Neuausrichtung auf „Gamer“
Das impliziert, dass diese Firma die seit Jahrzehnten Games produziert, diese bisher nicht für die Gamer entwickelt hat. 🧐 Frage ist, für wen denn dann? 🤔 Ich vermute: Für die Shareholder. Games als Mittel zum Zweck für das Geldverdienen. Also versteht mich bitte nicht falsch, es ist Aufgabe einer jeden Firma Geld zu verdienen. Der Unterschied ist nur, ob man ein gutes Produkt abliefern möchte für das die Menschen dann gerne Geld ausgeben (was übrigens langfristig Erfolg sichert), oder ob man kurzfristige Gewinnmaximierung betreiben möchte weil die Führungsetage von Quartal zu Quartal denkt. Leider wird Ubisoft seine "Neuausrichtung" wohl kaum anstreben weil sie plötzlich ihre Liebe zum Kunden und zur Kunst Videospiele entdeckt haben, sondern eher weil der langfristige Aktienkurs zu denken gibt...
Für mich ist Ubisoft so eine Art persönliche Horrorfirma. Ich hasse deren Produkte, weil sich die Games für die ich Geld bezahle für mich nicht nach Spaß, sondern zur einen Hälfte aus repetitiver Arbeit und zur anderen als Melkmaschine für mich (Stichwort Ingame Shop) anfühlen. Dort selber zu arbeiten, wäre für mich wohl das Allerschlimmste.
Aber auch wenn sie sich jetzt eine Wende vorgenommen haben: So wirklich begriffen scheinen sie es ja auch immer noch nicht zu haben:
Die Neuausrichtung führe zu einer „gamer-zentrierten“ Produktkultur, bei der jedes Studio für die Beziehung zwischen Marke und Kunden verantwortlich ist. Dabei will man sich auf Open-World-Spiele und Live-Service-Produkte
konzentrieren, die unter anderem stärker
auf KI setzen
Klar, wenn man den typischen Gamer fragt was er möchte, dann bekommt man als Antwort "Live Service Produkte und Fokus auf KI" 🤦♂️
Und dann noch in Kombination mit der Open World... Das hat es bei Ubisoft ja NOCH NIE gegeben! 🤡
Das sind natürlich nicht die Wünsche von Shareholdern, nein, das wünschen sich die Gamer... Ist klar Ubisoft.
Halten wir fest: Ubisoft behauptet alles ändern zu wollen, indem sie rein gar nichts ändern. Drecksfirma.