News Up, Down, Ping, Traceroute: Wie gut ist euer Internet und was steht Glasfaser im Weg?

Derzeit habe ich VDSL mit 250/40 Mbit, was mir völlig ausreicht. Glasfaser Vorbereitung liegt schon im Haus von EON. Hier in Oberhausen kann ich darüber aber nicht alle Anbieter bekommen, z.b. Telekom, da die lieber ihr eigenes Glasfaser Netz legen statt sich einzumieten. Die Situation empfinde ich als unzufriedenstellend, da ich gerne später zwischen allen Anbietern wählen möchte. Nochmal ein zweites Kabel hier reinlegen will ich nicht.
 
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sNiPe schrieb:
Die Situation empfinde ich als unzufriedenstellend, da ich gerne später zwischen allen Anbietern wählen möchte. Nochmal ein zweites Kabel hier reinlegen will ich nicht.
Reicht nicht 1&1? Alle Anbieter wirst du nie auf jedem Netz bekommen, auch auf dem Telekom-Netz nicht.
 
@rezzler
Bei uns fordert das Gesetz trotzdem Weiterbetrieb auf Jahre bis alle gewechselt haben.

In der Schweiz hat man bereits ab 2008 alles unter Staatsaufsicht geregelt.
Heute wird CH advanved mit 2 Fasern FTTH von Vattenfall in einem großen Neubaugebiet von Berlin mit 10.000 Fasern realisiert.
Klar, eher kurze Faserlängen, das lohnt nicht überall.

Besonders Mehrfamilienhäuser in ländlichen Regionen benötigen eher PON, man könnte aber Upgradepfad für min. eine separate Faser verfügbar halten.
 
@rezzler
In Frankreich weint niemand DSL nach und offenbar hat fast keine nicht migriert.
Wahrscheinlich die alte Leier, meine Kinder brauchen besten Zugang, ich bin doch keine Kartoffel, die können die Erbfeindschaft nicht lassen. Selbst Rentner haben Gigabit, weil z.B. Orange es als Einsteigertarif anbietet.
Wie vor 10 Jahren, als alle Router Gigabit-LAN hatten, heute oft teils 2,5 GBit/s. Aber den Rentnern reicht Gigabit, man wird eben sparsamer und genügsam im Alter.

In Frankreich hat der Staat die Komplettmigration in public-private Partnerschiff organisiert und wohl digitalisiert verfolgt.
Bei uns müsste eh alles in Papierform und dem Postweg erfolgen.
 
DLMttH schrieb:
Reicht nicht 1&1? Alle Anbieter wirst du nie auf jedem Netz bekommen, auch auf dem Telekom-Netz nicht.
Was heißt nicht reichen? Natürlich reicht dieses oder jenes, aber wieso kann ich keine Wahlfreiheit haben? Obwohl es doch eigentlich gesetzliche Regelungen dafür geben sollte.
 
sNiPe schrieb:
Obwohl es doch eigentlich gesetzliche Regelungen dafür geben sollte.
Gibt's nicht. Die Regelung müsste ja lauten, dass die Miete nur rund 10 Euro oder so kosten darf, damit sich wirklich jeder Provider in ein entsprechendes Netz einmietet.

Bleibt die Frage, was dir auf dem Netz der GFNW für ein konkreter Provider fehlt. Klar, ein möglichst günstiger ISP ohne PPPoE und VLAN wäre nett, aber dieser fehlt auf so gut wie jedem Netz. Daher ist das doch eher theoretischer Natur.
 
sNiPe schrieb:
Was heißt nicht reichen? Natürlich reicht dieses oder jenes, aber wieso kann ich keine Wahlfreiheit haben? Obwohl es doch eigentlich gesetzliche Regelungen dafür geben sollte.
Von den aktuell vorhandenen aktiven 20 Mio. DSL-Anschlüssen hat fast alle die Telekom als Direktkunden oder Reseller.

Sollten wir als Step 1 im Mehrfamilienhaus g.fast bekommen, so wäre übergangsweise das Monopol noch o.k. Erst wenn intern auf Glasfaser umgestellt würde stellt sich das Thema Wettbewerb.
Gesetzlich müssten Übergansfristen dann vorgegeben werden, FTTH käme dann vielfach später.
 
RKCPU schrieb:
Von den aktuell vorhandenen aktiven 20 Mio. DSL-Anschlüssen hat fast alle die Telekom als Direktkunden oder Reseller.
Hä? Telekom und Reseller (1&1 WIA) liegen so wie ich das sehe zusammengerechnet etwa bei 50% Marktanteil bei DSL.

BSA in ein anderes Providernetz ist ein anderer Internetanschluss, das würde ich nicht als Reselling bezeichnen.
 
Verstehe ich nicht. Dass die Telekom einen sehr hohen Marktanteil in Sachen VDSL FTTC hat, ist klar, aber warum ist ein zwischenzeitliches Monopol bei G.Fast dann ok? Es ging doch um die Anbieterwahl. Wie genau der Netzbetreiber heißt, ist mir in dem Moment doch egal.
 
Bei:
ping 1.1.1.1 -t
gehen bei mir 1%-3% der Paket verloren, wenn ich das so ne Stunde laufen lasse. Richtig nervig. Ständig Verbindungsabbrüche in Anwendungen sind die Folge. Telekom war bereits da - aber finden kein Problem. Ich kann direkt an der TAE-Buchse - daran halt ein Router (auch mal ein anderes Testgerät) und daran ein PC(auch mal ein anderes Testgerät) zum Test. Auch mal alle Stromkreise, bis auf den für den Router ausgemacht. Das Problem bleibt bestehen.

So z.B. ist ein Ergebnis:
Ping-Statistik für 1.1.1.1:
Pakete: Gesendet = 1553, Empfangen = 1494, Verloren = 59
(3% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 7ms, Maximum = 55ms, Mittelwert = 8ms
 
@Howdegen hab ich einige Post vorher mit jemand anderen ausgetauscht
 
Dann will ich auch mal flexen:

https://www.waveform.com/tools/bufferbloat?test-id=37ab1370-4f28-474d-904b-9eca8bd17779#question-2

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Bei uns liegt die GF-TA seit Anfang Mai mit GF-ID in der Wohnung und es rührt sich nichts. Telekom, Ausbaupartner und Hausverwaltung schieben sich die Schuld wild hin und her 😅🤣 und am Ende ist dann der Bulk Auftrag schuld.
 
jurrasstoil schrieb:
n der Breitbandausbaukarte die übliche Mogelpackung von wegen 50mbit/s, weil technisch Kabelinternet verfügbar ist. Laut der anderen Mieter die sich diesen Bären haben aufbinden lassen ist das aber dermaßen unzuverlässig, dass die meisten wieder zurück sind zum Gammel-6mbit-DSL.
Ich hab 300mbit gebucht, bekommen hab ich fix im Speetest 306mbit. Kabelinternet ist auch immer eine Frage wie stark jetzt der Anbieter das eigene Netz überbucht und das kann einem halt auch genauso gut passieren wenn man DSL bucht. Aber klar, immer Schade wenn das Netz überbucht ist und wenn 1000mbit dann nur 50mbit über bleiben oder was auch immer.
 
Wie gehabt:

  • seit Anfang 2024 Glasfaser (gab es seit ca 2021 im Wohngebiet).
  • 500Mbit symmetrisch, monatlich kündbar
  • Ping zwischen 5 und 7ms.
  • 7 Hops bis zu Computerbase.
 
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