Unterschied zwischen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Softwareentickler

ComputerFreak91

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Hey,
Da ich später mal vielleicht Programmierer werden will, schaue ich jetzt schon mal, was es so alles gibt.

Allerdings wenn ich z.B. Auf einer Jobbörse nachschaue, steht da "Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung" und "Softwareentwickler". Was ist da der Unterschied?! Softwareentwicklung und Anwendungsentwicklung ist doch das gleiche..



MFG
 

Fellor

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Naja, die IHK nennt die Ausbildung bzw. das Berufsbild eben "Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung". In der Wirtschaft gibt es dann aber mehrere Ausdrücke dafür. Es gibt auch Leute, die Software entwickeln können, ohne dass diese vorher eine Ausbildung zum "Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung" gemacht haben. Softwareentwickler sind sie trotzdem.
 

MeisterGlanz

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Man muss das so sehen, jeder Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ist ein Softwareentwickler, aber nicht jeder Softwareentwickler ist ein Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.

Entscheidend ist die Qualifikation, und diese kann auch von der Uni/FH, oder anderweitig mit entsprechenden Referenzen herkommen.
 

dominic.e

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IdR startest du ja mit einer Ausbildung, oder eben Studium.
Der Ausbildungsberuf schimpft sich "FIAE - Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung"
Das Studienfach ist idR (Angewandte) Informatik.

Im Endeffekt gibt es viele Bezeichnungen dafür. Anwendungsentwickler, Softwareentwickler, ...
Bei uns heißt es zB Software Engineer.

Gibt ja auch noch Unterschiede in was du entwickeln willst. Mobile, Anwendung, Embedded, ...
 

ella_one

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Der Fachinformatiker entstand vor vielen Jahren aus einer Notlage heraus (fehlendes qualifiziertes Personal im IT Bereich) und die Fort-/Weiterbildungseinrichtungen sind bzw. waren fast alle extrem schlecht!

Wenn Du die Matura hast und Zugangsberechtigt bist, würde ich Dir empfehlen Informatik zu studieren.
 

puri

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@ Ella: Wenn ich mich recht erinnere gibt es den FI seit 1998, vorher gabs nur den "Nicht-Fisch-Nicht-Fleisch"-EDV-Kaufmann. Bis dahin war fundiertes IT-Wissen praktisch nur mit einem Studium (FH oder Uni) möglich.
@ ComputerFreak91: Wenn Du Programmieren willst, also "coden" ist tatsächlich die FI-Ausbildung Anwendungsentwickler ideal. Wenn Du studierst entwirfst Du eher die Programme und gibst den Weg vor (Grobkonzept bis Feinkonzept), coden, also Umsetzen Deiner Entwürfe in eine Programmiersprache, tun dann Deine Mitarbeiter.
 
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Hellblazer

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Meine Beobachtungen sind in letzter Zeit so, dass viele Fachinformatiker früher oder später sowieso im Studium (FH) landen, weil sie meinen, dass sie anders nicht wirklich weiterkämen.
Also kann man auch gleich studieren. zumindest wenn man jetzt schon eine Hochschulzugangsberechtigung hat.
 

Muuuuuh

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Programmieren kann nunmal nicht jeder (ich meine keine "Hallo Welt" Programme). Und ich würde sicherlich für unter 40k/Jahr keine einzige Zeile Code schreiben.

Es gibt allerdings sicher irgendwo Leute die für 8,50€ bei irgendwelchen Firmen programmieren. Und wenn die Firmen halt nicht bereit sind, 40k im Jahr zu bezahlen, wenn man keinen Hochschulabschluss hat, dann muss man entweder beim McDonalds arbeiten oder eben studieren. Aber niemals unter Wert verkaufen! Das zerstört den ganzen Arbeitsmarkt für qualifizierte Tätigkeiten.

(Ist ein bisschen Off-Topic, ich weiss).
 

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@Muuuh - Da hast du nicht unrecht :D:D

Zumindest während des Studiums ist man mit Programmiertätigkeiten auch gut eingebunden.

Die Ausbildung ist im Verhältnis dazu natürlich wesentlich entspannter. Weiterkommen ist auch hier möglich, aber dann muss man genau wie im Studium auch seinen Hintern bewegen. Wer sich durch das Studium schleppt mit 4,0 und nix rafft wird auch mit Studium ein Amateur bleiben oder irgendwann ausscheiden.

Man kann auch jederzeit sein Abitur nachholen, auch wenn man schon Beruflich eingebunden ist. Dafür muss man allerdings seine Komfortzone verlassen.

Ich würde dazu raten sich FH und Uni anzuschauen, wenn schon ein Studium in Frage kommen sollte. Pauschal kann man sowa nicht beantworten und hängt auch von der eigenen Präferenz ab, tendenziell finde ich Uni z.B. interessanter.


@TE - wenn ich mir deinen Anderen Beitrag so ansehe: Du wirst NIE alles lernen können. Dazu müsstest du nicht nur Informatik, sondern auch Elektrotechnik und Physik studieren. Damit wärst du erstmal ein paar Jahre beschäftigt :D
 
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Marco1293

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Ich bin im moment in einer Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration (3. Jahr) Die IHK und die Schulträger würfeln gerne mal in den Berufsschulen beide Ausbildungsberufe sprich Anwendungs Entwickler und Systemintegrator in einer Klasse zusammen da sich der Grundstoff Deutsch, Englisch, Geschichte nicht unterscheidet.

Nur in den Speziellen IT Fächern sprich Netzwerktechnik und Programmierung unterscheidet sich die Stundenzahl pro Woche das heißt das sowohl Anwendungsentwickler wie auch Systemintegratoren Programmieren und Netzwerke aufbauen können müssen da es nur eine Gemeinsame Schriftliche Abschlussprüfung gibt (BaWü)
 
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dominic.e

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Fellor

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Als Softwareentwickler braucht man viel Praxiserfahrung. Das hat man weder nach einer abgeschlossenen Ausbildung, noch, und erst recht nicht, nach einem abgeschlossenen Studium. Umso länger du aktiv Software entwickelst, umso mehr kannst du verlangen.

Als Berufseinsteiger hat man ein sehr durchschnittliches Gehalt.
 

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@Fellor - Wenn man ein Bummel- und Partystudent ist mag diese Aussage stimmen :D
@Marco1293 - Das ist bekannt, aber was willst du sagen? Dazu kommt noch der Betriebliche Teil der sich grundlegend unterscheidet.
 

Fellor

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Die Aussage trifft auch auf "normale" Stundenten zu. Viele sind in der Praxis erstmal überfordert, da die Anforderungen an Hochschulabsolventen schon etwas höher liegen. Ich hab das oft genug mitbekommen.
 

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Unter Bummel- und Partystudenten fallen auch die meisten, die sich neben dem Studium nicht ein bisschen bemühen. Das ist in Zeiten von Bachelor und Master schwierig, aber trotzdem ist noch etwas platz sich selbst etwas mit der Materie zu befassen. Wer aber nur im Supermarkt an der Kasse gejobbt hat wird mit der Realität nach dem Studium anders konfrontiert als jemand, der sich mal ein bisschen mehr mit seinem Fach beschäftigt hat. Vielleicht so klarer ausgedrückt? ;-) Von den "Normalos" kenn ich auch genügend.
 
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