Undervolting Ryzen 5 3600 - merkwürdiges Verhalten bei Prime95 Small FFT Maximallast

Xechon schrieb:
Beim 3600er kann sich Allcore-OC schon noch lohnen. Meiner lief bei 1,275 V bei 4,3 GHz Primestable und blieb dabei kühler als mit PBO. Im Single Core hat er auch nicht mehr als 4,3 GHz gepackt, daher war das für mich besser. Alles über dem 3600er lohnt sich halt i. d. R. nicht mit Allcore OC (außer man braucht kein Primestable aber das ist eine andere Debatte).
Dazu habe ich ja schon im Eingangspost etwas geschrieben.
4300MHz wäre sogar mit nur 1,23V stabil - aber es lohnt sich für mich einfach nicht.
Der Mehrverbrauch steht in keinem Verhältnis zu den gewonnen encoding fps in Handbrake.

Glaub mir - alles probiert und berechnet.
Ich hab Spaß daran. 🙃

Powl_0 schrieb:
Verbrauch senken. Egal ob mit weiter gesenkter Vcore oder gesenktem Current Limit. VRMs sind da bzgl im Bios meist verfügbarer Mittel recht simpel. Mehr Verbrauch -> mehr Verlust in den VRM -> höhere VRM Temp.
Mich irritiert schon etwas, dass das Board ja scheinbar selbst mit einem Stock R5 3600 an seine Grenzen kommt.
In was für einer Welt leben wir denn? Immerhin unterstützt es ja auch noch viel größere Prozessoren.

Ich wusste natürlich nicht, dass es ggü. V1 abfällt.
Wie gesagt - ich habe es gekauft weil es mir nie um OC ging und ich bin mit günstigen Boards mit Mittelklasse Chip mein Leben lang gut gefahren. Oft auch von Gigabyte.

Nur aus Interesse - gibt es denn in der unteren Preisklasse (sagen wir mal bis 65€) Boards, die bezüglich VRM besser aufgestellt sind?
Für mich stach es wegen VRM Passivkühler, 4 Rambänken und Ram-Frequenz bis 3600MHz in der Klasse heraus.

Mit einem Top-Blower CPU-Kühler wäre das ganze sicher deutlich weniger grenzwertig.

Idee: Würde es Sinn machen, den airflow in meinem Gehäuse zu drehen? Also hinten kühl rein und vorne warm raus? Käme das den VRM zugute?

Burki73 schrieb:
Der ECO Mode hat auch einen Vorteil. Den kann jeder Laie relativ problemlos aktivieren. Ohne irgendwie zu testen oder etliches zu versuchen.
Ganz ehrlich - in meinem BIOS ist Takt festsetzen und Spannung einstellen viel einfacher, als so einen Eco Mode einzurichten. 😅

MORPEUS schrieb:
Bei Deinem manuellen Undervolting hast Du ein Package Power von 68W.
Was kommt in Cinebench raus wenn Du für den Eco-Mode das PPT Limit ebenfalls auf 68W (statt 60) setzt?
Ich habe es zwei Mal versucht - beide Male läuft Cinebench komischerweise nicht bis zu Ende durch.
Es bleibt dabei einfach stehen - aber der Rechner läuft normal weiter.
Die Werte während es läuft machen aber auch schon klar, dass es ggü. Undervolting abfällt:

Cinebench R23 @68W PPT Limit:
Package Power: 68W
Messgerät: 106W
Takt: 3742-3792MHz
Spannung: 1,116V
Punkte: N/A

Damit ist für mich auch klar, dass ich mit manuellem Undervolting einfach mehr Takt bei niedrigerer Spannung erreiche.
 
Zuletzt bearbeitet:
jd17 schrieb:
Ganz ehrlich - in meinem BIOS ist Takt festsetzen und Spannung einstellen viel einfacher, als so einen Eco Mode einzurichten. 😅


Das liegt ja daran, das du es kannst. Weisst wie es geht. Viele wissen das aber nicht, es ist ihnen egal.
Das der ECO Mode oft kompliziert zu finden ist im Bios, dafür kann ja der einfache User nichts. Wenn man es weiss, ist es natürlich viel leichter.

Das du Interesse hast, am testen, probieren u.s.w. ist natürlich nicht verkehrt. Aber 75% der User haben das genaue Gegenteil von dir. Also sie kümmern sich um noch ein paar FpS mehr raus zu quetschen. Das UV oder eben Stromsparen, Effizienz interessiert viele garnicht so direkt. Bei 3 FpS mehr, machen 30 Watt mehr denen nichts aus.

Mainboards verschiedenster Preisklassen haben auch Unterschiede z.b in der Effizienz, im Stromverbrauch. Paar Watt hier, paar Watt da. Viele günstige Mainboards haben da ihre Schwächen. Heisse Vrms z.b. Einfach auf Kante genäht, ohne Reserven. Da frage ich mich, warum jemand eine CPU für 700 Euro auf ein 58 Euro Mainboard setzt. Meine damit nicht den R5 3600, aber auch grössere würden da ja drauf laufen. Aber schon bei kleinen Modellen stösst manches günstige Mainboard an Grenzen.
 
jd17 schrieb:
Stock R5 3600 an seine Grenzen kommt
Aber auch nur bei Prime95 mit gedrosseltem Turmkühler.

Gigabyte validiert die CPUs mit dem Boxed Kühler von AMD und Standard Lüfterkurve. Das sind bei Volllast dann 2000rpm mit Topblow Kühler, der direkt mit auf die VRM pustet.
 
jd17 schrieb:
Idee: Würde es Sinn machen, den airflow in meinem Gehäuse zu drehen? Also hinten kühl rein und vorne warm raus? Käme das den VRM zugute?
Das habe ich noch probiert und es scheint auch tatsächlich ein kleines bisschen zu helfen - aber leider kommt es bei beiden möglichen Lüfterpositionen zu Geräuschen.
Lüfter an der Rückseite des CPU-Kühler bedeutet, dass er zu nah am hinteren Gehäuselüfter ist und die beiden dann Überlagerungsgeräusche erzeugen.
Lüfter an der Vorderseite aber gedreht erzeugt scheinbar Geräusche durch die Struktur des Kühlers - ist auch von Arctic explizit nicht vorgesehen.

Daher bleibe ich bei der gängigen Strömungsrichtung und lasse die Lüfter unter Last einfach auf 1200/850rpm CPU/Gehäuse laufen.
So komme ich dann mit 2x Handbrake auf lächerliche 60°C bei 4000MHz@1,09V.

Lasteinordnung:
Prime Blend: 58W (100% Auslastung aber kein AVX?)
1x Handbrake: 60-70W (keine volle Auslastung, AVX2)
Cinebench R23: 68W (100%)
2x Handbrake: 72W (100%)
Prime Smallest FFT: 79W (100%)
Prime Small FFT: 88W (100%, unglaubliche 11° über 2x Handbrake)

Letzteres scheint aber selbst mit der Drehzahl bei 4000MHz "VRM-stabil" zu sein.
Ich habe nach 20min ohne Takt-drop gestoppt.
 
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