Unsichere Reaktoren in Deutschland

Die Frage ist nur, woraus man seine Meinung bildet.
Aus subjektiven Gefühlen, die der Realität nicht entsprechen (müssen) oder aus gegebenen wissenschaftlichen Fakten.
Die Reaktorsicherheitskommission aus Wissenschaftlern des Bereichs beispielsweise hat kein Grund für eine Abschaltung gesehen, der Ethikrat hingegen (da durften sogar Theologen über Dinge reden, von denen sie NICHTS verstehen) wollte die Abschaltung.
Wer hat wohl mehr Ahnung und wem ist man gefolgt?

Ich sage eig nur eins: Die subjektiven Gefühle schädigen niemanden (außer den Gegner selbst), der Ausstieg jedoch tut es - das ist nunmal bewiesen.

Nicht umsonst heißt es: Jeder kann sagen, was er denkt, wenn er denkt!

Ach und ja, Plutonium ist unglaublich gefährlich im Körper. Und da würde es - wenn es freigesetzt wird - wohl über kurz oder lang ankommen.
 
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Lar337 schrieb:
Die Frage ist nur, woraus man seine Meinung bildet.
Aus subjektiven Gefühlen, die der Realität nicht entsprechen (müssen) oder aus gegebenen wissenschaftlichen Fakten...

... naja, die Befürworter handeln objektiv und die Gegner subjektiv. Ist immer die gleiche Argumentation von Befürwortern, so auch bei S21. In der Politik nennen sich Befürworter gerne Realo und die Gegner werden (von den Realos) als Ideologen bezeichnet.
Die Deregulierung der Finanzmärkte durch die Befürworter des Neoliberalen Wirtschaftsflügel wurde als Alternativlos und als Realopolitik bezeichnet. Was wir von den Realos jetzt haben wissen wir.
Von solche Argumente wie "Befürworter von KK handeln objektiv und realistisch" lasse ich mich nicht beeindrucken. Der Witz an der ganzen Sache ist ja der, dass, wenn man etwas nicht haben will in unserem Land, automatisch Gegner ist. So bei S21.
Irgendwelche Politiker kochen sich einen Brei und wenn man gegen diese (alternativlose) Entscheidung ist ist man automatisch Gegner.

Und es ist bewiesen, dass der Ausstieg ein neues Zeitalter einläutet.
 
Stellt euch doch nur mal vor:

In der Nähe von Frankfurt oder München würde ein AKW hochgehen, was wäre das ein wirtschaftlicher Verlust auf die nächsten 1000, oder noch länger Jahre gerechnet.

DANN steigt die Versicherungssumme noch viel höher, ins Unermessliche ;)
 
florian. schrieb:
da Windräder nicht Grundlastfähig sind, kann man damit überhaupt nichts ersetzen.
im Gegenteil, man muss sogar noch mehr Teure Mittel und Spitzenlastgraftwerke Nachbauen.

aber die Ökos sind zufrieden und das ist ja auch wichtig, sonnst kommen die wieder auf blöde Gedanken!

Hihi der ist echt gut:lol: Kein Kommentar dazu sonst....


Beim ersten Satz stimme ich dir aber schon mal in GROBEN zu ;)
Ergänzung ()

rotzdiekuh schrieb:
Stellt euch doch nur mal vor:

In der Nähe von Frankfurt oder München würde ein AKW hochgehen, was wäre das ein wirtschaftlicher Verlust auf die nächsten 1000, oder noch länger Jahre gerechnet.

Eben und für was? Für paar 10.000 Haushalte ohne Industrie. plus die Kosten was ein AKW hat.
 
Gut, dann bin ich eben "befürworter" - aber das einzige was ihr könnt ist, zu kritisieren - aber keine Handfesten Beweise liefern!

Natürlich ist Plutonium giftiger als Quecksilber - das Prinzip ist das selbe, oder bekommt man überall Plutonium zu kaufen?

Furchtbarer Käse den ihr hier verzapft, aber hauptsache DAGEGEN ne?
 
proud2b schrieb:
denn Plutonium ist ein Alphastrahler, und kann die Haut des Menschen nicht durchdringen.

Die Giftigkeit des Plutoniums liegt darin, dass dieses Element ein Schwermetall ist.
Jeder Mensch hat einen Fieberthermometer, teilweise noch die alten mit Quecksilber - also ebenso giftig.

ohje.. selten so ein Schwachsinn gelesen.. zum Teil ist das zwar richtig..
die Alphastrahlen werden aber nur von der äußeren Hautschicht abgeschirmt.. wenn man dieses Element irgendwie z.B. von Form von Staubpartikeln in die Lunge bekommt oder verschluckt wird man innerlich verstrahlt in kurzer Zeit..
konterminierte Luft, Wasser.. oder Lebensmittel die mit Plutoniumstaub bedeckt sind hochgefährlich..
 
... war nicht die Frage.

proud2b schrieb:
... Plutonium an sich, kann man problemlos und ohne Bedenken in der Hand halten - denn Plutonium ist ein Alphastrahler, und kann die Haut des Menschen nicht durchdringen...

... die Aussage wurde angezweifelt und nicht die Frage ob man es überall kaufen kann. Allerdings besteht bei einem Supergau wie in Japan die Gefahr, dass man es ungefragt geschenkt bekommt.


und mit solchen Aussagen

proud2b schrieb:
... Furchtbarer Käse den ihr hier verzapft, aber hauptsache DAGEGEN ne?

tust du dir keinen Gefallen. Man könnte den Eindruck bekommen... Hauptsache dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
interessanter Artikel in einer Schweizer Gratiszeitung: http://www.20min.ch/finance/news/story/13490932

Dank eurer achsotoller alternativen Energieerzeugung habt ihr so hohe Spitzen, die ihr nicht mehr ausregeln könnt - ihr verliert drei Mal Geld.

1. Teuer produzierter Ökostrom wird an die Schweiz _verschenkt_
2. Der Ökostrom wird ja auch noch lächerlich hoch vom Staat für den Einspeiser vergütet
3. Wenn die Ökostromproduktion wieder sinkt kauft ihr von uns den Strom wieder ein

Dieser Artikel zeigt schön, dass all diese Energieformen schlicht nicht grundlastfähig sind - und natürlich haben Kern- und Kohlekraftwerke Einspeisepriorität, die sind auch nicht darauf ausgelegt, ihre Leistung stark zu verändern.
 
... gibt noch ein paar technische Probleme. Aber bis zum endgültigen Ausstieg dauerts noch ein paar Jahre, bis dahin wird das geregelt sein. Und das Deutschland den Strom der vorher gratis in die Schweiz floß zurück kauft, dass steht wo? Das es weiterhin Subventionen gibt ist eine politische Frage. Allerdings gibt es die auch weiterhin für Atomstrom. Somit ist die Subvention ansich kein "Totschlagargument":
 
Bei der ganzen Plutonium Diskussion bitte nicht vergessen:
Die Zerfallsprodukte sind teilweise radiologisch gesehen erheblich gefährlicher, da alle Strahlenarten vorkommen, also auch Gammastrahlung, z.B. Americum 241.
 
Das unsere Netze am anschlag sind, sieht man auch daran, das seid 3 Jahren jährlich gleich viel Wind eingespeist wird.
Die Kapazitäten sind allerdings um 15% gestiegen und der Wirkungsgrad stieg sicher ebenfalls.
Fatiz: Die Regelkapazitäten sind erschöpft und somit müssen Windparks immer wieder vom Netz.
Dennoch Baut und Subventioniert man Fleißig weiter....

@nicoc
Ja es gibt noch ein "Paar" Technische Probleme.
bisher gibt es aber noch keine Wirtschaftliche Lösung.
einerseits regst du dich über die 5 Milliarden von S21 auf.
andererseits wird hier Jährlich mehr Geld Verbrannt!
 
florian. schrieb:
...
einerseits regst du dich über die 5 Milliarden von S21 auf.
andererseits wird hier Jährlich mehr Geld Verbrannt!

... nichts für Ungut Florian aber das ist auch wieder so eine Aussage die ich so nicht bestätigen kann: wer sagt, dass ich mich nicht über das sinnlose (!) Geldverbrennen bei erneuerbaren Energien aufrege? Und wer sagt, dass ich mich über die 5 Milliarden für S21 aufrege und nicht vielmehr über die Sinnlosigkeit von S21?
 
florian. schrieb:
Das unsere Netze am anschlag sind, sieht man auch daran, das seid 3 Jahren jährlich gleich viel Wind eingespeist wird.
Die Kapazitäten sind allerdings um 15% gestiegen und der Wirkungsgrad stieg sicher ebenfalls.
Fatiz: Die Regelkapazitäten sind erschöpft und somit müssen Windparks immer wieder vom Netz.
Dennoch Baut und Subventioniert man Fleißig weiter....


Und man sieht ja schön was das EE Gesetz bringt. Auch das Atomkraft weiter subventioniert wird ;)

Ich sehe es selber jede Woche das´Thema Windenergie und einspeisung und habe letztes Wochenende erst wieder eine Unterhaltung gehabt mit Leuten die davon Leben ;)

Rückbau von Atomkraftwerken verschlingt Unsummen
 
Naja, wenn man die Dinger bereits nach der Hälfte ihrer Laufzeit abschaltet, kann das finanziell nunmal schiefgehen.
Dass Deutschland Strom sowohl Importiert wie Exportiert ist klar.
Problem nur: Wir exportieren 35ct (~aktueller Durchschnittspreis) teuren PV Strom für 6ct (Börsenpreis) und kaufen Strom aus ausländischen Kern- oder Kohlekraftwerken (etwa 2-5ct) für 6ct.
Energiebilanz toll, Geldbilanz Katastrophe.

Übrigens sind keine "kleinen" Probleme zu beheben. Es gibt nichmal einen Ansatz, wie man es lösen will. Außer weiter so: Teuren Strom billig verkaufen, billigen Strom teuer einkaufen.
Je nach Wind und Verbrauchslage.
Aber davon redet keiner, nur von der passenden Energiemenge.

Der Strompreis richtet sich nunmal nach Angebot und Nachfrage, der Wind nicht. Wenn Wind weht, ist Strom billig. Wenn kein Wind weht, teuer.
 
@Lar337

von fakten hast du noch nicht viel gehört, aber von propaganda schon?

strom aus pv anlagen wird derzeit mit 28,74 cent pro kwh vergütet, und machte im letzten jahr hier zu lande wahnwitzige 2% der gesamtstromerzeugung aus. welch risiger kostenfaktor, diese "unglaublichen dimensionen" haben auf dem strombörsenpreis von 6 cent kaum ne wahrnehmbare auswirkung.
man sollte auch mal sagen, das wir wenn wir strom verkaufen das sicher nicht für diese 6 cent machen. es gibt an der eex für schlaue leute auch nen spotmarkt, der in den tageszeiten in denen der strom anderso knapp wird todsicher nicht bei diesem kleinen betrag liegen wird. ergo verdienen die energieversorger daran, wie wenn man gerne sucht in der bilanz von eon auch nachlesen kann.
so weit ich weiß ist im letzten jahr nicht sehr viel strom in deutschland eingekauft worden. man sollte auch mal sagen, wir haben eine nettoinstallation von ca. 130gwh, aber nur einen spitzenverbrauch von so pi mal scheunentor 75gwh. da ist es auch bumms wenn mal kein wind weht, die sonne nicht scheint oder die kuh verdauungsstörungen hat. aber auch wenn mal eben 9 akws vom netz gegangen sind, alles egal.

@florian.
wie dir sicher nicht aufgefallen ist, waren die beiden letzten 3 jahre was wind angeht nicht so das wahre, deswegen ist die stromerzeugung daraus auch nicht wirklich gestiegen.
is zwar nen fakt das die energieversorger einzelne windparks aus dem wind nehmen können um das netz nicht zum einsturz zu bringen, aber wie oft mag das global gesehen den passieren?
da du sicher aufmerksam nachichten hörst, ist dir sicher auch nicht aufgefallen, dass der netzausbau immer im zusammenhang mit den ~25gw steht die in der nord und ostsee irgendwann mal rotieren sollen. aber die gibt es noch nicht, also gibt es auch keinen versorgunsgengpass. das ist angstmacherei, wenn es wegen wind und co mal zu netzausfällen gekommen ist, sind immer andere sachen hinzugekommen wenn es mal dunkel wurde. kannst du dich noch an das schiff erinnern, wegen dem vor jahren eine hochspannungsleitung abgeschaltet werden musste, die einen großflächigen netzausfall hinter sich gezogen hat? schon ganz schön lang her, wa?
 
Ich glaube eher du hälst entweder von genauen Lesen oder vom Nachdenken über das Gelesene nicht viel.
1.) Habe ich von der Durchschnittsvergütung geredet, nicht von der aktuell kleinsten (was gleichzeitig die für aktuell installierte ist - aber die Vergütung wird ja 20 Jahre gezahlt - daher ist der Durchschnittswert aktuell deutlich höher) [Solltest du nciht wissen, was "Durchschnitt" bedeutet, so könntest du Wikipedia konsultieren anstatt mich anzupflaumen!]
2.) Habe ich nichts von einem Einfluss auf den Börsenstrompreis gesprochen. Die Argumentation war eine GÄNZLICH andere.
3.) Der Anteil der Photovoltaik an der EEG-Umlage liegt bei fast 50%, TROTZ der geringen Durchschnittsleistung.

Außerdem soll der Anteil des teuren Stroms, der für 6ct an der Börse verkauft wird, noch weiter steigen. Sämtlichen Strom den wir so exportieren verkaufen wir also für durchschnittlich 6ct, erzeugen ihn aber für aktuell durchschnittlich 16ct (Durchschnittliche EEG-Vergütung).
Jede kWh macht also etwa 10ct Verlust.
Kaufen wird jedoch Strom, so macht der ausländische Erzeuger Gewinn.
Die anderen Gewinnen also in jedem Fall - und wir verlieren in jedem Fall. Ob wir nun Exportieren oder Importieren. Die Doofen sind immer die Deutschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Topflappen schrieb:
strom aus pv anlagen wird derzeit mit 28,74 cent pro kwh vergütet
also ich bekomme 52 Cent, denn die Vergütung wird für 20 Jahre garantiert.
bis PV nur noch mit 28 cent vergütet wird, Dauert es also noch sehr lange.


man sollte auch mal sagen, wir haben eine nettoinstallation von ca. 130gwh, aber nur einen spitzenverbrauch von so pi mal scheunentor 75gwh.
Und du solltest wissen, das Netto und Brutto zwei völlig verschiedene Dinge sind.
wir haben nämlich keine 130GW Netto sondern immer noch 130GW Installierte Leistung! (und das ist Brutto!)
wenn du Brutto 4000€ verdienst Netto aber 3000€ brauchst, dann sollte das ziemlich knapp werden.
Also Informiere dich bitte!


ist dir sicher auch nicht aufgefallen, dass der netzausbau immer im zusammenhang mit den ~25gw steht die in der nord und ostsee irgendwann mal rotieren sollen.

25GW? Das macht das ganze ja noch viel schlimmer.
Wir haben einen Spitzen Strombedarf von ca. 75GW (nicht GWh, das gäbe keinen sinn)
im Mittel braucht Deutschland ca. 50GW
schaut man sich nun die Deutschlandweite Windeinspeisung an,
dann werden an Windigen Tagen bereits ~14GW Strom Produziert.
keine 8 Stunden Später waren es vor ein paar Tagen noch 0,5GW
Das sind mal eben 30% welche ausgeregelt werden müssen.

Das ist eine Enorme Störgröße welche man Ausregeln muss.
Alle Österreichischen Pumpspeicherwerke haben übrigens eine Kapazität von 70GWh
Nach 5 Stunden wären diese also Leer.
"Na dann Speichern wir die Energie einfach" Haut eben irgendwie nicht hin!
 
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Och najeeee, essit doch wie bei der Autobahn: Ja, ich will rasen, aber bitte NICHT durch meine "Küche" oder durch meinen Garten! Ich bin dafür, aber für die Grundstücke nehmt gefälligst die ANDEREN!
 
Macht es doch einfach.. die wo keinen Atomstrom wollenbekommen halt auch keinen mehr. Und wenn nicht genug alternativer Strom da is, dann geht bei den Leuten halt einfach das Licht aus, bis der Wind wieder kommt.. damit liessen sich auch schon paar AKW sparen ;)
 
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