Ungerechte Benotung von Lehrern?

Fühlt ihr euch gerecht benotet Anderen gegenüber?

  • Ja

    Stimmen: 69 49,3%
  • Nein

    Stimmen: 71 50,7%

  • Umfrageteilnehmer
    140
Die Schulnoten sind so Lehrerabhängig das man da echt mal irgendwas machen müsste:freak:.

Mündliche Noten in Erdkunde: Ich: melde mich zwar nich häufig ^^ Lehrer: Mündliche Mitarbeit ist gut nur manachmal machste etwas wenig. Streng dich an dann geb ich dir ne 2-.

Ich: :D

Und dann ein Mitschüler: Meldet sich echt nie und wenn überhaupt mal fragt er nur total dummes Zeug. Lehrer: Gefällst mir richtig gut und Beiträge sind Qualitativ echt gut aufjedenfall 2+ :freak:

Manchmal denkt man ej man is im falschen film. Und das ist kein einzelfall:o#

nebenbei alles in der 11 Klasse
 
fleckenzwerg99 schrieb:
Diese Arbeit wurde mit der Note "mangelhaft" zensiert

Natürlich mußte es ein "mangelhaft" geben. Du solltest schließlich eine Eigene Bewerbung schreiben und nicht einfach was kopieren und drei Worte ändern. Oder glaubst Du allen Ernstes, Dein Lehrer hätte diese Seite nicht auch gefunden? Vorstellungen habt Ihr Kiddies heutzutage... :rolleyes:
 
@fleckenzwerg
Mangelhaft is schon hart, es sind zwar einige Sachen drin, die man schöner hätte ausdrücken können aber ne 5 is das in meinem Augen nicht.
Ich weiß zwar nicht was ihr so besprochen habt, was in ein Anschreiben alles rein soll aber ich denke das wichtigste is drin und auch ordentlich formuliert.
Ich hätte ne 2- bis 3+ gegeben.

-edit-
ok...wenn die hälfte geklaut is sieht das natürlich anders aus. Da fehlt dann natürlich die Eigenleistung. *böserjunge* :D
 
Ich kann mich noch erinnern, da war ich in der 8. Klasse, da hatte ich Probleme mit meinem Mathelehrer, ich konnte es ihm nicht recht machen, hat mir irgendwelche Fehler angekreidet, er hat mich fertig gemacht, hatte ich eine Aufgabe der Hausaufgaben nicht lösen können, wurde reingeschrieben das ich meine Hausaufgaben nicht gemacht hätte usw. Das selbe in Physik bei ihm, dadurch zweimal 5, sitzengeblieben.

Dann hatte ich 2,5 Jahre eine andere Lehrerin und plötzlich hatte ich 2 oder 3 am Ende. Dann kam in der 10. Klasse, Realschule, Abschlußjahr, es so das die Frau in den Ruhestand ging und wir einen neuen Mathelehrer bekamen. Richtig, ich hatte ihn natürlich wieder bekommen.
10. Klasse, 1. Halbjahr hatte ich noch eine 2- in Mathe, Lehrerwechsel, 2. Halbjahr gnadenlos eine 5 reingedrückt. Ich konnte mit ihm diskutieren wie ich wollte und wie es sein kann das ich um 3 Noten nach unten Rutsche, das lag natürlich nur an mir, laut seiner Aussage.
Fazit war dann das er mir mit seiner Benotung letztenendes mein Abschlußzeugnis versaut hat, er mir sogar eine 5 reindrücken wollte als Endnote, er es aber dann auf eine 4 hochgestuft hat, nachdem ich mich überall beschwert hatte und meine Eltern eingegriffen haben.

Letztens habe ich ihn durch Zufall in der Stadt angetroffen, alt und zerbrechlich - ich habe ihm trotzdem gesagt das ich, trotz seiner Steine die er mir in den Weg gelegt hat, meinen Weg gemacht habe und er mir meine Zukunft nicht versauen konnte, das ich erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen habe, und jetzt studiere und zwar Technische Informatik, wohlgemerkt ein Fach bei dem es viel auf Mathe und Physik ankommt, und habe ihn einfach stehengelassen.
 
Ich muss sagen, dass ich von meinen Lehrern für meinen Geschmack zwar relativ gerecht bewertet werde, jedoch kommt es doch relativ häufig vor, dass ich mir selbst eine schlechtere Note geben würde...
Ich finde generell die Wichtigkeit einer mündlichen Note vor allem in den wissenschaftlichen Fächern einfach viel zu hoch! Ich kann meinen Lehrer in Mathe oder Physik viel erzählen, aber wenn ichs in schriftlicher Form nicht auf die Reihe bekomme, bringt mir das nicht sonderlich viel.
Meine mündlichen Noten zum Beispiel sind ziemlich gut, eigentlich immer zwischen 13 und 15 Punkten, und bei uns in Rheinland-Pfalz ist in den Grundkursen die mündliche Note 2/3 der Zeugniszensur. Das bedeutet, dass jemand, der schriftlich absolut nichts auf die Reihe bekommt, aber im Unterricht den Anschein von Interesse geweckt hat, trotztdem eine aktzeptable Note bekommt. Ich z.B. bin teilweise in Mathe schriftlich nicht so schnell (liegt wohl daran, dass ich die letzten Jahre ein wenig schleifen gelassen habe), und meine Noten in den Arbeiten sind auch nicht mit meinen mündlichen zu vergleichen aber trotzdem kriege ich eine akzeptable Note auf dem Zeugnis... Für mich zwar ganz praktisch - generell aber iwie totaler Schwachsinn, vor allem wenn man bedenkt, dass Mathematik für so viel die Basis oder ein wichtiges Werkzeug darstellt, vor allem, aber nicht nur in den Naturwissenschaften.

So das war jetzt viel Hors sujet ^^

Was ich eigentlich im Kopf hatte, war:
Ich bin momentan im Rahmen eines Auslandsaufenthalts in Frankreich in der Nähe von Paris, wohne hier seit 4 Monaten und gehe auch in die Schule. Kurz gesagt, gibt es einige extreme Vor- aber auch einige extreme Nachteile bei dem französischen Schulsystem:
  • Der Nachteil von allergrößter Offensichtlichkeit ist die Schuldauer: Ich komme Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags um 6 Uhr nach Hause, Mittwochs sogar um 7 und die Schule beginnt um 8:30 Morgens. Ich verbringe den kompletten Tag in der Schule, esse hier auch, habe im Prinzip keine Freizeit in der Woche. Daheim angekommen gibt es aber keinesfalls weniger Aufgaben zu erledigen als in Deutschland (ok zumeist viele, weniger umfangreiche Aufgaben, aber dennoch viel)
  • Ein Vorteil dieser extrem langen Schuldauer ist jedoch ebenfalls offensichtlich: man hat mehr Zeit, die Schüler zu striezen ;). In Frankreich gibt es für das allgemeine Abitur 3 Profile: S(cienfique)=Wissenschaftlich, L(itteraire)=Litterarisch (WOW^^), und ES(Economique et Social)= Wirtschaftlich/Gesellschaftlich. Der Hauptteil der Französischen Schülerschaft (um die 65% etwa) machen S, 25% ES und die restlichen 10-15% L... In S, der Sektion, die ich gewählt habe, habe ich 6 Zeitstunden Mathematik die Woche, sowie 5 Stunden Physik/Chemie und 5 Stunden Biologie. Vor allem in Physik und Mathematik ist das Tempo doch eher harsch ^^ also es geht schon zur Sache, hier wird schon wirklich viel verlangt von den Schülern, ich finde, mehr als bei uns!

Hierher waren meine Gedanken unterwegs, denn hier gibt es KEINE mündlichen Noten, nicht einmal in den sprachlichen Fächern (was in den Fremdsprachen(vornehmlich Englisch) zu katastrophalen Ergebnissen führt), aber ich schreibe jede Woche mindestens eine, zumeist mehrere Arbeiten, die in den meisten Fällen 4h dauern und daraus setzt sich, fachspezifisch mit jeweils sonstigen Notenfindungen die Zeugnisnote zusammen.

Zumindest was die mathematisch/physikalische Fraktion betrifft, finde ich diese zwar im Vergleich zu unserem System doch sehr radikale Notenfindung aber durchaus vernünftig, denn alleine die Ergebnisse sind doch sehr aussagekräftig: Hier sind trotz der hohen Anforderungen (ich bin übrigens 1ère S), oder vielleicht auch gerade deswegen viele Schüler, die in Mathe extrem gute Noten erreichen. ^^
Klar sage ich nicht, dass man z.B. in einem Englisch LK keine münglichen Noten verteilen soll! Nur müsste man sich vllt man Gedanken machen, wo mündliche Noten in welchem Umfang und mit welcher Gewichtung wann Sinn machen und eventuell demnach entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Sorry aber das lag mir auf der Seele Leute :D :).

MfG Br0t

P.S.: Ich bevorzuge aber doch das deutsche System! 1. gehen daran weitaus weniger Persönlichkeiten unter und 2. hat man doch extrem viel Zeit für sich und für seine eigenen Interessen, die hier doch nur am Rande und mit großer Anstrengung exisitieren können.
 
Br0t schrieb:
Der Nachteil von allergrößter Offensichtlichkeit ist die Schuldauer: Ich komme Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags um 6 Uhr nach Hause, Mittwochs sogar um 7 und die Schule beginnt um 8:30 Morgens. Ich verbringe den kompletten Tag in der Schule, esse hier auch, habe im Prinzip keine Freizeit in der Woche.
Ja und? Wenn du später mal einen Job hast, sehen deine Arbeitszeiten ähnlich oder noch dümmer aus. :rolleyes:
Seit einigen Tagen arbeite ich täglich 9-10 statt 8 Stunden, um kurz vor Weihnachten früher nach Hause zu können. Ganz normal sowas.

Ansonsten muss man sagen, dass Bildung Ländersache ist. Hier in MV zählt die mündliche Note bei weitem nicht so viel wie bei dir in RP. Da gibt's eine mündl. Note pro Halbjahr, die dann mit 2-3 Klausurnoten zusammengerechnet wird (zB Klausur 2 + Klausur 2 + mündl. 3 [+ Kleinkram wie Kontrollen etc.] -> Zeugnis 2). Jedenfalls war das noch vor ein paar Jahren so, als ich noch ans Gymme ging.
 
Warum sollte in Mathe und Physik die mündliche Note nebensächlich sein? Es geht darum, zu sehen, ob du mitdenkst. Das geht nicht ohne mündliche Beteiligung - und bei vielen Schülern eben auch nicht ohne benoteten Ansporn.

Ob ich die Integrale einmalig im Halbjahr lösen kann, sagt etwas über mein Engagement bei der Klausurvorbereitung aus. Für alles andere gibt es Tests und die mündliche Mitarbeit. Und alles andere sind in dem Fall Kleinigkeiten wie regelmäßige Mitarbeit, Engagement, Anfertigung von Hausaufgaben, Erreichen von Lernzielen, Verständnis und auch Sozialkompetenz.

Ich finde die mündliche Mitarbeit genauso wichtig wie (vergleichsweise leicht zu erzielende) schriftliche Ergebnisse. Zumindest in der Schule.
 
Mädchen werden generell besser benotet. Das ist auch der Grund wieso sie in Mathe und Physik so schlecht sind.
Hier kann man keine Bonuspunkte verteilen :D
 
Einfach die Schulbank drücken ;) Bringt alles nichts. Der Lehrer sitzt am längeren Hebel.

Mfg Christian
 
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