketing? Sind wir Gleicher?

Es gibt keine Weltpolizei - nur verschiedene Interessen - und keine davon ist legitimer als die andere.
 
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Ganz schlechte Idee, Georgien und andere Streithanserl aus dieser Gegend in die NATO einzubinden!
Auch ganz schlecht: die Balkanländer rings um Serbien herum. Das wird der nächste Krisenherd wegen Kosovo /Bosnien-Herzegowina meiner bescheidenen Meinung nach.
 
Der Diktator in Moskau gibt erst Ruhe wenn die alte UDSSR wieder hergestellt ist!
 
Wie soll das gehen, wenn Teile davon Nato Mitglieder sind?
Wenn man manche Vorschläge und Ideen so liest, kommen einem die Politiker wieder wie politische Genies vor...

Klar hat man bei der Ukraine einige Fehler gemacht. Eine Nato Mitgliedschaft wäre aber sicher kein problemlöser gewesen. Ebenso wenig nun an Georgien dahingehend heranzutreten. Vor allem wenn das letztlich so endet wie im Falle der Türkei, die sich jetztzwar pro Ukraine ausspricht aber die letzten Jahre mehr mit Russland als mit der NAto gekuschelt hat. Mitgliedschaften auf Teufel komm raus bringen weder in der Nato noch in der EU was, wo man es mit Ungarn und Polen sieht, was das dann wert ist.

Auch wie lächerlich die wirtschaftlichen Sanktionen nun gemacht werden. Ich glaube diejenigen haben echt keine Ahnung, was in dem Paket enthalten ist und was das bedeutet. Ausschluss aus dem Swift System als Beispiel ist eine mächtige Waffe, die Russland aber eben nicht zwingend unmittelbar spürt, aber ganz sicher nicht auf Monate, gar Jahre ignorieren kann. Auch scheint vielen nicht klar zu sein, wie abhängig Russlands Wirtschaft und Staat von den Gas und Ölexporten in den Westen ist, direkt oder indirekt. Und das können die russlandfreundlichen Staaten nicht oder nur bedingt auffangen, spätestens dann, wenn sie ebenfalls sanktioniert werden, wenn sie Abnehmer für russische Rohstoffe sind. Allein China könnte hier eintreten, aber das wird Russland sehr teuer bezahlen (und damit meine ich nicht monetär).

Und dann noch die Fraktion, die sich darüber echauffiert, dass es nun ggf. teurer werden könnte an der Rohstofffront und die Schuld dabei allein bei der nationalen Politik sieht und direkt abzocke unterstellt. Als hätten die letzten Tage nicht gezeigt, das Putin von einer deutschen Regierung (oder auch einer xbeliebig anderen) groß beeinflussen lässt.

Letztlich muss man einen Fakt akzeptieren: Putin war und ist nicht zu steuern. Das ist nicht das verschulden westlicher Politiker. Putin hat bewiesen, dass er denen ins Gesicht lügt wenn es sein muss. Jetzt irgendwelche Vorwürfe und Schuldzuweisungen zu konstruieren hilft nicht und geht auch an den Fakten vorbei (was nicht heißt, dass es keine Fehler gab, nur eben keine so eklatante, dass diese die aktuelle Situation zu verantworten haben). Tatsache ist, das Putin die Ukraine angegriffen hat und man wird sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl brauchen, diese Krise zu bewältigen und höchstwahrscheinlich wird das auch negative Konsequenzen im Alltag zeitweise oder dauerhaft haben.

Militärisch sehe ich gar keine Lösung, da man Putin schlicht nicht vertrauen kann, dass er Grenzen einhält, sei es das Atomwaffen tabu sind noch das er nicht zu Kriegsverbrechen greift. Schon in Syrien hat das russische Militär gezeigt, dass Zivilisten durchaus zu opfern sind, wenn es dem militärischen Ziel dient. Ebenso in Georgien und generell ist die russische Militärdoktrin bei weitem nicht so sehr um die Vermeidung ziviler Opfer bemüht, wie man das sich wünschen würde.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Ganz schlechte Idee, Georgien und andere Streithanserl aus dieser Gegend in die NATO einzubinden!

die jungen leute dort sind sehr pro westen eingestellt. das problem sind die alten, aber das ist überall so, in jedem land. man müsste dort u.s. truppen stationieren, dann weiß putin auf was er sich dort bei einem angriff einlässt.

Karl.1960 schrieb:
Der Diktator in Moskau gibt erst Ruhe wenn die alte UDSSR wieder hergestellt ist!

er kann sich ja tadschikistan und diese anderen unbedeutenden länder aus zentralasien holen, die existieren sowieso nur auf putins gnade.
 
Interessant wird auch die weitere Entwicklung zu Estland, Lettland und Litauen sein. Es bleibt zu hoffen, dass die Sanktionen wirken, insbesondere die Oligarchen sollten sich stark eingeengt fühlen, vielleicht macht diese Kaste dann gegenüber Putin Druck. Schön auch zu sehen, dass Teile der russischen Bevölkerung trotz Konsequenzen demonstrieren.
 
Karl.1960 schrieb:
Der Diktator in Moskau gibt erst Ruhe wenn die alte UDSSR wieder hergestellt ist!
Wieso nicht? Hat der Westen doch schon einmal über Jahrzehnte wegen der Mauer wirtschaftlich profitiert. Weniger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt durch den Ostblock, dafür aber billige Importe für den Westen. Gute alte Zeit.:D
 
Dass Atomwaffen zum Einsatz kommen "ist zu befürchten". Bevor dies geschieht wird sämtliches Arsenal konventioneller Waffen eingesetzt wenn nicht gar aufgebraucht. Also Infrastruktur in Schutt und Asche gebombt.

Putin hat von nie dagewesenen und einmaligen Konsequenzen gesprochen und er handelt nicht normal. Von daher muss man leider davon ausgehen, das bei einem westlichen militärischen Eingreifen schon Atom-Waffen einsetzt. Das wird aber keiner wollen, mutmaßlich auch die Ukraine nicht.. denn dann gibt es keine Sieger macht.

Militärisch sehe ich gar keine Lösung, da man Putin schlicht nicht vertrauen kann, dass er Grenzen einhält, sei es das Atomwaffen tabu sind noch das er nicht zu Kriegsverbrechen greift.



Das ist das Problem an der ganzen Sache. Von daher kann man sich "zussammenrotten" wie man will, wie es überall aufgerufen wird, militärisch wird es da sehr gefährlich werden. Mit konenvtionellen Waffen wäre ein Eingreifen schon längst passiert..

Putin hat als ehemaliger KGBler den Zussammenbrauch der UdSSR und wahrscheinlich auch schon des großen Reiches nie verkraftet, und aus seiner Spionagezeit weiß er genau die Nato usw. denkt.

Es wäre natürlich auch die Frage in weit Russland moderne Einsatzfähige Atomwaffen besitzt. START hat ja einiges verringert aber natürlich nicht genug, und viele Bomber stammen noch aus UdSSR Zeiten.

Das Ziel der EU und der Nato wird jetzt mal wohl mal sein abzuwarten. Und sich dann eben mit der neuen SU zu einigen in irgendeiner Form. Von Estland und Litauen wird er sich erst mal fernhalten, da dort die Nato Truppen erhöht wurden.

Die Frage ist halt auch Polen ruhig bleibt, wenn der Russe 70km vor der Grenze steht. Die Armee der Russen krankt immer noch am System der ehemaligen Roten Armee, mit tlw. wehrpflichtigen Unteroffizieren und wenigen Offizieren, wo tlw. ein internes Terrorregime der "Großväterchen" herrscht. Da kann ggf. ein übereifriges Panzerbtl schon der Funken zur Katatstrophe sein.

Man wird auch beobachten müssen wie Polen und die EU nun mit den zu erwartenden Flüchtlingswellen aus der Ukraine umgehen.

Und Tschernobyl darf man auch nicht vergessen, der Sarkopharg könnte beschädigt werden und es bleibt auch fraglich ob Putin das ganze Projekt weiterverfolgt.
 
Ich bin für eine unabhängige Ukraine und gegen eine territoriale Ausdehnung Russlands wie auch des Einflussbereichs der NATO. In diesem Krieg gibt es für patriotische Deutsche und Europäer wie mich nur Verlierer.
 
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Niyu schrieb:
Nur deswegen existiert der Konflikt. Als die Ukraine noch als diktatorischer Vasallenstaat Russlands galt (garnicht so lange her - bis ca. 2014) konnte man noch schön contra Ukraine sein. Dann hat sich die Ukraine von Russland abgewandt - und naja: Bist du nicht willig so braucht es Gewalt. Politik ist eben vielschichtig.

Das ist eine perverse Verdrehung der Tatsachen. Dieser Konflikt existiert, weil der russische Präsident unprovoziert einen Angriffskrieg auf einen souveränen Staat ausgelöst hat. Weder die Ukraine noch „der Westen“ tragen Schuld daran, dass sich (große Teile) der Ukraine westwärts und von Russland abgewandt haben. DE oder andere westeuropäische Staaten sind ja auch nicht einfach in Polen oder Ungarn eingefallen, nur weil sich diese aus unserer Sicht teilweise von den Werten der EU entfernt haben.
 
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Was wurde eigentlich aus dem Bestreben, Luhansk und Donezk einen Sonderstatus zuzugestehen, wie es Steinmeier mal erwähnt hat und was 2019 dei den Friedensgesprächen in Paris nochmal erwähnt wurde?
Da war davon die Rede, beide Oblasten erhalten einen gewissen autonomen Sonderstatus sowie eigene Neuwahlen unter OSZE Beobachtung erhalten könnten. Warum kam es nicht dazu? Wer hat dies verhindert?
 
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brettler schrieb:
Putin hat von nie dagewesenen und einmaligen Konsequenzen gesprochen und er handelt nicht normal. Von daher muss man leider davon ausgehen, das bei einem westlichen militärischen Eingreifen schon Atom-Waffen einsetzt. Das wird aber keiner wollen, mutmaßlich auch die Ukraine nicht.. denn dann gibt es keine Sieger macht.

Ja - und die Waffen wirft man als erstes, nicht zum Schluss. Man darf hoffen, dass die USA nicht weiter verbal provoziert.
 
snickii schrieb:
Erinnert mich etwas an 2015, weil auch jetzt werden wir viele Flüchtlinge aufnehmen.
und das ist wie damals richtig so.
 
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DekWizArt schrieb:
und das ist wie damals richtig so.
Da hat jeder seine eigene Meinung, ich finde es zb. nicht richtig so wie es damals war aber darum ging es auch gar nicht. War aber klar das so ein Kommentar kommt. ;)

Es geht einfach nur darum das es passieren wird und nicht darum wer es gut oder schlecht findet.
 
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Also ich bin auch geschockt, dass es nun zu einer Invasion der ganzen Ukraine gekommen ist. Gerechnet hätte ich auch eher mit der Annektion der östlichen Regionen, um dann erst wieder ein paar Jahre Gras über die Sache wachsen zu lassen (wie bei der Krim), aber scheinbar hat Putin einen deutlichen Gang zugelegt.

Ich glaube aber nicht (und hoffe), dass sich das zu einem offenen Krieg mehrerer beteiligter Länder entwickelt. Die Gefahr besteht natürlich, dass Putin sich durch die Friedensbemühungen des Westens und den schnellen Erfolg bestärkt fühlt weiterzumarschieren. Er weiß aber auch ganz genau, dass die Ukraine etwas anderes ist wie EU- oder Nato-Mitgliedsstaaten.

Ich halte es aber auch für sehr schwierig abzuwägen, was nun eine angemessene Reaktion des Westens ist. Eine militärische Reaktion, die ziemlich sicher zu einem atomaren Weltkrieg führt, halte ich jedenfalls nicht für den richtigen Weg und dann bleiben eigentlich nur Sanktionen. Da sehe ich die Gefahr, dass diese entweder zu lasch sind und Russland diese sehr schnell verdaut hat und damit langfristig nicht mehr ist, als eine Mahnung (der Westen will sich ja auch so wenig und so kurz wie möglich selbst schaden) oder so stark sind, dass sie Russland zu weiteren aggressiven Handlungen bewegen oder sich die kommunistischen Ländern des Ostens unter einem Banner gegen den Westen vereinen.
 
snickii schrieb:
Da hat jeder seine eigene Meinung, ich finde es zb. nicht richtig so wie es damals war aber darum ging es auch gar nicht. War aber klar das so ein Kommentar kommt. ;)

Es geht einfach nur darum das es passieren wird und nicht darum wer es gut oder schlecht findet.

Genau, deshalb postest Du das auch in so einem Thread, ohne ein weiteren erklärenden Kommentar.
 
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DekWizArt schrieb:
Genau, deshalb postest Du das auch in so einem Thread, ohne ein weiteren erklärenden Kommentar.
Warum muss man direkt über das gut oder schlecht diskutieren, da hängt doch viel mehr hinter.

Zb. der Weg, zwischenlager, das die einfach von jetzt auf gleich los laufen..

Ich find sowas immer erstaunlich von jetzt auf gleich sein Haus zu verlassen und los zu rennen. Klar, krieg tötet, ich wüsste nicht wie ich mich verhalten würde.

Die Zivilisten die sich mit Waffen gegen Russland stellen haben jedenfalls meinen größten Respekt. Das ist schon krass.
 
Matze99 schrieb:
Weder die Ukraine noch „der Westen“ tragen Schuld daran, dass sich (große Teile) der Ukraine westwärts und von Russland abgewandt haben.
Ja? Ist das so? Dann ist ja alles gut. Du hast da sicherlich ganz tiefe Einblicke in die Hintergründe daher: Hast Recht! Vorsicht Ironie: Die stetige "westifizierung" durch große Teile der weltlichen Medienlandschaft und damit stetige Prägung auf westlichere Werte inklusive dem Winken mit "Reichtum" und "Frieden" durch Zugehörigkeit zu Nato und EU hat NATÜRLICH keinerlei Einfluss auf die Staaten.

Deswegen haben sich Polen und Ungarn nicht angeschlossen? Deswegen wollen so Staaten wie Serbien oder Montenegro nicht auch in die EU? Deswegen bettelt die Türkei nicht auch seit Jahren?

Die EU hat mehr Zugkraft und mehr Überzeugungsarbeit geleistet als alle Weltkriege zusammen. Souveräne Staaten geben ihre Souveränität teilweise auf - für Geld. Für's "dazu gehören". Für "Sicherheit". Werden so Staaten wie die Türkei nicht seit Jahren alleine mit dem Versprechen auf Beitrittsverhandlungen in bestimmte Richtungen gelenkt?

Sei nicht Naiv. Krieg wird seit Jahrzehnten mit Geld gemacht. China arbeitet in diesem Feld mindestens genauso Effektiv. Was da an Geld in Afrika - Serbien etc fließt...
Russland kann da nicht so gut mitspielen zumal die EU daran arbeitet unabhängig zu werden von fossilen Brennstoffen - aber Krieg geht eben auch Oldschool.
 
snickii schrieb:
Erinnert mich etwas an 2015, weil auch jetzt werden wir viele Flüchtlinge aufnehmen.
Ja und nein, dieses mal sind es fast unsere Nachbarn die Schutz bedürfen, da habe ich kein Problem wenn die Leute kommen. Die flüchten ja nicht durch zig sichere Länder.
Und Polen und Rumänien wird das kaum alleine schaffen und es sind Europäer das macht es auch kulturell einfacher.
 
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