Umstellung auf digitalen Router

Blackiator

Cadet 2nd Year
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Mai 2015
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22
Hi

Wir haben nun seit gefühlt einen Jahrzehnt ^^ einen Speedport 700v als Router und eine 6000er Leitung.
DA hat uns dann vor kurzem eine Dame von der Telekom angerufen, die uns nen neuen Vertrag angeboten, der für mich auch Preis/Leistungstechnisch ganz oke ist. Jedoch müssten wir dafür einen neuen Router kaufen/mieten. Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr mir für meine Bedürfnisse für einen Router empfehlen würdet.(16000 Leitung, schnelles Wlan,
4 Netzwerkanschlüsse). Oder soll ich den Router, den die Telekom mir anbietet, nehmen für rund 150 Euro.

Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen, da ich mich in der Materie kaum auskenne :D

Gruß
 
soll voice over ip genutzt werden? Modem vorhanden?
 
Also die Speedport W724V für 150€ ist nichts, was sein Geld wert ist.

Wenn du "schnelles WLAN" möchtest, bietet sich ein Router mit 2,4Ghz und 5Ghz an, da das 2,4Ghz oft schon so zu ist, das es langsam ist.
Bringt aber nur was, wenn du auch Endgerät hast, die das schon unterstützen.

Das "High-End"-Produkt dafür wäre eine Fritz!Box 7490.

Wenn dir das zu viel ist, müsstest du deine Ansprüche konkretisieren.

Der Vorschlag von HominiLupus (7362SL) ist, wenn man sparen will am besten.
 
Speedport:
+wird (falls nicht anders gewünscht) von Telekom in Fernwartung genommen. Einrichtung kein Problem
+ im Fehlerfall kein Problem der Zuständigkeit
+ Firmwareupdates sind nicht Dein Problem
+wird bei Miete getauscht im Fall von Hardwaredefekt
+WLANtoGo möglich
+die wesentlichen Sachen sind drin und funktionieren
- Komfortfunktionen (VPN, UPnP, Gast-LAN,...) Fehlanzeige
- Preis arg hoch für die gebotene Leistung (ich würde Miete für 5 Euro im Monat in Betracht ziehen)

Fritzbox:
++ Funktionsviefalt
+ Unterstützung durch den Hersteller vorbildlich
+ P/L
+ was sie macht, das macht sie sauber
- im Fehlerfall keinerlei Support durch Telekom

Anderer Router:
- - - Herseller anderer Router halten "Security" für etwas das vorwiegend Speedports und Fritzboxen zustößt
+++ hervorragende Integration in die Infrastruktur der NSA


Falls Du niemanden in der Nähe hast der sich mit DSL-Anschlüssen auskennt (worauf Dein Posting hier hindeutet), dann kann der Speedport doch die bessere Wahl sein.
 
Fritzbox & co kann ich dir nur empfehlen wenn:
1. du dich selbst damit auskennst oder
2. ständig jemand verfügbar ist der sich damit auskennt

Es gibt einen eindeutigen Mehrwert in der Funktionalität bei der Fritzbox, wenn man sich damit auskennt. Außerdem sind sie auch wieder zu einem anständigen Preis wieder verkaufbar. Sie haben keinen sehr großen Wertverlust.

Wenn ich die Option hätte einen Speedport zu kaufen oder zu mieten würde ich in jedem Fall immer zur Miete greifen. In 2 Jahren möchte man vielleicht den Anbieter wechseln und auf dessen Router zurückgreifen und den alten Speedport bekommst du nicht mehr zum anständigen Preis unter die Leute. Oder inzwischen ist mal wieder was besseres rausgekommen und man möchte nicht ewig auf der veralteten Hardware stehen bleiben. Oder nach 2 Jahren und 1 Monat geht dein Speedport kaputt. Da es außerhalb der Garantie ist musst du dir einen neuen kaufen. Dies ist auch kein Problem wenn man Mietet, da wird kostenfrei bei Defekt ausgetauscht (ausgenommen Überspannungsschäden).
 
Wenn er mietet, zahlt er für 24 Monate 120€, bei einem Kauf über Telekom 150€.
Also selbst wenn das Gerät nur noch 30€ wert ist danach, hat er nichts verloren.

Zum empfehlen ist hier auch der "Gebrauchtkauf" einer neuen original verpackten Speedport W724V.
Die sind meist für ca. 70€ zu haben, es ist eine aktuelle Telekomrechnung dabei und man hat in den ersten zwei Jahren auch keine Probleme mit der Garantie.

Trotzdem finde ich eine Fritz!Box besser, da man bei einer Speedport nicht mal so einfache Sachen, wie Frequenzbreite des WLAN-Signals einstellen kann.
Und dank einer sehr guten Dokumentation seitens AVM, ist die Fritz!Box selbst für einen DAU (sofern er lesen kann) zu handeln.
Automatisches Firmwareupdate gibt es bei der Fritz!Box auch schon und auch wenn man Probleme hat, hilft einem die Telekom auch weiter, wenn man eine Fritz!Box hat (persönliche Erfahrung).
Auf eine Fritz!Box hat man sogar fünf Jahre Garantie.
 
Zeige mir eine DAU-taugliche Dokumentation...und ich zeige Dir einen besseren DAU.

Kein Scherz, ich hab gerade erst dem Bekannten eines Bekannten geholfen. "Telefon hat Probleme, geht öfters mal nicht" war die Meldung. Das er seit einer Woche keine Verbindung zur Fritzbox bekommt war ihm noch gar nicht aufgefallen. Für unsereiner beinahe unvorstellbar, aber es gibt immer noch (und wird es vermutlich immer geben) eine breite Bevölkerungsschicht die sich eben nicht damit auskennen will wie man eine WLAN-Verbindung einrichtet, wie man eine Fritzbox einrichtet, wie man ein Logfile liest. Ein Speedport _kann_ dann die bessere Wahl sein. Muss nicht, kann aber.
Wobei mir einfällt:
Fritzbox
+ die Wahrscheinlichkeit, jemanden im Bekanntenkreis zu finden der sich damit eingiermaßen auskennt ist bei der FB am höchsten.
 
Kenneth Coldy schrieb:
[...]

Kein Scherz, ich hab gerade erst dem Bekannten eines Bekannten geholfen. "Telefon hat Probleme, geht öfters mal nicht" war die Meldung. Das er seit einer Woche keine Verbindung zur Fritzbox bekommt war ihm noch gar nicht aufgefallen.

[...]

Bei solchen Personen ist aber die Speedport genauso schlecht/gut. Bzw. da ist die Fritz!Box noch eher besser, weil es da eben mehr Personen gibt, die sich damit auskennen oder auch Google deutlich mehr Ergebnisse liefert.

Außerdem ist bei solchen Personen oft das Problem, dass sie null Bock haben sich auch nur 30 Sekunden damit zu beschäftigen.
Wenn ich aber ernsthaft bei einem Produkt ein Problem habe und willens bin das selber zu beheben (auch der DAU), komme ich mit Handbuch/Hersteller-Support/Google fast immer zum Ziel. Nur wenn der Wille fehlt, dann hilft das beste Produkt nichts.
Bei einer Speedport muss man auch "Fachbergriffe" kennen, auf eine Routeroberfläche kommen und wissen, was ich da sehe und wie ich das interpretiere.
Und diese Oberfläche ist eben (trotz Mehrfunktionen) bei einer Fritz!Box deutlich übersichtlicher und besser dokumentiert.
 
Du wirst bemerkt haben das ich selbst die große Wahrscheinlichkeit jemanden zu finden der sich damit auskennt als Vorteil der Fritzbox erkannt habe.
Aber im vorliegenden Fall hätte der gemietete Speedport trotzdem einen Vorteil geboten. Geht was nicht -> Telekom-Hotline Anrufen -> PAL (Problem anderer Leute)
 
Kenneth Coldy schrieb:
Aber im vorliegenden Fall hätte der gemietete Speedport trotzdem einen Vorteil geboten. Geht was nicht -> Telekom-Hotline Anrufen -> PAL (Problem anderer Leute)
Nur weil man den Router bei der Telekom mietet, heißt das trotzdem nicht, dass die einem Zuhause das Netzwerk kostenlos einrichten. Hilfe gibt es bei einem Defekt des Routers, für alles weitere kassieren die trotzdem eine Technikerpauschale.
 
Korrekt. Allerdings... dann hätte es auch keinen Vorteil geboten eine Fritzbox zu haben.
 
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