Unsichere Reaktoren in Deutschland

Konti schrieb:
Aber bei der Lagerung von Atommüll würde man den ja irgendwo in Erde/Gestein eingraben.

Das sollte man meinen, ist aber mitnichten der Fall.

In Deutschland wird seit Anfang der 80er Jahre lediglich ein Standort auf seine Eignung untersucht, der Salzstock in Gorleben.
Salz hat sicherlich viele positive Eigenschaften, der größte Nachteil ist jedoch seine Wasserlöslichkeit. Was ein Wassereinfall für Folgen haben kann, sieht man heute im Salzbergwerk Asse..

Grüße
 
Wir haben auch keine objektive und unabhängige Kontrolle der AKWs. Von den Lobbyisten im Umweltministerium mal abgesehen, halten die AKW-Betreiber auf 2/3 der Anteile am TÜV Süd - also der AG, die die AKWs prüfen soll. Quelle: http://alternative-energiequellen.i...ss/blog/news/merkels-akw-prufung-tuv-rsk/7867

Und: Bezeichnet nicht immer die AKW-Gegner als Idioten, als naive Gutmenschen, die keine Ahnung haben. Es sind eure Argumente, die sich als falsch herausstellen. Es sind eure Sicherheits-Beteuerungen, die sich als falsch herausstellen.

Es bedarf aber einer gewissen Größe, sich das eigene Scheitern einzugestehen. Anzuerkennen, sich geirrt zu haben.

Wer diese pro-AKW Linie verfolgt, muss sich auch mit den möglichen Konsequenzen auseinandersetzen. Mit den Kindern, die in der Nähe unserer zukunftsträchtigen AKWs wohnen und an Krebs erkranken, was nicht aus einer Greenpeace-Studie, sondern aus einer im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hervorgeht, genauso wie mit den Folgen eines GAUs.

Wer sagt, die deutschen AKWs seien sicher, der sollte sich fragen, auf welche Informationen er sich stützt. Auch europäische Kraftwerke haben ein Risiko. Denken wir an Forsmark. Hier waren wir womöglich wenige Sekunden von einem GAU entfernt. Es ist und bleibt ein Risiko. Sowohl ein Risiko des technischen Versagens, als auch ein Risiko des menschlichen Versagens.

Es gibt Alternativen. Vor wenigen Jahren wurde man für erneuerbare Energien verspottet. Heute schließen sich Großunternehmen zusammen, um Projekte wie Desertec durchzuführen, arbeiten Hunderttausende in der Branche (zum Vergleich: Atomindustrie ca. 30.000, Rüstungsindustrie ca. 80.000). Es ist ein echter, zukunftsgewandter Jobmotor. Sicherlich: Es bedurfte am Anfang eines Anschubs durch Subventionen. Auch wenn diese immer geringer werden und die Technik immer wettbewerbsfähiger.

Aber dieser Subventionen bedurfte es auch und gerade aufgrund des Wettbewerbsumfelds. Einen Umfelds, das hoch-subventioniert ist. Gäbe es eine Verpflichtung, sich ernsthaft zu versichern, die Folgekosten (Endlagerung etc.) voll zu tragen, ... sähe das anders aus. Die Subvention der Kohleenergie ist hinreichend bekannt.

Der Vorteil der dezentralen Energieversorgung ist, dass von diesen Subventionen auch Privatleute profitieren, und nicht nur DAX-Konzerne und deren Aktionäre. Und man sollte sich nicht blauäugig auf eine Studie vertrauen, die von einer "von Öl- und Kohlekonzernen finanzierte Lobbyorganistion" bezahlt wurde ( http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1021/strom.php5 ), wenn es um die Bewertung der Kosten von Ökostrom, etwa durch PV-Anlagen geht.

Sicher, es bedarf einer immensen Investition. Aber wir werden davon profitieren - auf lange Sicht kann man damit bestimmt auch andere Länder überzeugen.

Es ist technisch möglich, nun braucht es nur noch einen politischen Willen.
 
Aus den Mitarbeiterzahlen leitest du ab, wie "innovativ" eine Branche ist? => Lol.
Dann muss die deutsche Automobilindustrie ja sehr innovativ sein. Not.

Desertec ist erstmal noch eine große Traumblase.

Und dezentrale Energieversorgung ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich sage nur: Netze?
 
Aus den Mitarbeiterzahlen leitest du ab, wie "innovativ" eine Branche ist? => Lol.
Nein, es ging um das Arbeitsplatzargument.

Desertec ist erstmal noch eine große Traumblase.
Eine "Traumblase", die Großkonzerne offenbar für so lohnenswert halten, dort massiv zu investieren.

Und dezentrale Energieversorgung ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich sage nur: Netze?
Natürlich ist das die Zukunft. Und natürlich bedarf es des Ausbaus der Netze.
 
Natürlich ist das die Zukunft? Wie kommst du darauf?
Du tust ja gerade so, als wäre eine dezentrale Energieversorung das Maß aller Dinge. Mir will einfach nicht einfallen, warum das so vorteilhaft wäre in jedes Haus ein kleines BHKW und aufs Dach eine Soarzelle draufzupacken und das ganze noch zu vernetzen und zu regeln.

Ich sehe die (nahe) Zukunft eher in großen Offshore Windparks.

Tja und Desertec. Sorry, ich sehe noch nichts von riesen Solarparks. Geschweige denn ein passendes Netz. Und in den nächsten Jahren wird sich daran nichts ändern. Das wird noch einige Jahr(zehnte) dauern.

Und bis dahin ist es erstmal Wunschdenken. So viele offene Fragen. Da ist ja die Fusionskraft schon weiter :D
 
Zuletzt bearbeitet:
alle atomkraft-befürworter sollten sich mal die energie- und mobilitätskonzepte der zukunft ansehen, da wirds euch bestimmt ganz anders.... ;-D

wir brauchen den netzausbau nämlich auch ganz unabhängig von der versorgung.

gt
 
Diese Zukunftsvisionen kenne ich zu genüge. Ich arbeite immerhin in dem Bereich.

Und du malst dir die Welt, so wie sie dir passt. Mal schwarz, mal weiss: Bei Kritik ist man also "Atomkraftbefürworter"? Wenn nicht, Gegner?

Gelinde gesagt: Das ist jämmerlich und lächerlich. Da hat doch das eine nichts mit dem anderen zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, ich sehe noch nichts von riesen Solarparks. Und in den nächsten Jahren wird sich daran nichts ändern. Das wird noch einige Jahr(zehnte) dauern.
Gut, dass du das weißt. Wie dumm doch die AGs sind, die darin investieren -.-

Ich sehe die Zukunft eher in großen Offshore Windparks.
Darin ist sicher ein wichtiger Teil der Zukunft, die Windenergie wird wohl die weit größte Rollte spielen. Was aber nichts daran ändert, dass auch andere Energieformen einen wichtigen Beitrag leisten werden.
 
badday schrieb:
Gut, dass du das weißt. Wie dumm doch die AGs sind, die darin investieren -.-

Erstmal ist das Marketinggeblubber. Oder siehst du was von den "riesen" Investitionen?
Ich sehe davon einfach nichts. Ich sehe nur einen sog. "Club of Rome" (der mich eher an die Illuminati erinnert oder realistischer an Rotary und Lions Club) und dein gebetsmühlenartiges Wiederholen von: "Die großen AGs investieren da rein. Also können sie nicht falsch liegen." Aha.

Und ich sage: Ich sehe keine riesen Solarparks, keine Stromtrassen. Kein nichts.
Und bei der jetzigen politischen Lage in Nordafrika und den offnen technischen Fragen sehe ich erstmal auch kein Anzeichen, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.

Es ist erstmal eine Vision. Eine nette, aber erstmal nur eine Vision. Wie die Vision, im Jahr 2000 würden wir alle mit Fluggeräten umherdüsen.

Ich glaube, ihr habt zu viele N24 Dokus geguckt :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, ihr habt zu viele N24 Dokus geguckt
Gut, dass du weißt, welche Fernsehsender ich schaue -.-

Ich sehe keine riesen Solarparks
Dann schau mal nach Marokko.

Ich sehe nur einen sog. "Club of Rome" (der mich eher an die Illuminati erinnert)
Linke Intellektuelle sind offenbar sowieso ein Feindbild der pseudo-Konservativen.

Es ist erstmal eine Vision. Eine nette, aber erstmal nur eine Vision
Hach ja, was habt ihr die "Ökos" immer belächelt, als sie mit erneuerbaren Energien ankamen.


Die Zeit wird es wieder mal zeigen müssen.
 
Du hast absolut keine Argumente oder? Woher beziehst du deine Infos?

Du kannst N24 auch durch irgendeinen anderen Doku Kanal ersetzen :D Das ändert nichts an meinem Punkt: Ich unterstelle dir, dass du deine Infos aus Dokus und aus wissenschaftspopulistischen Artikeln des Spiegels o.ä. hast. Wenn du nicht mehr vorzuweisen hast, hast du einfach keine schlüssigen Argumente außer deine Visionen.

Marokko: Nenn mir doch mal ein paar dieser Solarparks? Ich kenne bisher nur einen mit einer Leistung von 10MW. Das ist die Leistung von 2 Windmühlen.

Du wirst es nicht schaffen, mich ins konservative CDU Lager zu stecken. Davon bin ich meilenweit entfernt ;)
 
kaigue schrieb:
Es ist erstmal eine Vision. Eine nette, aber erstmal nur eine Vision.

Ist doch schon was. Immerhin hat man da eine Vision. Hingegen hat man trotz 40 Jahre betreiben von Atomkraftwerken immer noch keinen Einfall bestimmte Probleme zu beseitigen wie z.B. den Atommüll. Dann ist Desertec mit der Vision schon wesentlich weiter an dem Problemlosen Betrieb als die Atomkraft. ;)
 
Ja, das stimmt natürlich. Visionen sind schon wichtig.
Aber diese sofort mit der Realität gleich zu setzen geht mir echt auf den Senkel. Oder das manche Leute sich als "Berufsvisionäre" hinstellen.

Und sich dann hinstellen und behaupten: Ich bin fortschrittlich, du bist rückständig oder: Ich bin linksintellektuell und du bist nur gegen Linksintellektuelle sprich konservativ, sprich "rückständig". Das geht so nicht.
 
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was ist eigentlich Dein Argument, kaigue? Dass Du es "nicht siehst"? :D

florian.: zum Einstieg würd ich mal die BMU-Website empfehlen, da hat unsere konservative Bundesregierung die Kernkraft noch mit drin, und ich würde das mal als Minimalversion sehen, was nötig ist, um gerade so mithalten zu können.

Sonst findest Du viel über google, im Zusammenhang mit smart grids ist z.B. IBM gut dabei, und klar, greenpeace und die grünen haben natürlich einen haufen links dazu, gehört ja zu deren kerngeschäft.

Für den Ausstieg aus der Atomkraft wäre es übrigens gut, wenn alle privaten Haushalte, die daran interessiert sind, zu Ökostromanbietern wechseln, die nicht über Zertifikate gehandelten, sondern echten Ökostrom anbieten, eine aktuelle Liste gibt es z.B. hier:

http://www.ecotopten.de/prod_strom_prod.php

Oft ist der günstiger als der Atomstrom der lokalen Stadtwerke. Nur drauf achten, dass es sich um nicht über RECS-Zertifikate maskierten nicht-erneuerbaren Strom handelt. ;)

Dann kommen wir vielleicht relativ bald von den unsicheren Reaktoren weg zu einem tragfähigeren Konzept.

Grüße
gt
 
kaigue schrieb:
Da ist ja die Fusionskraft schon weiter :D

Könntest Du auch mal mit ARGUMENTEN punkten oder nur mit Unsinnigem geplapper?

Fusionskraft benötigt mehr Energie zum Laufen als sie ausgeben kann derzeit...
Nach deiner Aussage wäre dies bei Solarenergie genauso. Das ist absolute Idiotie.

Wie wäre es denn mal mit ARGUMENTEN. Also Fakten... empirischen Beweisen.


Und wenn Du bessere Alternativen hast, dann nenne sie doch einfach mal. Immer nur sagen "das ist blödsinn" bringt niemanden weiter. Man muss schon mit Argumenten dagegen halten. Ansonsten kann man derartige Kommentare als Scherzhaft einfach ignorieren.


kaigue schrieb:
Mir will einfach nicht einfallen, warum das so vorteilhaft wäre in jedes Haus ein kleines BHKW und aufs Dach eine Soarzelle draufzupacken und das ganze noch zu vernetzen und zu regeln.

Das ist nur ein Teil der alternativen Energieversorgung! Alternative Energie setzt nicht nur auf EINE Sache.. wie es scheinbar die AKW Befürworter gerne haben.

Ein großer Vorteil des Schwarmstroms ist das, bei ausfällen in einer Region (z.B. durch eine Katastrophe) nicht der gesamte Strom weg ist. zum beispiel bei einer Katasatrophe.. geht das Zentrale Kraftwerk kaputt.. gibts kein Strom mehr für ein großes Gebiet. Geht aberein Schwarmstrom Kraftwerk oder einige kaputt... dann ist halt nur diese Gegend erst einmal betroffen und nicht gleich ein großer Umkreis.

Das ist wie bei Insekten. Tötest Du ein paar Arbeiter.. kein Problem das System läuft weiter... tötest Du aber die Königin.. dann bricht bald alles zusammen.

PS: Und wenn eine Flut oder ein Metorid oder Erdbeben einen Windpark oder ein Solarfeld vernichten sollte... dann gibt es keine Strahlenschäden oder ähnliches welche das gesamte Gebiet verseuchen könnten.
Ein Aufbau ist also schneller und kostengünstiger möglich als bei einem GAU.
 
Meine Argumentationskette ist auf den letzten zig Seiten verteilt.

Aber gut, in einer Nutshell wiederhole ich sie gerne:

1) Solarkraft in D ist nicht effizient. Die Panels haben einen zu geringen Wirkungsgrad, die mittlere Sonneinnstrahldauer ist zu gering. Solarthermische Kraftwerke sind besser, aber in D nicht praktikabel.
2) Windparks sind vielversprechender, aber auch nur Offshore. Onshore gibt es erstmal Platzprobleme und eventuell Probleme mit Bürgern, die (verständlicherweise) kein Windpark in ihrem Garten wollen. Offshore gibt es aber auch Probleme. Die Bauzeit von Offshore Anlage beträgt ca. 3 Jahre und auch nur, wenn alles glatt geht. Wetterverhältnisse verzögern den Bau erheblich. Die Baukräne sind rar und selten zu bekommen. Dazu kommen noch Probleme mit Korrosion und Langlebigkeit (es gibt keine Langzeiterfahrungen). Trotz alledem ist Windkraft derzeit am lohenswertesten.
3) Einspeisungsprobleme wg. nicht für EE ausgelegte Netze. Insb. die große verfügbare Leistung im Norden und der hohe Verbrauch im Süden sorgt für eine Verschlechterung der Netzstabilität. Daraus resultiert erstmal kein totaler Blackup, aber die Regelenergie wird steigen. Auch dafür müssen dann eventuell neue Kraftwerke gebaut werden (sog. "Schattenkraftwerke"). In wie fern das tatsächlich statt findet, müssten man näher ergründen. Außerdem weht der Wind auch manchmal zur falschen Zeit, was auch zu Probleme führt. Kurzum: Regelung problematisch. Und umso mehr regenerative, umso schwieriger wird es.
4) Desertec wirft viele Frage auf: Wenn wir es noch nicht mal schaffen, ein europäisches Netz auszubauen, wie wollen wir dann ein Netz durch 5 verschiedene nordafrik. Ländern bauen? Zudem sind die Regionen politisch nicht gerade stabil. Die Frage nach dem Trassenverlauf ist auch nicht geklärt (oder doch? Und damit meine ich keine roten Linien auf irgendeiner Karte sondern reale Verläufe, die planfestgestellt und auch dimensioniert wurden. Nebst Umspannwerke usw. usf.) Auch die Frage nach dem Stromtransport ist nicht abschließend geklärt: HGÜ? Wie koppeln wir die Solarparks an? Auch HGÜ ist über weitere Strecken nicht verlustfrei, außerm kann man Gleichstrom nicht einfach hochtransformieren und für die Solarthermischen Kraftwerke benötigt man wahrscheinlich (?) Gleichrichter und später wieder Wechselrichter usw. => not easy.
5) Wer plant das gigantische Projekt und wer soll es finanzieren? Deutschland? EU? Afrikanische Länder?
=> Desertec ist erstmal in weiter Ferne. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Solaranbieter daran natürlich ein riesen Interesse haben, verdienn doch hauptsächlich sie an diesem Projekt. Den Energierisen wird also Profitgier vorgeworfen doch was ist eigentlich mit den "Ökoanbietern?"
6) Zur großflächigen Nutzung von BHKW fehlen mir Daten. Solaranlage auf den Dächern Deutschlands akzeptiere ich nur zum Heizen, aber nicht zur Stromerzeugung. Das ist reine Subventionenabschöpfung und hat mit Umweltschutzt nichts zu tun (Energierücklaufzeit deutlich höher als bei Windkraft).

geht das Zentrale Kraftwerk kaputt.. gibts kein Strom mehr für ein großes Gebiet.

Das ist schlicht falsch. Oder geht bei dir das Licht tag täglich aus, wenn ein Großkraftwerk vom Netz geht?

Du gehst außerdem von falschen Prämissen aus. Um deinen Schwarmstrom zu haben, müssten man in jedem (!) Haus ein BHWK samt Gasanschluss, ein Solarmodul und am besten eine Windmühle im Garten haben um ein mehr oder weniger autarke Versorgung hinzubekommen + zentrale Windparks usw. usf. Und auch dann bin ich mir nicht sicher, ob und in wie fern das funktioniert. Das ist reine Spekulation.

Fusionskraft benötigt mehr Energie zum Laufen als sie ausgeben kann derzeit...

Auch das ist nicht ganz richtig. Fusion erzeugt schon Energie (also man erhält mehr, als man reinsteckt). Das große Problem ist aber noch, dass dies gepulst geschieht. Man kann das Plasma noch nicht für einen großen Zeitraum (wie die Reaktion in einem Kernreaktor) aufrecht erhalten.
Bei Solarenergie bitte ich die Energierücklaufzeit zu beachten. Derzeit ist die Energiebilanz negativ. (Für Solarpanels, Solarthermie sieht anders aus, gibts aber nicht oder kaum in D)

Da ist ja die Fusionskraft schon weiter

Könntest Du auch mal mit ARGUMENTEN punkten oder nur mit Unsinnigem geplapper?

Das war auf Desertec bezogen. So unsinnig ist das gar nicht. Oder siehst du schon die Kraftwerke in der Wüste? Immerhin gibt es Fusionsreaktoren die - nunja - funktionieren. Das Super Grid gibt es jedenfalls noch nicht. Aber gut, lass uns das Argument streichen. Fusionskraft ist wohl noch in weiter Ferne wirtschaftlich sinnvoll Strom zu erzeugen.
 
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Ja, das sind ein paar der Herausforderungen, die gelöst werden müssen (nur ein paar, deshalb nochmal der Verweis auf die Energiekonzepte im Ganzen, bei denen es ja auch noch um Gebäude, Mobilität, etc. und um Energieformen abseits eletrischen Stroms geht).
Wir sollten das also lieber angehen. Oder gibts eine Alternative?

Meine persönliche Meinung ist, je eher, desto besser.

gt
 
Von der Elektromobilität will ich gar nicht erst anfangen :D Dann schreibe ich hier morgen noch.

Die ist auch noch in weiter Ferne. Immerhin haben wir einen normierten Stecker ;)

Meine persönliche Meinung ist, je eher, desto besser.

Gut, belassen wir es dabei. Und das geschieht auch JETZT schon (Sprich: Wir gehen das doch schon an!). Nur scheinen einige zu vergessen, dass so ein Wechsel nicht von heute auf morgen funktioniert. Ihr solltet mal in die Unis gucken, was da los ist. Und auch die Energiekonzerne investieren in erneuerbare.

Aber kommt doch bitte weg von diesen unrealistischen Visionen:
Desertec, Elektromobilität, mini BHKW, Solarpanels mit Wirkungsgrad um die 24%, das ganze vernetzt und sicher und das am besten MORGEN und GÜNSTIG.

Und dann hinstellen und behaupten: Das ist alles heute möglich und durchführbar.

Not.
 
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