Fireplace April 2026

Unbekannte IP-Kamera ins Netzwerk einbinden

sinnfrei hier jetzt mit Datenschutz um die Ecke zu kommen. Das ist ein IT Forum. Völlig ok auf die deutsche Problematik hinzuweisen, aber man kann auch mal davon ausgehen, dass die Erwachsenen eigenverantwortlich handeln dürfen.

Zum Thema: Schraub das Ding ab und schmeiss es weg. 2 Akku betriebene Wifi Cams mit eingebauten Solarmodul und Basis kosten dich zwischen 150 und 300 EUR - je nach Angebot. Wenn du die vorhanden Löcher benutzt kannst du sicherlich 2 Schrauben und Dübel ohne Handwerker anziehen. Wenn eine kaputt geht hast Ersat :)

Musst Dich allerdings entscheiden - sparen und eigen frickelei, oder bestellen und bezahlen.
 
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pumuck| schrieb:
aber man kann auch mal davon ausgehen, dass die Erwachsenen eigenverantwortlich handeln dürfen
Das dachte ich auch. Wenn ich aber hier so durch die Gegend gehe, werde ich von fast jedem Eigenheim/Haus gefilmt. Die Kameras sind alle so angebracht das sie die gesamte Straße/Gehweg aufzeichnen. Das hat in den letzten Jahren massiv zugenommen, man müsste das fotografieren und melden.

Verstoß gegen BDSG und DSGVO interessiert hier überhaupt keinen, vermutlich kennen sie die rechtliche Lage gar nicht. Denke dem TE ist die technische Lösung auch wichtiger als die rechtliche.
 
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Moin,

es handelt sich um die Parkplätze/Carports der restlichen Eigentümer hinter dem Haus auf Privatgelände, kein öffentliches Gelände. Was wir hier auf unserem Gelände tun hinsichtlich Kameraüberwachung sollte zulässig sein, es ist sogar ein Hinweisschild angebracht.

Dahingehend braucht man sich daher keine Sorgen machen :-)
 
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yxcvb schrieb:
Überwachung eines Parkplatzes mit Aufzeichnung, das ist hochgradig illegal
Nicht wenn's dein Parkplatz bzw. ein privater Parkplatz ist. Es müssen jedoch öffentliche Bereiche und Nachbargrundstücke ausgeblendet werden.
Weiterhin muss gekennzeichnet werden, dass hier aufgezeichnet wird und die Aufzeichnungen müssen nach 48 bis 72h gelöscht werden.

Und wenn man das ganze ohne Aufzeichnungen nutzt, bleibt nur noch das ausblenden von öffentlichen Bereichen und Nachbargrundstücken übrig.
Ergänzung ()

Helge01 schrieb:
man müsste das fotografieren und melden.
Und dann machst sowas, der muss vorweisen dass er die Regeln einhält (ausblenden, nach 72h löschen) und darf alles weiter betreiben.

Und dann geht's dir wie meinem Nachbarn, dein Auto wird nachts auf der Straße aufgebrochen und ausgeräumt. Und die schöne Überwachung vom Nachbarn kann dann nicht helfen. Natürlich noch so, dass er nützliches Material hat und du es als "ich habe gesehen" angibst... Anders ist es rechtlich nicht möglich.

Zumdem sind die Kameras welche ich in meiner Umgebung an privaten Häusern sehe, zu 95% Attrappen.
 
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nutrix schrieb:
PoE oder eigener Stromanschluß, der nach außen gelegt wurde
...oder, der Vollständigkeit halber: Via Batterie - wie beispielsweise bei den Blink-Geräten.
Aber nicht auf die Idee kommen, dass in diesem Szenario es eine gute Idee wäre, solche Geräte zu verwenden. Wer möchte schon alle Nase lang eine Leiter zum Batteriewechseln aufstellen?😉

Auch Solarpanels wären theoretisch(!) denkbar, sofern sie übers Jahr genug Energie erzeugen und zwischenspeichern können.
 
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Die Reolink-Akku-Kameras funktionieren mit Solarpanels sehr gut übers Jahr - ich habe mehrere im Einsatz und muss meistens nur ein/zweimal im Januar/Februar mit einer Powerbank "nachhelfen". Es gibt inzwischen auch größere Solarpanels dafür (6W, 12W statt 3W), so dass die vielleicht sogar im tiefsten Winter reicht. Der Akku an sich hält bei solchen Geräten, wenn sie nur mäßig auf Bewegung aufnehmen, 4-6 Wochen.
 
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@mblaster4711 Das ist mir klar, deswegen mache ich das auch nicht. Man würde mit Mistgabel davon gejagt werden sobald man schon die Kamera zückt. :D
 
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mblaster4711 schrieb:
zu 95% Attrappen.
Was aber auch zum Problem werden kann, je nach dem wohin sie ausgerichtet sind.
Denn auch Attrappen erzeugen "Überwachungsdruck" und das kann strafbar werden (kostet auch Bußgeld).
Ja ja unsere Regeln sind undurchsichtiger als ein Nachtspaziergang im Amazonas-Dickicht.


Lustig ist jedoch, dass es viele Türklingelkameras gibt, die 24/7 in die Cloud speichern und dabei fast nur Öffentlichen Raum filmen.


Aber hier zu Thread:
Ich würde auf neue Kameras setzen, nicht nur weil diese einfacher handzuhaben sind, sondern auch weil sie bessere Featuresets bieten. Viele ältere Kameras haben z.B Grottige Nachtsicht. Da kannste dann raten ob die Pixelmasse Mann/Frau/Alien/Fabelwesen ist und ob du die Polizei oder SpaceForce rufen sollst
 
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Ich würde erstmal den Hard-Reset probieren. Übrigens: Nicht selten werden bei Netzwerkgeräten die Standard-User und Standard-Passwörter weiterbenutzt...
Wenn das schief geht, kann man immer noch über neue Kameras nachdenken.

Bzgl. des Stromverbrauchs: Man könnte ja mit einer smarten Steckdose mal den Stromverbrauch dieser Konstellation messen und dem neuen Praxisinhaber die 5€ im Jahr geben, falls das mal ein Thema sein sollte...

Und dann je nach Verkabelungs-Möglichkeiten einen kleinen PoE-Switch in die Praxis packen und an den Switch einen Access Point im Client-Mode anstecken.

Ob dann die WLAN-Verbindung ausreicht, lässt sich leider vorher schwer sagen. Dafür gibt es zu viele Faktoren. Aber man könnte sich ja mal mit einem Smartphone an die zukünftige Position des APs stellen und schauen, wie die Verbindung ist, testweise einen Download machen oder so. Wenn das kein Problem darstellt, sollte ein AP mit Antennen da auch eine vernünftige Verbindung aufbauen können.

Grüße
 
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Hallo zusammen,

vielen Dank an alle, die sich konstruktiv beteiligt haben. Ich werde die Tage nochmal die Gelegenheit haben, mir die Verkabelung anzusehen, und dann wird man weitersehen. Inhatlich hat man mir hier auf jeden Fall weitergeholfen.

Etwas erstaunt/erschrocken bin ich über das negative Menschenbild, welches einige hier an den Tag legen, "wie könnt ihr ihm nur helfen bzw. hier antworten, dort passiert garantiert 100%ig hochgradig illegales, da bin ich mir sicher, das muss definitiv so sein"......nicht nur ohne irgendwelche Details zu kennen zu den Gegebenheiten, noch um vielleicht mit einem positivieren Menschenbild unterwegs zu sein, bzw. erstmal davon auszugehen, dass etwas rechtens ist oder mit guten Absichten passiert (in dubio pro reo). Schon heftig, wie so ein ganz normaler Thread fast zerrissen wird.
In der Psychologie spricht man hier übrigens vom false-consensus-effect, ist eine Form der Projektion, falls der ein oder andere das für sich einmal googlen möchte zur persönlichen Weiterentwicklung und Stärkung der Resilienz.

Beste Grüße
Maddin
 
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