Ultrabelastbare Kopfhörer

Lümmel

Ensign
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Feb. 2004
Beiträge
181
Also, ich habe Mörderboxen in meinem 15m² Zimmer stehen, die lauter Lärm machen können als es gesund ist. Wenn ich das aber ausnutze , stressen die Nachbarn und das Inet Cafe direkt unter mir (Mehrfamilienhaus).

Was ich jezze haben möchte, sind ultrabelastbare Kopfhörer im Preissegment zwischen 50 - 100 Euro.
Damit mich niemand falsch versteht, ich will mich mit den Teilen akkustisch abschiessen können, wenn ich Lust habe.Sie sollen wie meine grossen PA Beschallungsboxen sein, nur in Kopfhörerform, und sie dürfen durch keinen Bass bzw. keine Lautstärke kaputt gehen.

Klartext:MEINE OHREN MÜSSEN ZUERST STERBEN, BEVOR DEM KOPFHÖRER WAS PASSIERT!

Mein altes Paar ist schon lange den Basstod gestorben, also was könnt ihr mir empfehlen?
 
Ratschläge zur Selbstverstümmelung sind vermutlich in diesem Forum nicht angesagt. Beschallung für länger Zeit mit Lautstärken oberhalb 90dB(A) ist der beste Weg, frühzeitig dafür zu sorgen, dass man ein Hörgerät braucht.
Falls Du dich dennoch nicht abschrecken lässt: Fang schon mal an, ein- bis zweitausend Euros anzusparen. Hörgeräte nach Stand der Technik werden von den Krankenkassen nicht ausreichend bezuschusst ...
 
boah Interlink, war das jetzt nötig? hat ihm das in irgendster Weise auch nur annähernd geholfen? Es is doch wohl jedem selbst überlassen was er macht, er hat ne Frage gestellt, und diese hast du ihm sicherlich nich beantwortet...
Also wenn du locker nen 100er springen lassen kannst, dann hol dir DJ-Kopfhörer von Sennheiser, die sind eigentlich nich kaputtzubekommen, hab auch lange gesucht bis ich welche hatte, die nich gleich am Arsch sind wegen der Leistung die ich da drauf hab ^^
Und nein, ich bin nich schwerhörig davon geworden, ich hör noch besser als viele meiner Bekannte, glaub mir, wenn du gute Qualität an den Ohren hast dann isses kein Prob, n vorbeifahrender Zug is da um einiges schlimmer (obwohl weniger dB :D )
 
Ich wusste, dass ich mich mit meiner Meinung zu diesem Thema nicht beliebt machen würde. Ich rede aber (leider) aus schlechter Erfahrung in der Bekanntschaft. Der Anteil an Menschen mit außerhalb des Berufslebens erworbenen Hörschäden ist ab "Generation Disco" deutlich angestiegen. Die Arbeitgeber und Berufsgenossenschaften haben die potenzielle Gefährlichkeit von Lärm spätestens in den 90ern kapiert. Nachdem Hörschäden in den 70ern zeitweise zur häufigsten Berufskrankheit aufstiegen, ist inzwischen angemessener Gehörschutz nicht mehr ein Kennzeichen für Weicheier.

Apropos Sennheiser: Die haben bei ihren HiFi-Kopfhörern zumindest zeitweise ebenfalls den maximalen Schallpegel stark begrenzt - mit denselben Argumenten.

Genausowenig empfehle ich hier im Forum jemandem, der VDE so gerade mal buchstabieren kann, Arbeiten an 230V.
 
@Interlink - denke das sich Lümmel bißchen Hart ausgedrückt hat . Aber er sicher keine Standpauke von Dir anhören muss, sicher ist guter Sound auf guten Hörern wichtig aber in gewissen Maße .
Keiner hört 4h schmerzzereißende Musik - und was für ein gut ist muss privat sicher jeder selber wissen und wird auch jeder selber Erfahren .

Also wenn ich die Nachbar , Frau und Kind nicht belästigen will steig ich auf SONY - TMR-RF850R um . Zocken bei guter Preisleistung mit vernüftigen Sound ! Aber wie gesagt ANGEMESSEN und in einer ausgewogener VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT wie alles im Leben !


Cu Sven ;)
 
Für den Bereich um 100dB(A) mag das ja noch gelten, aber speziell bei ultralauten Kopfhörern sind bei entsprechender Lautstärke-Einstellung und Veranlagung weitaus weniger als 4 Stunden am Tag notwendig, um das Gehör irreparabel zu schädigen.

Bei Selbstversuchen auf diesem Gebiet lasse ich selbstverständlich anderen gerne den Vortritt. :evillol:
 
Ich stelle mich hinter Dich und beobachte dies aus sicher Entfernung ! :D
 
Aber bitte, bitte:

Bezahl die Behandlung für eine (ohnehin irreparablen) Gehörschäden aus eigener Tasche.

Im Zweifelsfall reichen übrigens einige Sekunden Lärm.....
 
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