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Unregelmäßiger Ausfall des Internets/Teilen des LANs

st_schroeder

Cadet 3rd Year
Registriert
Dez. 2006
Beiträge
42
Hallo zusammen,
hier läuft eine relativ "gewachsene" Netzwerkstruktur an einem DG-Anschluss.
Seit einem halben Jahr kommt es sporadisch immer wieder zu Ausfällen im Netz, die sich wie folgt äußern:
  • Teile des Internets nicht erreichbar, d.h. manche Apps und Seiten gehen, manche nicht (Vermutung: IPv4 geht und IPv6 nicht oder sowas...)
  • Router GUI aus Teilen des LANs nicht erreichbar trotz funktionierender Internetverbindung
  • generell ab und an "komisches" Verhalten im Netz; z.B. sehr hohe Latenzen, kuriose Fehlermeldungen in IoT Geräten und Netzwerkdruckern...

Meine Vermutung liegt in der Überforderung des DG-Routers (keine sinnvollen Aufzeichnungen in seinen Logs erkennbar, aber sporadischer automatischer Neustart, wenn mal gar nichts mehr geht...). Mein nächster Workaround wäre, den DG Router bis auf das direkte Routing zu entlasten und DHCP etc. von den Fritzboxen im jeweiligen Strang vergeben zu lassen; diese selbst per feste IP einzubinden.

Gerne höre ich mir aber auch den ein oder anderen Tipp an, wie ich das ganze mal etwas stabiler gestalten könnte; ich bin seit 20 Jahren raus aus den untiefen der Netzwerktechnik...

Meine Infrastruktur habe ich mal hier aufgezeichnet:
1787837113409.png
 
Wozu gibt es hier mehrere Router?

Sind evtl. mehrere DHCPs aktiv?
 
Bitte noch dazuschreiben welche Netze getrennt sind, denn in einem einzigen Netz gäbe es gar nichts zu routen.
 
Die Fritzbox wird jeweils nur als AP genutzt und ist auch jeweils so konfiguriert. DHCP ist nur bei den DG Router aktiv, bekommt soweit auch jeder seine korrekte IP.
Die Netze zu trennen wäre ein evtl in der Zukunft sinnvoller Schritt, sollte hier aber noch nicht der Fall sein und ist bislang nicht konfiguriert.
Es sind drei Gebäude mit Haupthaus, Scheune etc., aufgrund des Potentialunterschiedes haben wir für die lange Strecke Licht genommen.

Probleme seitens DG wäre theoretisch immer möglich, aber in der Häufigkeit unwahrscheinlich, läuft im Ort problemlos.
 
Die Mischung aus TP Link WLAN und vermutlich Fritz Mesh ist auch eher unpraktisch.

Ansonsten, wir sehen zwar den physikalischen Aufbau, aber wie ist das Ganze logisch aufgebaut?
 
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@Mojo1987

Er hat kein Fritz!Mesh

In dem Fall, weil es keine getrennten Netz sind, wäre es aber vielleicht besser statt dem DG-Router eine Fritz!Box zu beschaffen, gerade weil auch weitere Fritz!Boxen, Repeater und (Dect-Telefone) verbunden sind.


Fritz!Mesh.png
 
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So kompliziert ist das doch gar nicht.

1. Gebäude: Glasfaser-Anschluss mit DG-Router (oben), zusätzlich FB 7530 (links), ausgehend SFP

2. Gebäude: eingehend SFP, angebunden per Glasfaser und dann der Switch, dahinter die Endgräte (rechts)

Alles ins MESH erleichtert auch die Verwaltung oder sogar Smart-Home.
 
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Eine Fritz an das DG Modem hängen ist auch als Lösung im Kopf. Dann bin ich in einem System.

Auf was ich in der Reihe verzichten kann ist mir nicht ganz klar. DG Router gibt nur rj45 raus, auf LWL gehe ich aufgrund des Potentialunterschiedes, danach wieder zurück auf rj45 und in den Switch.

Edit: Die "Hölle" ist ein 4x2x0,6 JYSTY Kabel was im Bestand ist und zum Ethernetkabel umfunktioniert wurde, da Dicke Stahlbetondecken. War als Testlösung gedacht, funktioniert tatsächlich sehr gut.
 
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@st_schroeder

Die Frage wird nur sein, welche FB Du an den DG Anschluss hängst.

Eine ohne Modem reicht. Also entweder 4050 oder 4690 (abhängig vom Preis)

Die Grundfunktionen mit Fritz!OS 8.25 sind die gleichen.

Alternativ eine 7690, 7530 ax (entweder über WAN oder LAN1) Entscheidunggründe: Preis und/oder 2,5 MBit-Schnittstelle

Nachtrag:

Im MESH von AVM/Fritz! kann man auch die Telefonnummern an jede FB durchreichen, die man an der Haupt-FB eingerichtet hat.
 
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Falls ich es nicht übersehen habe: Gibt es denn in allen Bereichen die Probleme oder z.B. nur an bestimmten APs? Besonders der linke Bereich im Vergleich zum rechten.

Und wenn mal wieder Probleme auftauchen, wären ein paar Tests zur Namensauflösung interessant.
E: und mal direkt an den DG Router ein Gerät anstöpseln und von dort schauen.
 
Das Ding hat unter der Decke entspannte 27 Grad... Da sollte nix passieren.
 

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st_schroeder schrieb:
Meine Vermutung liegt in der Überforderung des DG-Routers
Wenn das LAN ausfällt, wird das "nicht" mit einer Überforderung des DG-Router zusammenhängen. Da solltest den Fehler eher in deinem LAN suchen.

st_schroeder schrieb:
kuriose Fehlermeldungen in IoT Geräten und Netzwerkdruckern...
Welche Fehlermeldungen sind das im Detail?

CU
redjack
 
Ausfall deutlich häufiger auf der rechten Seite.
Da manche Routen ins Netz dann noch funktionieren und manche nicht, zusätzlich aus dem Strang kein Zugriff mehr auf die Router GUI möglich ist (direkt am DG per LAN geht dann oft noch, keine Fehler drin), hatte ich die Strecke im Verdacht. Da aber nicht mit einem Mal alles weg ist sondern nur ein Teil, ein Speedtest jedoch zu einem erreichbaren Server mit voller Geschwindigkeit (400 Mbit) durchgeht, rät mir mein Bauch den Fehler beim DG Router zu suchen. Root Cause der zu dessen Aussteigen führt kann natürlich irgendwo im LAN hängen (andere DHCP doch an oder so), aber finde ich so nicht wirklich etwas.

Fehlermeldungen von Kühlschrank etc. Wurden nicht notiert... Aber so Klassiker wie App findet Gerät lokal nicht, über mobilnetz dann aber doch...
 
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st_schroeder schrieb:
aber finde ich so nicht wirklich etwas.
So wird das nix, da müssen schon mehr Details kommen.

Sollte aktuell alles funktionieren, warten bis der Fehler erneut auftritt und dann genau Dokumentieren.

CU
redjack
 
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Falls ich oben nicht erwähnt habe: heute Mittag ist dann auch von der DG Box LAN direkt kein Zugriff mehr auf die GUI möglich gewesen. Internet funktionierte.
Nach ca 15 Minuten eigenständiger Neustart der DG Box ohne Log etc.

Danach alles wieder tutti, Zugriff auf GUI etc aus allen Netzen möglich.
 
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