Unsichere Reaktoren in Deutschland

Ja die Meldung wurde nur falsch Verbreitet.

Aber... mir ist es egal. Ich wähle die eh immer noch nicht :p
 
@ GrandTheft

1. in der studie geht es um grad gebaute. so was haben wir nicht, unsere akw's sind alle abgeschrieben, mehrfach. also sind alle aussagen in diesem report mit vorsicht zu genießen, da sie die abschreibungen des akw's sehr wohl mit in den strompreis einbinden.

2. von greenpeace?
denen trau ich genauso gut wie der regierung oder dem atom lobbyistenverband.
alle die ein anliegen haben das da was passiert (greenpeace finanziert sich worüber..?) können gerade aufgrund ihrer (ab)gründe kein objektives urteil abgeben.

im grunde kann das auch sonst keiner, sonst hätten wir nicht so viele meinungen. aber die beispiele dich ich schon angegeben hab sind alle samt mit einer deutlichen farbe versehen. man müsste sich nur mal den 198min beitrag auf der zdf seite (über fukuschima) ansehen, in der ein greenpeace "fachman" zu der atomkraft befragt wurde.
hätte da unter seinem namen nicht greenpeace sondern grüne gestanden, der unterschied wär keinem aufgefallen. weil der typ genau wie politiker auf keine frage eine direkte antwort gegeben hat. da frag ich mich warum grade fachmänner nur tacheles reden, und was den davon unterscheidet.

besonders in so einem kontrovers diskutiertem thema sollte man sich nicht auf propaganda einer seite richten. es ist viel mehr die summe aus allen noch so abwegigen abschriften über das thema die zu einer meinung führen die fern jeder lobbyarbeitsgruppe entstanden ist.

ach, der herr brüderle macht nen leicht trittbretfahrereindruck.
oder wer wird die nächsten wahlen alle verlieren und versucht da grad aus dem leicht verwirrtem fahrwasser der cdu zu paddeln?
alles propaganda, wo man nur hinschaut.
 
Hi,

ich finde dieses Thema (Wirtschaftlichkeit) persönlich sowieso nicht relevant, da die anderen Nachteile der Kernkraft für mich überwiegen, und zur Entscheidungsfindung längst ausreichen.
Da aber immer mal wieder die Argumente CO2 und Wirtschaftlichkeit kommen, muss man damit halt auch mal aufräumen. :) Die von Dir gescholtene Propaganda reicht einigen leider als Argumentationshintergrund.

gt
 
Was CO2 angeht... heute habe ich eine Meldung gelesen das ein Unternehmen es geschafft hat Treibstoff aus Algen herzustellen. Wenn wirklich NUR Algen genutzt werden können.. haben wir doch die Lösung.

Die Algen werden für Benzin angebaut (aber bitte so anbauen das man das Ökosystem und die Nahrungsmittelherstellung nicht schädigt) und da Algen richtige CO2 Fresser sind kann man auch noch 10 Jahre Kohlekraftwerke als Übergangslösung nutzen. Die stoßen ja leider CO2 aus. Das hebt sich dann gegenseitig auf ;)
 
-=Ryo=- schrieb:
Ja richtig und die Verbreiten sich über die Luft, Wasser und Kontakt.

Sonst könnte man ja die Brennstäbe einfach irgendwo hinschmeißen und hätte kein Endlager-Problem. Und es bewegen sich ja nicht nur die Teilchen einfach sondern es findet quasi eine Kettenreaktion statt.
Was für eine Kettenreaktion? Erklär bitte, was du meinst.
Und was meinst du mit "Kontakt"?
Bei Kontakt mit strahlenden Partikeln bleiben diese an Fahrzeugen / Kleidung / Haut / Fell haften und werden mitgeschleppt. Richtig, das ist das, was ich sagte.
Aber der Kontakt an sich verbreitet erstmal keine Strahlung.

Zur Endlagerung:
Ich habe auch so das Gefühl, daß dieses Thema ziemlich dramatisiert wird.
Deshalb meine Frage zur Wasserlöslichkeit oder auch generell mal dazu, in wieweit sich bei einem Zusammenbruch eines Endlagers, radioaktive Partikel lösen und verbreiten könnten.
 
Nennen wir es doch wenigstens halbwegs korrekt verkettete Zerfallsprozesse. Eine Kettenreaktion kann alles mögliche was "reagiert" sein.
 
Konti schrieb:
Deshalb meine Frage zur Wasserlöslichkeit oder auch generell mal dazu, in wieweit sich bei einem Zusammenbruch eines Endlagers, radioaktive Partikel lösen und verbreiten könnten.
Du hast da ein Verständnisproblem. "Radioaktive" Partikel können sich nicht per se in Wasser lösen, weil sie radioaktiv sind. Die Wasserlöslichkeit ist eine stoffspezifische Eigenschaft. Und egal ob sich einzelne Verbindungen nun in Wasser lösen oder nicht, das spielt überhaupt keine Rolle.

Entscheidend ist, daß in den Abfällen Stoffe enthalten sind, die zum einen hochgradig radioaktiv sind und zum anderen teilweise abnorme Halbwertszeiten haben, egal ob nun wasserlöslich oder nicht.

Grüße
 
Nein, du hast ein Verständnisproblem:
Wenn die radioaktiven Partikel, die in diesem Müll enthalten sind, nicht wasserlöslich sind, werden sie sich unter der Erde wohl nicht sonderlich weit verbreiten.

@-=Ryo=-
Ich weiß, was eine Kettenreaktion ist. Den von dir angedeuteten Bezug zu Atommüll und dessen Endlagerung hast du immer noch nicht erleutert.

Wäre nett, wenn mal jemand mit Kompetenz auf meine Frage eingehen könnte.
 
Konti schrieb:
Nein, du hast ein Verständnisproblem:
Wenn die radioaktiven Partikel, die in diesem Müll enthalten sind, nicht wasserlöslich sind, werden sie sich unter der Erde wohl nicht sonderlich weit verbreiten.
Sie werden also nicht mit dem Wasser transportiert. Aha.

Was deine andere Frage betrifft, eine Kettenreaktion droht bei solchen Abfällen nicht.
Ich zitiere mal aus dem Wiki:
Radioaktivität ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln. Die freiwerdende Energie wird in fast allen Fällen als ionisierende Strahlung, nämlich energiereiche Teilchen und/oder Gammastrahlung, abgegeben
Das ist das entscheidende. Und nebenbei wird bei dem Zerfall auch jede Menge Energie in Form von Wärme freigesetzt, aber das wissen wir ja mittlerweile auch aus den täglichen Nachrichten.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte es auch Domino Effekt nennen ;) Kippt ein Domino um, kippt er den nächstliegenden um der wiederum den nächsten usw usw.

Ähnlich ist es halt mit der Strahlung. Da in allem auch Radioaktive Partikel sind, auch in den Menschen.. werden diese zur schnelleren Teilung angeregt etc.. einer der gründe wieso Nukleare Strahlung Krebs erzeugen kann.

So dann schwimmen diese Artikel durch die gegend und regen alles was sich in ihrer nähe befindet zum teilen an usw usw ... auch Fische etc.. die wiederum anderes usw. ...schwupps hats der Mensch auf dem Teller..

Es ist also ein Irrglaube zu denken.. im Wasser sei Radioaktivität eingedämmt.. stellen wir es irgendwo hin wo es tief genug vergraben ist.. (wo es dann vermutlich auch kaum bleiben wird...).

Oder man vergleicht es mit einem Virus.. der verbreitet sich ja auch über Kontakt ;)


Aber Wasserlöslich.... sprich.. 10000L Wasser machen durch die starke "Verdünnung" xKG Radioaktives Material unschädlich.. das hab ich echt noch nie gehört...

Bin zwar auch kein Nuklearwissenschaftler, aber soweit sollte man schon Grundwissen haben um zu Wissen das, dass nicht geht
 
-=Ryo=- schrieb:
Was CO2 angeht... heute habe ich eine Meldung gelesen das ein Unternehmen es geschafft hat Treibstoff aus Algen herzustellen.

[...] da Algen richtige CO2 Fresser sind kann man auch noch 10 Jahre Kohlekraftwerke als Übergangslösung nutzen. Die stoßen ja leider CO2 aus. Das hebt sich dann gegenseitig auf ;)

Habe ich auch schon gesehen. Finde den Ansatz ebenfalls sehr gut. Nur was du dir hier unter "gegenseitig aufheben" vorstellst, das dürfte ein Denkfehler sein. Denn das CO2 aus der Kohle nimmt ja lediglich einen Umweg über die Algen bevor es dann bei der Verbrennung des Treibstoffs doch in die Luft geblasen wird.
 
Davon das der Treibstoff aus Algen CO2 Produziert war nicht die Rede. Biologische Treibstoffe sind eigentlich CO2 arm.
Viele Pflanzen nehmen ja CO2 auf und geben Sauerstoff aus.. so Atmen die halt... wenn das CO2 natürlich nur gespeichert wird und beim gewonnen Treibstoff wieder rausgeblasen wird ist es unpraktisch ja.
 
-=Ryo=- schrieb:
Oder man vergleicht es mit einem Virus.. der verbreitet sich ja auch über Kontakt ;)

Hehe, der Vergleich hinkt.

-=Ryo=- schrieb:
Bin zwar auch kein Nuklearwissenschaftler, aber soweit sollte man schon Grundwissen haben um zu Wissen das, dass nicht geht

Bin ich auch nicht. Aber ich kenne zumindest den Unterschied zwischen Alpha-, Beta- und Gammastrahlen und dass sich nichts davon wie ein Virus verhält. ;)

-=Ryo=- schrieb:
wenn das CO2 natürlich nur gespeichert wird und beim gewonnen Treibstoff wieder rausgeblasen wird ist es unpraktisch ja.

Doppelter Nutzen bei gleichen Emissionen ist doch auch schon prima. Und eine neue heimische Industrie aufzubauen die kaum mehr als den Abfall der schon vorhandenen heimischen Industrie braucht, na da bin ich doch klar dafür!
 
Zuletzt bearbeitet:
.. man kann aus jeder art unklaut ethanol oder pseudo diesel herstellen.
die verfahren dazu sind komischer weise sogar in deutschland entwickelt worden, das auch nicht erst gestern.

http://de.wikipedia.org/wiki/BtL-Kraftstoff
 
Zuletzt bearbeitet:
Brennstoffe aus "aktuellem" Anbau kann man knicken, da wir schlicht garnicht die nötige Fläche zur Verfügung haben, um genug davon zu erzeugen, die ganze Welt mit Strom zu versorgen. Das würde schon nichtmal ansatzweise reichen, um überhaupt nur alle Autos damit zu betreiben.
Wie das jetzt mit den Algen aussieht, weiß ich nicht .. das wird aber wohl auch nicht ganz unproblematisch sein.
Sowas ist letztendlich keine Alternative.



Karbe schrieb:
Sie werden also nicht mit dem Wasser transportiert. Aha.
Das kommt wohl auch auf die Partikelgröße an.
Es ist ja nicht so, als ob das Grundwasser durch unterirdische Höhlen frei fließen würde, sondern es suppt im Erdreich rum. Partikel können daher nicht einfach "mitfließen".

Karbe schrieb:
Was deine andere Frage betrifft, eine Kettenreaktion droht bei solchen Abfällen nicht.
Das war nicht meine Frage.
Meine Frage ist, ob sich denn überhaupt Teile des radioaktiv strahlenden Mülls in Wasser lösen würden, und wenn nicht, ob sich dann überhaupt strahlendes Material verteilen würde.
Naja .. hätte mal gleich auf Wikipedia nachgucken sollen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall#Konditionierung

-=Ryo=- schrieb:
Ähnlich ist es halt mit der Strahlung. Da in allem auch Radioaktive Partikel sind, auch in den Menschen.. werden diese zur schnelleren Teilung angeregt etc.. einer der gründe wieso Nukleare Strahlung Krebs erzeugen kann.
Das stimmt nicht. Wenn etwas bestrahlt wird, wird es dadurch nicht plötzlich selbst radioaktiv.
Und Krebs entsteht durch mutierte Körperzellen, die auftreten, wenn die Strahlung das Erbgut beschädigt.

-=Ryo=- schrieb:
So dann schwimmen diese Artikel durch die gegend und regen alles was sich in ihrer nähe befindet zum teilen an usw usw ... auch Fische etc.. die wiederum anderes usw. ...schwupps hats der Mensch auf dem Teller..
Ich wusste garnicht, daß Fische in der Erde durch's Grundwasser schwimmen.
Wenn man von "verstrahlten" Fischen auf dem Teller spricht, meint man damit Fische, die radioaktive Partikel in ihren Körper aufgenommen haben, die man dann wiederrum selbst aufnimmt, wenn man diesen Fisch isst. Diese Partikel wandern dann durch den Körper und lagern sich in Knochen etc. ab, wo sie dann über Jahre hinweg rumstrahlen.
Sowas passiert, wenn radioaktive Partikel in offene Gewässer gelangen.

Aber bei der Lagerung von Atommüll würde man den ja irgendwo in Erde/Gestein eingraben. Nun frage ich mich, was diese übertriebene Panik bezüglich der Verbreitung soll.
Sofern diese Glas/Keramik-Kokillen verhindern, daß sich der Kram im Wasser löst, wird der sich auch nicht sonderlich durch die Gegend bewegen ... wie denn auch?
 
Zuletzt bearbeitet:
@konti

wenn strahlung auf andere materie trifft, wird diese aktiviert. das ist der fachausdruck.

strahlung verbreitet sich sehr wohl, da die "kurzlebigen" radionuklide einatomig durch die luft wabern bis sie irgendwo als fallout runtergehen und dort erdreich und grundwasser konterminieren. große "baugruppen" bilden die auch nicht grade, also is die verbreitung durch das grudnwasser weitreichend (siehe japan).

die glasumschließung von hochradioaktivem sondersupermüll blockt sowohl alpha als auch beta teilchen. aber gegen gammastrahlung, da elekrtomagnetisch, gilft das nen rotz.
da wo die liegen sollte nichts anderes sein was noch mit lebenden individuen in verbindung kommt, da ja die umgebung durch gamma quanten ja auch aktiviert wird.
liegen solche sachen im wasser, bilden sich deuterium und tritium. beide mit halbwertzeit versehen, also strahlende sachen. aber auch alles andere was im wasser rumfließt wird aktiviert, minerale, gelöste metallionen, salze, fische.. einfach alles.
der beste schutz den die menschheit gegen strahlenden müll besitzt sind castor behälter. die sind so volgeproppert mit metal, das sogar gammastrahlung stark abgeschwächt wird.
 
-=Ryo=- schrieb:
Davon das der Treibstoff aus Algen CO2 Produziert war nicht die Rede. Biologische Treibstoffe sind eigentlich CO2 arm.
Viele Pflanzen nehmen ja CO2 auf und geben Sauerstoff aus.. so Atmen die halt... wenn das CO2 natürlich nur gespeichert wird und beim gewonnen Treibstoff wieder rausgeblasen wird ist es unpraktisch ja.

Kann ich so nicht stehen lassen als gelernter Gärtner damals:D

Zwar ist Erdöl CO² belastender weil es ja komprimierter ist, aber bei Biologischen Treibstoffen kommt das was die Pflanze gebunden hat genauso viel wieder aus, dazu muss man aber mit streng beachten wie wird die Kulturpflanze angebaut dann? Genau das ist das Problem warum BIO Sprit nicht Umweltfreundlich ist mit auch was die Kraftstoff ausbeute mit angeht.

Und zu erwähnen mit das eine Pflanze nur CO² aufnimmt ist auch falsch, den sie nimmt auch in der Nacht O² auf;)

Deswegen eine Frage die ich damals von unseren Lehrerin gestellt bekommen haben in die Runde.
"Wann ist das Fischsterben am größsten am Tag?"

Aber zurück zum Thema hier:D Geht ja um Reaktoren hier von AKWs
 
Topflappen schrieb:
@konti

wenn strahlung auf andere materie trifft, wird diese aktiviert. das ist der fachausdruck.

strahlung verbreitet sich sehr wohl, da die "kurzlebigen" radionuklide einatomig durch die luft wabern bis sie irgendwo als fallout runtergehen und dort erdreich und grundwasser konterminieren. große "baugruppen" bilden die auch nicht grade, also is die verbreitung durch das grudnwasser weitreichend (siehe japan).
.

Der Mensch ist immer einer s.g. Strahlung ausgesetzt
u.a. sind in bestimmten Gebieten vom Schwarzwald wo große Uran Vorkommen sind ,
ist die Strahlen Belastung auch höher als in Norddeutschland oder Schleswig-Holsteins z.b.

es gibt so gar Gebiete auf der Erde da hat nie ein AKW gestanden auch keins in der nähe, da waren viele Menschen erkrankt an Blut Krebs, da war die Natürliche Strahlung so hoch das es krank gemacht hat,
wenn man genau über einem Riesen Großen Uran vorkommen wohnte .

unsere Reaktoren könnten 95 % Sicher sein denn da nicht der Faktor Mensch währe ,
ich bin davon immer noch überzeugt, wenn man die Richtigen Maßnahmen hätte ,
bei einem Unfall und die Technik sehr Sicher wäre kaum ein Rest Risiko und die Gefahr das man von einem Meteoriten oder Weltram Schrott die auf die Erde trieft höher sein könnte .
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar weil sich inaktives Uran auch so gerne spontan von selber aktiviert und anfängt permanent Atome zu spalten immer wieder und wieder......

Sicher gibt es Gegenden wo Natürliche Strahlung erhöht ist. Aber es so auszudrücken als gäbe es Natürliche Strahlung in normaler Erdumgebung welche genauso tödlich strahlt wie aktivierte Uranstäbe ist mehr als Fahrlässige Pro Atom Propaganda.

Die Reaktoren könnten auch zu 100% Sicher sein wenn der Mensch die Technik beherrschen würde... also etwaige SuperGaus problemlos zu verhindern wären. Strahlenkrankheiten einfach zu behandeln wären und Atomarer Abfall 100% Dekontaminiert werden könnte etc.. IST ES ABER NICHT.
 
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