Union möchte tägliche Höchstarbeitszeit kippen. 30,25-35,25 Wochenstunden verteilt auf drei Arbeitstage attraktiv?

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es scheint bei vielen ja ganz gut zu laufen mit dem JC - hängt vermutlich stark vom jeweiligen JC und dem Berater ab ob du ne "ruhige Kugel" schieben kannst oder nicht
 
MrMorgan schrieb:
Nur ist es (z.b. an einem Büroplatz) oft so, das du nach 8-9 Stunden einfach nur noch rum pimmelst sozusagen und gar nicht mehr produktiv bist
Um Produktivität zu sichern, wäre es also sinnvoll, die tägliche Maximalarbeitszeit eher zu reduzieren.

@MrMorgan
Ich habe fast 6 Jahre lang relativ wenig Probleme mit dem JC gehabt (ausser dem winzigen Problem, dass die halt ihren Job nicht machen ... ich habe in der Zeit aber auch selbst keine brauchbare Stelle gefunden).
Dann kam ich in ein anderes Team (mit über 90% Vermittlungsquote) und habe dann binnen Wochen festgestellt, wie diese Quote zustande kam.
Nach 3 Terminen war ich bereit, jeden Job anzunehmen, nur um da nicht nochmal hin zu müssen.

So sieht "erfolgreiche Arbeitsvermittlung" beim Jobcenter Bielefeld aus ... du wirst beleidigt und verarscht, bis du keinen Bock mehr hast, und alles machst, was dich vom Umgang mit dem Jobcenter befreit.

Ich helfe noch immer Menschen bei ihren Anträgen und Mitwirkungsverpflichtungen ... und ich kriege noch immer regelmäßig zu viel.
Da werden rausgeschickt: Eine Mahnung wegen einem noch nicht eingegangenen Dokument, welches bereits eingereicht wurde, dann eine Bestätigung über den Eingang des Dokumentes ... und eine 3 Tage danach datierte 2. Mahnung, es doch bitte einzureichen. Während man sich dann mit dem JC in Klärung befindet, schickt die Automatik noch einen 3. Brief und verhängt Sanktionen.
Man kann alles richtig machen, und bekommt trotzdem Probleme, weil die Automatik das irgendwie nicht mitschneidet. Und als Sahnehäubchen obendrauf muss man dem Jobcenter dann noch beweisen DASS man alles richtig gemacht hat.
Und das beste kommt noch. Die bisher einzige Möglichkeit, sich Rechtssicherheit zu versachaffen (Papiere persönlich abgeben und den Eingang mit Unterschrift, Stempel und Datum quittieren lassen), ist nun nicht mehr möglich, da das JC diese direkte Annahme verweigert.

Seit das so ist, empfehle ich meinen Kumpels, sie sollen sich eine e-Mail zurecht basteln, in der alles als Anhang vorhanden ist, was das JC eventuell mal haben wollen könnte ... und wenn eine Anfrage kommt, sendet man ihnen diese e-Mail (automatisiert) wöchentlich oder täglich zu, bis eine Eingangsbestätigung vorliegt.
Stellt sich das JC dennoch quer, droht man mit einem Eilantrag vorm Sozialgericht ... es ist unglaublich, was dann plötzlich alles möglich ist (scheinbar haben die Angst vor einer gerichtlichen Prüfung ihrer Prozesse).
 
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Ich sehe es kritisch bei Bereitschafts- und Rufbereitschaftsdiensten.
 
so viel offtopic hier im chat dass es geschlossen wird. mit dem eröffnungspost haben die beiträge in großer mehrheit seit vielen seiten nichts mehr zutun
 
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