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News Umstrukturierung bei Ubisoft: Mitarbeiter äußern Frust und Unzufriedenheit mit Vaas

Mit den "Umstrukturierungen" löst an exakt nichts: das Problem bisher war nicht der Aufbau der Studios und wie diese Aufgaben verteilen. Es war und ist das Management, welches auf Teufel komm raus nicht verstehen will, dass man die Formel so nicht mehr machen kann und die Leute einfach was neues brauchen.

Dabei ist es egal, ob es nun AC ist, FC oder die X gescheiterten Live-Services aus dem Haus Ubi: solang ihr nichts neues liefert, werdet ihr keine Spieler finden, weil es XXX Alternativen gibt.

Die Aktie ist deswegen nicht ohne Grund noch mal massiv eingebrochen auf den tiefsten Stand jemals, da selbst die Aktionäre mittlerweile verstanden haben, dass alles was die Guillemots keinerlei Interesse an entweder Spielern oder Aktionären haben, die wollen nur weiter an der Macht bleiben, egal was die Konsequenzen sind.

Und dass schlimme dabei ist, dass es für Spieler in allen Fällen ein Lose-Lose wird: wenn nun aus irgendeinem Grund neue Live Services & Formel Spiele erfolgreich werden, dann bekommen sie weniger Qualität und weniger Innovationen... Werden sie es aber nicht, dann wird Ubi fast schon garantiert aus China geschluckt weil die Guillemots selbst es sich schlicht nicht leisten können, den Laden für X Jahre weiter so in den Boden zu rammen... Und dann wird es erst recht noch mehr Live-Service Schrott geben.

Die Guillemots haben es letztlich geschafft durch Vetternwirtschaft, Gier, Kurzsichtigkeit und einem Nicht-Verständnis des Marktes Ubi in Grund und Boden zu wirtschaften. Die X Missbrauchs-Skandale sind da noch nicht mal eingerechnet und weil man daraus auch kaum Konsequenzen gezogen hat, dürfte die Firmen-Moral auch auf einem Tiefpunkt liegen, was für Produktivität ein Albtraum ist.


Aber um etwas konstruktiv zu sein, auch wenn es kein Ubi CEO lesen wird: wenn sie sich aus ihrem Grab freischaufeln möchten, müssen sie innovativ sein und ihre Franchises weiterentwickeln. Wieso nicht mal AC neuausrichten? Ein reines Looten & Leveln Ding z.B. wäre ja voll ok, wenn man es denn richtig macht siehe die früheren Borderlands Spiele. Oder wie wäre es mal mit einem linearen Story Spiel, welches die Leute innerhalb von 10-20h durch haben, in der dafür aber ausnahmsweise mal eine gute Geschichte erzählt wird? Oder wie wäre es mit was vollkommen neuem, Souls-Like oder Rouge-Like im AC Universum?

Es gibt unzählige Möglichkeiten mit den IPs wirklich tolle Sachen zu machen, die tatsächlich Interesse wecken würde.

Aber so wie es aktuell aussieht, werden wir dass nicht bekommen, Guillemot sei dank.
 
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Sie sind das Äquivalent zu einer Tiefkühlpizza, gelegentlich lecker, aber schwerlich kulinarische Highlights.
Danke für den Schmunzler am Morgen :p
aid0nex schrieb:
Fokus auf KI" 🤦‍♂️
Und dann noch in Kombination mit der Open World...
KI (für NPCs) in OpenWorld Spielen hat noch enorm viel Potential. Wenn jemand das richtig macht, dann ist da wirklich nochmal ein ganz neues Spielerlebnis möglich.

Also höchstwahrscheinlich nicht durch Ubisoft, aber irgendein gutes Studio wird das sicherlich mittelfristig schaffen und damit einen neuen Benchmark dafür setzen, was ein gutes OpenWorld Spiel ist.
 
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Einfach herrlich formuliert. 🫶
AbstaubBaer schrieb:
Sie sind das Äquivalent zu einer Tiefkühlpizza, gelegentlich lecker, aber schwerlich kulinarische Highlights.

Dass Ubisoft sich in einer Krise befindet, ist vor allem hausgemacht. Das Interesse der Aktionäre gilt dabei weniger der Qualität der Spiele als vielmehr aktuellen Buzzwörtern und – wenig überraschend – dem finanziellen Ertrag.
 
Zuletzt war ja wieder ein leichter Trend zur Besserung erkennbar. Anno 117, AC Shadows, From The Ashes. Reicht nur insgesamt nicht, obwohl die technischen Grundlagen im Haus auch abseits einer Unreal-Engine vorhanden sind.

Sie müssen mal wieder vom Generischen runterkommen und sich auf das konzentrieren, was gute Games ausmacht: Technische Ausführung, rundes Gameplay, spannende Geschichten und Charaktere in interessanten Settings.

Vor allem bei den Erzählungen und teilweise beim Gameplay (alte Ubi-Formel) hakte es zuletzt.
 
Echt schade. Klar sind viele Spiele von denen nur mittelmäßig, aber ich habe einige davon doch gerne gespielt.
 
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Ich war ein großer Fan der Ubi Titel und habe denen über Jahre gerne mein Geld gegeben. Oft einfache Unterhaltung aber eben Unterhaltung. In den Letzten Jahren gehört es aber zum guten Ton das alle Spiele aufgeblasen werden mit baue eine Basis aus und Entwickle deinen Char. Das fühlt sich gerade bei Ubi in den letzten Jahren aber eben nach Arbeit und nicht nach Unterhaltung an. Dabei hatten die Spiele aufgrund ihrer Größe das doch überhaupt nicht nötig man hatte doch auch so schon viele Stunden Spaß mit den Dingern.
Aber nein die anderen machen es und wir setzten das dann bei unseren Titeln mit Checkheft auch obendrauf, wird schon passen.

Passt für mich eben nicht mehr. Bei Ubi-Spielen habe ich heute vielleicht 5-10 Std. Spaß, nur um dann in einen Spiele-Arbeitsaltag ohne große Inspiration und Aha-Effekte zu versinken und je nach Setting nach spätesten 20-25 Stunden das Ding einfach unfertig weglege. Seit Odyssee habe ich von Ubi nicht einen Titel mehr durchgespielt, spätestens mit Walhalla war das ganze sammle und baue deine Siedlung aus unerträglich zäh und langweilig. Leider schlagen diese Designentscheidungen auch bei Marken durch die eigentlich mit den Far Cry und Assassine Creed Serien überhaupt nichts gemein haben. Das letzte Beispiel ist Outlaws, langatmig, uninspiriert, was für eine vergebene Chance.

Ab und an frage ich mich ob die Spielentwickler und Designer es echt verlernt haben, was Spaß macht und ob der ganze real live Shit auch in Spielen ein Thema sein muss, oder ob man da nicht einfach politisch und moralisch unkorrekt mal wieder einen raushaut und damit vielleicht endlich mal wieder Spiele baut, die Spaß machen. Erfolge wie Robo Cop und diverse andere kleine Produktionen zeigen doch, dass es geht ohne den ganzen Wokeness-Kram usw. Man die Branche hat jahrelang dafür gekämpft, als Kunst angesehen zu werden und jetzt fügt sie sich nach dem sie das erreicht haben dem verklärten, vermeintlichen Mainstream, weil irgendein Pickelgesicht Youtuber mein das kann man so nicht stehen lassen oder die Lobby der Kampfemanzen sich aufregt, leck mich am Ars....

Ich will wieder Typen und nicht weichgespülte Flennys ich will Aktion und Unterhaltung und gerne auch flach witzig, nicht Herausforderungen einen Boss 15 oder 20 mal zu probieren oder 35 Münzen sammeln damit ich in das nächste Gebiet komme, ich möchte entscheiden wie schnell ich das Spiel durchspiele und wenn ich das in 15-20 Std. bei bester Unterhaltung schaffe, dann ist das für mich auch ok und ist befriedigender wie es nach der gleichen Zeit unfertig wegzulegen. Und wenn es besonders gut war, hole ich es auch noch mal ein 2. und 3. mal heraus und spiele es dann vielleicht anders.
 
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Creeping.Death schrieb:
Was genau soll in diesem Thread jetzt an neuen Ergüssen aus der CB-Community kommen als im Thema von vor 4 Tagen?

Ubischrott, Open-World-Baukasten, KI, Live-Service, Management, ... (holt Fackeln und Mistgabeln)

Oh Wunder wir finden Mitarbeiter die sich negativ über den (Ex-?)Arbeitgeber beschweren in Zeiten wo Stellen abgebaut werden. Wer hätte damit gerechnet?
Die Dosis WinDoof und MicroSlop hat einigen halt gestern noch nicht ausgereicht, da muss heute nochmal UbiSchrott dran.
 
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bei der jedes Studio für die Beziehung zwischen Marke und Kunden
Tja so wird das nichts mit der Neuausrichtung. Wer schon in solcher Terminologie denkt möge bitte scheitern.
 
Ich frage mich wie man es schafft so extrem uninteressante Geschichten zu erzählen. In AC Shadows zB ist das Spiel nicht sooo viel schlechter als manch andere aber wenn mich die Charaktere und die Geschichte so extrem kalt lassen, wird's halt schnell fad. Das passiert Ubisoft oft. Irgendwie falscher Fokus. Witcher ist auch lang und groß und trotzdem lässt einen Story und Charakter mitfiebern.
 
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Vigilant schrieb:
Zuletzt war ja wieder ein leichter Trend zur Besserung erkennbar. Anno 117, AC Shadows, From The Ashes. Reicht nur insgesamt nicht, obwohl die technischen Grundlagen im Haus auch abseits einer Unreal-Engine vorhanden sind.
Das Problem an Ubisoft ist einfach das alle aufgeführten Titel lange in der Entwicklung waren, das Ergebnis muss dann sein, das man hohe Verkaufszahlen erreicht.

Ein Beispiel ist hier AC Shadows, Ziel waren 4 Millionen Kopien im ersten Monat über alle Plattformen hinweg.
das Ergebnis waren 631000 Kopien in 2 Tagen und weniger als 3 Millionen Spieler in 2 Monaten und hier sind die Zahlen von Ubisoft+ (Ubisoft+ ist kein Verkauf) mit drin, soll heißen AC Shadows ist quasi mit Anlauf unter die Latte gesprungen.

https://www.google.com/search?q=AC+shadows+bad+value+numbers&ie=UTF-8
https://www.reddit.com/r/fuckubisof...ssins_creed_shadows_sales_are_outand_its_way/
 
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Was hier nur noch helfen würde: kompletter Austausch des Managements (inkl. CEO!!!) und ein vollständiges Umdenken für wen man eigentlich hier Spiele produziert. Ansonsten sehe ich Ubisoft entweder komplett von irgendjemanden geschluckt, auseinandergerissen oder ganz Pleite.
 
Für mich gibt es zu bei Ubisoft ( und anderen) zu viele Spieleserien die mittlerweile ausgelutscht sind, immer das gleiche nur ein wenig andere Grafik und Story. Damit wird man langfristig nicht auf nen grünen Zweig kommen, zwangsläufig wird es zu ner Marktbereinigung kommen, weil zu viele das gleiche machen und zu wenig echte Innovationen vorrantreiben.
 
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Die Verbindung zu Vaas ist so weit an den Haaren herbeigezogen, dass die Erwähnung im Titel und dann erst wieder im letzten Absatz einfach nur wie billiger Clickbait wirkt. Ganz schön armselig.
 
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Aber was Vaas sagt passt schon
Typisch UBI Soft ist auch die einstellungen zu anderen IPS die letzte Pronce of Persia war ein hervorragend Spiel aber hat knapp 1 Million mal nur verkauft was passiert die Team wird aufgelöst echt Krank sowas
 
Es geht nur um's Geld verdienen, bei Ubi, EA & Co. wer hätte das bei AG's erwartet? :evillol:
Von den "Großen" Studios erwarte ich gar nix mehr, Geld und Termindruck töten jede Kreativität.
 
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TR2013 schrieb:
Ich frage mich wie man es schafft so extrem uninteressante Geschichten zu erzählen. In AC Shadows zB ist das Spiel nicht sooo viel schlechter als manch andere aber wenn mich die Charaktere und die Geschichte so extrem kalt lassen, wird's halt schnell fad.

genau das frag ich mich auch immer wieder. ich spiel grad meinen zweiten Durchlauf AC Odyssey, weil mich das Setting so sehr interessiert und die Grafik bzw. Open World auch heute noch richtig gut was hermacht

aber die ganzen Quests und Charaktäre sind so beliebig, generisch und uninteressant das ich gefühlt 90% wieder vergessen hab und es sich dadurch wie ein neues Spiel anfühlt lol - vielleicht ist ja auch das der Sinn dahinter :D
 
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"Nach wie vor bleibt allerdings das Management das alte."
Nicht die erste Firma, die zu Tode umstrukturiert wird.
Oder anders ausgedrückt, der Fisch stinkt vom Kopf her.
 
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Kuestennebel79 schrieb:
Das ist ein Mindset Problem und das bekommt man nur sehr schwer wieder raus. Externe Investoren quatschen rein, Manager in Bubbles die nichts mehr von der echten Welt mitbekommen, trauen sich nichts sondern versuchen einfach nur Druck und Hype. Ich denke, das wird nix mehr. Zum Glück habe ich keine Aktien.
Das ist grundsätzlich aber ein Problem mit dem Aktien-Gesellschaftsmodell.
Man ist ja quasi gesetzlich verpflichtet Gewinne zu erzielen, und den Aktionären eine Dividende zu erwirtschaften.
Die Grundidee war damals natürlich eine sehr positive und gute, nämlich Teilhabe an einem Unternehmen.
Bis natürlich die Findigen Gierigen mehrere neue gesetzliche Gier Optimierungen über die Legislative dort eingebaut haben, seit dem ist das Aktien-Gesellschaftssystem entgegen dem Ursprünglichen Sinn.

Bedeutet, ab einer gewissen Nenngröße wird ein Konzern so zum Selbstfresser, weil er es muss, einer Handelsware, von der wenige Profitieren, die mit dem Konzern nicht einmal verbunden sind.
Darunter leiden dann die Mitarbeiter, denen ich mal unterstelle, dass viele da mit sehr viel Herzblut und positiven Absichten am Werk sind, auch bei Ubisoft. ;):heilig:
 
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@AdmiralPain Ehrlich gesagt ist das irgendwie auch unlogisch, weil die Aktionäre haben ja kein Interesse daran, ein Unternehmen kaputt zu beeinflussen. In der Regel ist die Entkopplung von Strategie und kurzfristigen Gewinnen Aufgabe der Aufsichtsräte. Das scheint hier nicht wirklich zu funktionieren. Generische beliebige skalierende Spielproduktionen (in Zukunft mit AI Kontent) mit Microtransactions scheint eben weiterhin die Strategie zu sein. Ich kenne allerdings auch etliche Spieler, die Ubisoft Spiele mögen, bspw. AC Odessys, Division oder Outlaws. Evtl. müssen sie einfach gesund schrumpfen.
 
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